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Colorkey-Effekt: Einzelne farbige Elemente in Schwarz-Weiß-Fotos

Der „Colorkey-Effekt“ ist eine tolle Möglichkeit, bestimmte Bildelemente hervorzuheben. Der Rest des Motivs wird entfärbt und als Schwarz-Weiß-Foto dargestellt. Dieser Fotoeffekt ist Ihnen bestimmt schon mal aufgefallen. Das beste Beispiel für den „Colorkey-Effekt“ ist der Film „Sin City“. Schon in der ersten Szene wird die Frau auf dem Dach sehr effektvoll mit roten Lippen und rotem Kleid in einer monochromen Umgebung gezeigt. Natürlich ist die Anwendung dieses Effektes in einem Film schwerer als in einem Foto. Mit der Freeware „Photo Black & Color“ kann jeder Hobbyfotograf diesen Effekt ganz einfach auf die eigenen Fotos anwenden.

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Download und Installation

Laden Sie das Bildbearbeitungs-Programm, das im Übrigen ohne Installation auskommt, von der Webseite

www.fotofiltre-studio.com/freeware/photobc-en.htm

herunter, speichern die ZIP-Datei auf Ihrer Festplatte, und entpacken Sie das Programm. Wenn Sie es auf einem Wechseldatenträger speichern (z. B. USB-Stick oder Speicherkarte), dann kann das Programm auch mobil auf Tablet-PC´s oder Notebooks ausgeführt werden.

Für den Download klicken Sie oben auf der Webseite auf einen der beiden Links

  • Photo Black & Color 1.0 (english)
  • Photo Black & Color 1.0 (french)

Die holländische Version enthält nur eine Bedienungsanleitung im PDF-Format und nicht das Programm selbst.

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Die Bildbearbeitung

Starten Sie das Programm mit einem Doppelklick auf die Startdatei.

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Im Programmfenster laden Sie das zu bearbeitende Foto mit „File | Open“ hoch. Mit einem Klick auf das Ordnersymbol geht das sogar etwas schneller.

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Wenn Sie den Mauszeiger über das Foto bewegen, wird er als Pipette dargestellt. Klicken Sie nun auf die Farbe(n) die erhalten bleiben soll. Im linken Bereich des Programmfensters werden die so ausgewählte Farbe im Bereich „Colors“ angezeigt. Die darunterliegende Schaltfläche „Delete“ entfernt versehentlich ausgewählte Farben wieder.

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Im Bearbeitungsbereich auf der linken Bildschirmseite legen Sie mit dem Schieberegler „Tolerance“ die Intensität der Farben fest. Je höher der Wert ist, desto mehr Pixel bleiben farbig erhalten.

Aktivieren Sie zusätzlich die Option „Progressive contour“, werden die Übergänge von farbigen Elementen zu dem Schwarz-Weiß-Hintergrund weich gezeichnet.

Die Option „Color gradient“ sorgt zusätzlich für die Erhaltung der Zwischentöne.

Sind alle Arbeitsschritte ausgeführt, dann starten Sie die automatische Bildbearbeitung mit „Action | Execute“, oder mit der Symbolschaltfläche mit dem Filmstreifen.

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Das Ergebnis

Nach ein paar Sekunden Bearbeitungszeit wird das Ergebnis im Bearbeitungsfenster angezeigt.

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Links oben wird das ursprüngliche Bild angezeigt und somit haben Sie den direkten „Vorher-Nachher“-Vergleich. Sollte das Ergebnis noch nicht Ihren Vorstellungen entsprechen, können Sie mit der rückwärts gerichteten Pfeilschaltfläche die Bearbeitung rückgängig machen. Wiederholen Sie Ihre Bildänderungen so oft bis das Ergebnis zufriedenstellend ist.

Um das bearbeitete Foto zu speichern, klicken Sie auf das Diskettensymbol das den Speicherdialog öffnet. Alternativ klicken Sie in der Menüleiste auf „File | Save as“.

Kleiner Tipp:

Achten Sie schon beim fotografieren auf ausdrucksstarke und kontrastreiche Motive. Mit ein bisschen Übung lässt sich mit dieser Gratis-Software sehr schöne und ausdrucksstarke Bilder erstellen.

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Hardware & Software

Mit dem Foto-Effekt „Tilt Shift“ eigene Bilder in Spielzeuglandschaften verwandeln

Die Werbung hat es mal wieder vorgemacht: Reale Szenen werden gerne mal in Spielzeuglandschaften umgewandelt. Die Bilder sehen dann aus wie die Modelleisenbahn-Motive des Miniatur Wunderland Hamburg. Dieser Foto-Effekt heißt „Tilt Shift“. Dieses Bearbeitungs-Tool ist aber nicht nur den (Werbe-)Profis vorbehalten. Mittlerweile gibt es auch gute, kostenlose Tools, mit denen man ohne viel Aufwand die eigenen Fotos bearbeiten kann. Der Tilt Shift Generator von Art & Mobile gehört eindeutig zu den besseren Programmen.

