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WLAN-Passwort mit einem Klick auslesen

Ohne WLAN kommt man heute nicht mehr weit. Insbesondere dann, wenn man ein neues Gerät in ein bestehendes WLAN-Netzwerk einbinden möchte, benötigt man das WLAN-Passwort. Man kann es zwar mit Bordmitteln herausfinden, aber es geht auch mit nur einem Mausklick.

Alles was man dazu benötigt, ist ein kleines Tool das sich bequem, zum Beispiel auch auf einem USB-Stick speichern lässt.

Lade dir das Gratis-Tool WirelessKeyView von der Webseite NirSoft herunter (Zip-Datei) und entpacke es an einer passenden Stelle.

Jetzt reicht nur noch ein Mausklick auf die Startdatei und die auf deinem Rechner gespeicherten WLAN-Passwörter werden aufgelistet. Sie lassen sich sogar in den Zwischenspeicher kopieren und an anderer Stelle wieder einfügen.

Grundsätzlich ist WirelessKeyView mit einer englischsprachigen Bedienoberfläche ausgestattet. Eine deutsche Sprachdatei ist ebenfalls vorhanden, sie muss aber erst heruntergeladen und in den gleichen Ordner kopiert werden, wie die Startdatei (.exe). Du findest das deutsche Sprachpaket am Ende der Download-Webseite.

Hinweis: Der einzige Nachteil des Tools ist, dass es von etlichen Anti-Viren-Programmen als Virus (False positive=Fehlalarm) erkannt wird. In diesem Fall musst du eine Ausnahme für die Datei WirelessKeyView erstellen.

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Mit Tamper Protection Windows 10 noch sicherer machen

Microsoft hat in der Vergangenheit etliches dafür getan, dass das Windows Betriebssystem immer sicherer wird. Neben der Verbesserung des Windows Defenders haben die Redmonder nun auch einen Manipulationsschutz in Windows 10 eingebaut, der aber durch den Nutzer manuell aktiviert werden muss.

Der Manipulationsschutz (Tamper Protection) dient zur Abwehr von Angriffen auf die Windows-Defender-Sicherheitsmaßnahmen, um Viren und Trojaner vom PC fernzuhalten. Sie ist bereits mit dem Frühjahrsupdate im April 2019 (Version 1903) auf unsere Rechner gelangt und wurde aber jetzt erst offiziell scharf geschaltet.

Zum manuellen Aktivieren öffnest du die Windows-Einstellungen mit der Tastenkombination [Windows][I] und klickst dann auf Update und Sicherheit | Windows-Sicherheit | Viren- & Bedrohnungsschutz.

Hier befindet sich die gesuchte Option, der Manipulationsschutz. Per Mausklick auf den Schalter lässt sich die Tamper Protection ein- und ausschalten.

Hinweis: Antiviren-Tools anderer Anbieter werden durch den Windows-Manipulationsschutz nicht beeinträchtigt.

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Hardware & Software

Schutz gegen gefälschte Antivirenprogramme wie „Windows Expert Console“ alias „Cleaner.exe“

Nach einer längeren Ruhephase treten jetzt wieder häufiger Lösegeld-Trojaner als gefälschte Antivirenprogramme auf. Die Verbreitung dieser Erpressertools ist sogar aggressiver als in  der Vergangenheit. Ein gutes Beispiel ist die „Windows Expert Console“ beziehungsweise „Cleaner.exe“. Mit dem „Panda Cloud Cleaner“ können Sie diese Erpresser wieder loswerden. Es gibt sogar für komplett blockierte Computer eine über USB-Sticks bootfähige Version.

Verschiedene Verbreitungswege

Die Schadsoftware wird über verschiedene Kanäle verbreitet. Zum einen sind es infizierte Webseiten, die Sicherheitslücken Ihres PC`s ausnutzen, zum Anderen verbreitet sich der Schädling über infizierte Anhänge von E-Mails oder durch Links auf infizierte Webseiten.

So funktioniert die Erpressung

Gerät man auf eine infizierte Webseite, oder hat man den entsprechenden E-Mail-Anhang geöffnet, bleibt einem keine Zeit mehr um Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die Installation ist nach wenigen Sekunden erfolgt und der Rechner startet neu. Natürlich hat er dann mehrere Schadprogramme gefunden und bietet deren Löschung an. Eine Rückkehr zum Desktop oder anderen Programmen ist dann nicht mehr möglich. Klicken Sie dann auf „Alles löschen“ werden Sie aufgefordert eine Lizenz-Gebühr in Höhe von 99 Dollar zu zahlen.

