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Mac: Automatischen Start von iPhoto oder iTunes beim Anschließen des iPhones/iPads deaktivieren

Wie lästig: Jedes mal, wenn ich mein iPhone oder iPad an den Mac anschließe, poppt das iPhoto- oder iTunes-Fenster auf. Mac OS X ist standardmäßig so eingestellt, dass beim Anstöpseln der iOS-Geräte entweder iPhoto oder iTunes automatisch gestartet werden. Das muss nicht sein. Mit ein paar Handgriffen lässt sich der Autostart der Programme verhindern.

iPhoto nicht mehr automatisch starten

Leider hat Apple die Autostart-Einstellungen für iPhoto und angeschlossen iOS-Geräte gut versteckt. Damit nach dem Anschließen des iPhones oder iPads endlich nicht mehr iPhoto startet, gehst du am Mac folgendermaßen vor:

1. Verbinde dein iPhone oder iPad per Lightning-Kabel mit dem Mac.

2. Wie gewohnt öffnet sich wieder automatisch die iPhoto-App auf dem Mac.

3. Anschließend öffnest du die App Digitale Bilder, indem du zum Beispiel per Spotlight-Suche nach digitale suchst.

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4. Dann in der linken Spalte das iPhone/iPad markieren und ganz unten links auf das kleine Dreieck klicken. Dann aus der Liste Anschließen von iPhone öffnet den Eintrag Kein Programm auswählen.

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Das war’s auch schon. Der Autostart von iPhoto ist damit endgültig Geschichte. Zumindest für das derzeit angeschlossene Gerät. Falls du mehrere iOS-Geräte besitzt, etwa neben einem iPhone noch ein oder zwei iPads, musst du die Einstellung für jedes Gerät wiederholen.

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Msconfig und Autoruns: Geheime Autostart-Programme finden und Windows schneller starten

Der Windows-Start dauert mal wieder eine halbe Ewigkeit? Schuld sind vor allem Autostartprogramme, die sich automatisch beim Windows-Start mitstarten. Dabei sind die meisten davon nur überflüssiger Schnickschnack wie Office-Module, Adobe-Reader-Updater oder Instant Messenger. Das Gemeine: Oft haben sich die Autostarter tief ins System eingenistet und lassen sich kaum entdecken. Mit zwei kaum bekannten Tools kommt man den geheimen Autostart-Programmen auf die Schliche.

Das Systemkonfigurationsprogramm msconfig

Um die dem versteckten Systemkonfigurationsprogramm die Autostart-Programme und Startbremsen aufzuspüren, gehen Sie wie folgt vor:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R], und geben Sie den folgenden Befehl ein:

msconfig

2. Klicken Sie auf OK.

3. Anschließend wechseln Sie in das Register „Systemstart“. Hier sind die Programme aufgeführt, die sich beim Windows-Start gleich mitstarten.

Generell gilt: Alles, was angekreuzt ist, wird automatisch mitgestartet. Damit Windows wieder schneller bootet, entfernen Sie alle Häkchen der Programme, die Sie nicht unbedingt brauchen. Nur Virenscanner und andere Sicherheitsprogramme sollten angekreuzt bleiben – alles andere können Sie deaktivieren.

Noch mehr Autostart-Einträge finden

Das Systemkonfigurationsprogramm „msconfig“ findet fast alle Autostartprogramme. Aber nur fast alle. Weit mehr Autostartet macht das Gratisprogramm „Autoruns“ aus dem Hause Microsoft ausfindig. Und zwar so:

1. Rufen Sie die Webseite technet.microsoft.com/de-de/sysinternals/bb963902 auf, und laden Sie dort das Programm „Autoruns“ herunter.

2. Entpacken Sie den Inhalt der ZIP-Datei in einem beliebigen Ordner, am besten in C:WINDOWS. Wenn Sie die Dateien dort ablegen, lassen Sie sich bequem mit dem Befehl „Ausführen“ starten.

3. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R], und geben Sie folgenden Befehl ein:

autoruns

3. Bestätigen Sie die Eingabe mit OK, um das Programm zu starten.

Mit Autoruns werfen Sie einen Blick unter die Motorhaube von Windows und zeigen interne Details der Startprozedur. In 16 Registern finden Sie alle Startdateien aus den Bereichen Explorer, Internet Explorer, Dienste, Treiber, Bootdateien, DLL-Bibliotheken oder Netzwerk. Per Mausklick können Sie gezielt entschieden, was zukünftig gestartet werden soll und was nicht. Im Register „Logon“ können Sie beispielsweise den versteckten Google Updater am Autostart hindern.

Unser Tipp: Damit in der Liste nur Einträge von „fremden“ Anbietern (also alles, was nicht von Microsoft oder Windows stammt) angezeigt werden, rufen Sie den Befehl „Option | Filter Options“ auf und kreuzen „Hide Microsoft entries“ soiwie „Hide Windows entries“ an.

Wichtig: Wenn Sie nicht sicher sind, was oder welches Programm sich hinter einem Eintrag verbirgt, lassen Sie ihn besser unverändert, damit Sie nicht versehentlich wichtige Windows-Komponenten deaktivieren.

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Autostart optimieren: Mit Xecutor die Autostart-Reihenfolge festlegen

Auf vielen Rechnern müssen nach dem Start einige Programme automatisch gestartet werden, zum Beispiel der Virenscanner, Outlook, Facebook und Skype. Zwar lassen sich mit der Autostart-Funktion von Windows beliebig viele Anwendungen automatisch starten – allerdings in willkürlicher Reihenfolge. Windows entscheidet selbst, welches Autostartprogramm wann gestartet wird. Wenn Sie lieber selbst Hand anlegen möchten, können Sie mit dem Gratisprogramm „Xecutor“ die Startreihenfolge selbst bestimmen.

Erst das, dann das, dann das

Xcecutor“ gibt’s für Windows XP, Vista und Windows 7. Für den Privatgebrauch ist der kleine Helfer kostenlos. Das Prinzip ist simpel: Um die Startreihenfolge der Autostartprogramme anzupassen, markieren Sie im Programm den Autostarteintrag und legen mit den Pfeiltasten den Startplatz fest. Über den Befehl „Eigenschaften“ lässt sich der automatische Start sogar beliebig verzögern, so dass Skype zum Beispiel erst fünf Minuten nach dem Rechnerstart erscheint.

Ebenfalls praktisch: Auf Wunsch lassen sich Programme nur unter bestimmten Bedingungen starten, etwa nur montags und mittwochs nach 10 Uhr oder nur beim ersten Rechnerstart des Tages. Auch das automatische Herunterfahren beherrscht Xecutor. So können Sie zum Beispiel den Rechner herunterfahren lassen, wenn eine bestimmte Zeit keine Prozessorauslastung festgestellt wurde – etwa nach einer erfolgten Datensicherung.

Wichtig: Damit nicht mehr Windows, sondern Xecutor den automatischen Start übernimmt, sollten alle Einträge im Ordner „Start | Alle Programme | Autostart“ gelöscht und der Autostart nur noch über Xecutor konfiguriert werden.

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iPhone & iTunes-Autostart: Verhindern, dass beim Anschließen des iPhones automatisch iTunes gestartet wird

Jedes Mal das gleiche Spiel beim Anschließen des iPhones an den Rechner: Sobald das iPhone per USB mit dem PC verbunden ist, startet automatisch iTunes. Das nervt vor allem, wenn man nur kurz Fotos vom iPhone auf den Rechner kopieren möchte. Die gute Nachricht: der automatische iTunes-Start lässt sich abschalten.

Damit iTunes nicht mehr automatisch gestartet wird, sobald das iPhone per USB-Kabel angeschlossen wird, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Starten Sie iTunes.

2. Schließen Sie das iPhone per USB-Kabel an den PC an.

3. Dann klicken Sie in der linken Spalte auf das iPhone.

4. Wechseln Sie ins Register „Übersicht“.

5. Entfernen Sie das Häkchen bei „iTunes öffnen, wenn dieses iPhone angeschlossen wird“.

Das war’s. Ab sofort erscheint iTunes nicht mehr automatisch. Die Einstellung können Sie übrigens für jedes Gerät separat konfigurieren, so dass zum Beispiel iTunes zwar beim Anstöpseln des iPods erscheint, nicht aber beim iPhone oder iPad.