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Microsoft deaktiviert Registry-Backup: So machst du das rückgängig.

Mit dem Frühjahrs-Update 2018 (Version 1803) hat Microsoft die automatische Registry-Backup-Funktion bei Windows 10 deaktiviert. Über ein Jahr hat es gedauert, bis Microsoft dazu Stellung bezogen hat. Die Deaktivierung der Backupfunktion wurde nicht irrtümlich, sondern bewusst vorgenommen und als Begründung die Einsparung von Speicherplatz genannt. Mit einer kleinen Änderung kann man das wieder rückgängig machen.

Microsoft wird die Deaktivierung wohl nicht wieder zurücknehmen. Das Unternehmen empfiehlt für diese Fälle das Anlegen eines System-Wiederherstellungspunktes.

Wenn die Empfehlung nicht deinen Vorstellungen entspricht, dann aktiverst du die Registry-Backup-Funktion wie folgt:

Öffne mit der Tastenkombination [Windows][R] das Fenster Ausführen, gib dann den Befehl regedit ein, und klicke auf OK.

Anschließend navigierst du zu dem Eintrag HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Configuration Manager.

Im rechten Anzeigebereich öffnest du mit der rechten Maustaste das Kontextmenü, wählst die Optionen Neu | DWORD-Wert (32-Bit) aus und gibst dem neuen Eintrag den Namen EnablePeriodicBackup.

Öffne den neuen Eintrag mit einem Doppelklick und ändere den Wert von 0 (Null) auf 1. Dann speicherst du die Änderung und führst einen PC-Neustart durch, damit der neue Eintrag aktiviert werden kann.

Ab sofort legt Windows 10 wieder automatische Registry-Backups an, die im Verzeichnis C:\Windows\System32\config\RegBack gespeichert werden.

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WhatsApp mit selbstzerstörenden Nachrichten

Ein Feature das es bei Telegram und anderen Messengern schon seit Jahren gibt, soll bald auch bei WhatsApp verfügbar sein. Diese Funktion wird von vielen Nutzern schon sehnsüchtig erwartet.

Das Portal WABetaInfo hat herausgefunden, dass der Facebookkonzern derzeit die Funktion mit sich selbstzerstörenden Nachrichten im WhatsApp-Messenger testet.

In dieser Testphase erscheint die neue Funktion in der Beta-Version (WhatsApp beta for Android 2.19.275) als Disappearing messages. Wer zum Kreis der Beta-Tester gehört, kann als Verfallszeitpunkt 5 Sekunden oder 60 Minuten auswählen. Danach wird die Nachricht automatisch aus dem betreffenden Chatverlauf gelöscht.

Wann die finale Version dieser Funktion offiziell in WhatsApp Einzug halten wird, ist leider noch nicht bekannt. Vermutlich wird es aber nicht mehr lange dauern.

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Hardware & Software Software Windows 10

Windows Defender: Zusätzliche Schutzfunktion aktivieren

Gratis-Downloads im Web sind nicht immer kostenlos. Auch wenn wir für eine Software kein Geld bezahlen, erhalten wir oft zusätzliche Anwendungen wie Browser-Toolbars und Adware, die eigentlich niemand braucht. Diese unerwünschten Anwendungen sind sehr nervig, verursachen aber meist keinen direkten Schaden. Davor kann man sich mit Windows-10-Bordmitteln recht einfach schützen.

Das Antiviren-Programm von Windows 10 (Defender), ist in der vergangenen Zeit immer zuverlässiger geworden. Das haben wiederholt die Tests des unabhängigen Instituts AV-Test ergeben.

Die Schutzfunktion vor unerwünschten Anwendungen (PUA-Protection) muss man manuell über die Powershell im Windows-Defender aktivieren.

PUA-Schutz aktivieren

Dazu klickst du mit der rechten Maustaste auf den Start-Button und wählst die Option Windows PowerShell (Administrator) aus. Tippe anschließend den Befehl Get-MpPreference ein und bestätige die Aktion mit der Taste [Eingabe].

Suche die Zeile mit der Bezeichnung PUAProtection. Steht hinter dem Eintrag eine 0 (Null), dann ist der Schutz noch nicht aktiv. Ist der Schutz bereits aktiviert worden, steht hier eine 1.

Zur Aktivierung tippst du den Befehl set-mppreference -PUAProtection Enabled ein, der wieder mit [Eingabe] bestätigt wird. Zum Deaktivieren verwendest du den Befehl set-mppreference -PUAProtection Disabled.

Schutzfunktion testen

Nach der Aktivierung kannst du den Schutz mit einer Datei ausprobieren. Hierzu stellt die Webseite von AMTSO die harmlose Test-Datei PotentiallyUnwanted.exe zur Verfügung.

Beim Versuch die Datei herunter zu laden, wird der Vorgang automatisch blockiert und eine entsprechende Meldung erscheint über das Info-Center.

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Hardware & Software

YouTube Music bald mit Smart-Download-Funktion

Das Herunterladen von Songs für eine Offline-Wiedergabe ist oft ziemlich zeitaufwendig. Natürlich kommt es auch darauf an, wie viele Lieder und von welchen Plattformen heruntergeladen wird. Bei YouTube Music wird das künftig sehr viel einfacher.