„Panda Cloud Cleaner“ kostenlos herunterladen

Auf der Webseite www.pandasecurity.com/germany/homeusers/support/tools.htm können Sie das Desinfektionstool herunterladen. Können Sie noch auf Ihren Computer zugreifen, dann klicken Sie auf den Button „Download“ des „Panda Cloud Cleaner“. Ist kein PC-Zugriff mehr möglich, dann laden Sie die bootfähige Version „Panda Cloud Cleaner – USB scan“ herunter.

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Das Programm startet nach der Installation von selbst, der Scan aber erst mit einem Mausklick auf die Schaltfläche „Accept and Scan“.

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Als erstes aktualisiert sich das Tool und startet dann die Analyse.

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Nach dem Scan-Vorgang werden die Ergebnisse in einer Zusammenfassung angezeigt. Klicken Sie auf den rechten Pfeil um die entsprechenden Details einzusehen. Mit der Schaltfläche „Clean“ werden alle schädlichen Einträge endgültig entfernt. Normalerweise ist anschließend ein Computerneustart erforderlich.

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Gleichwertige Alternativen zum „Panda Cloud Cleaner“

Wer noch nach Alternativen zum „Panda Cloud Cleaner“ sucht, der kann zum Tool „Anti Malware Free“ von Malwarebytes greifen. Auch das Tool „Hitman Pro“ von Botfrei.de ist empfehlenswert.

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Internet & Medien

Telekom DSL-Drosselung: Das übertragene Datenvolumen überwachen; wie viel Traffic habe ich schon verbraucht?

Jetzt ist es amtlich: Die Zeiten der unbegrenzten Flatrates ist vorbei. Die Deutsche Telekom wird ihre DSL-Flatrates ab einem bestimmten Kontingent drosseln, je nach Vertrag ab einem Datenvolumen von 75 Gigabyte. Das bedeutet: wenn Sie in einem Monat mehr als 75 GB Daten über die Leitung schicken, können Sie bis zum Monatsende nur noch im Schneckentempo surfen und downloaden. Je nach Vertrag liegt die Obergrenze zwischen 75 GB und 400 GB pro Monat. Doch woher soll man wissen, wie viel Traffic bereits verbraucht wurde und ob und wann man die Drosselgrenze bereits erreicht hat? Der Router sagt es aufs Megabyte genau.

FritzBox: Trafficverbrauch exakt anzeigen

Besonders einfach verschaffen Sie sich mit der FritzBox von AVM eine Übersicht über den aktuell verbrauchten Traffic. Bei den meisten FritzBoxen gelangen Sie folgendermaßen zur Trafficübersicht:

1. Öffnen Sie die Konfigurationsoberfläche der FritzBox, indem Sie einen beliebigen Browser öffnen und in die Adresszeile

fritz.box

eingeben. Anschließend geben Sie das FritzBox-Kennwort ein.

2. Danach wechseln Sie in den Bereich „Internet“ und klicken auf die Registerkarte „Online-Zähler“.

3. Da die FritzBox automatisch alle Verbindungen protokolliert und genau mitzählt, wie viele Bits und Bytes über die Leitung gehen, erfahren Sie auf der Übersichtsseite ganz genau, wie viel Traffic Sie bereits verbraucht haben. Wichtig für die Drosselung ist die Zeile „Aktueller Monat„. Überschreitet hier der Wert „Daten gesamt“ die Drosselgrenze, surfen sie danach nur noch mit reduzierter Geschwindigkeit. Es lohnt sich also, die Übersichtsseite regelmäßig aufzurufen und den Traffic im Auge zu behalten.

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Die FritzBox gibt die Datenmenge in Megabyte (MB) an. Um an die Gigabyte-Werte zu kommen, müssen Sie die Zahl einfach nur durch 1.000 teilen. Beim obigen Beispiel sind die angegebenen 72872 MB etwa 73 GB.

FritzBox Push Service: Die aktuellen Trafficdaten automatisch per E-Mail erhalten

Noch komfortabler geht’s, wenn Sie den Push Service der FritBox aktivieren. Dann müssen Sie nicht immer manuell die Übersichtsseite aufrufen, sondern erhalten regelmäßig (zum Beispiel einmal pro Woche) automatisch eine E-Mail von Ihrer FritzBox, in der neben den Telefon-Verbindungsdaten auch die aktuellen Verbrauchswerte des Online-Traffic-Zählers aufgeführt sind. Wie Sie den Push-Service der FritzBox einrichten, steht im Tipp „FritzBox: Abmahnungen vorbeugen„.

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