Gerüchten zufolge wird YouTube Music eine Smart-Download-Funktion erhalten, die Songs für die Offline-Wiedergabe herunterladen kann.

Dabei orientiert sich das Feature an der sogenannten Offline-Mixtape-Funktion, die 100 Songs auf Basis deines Verlaufs und Likes für eine Offline-Wiedergabe zur Verfügung stellt.

Beim Smart Download wird es möglich sein, bis zu 500 Songs herunterzuladen. Das Feature wird für Android-Nutzer mit einem YouTube-Music-Premium-Abonnement zur Verfügung stehen.

Bei dieser großen Anzahl von Songs, fällt eine Menge Datenvolumen an, der transportiert werden will. Damit dein Datentarif nicht überstrapaziert wird, sollen die Downloads nur nachts und bei bestehender WLAN-Verbindung stattfinden.

Wann der smarte Download in die App Einzug halten wird, ist noch nicht bekannt. Auch andere Plattformen wie Engadget und The Verge wissen noch nichts genaues.

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iOS 13: Schluss mit unbekannten Anrufern

Jeder kennt das Problem mit unbekannten Anrufern. Einmal versehehentlich die Telefonnumer in einem Online-Formular eingegeben und schon erhält man am laufenden Band Anrufe die uns irgendwelche Versicherungen und anderes Zeug aufschwatzen wollen. Mit dem neuen iOS 13 bleiben diese unbekannten Telefonterroristen außen vor.

Es gibt etliche Anbieter von sogenannten Blacklist-Apps, die das Gleiche versprechen, meist aber dann nicht richtig funktionieren.

Dank Siri Intelligence werden alle unbekannten Anrufer an die Mailbox umgeleitet, ohne dass dein iPhone klingelt. Der seit iOS 10 integrierte, selbstständig lernende Algorithmus, erlaubt nur Anrufe die er in deinen Kontakten, E-Mails und Nachrichten findet. Der Schutz vor unbekannten Anrufern ist optional und kann bei Bedarf ein- und ausgeschaltet werden.

Tipp

Abhängig von der Menge unbekannter Anrufe, kann man sich zusätzlich überlegen, die Mailbox auch abzuschalten. Ich persönlich habe gute Erfahrungen ohne Mailbox gemacht. Wer mich dringend erreichen will, ruft erneut an.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Übersicht der Verwaltungsprozesse anzeigen

Das Windows-10-Betriebssystem führt im Hintergrund etliche Verwaltungsprozesse durch, wenn der PC gerade mal nicht genutzt wird. Das kann beispielsweise die Überprüfung der Uhrzeit oder ein Festplatten-Check sein. Welche Prozesse gerade aktiv sind, lässt sich in einer Übersicht schnell ermitteln.

Dazu startest du PowerShell (Rechtsklick auf das Windows-Icon) und tippst folgenden Befehl ein:

get-scheduledtask | ? {$_.settings.maintenancesettings} | out-gridview

Bestätige diesen Befehl mit der Taste [Enter] und die Hintergrundprozesse werden dann in einem neuen Fenster aufgelistet.

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Outlook: E-Mails direkt in einen Termin umwandeln

Da der Outlook-E-Mail-Client auch als Terminplaner eingesetzt wird, lassen sich Termine über die Kalenderfunktion recht einfach erstellen. Trotzdem dürfte die Terminerstellung per Drag & Drop den wenigsten Nutzern bekannt sein.

Um einen neuen Termin zu erstellen, ziehst du die E-Mail direkt auf das Kalender-Icon (Outlook 2016) oder auf die Kalender-Schaltfläche in den älteren Versionen.

Dann brauchst du nur noch Datum und die Erinnerungsfunktion anpassen, fertig.

Der Vorteil dieser Variante ist, dass der Text der Email automatisch in die Beschreibung des Termins übernommen wird. Dann musst du keine Termin-Infos mehr zusätzlich eintippen.

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In Google Docs automatisch Wörter zählen

Die meisten Textverarbeitungsprogramme, wie der Writer von OpenOffice oder LibreOffice und Word von Microsoft, enthalten eine automatische Zählfunktion für Zeichen und Wörter. Diese fehlt aber leider bei Google Docs. Doch es gibt Hilfe.

Lade dir aus dem Chrome Web Store die Extension Wordcounter von Sahil Lavingia herunter und füge sie deinem Chrome Browser hinzu. Du findest das Addon als Taschenrechner-Icon in deiner Browserleiste. Über das Symbol lässt sich Wordcounter bei Bedarf auch abschalten.

Sobald du nun in Google Docs Texte schreibst, werden automatisch alle Worte gezählt und das Ergebnis im linken Bildschirmbereich angezeigt.

Die Erweiterung (kostenlos) gibt es leider nur für den Chrome Browser.

Tipp:

Mit einem kleinen Trick kannst du das Chrome Addon Wordcounter auch mit dem Opera-Browser verwenden. Wie du Chrome-Erweiterungen dem Opera-Browser hinzufügst, erfährst du in diesem Artikel.