Ursprünglich für iPhone und iPad entwickelt, gibt es natürlich auch eine Version für Desktop Computer. Der Computer benötigt allerdings die Laufzeitumgebung Adobe Air.

Wie Tilt Shift funktioniert

Der Tilt-Shift-Effekt wird im Wesentlichen durch Farbübersättigung und einer zusätzlichen Unschärfe um einen Fixpunkt  herum hervorgerufen.  Um die eigenen Fotos auf diese Art zu bearbeiten, benötigt das Programm „Tilt Shift Generator“ nur sechs Schieberegler. Einfacher geht es nun wirklich nicht mehr.

Tilt-Shift Download

Zum Installieren des Tilt-Shift-Tools rufen Sie die Webseite

artandmobile.com/projects/tiltshift-generator/

auf, scrollen die Seite etwas herunter und klicken auf den Link „TiltShift Gererator desktop“. Folgen Sie anschließend den Download- und Installationsanweisungen.

Auf dieser Seite gelangen Sie auch direkt zum App Store, um die iPad und iPhone Versionen herunter zu laden. Wenn Sie das Programm erst einmal testen möchten, wählen Sie den Link „online version“.

Die Bedienung

Möchten Sie Ihre Fotos bearbeiten, dann starten Sie das Programm mit der Desktop-Verknüpfung oder dem Startmenü-Eintrag.

Benutzen Sie die Schaltfläche „Open“ um das zu bearbeitende Foto in das Tool zu laden.

Alle hier beschriebenen Arbeitsschritte müssen nicht zwingend in dieser Reihenfolge vorgenommen werden.

Im Bereich „Blur“ wird die Schärfe um einen, von Ihnen festgelegten Punkt bearbeitet. Mit den Schaltern „RADIAL“ und „LINEAR“ legen Sie fest, ob die Schärfe entlang einer Linie oder kreisförmig abnehmen soll.

Der Schieberegler „CENTER RADIUS“ ändert die Größe des Kernbereichs, der Regler „STRENGTH“ legt den Grad der Unschärfe fest.

Im Bereich „COLOR“ beeinflussen Sie die Farbsättigung (Regler „SATURATION“), den Kontrast, sowie die Helligkeit (BRIGHTNESS). Erfahrungsgemäß erhalten Sie den Spielzeug-Effekt mit einer sehr hohen Farbsättigung.

Um einen optimalen „Modellbahn-Effekt“ zu erhalten, können Sie noch mit „VIGNETTING“ die Bildränder abdunkeln.

Ist alles zu Ihrer Zufriedenheit bearbeitet, dann maximieren Sie bei „JPEG QUALITY“ mit dem Schieberegler „STRENGTH“ die Bildqualität und speichern das bearbeitete Foto mit „SAVE“.

Der Vorher-Nachher-Effekt

Und so sieht das Beispielfoto vor und nach der Bearbeitung aus:

Für beste Ergebnisse sollten Sie Fotos auswählen, die in der Totalen und von einer erhöhten Position geschossen wurden.

Android Alternativen

Leider bietet Art & Mobile keine Android-Apps an. Hier müssen die Handy-Besitzer auf andere Anbieter wie Awesome Miniature-Tilt Shift oder Instagram zurückgreifen.

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Excel Hardware & Software Word

Word-Dokumente aus unbekannter oder zweifelhafter Quelle vorsichtshalber in der „geschützten Ansicht“ öffnen

Bekommt man aus unbekannter Quelle Word-Dokumente, oder lädt man sie sich aus dem Web herunter, sollte generell Vorsicht geboten sein. Die aktiven Inhalte in Word können Viren oder Trojaner erhalten, die beim Öffnen aktiviert werden und sich dann von selbst auf dem Rechner unbemerkt installieren. Seit Office 2010 gibt es nun die Möglichkeit, solche Word-Dokumente in einer geschützten Ansicht mit deaktivierten Inhalten, zu öffnen.

Alle aktiven Inhalte abgeschaltet

In der geschützten Ansicht ist keine Bearbeitung möglich, da alle aktiven Elemente des Dokuments abgeschaltet sind. So kann man zumindest das Dokument lesen, um zu entscheiden, ob es aus einer zuverlässigen Quelle stammt. Wenn nicht, dann sollten Sie es spätestens jetzt löschen.

Dokument öffnen

Starten Sie Word 2010 und klicken Sie in der Menüleiste auf „Datei | Öffnen“. Anschließend markieren Sie die Datei die geöffnet werden soll, rufen mit einem Rechtsklick das Kontextmenü auf und wählen die Option „In geschützter Ansicht öffnen“.

 

Zur Bearbeitung freigeben

Das Word-Dokument wird nun angezeigt und eine Meldung unter der Menüleiste informiert Sie über die geschützte Ansicht. Ist die Datei sicher, können Sie mit der Schaltfläche „Bearbeitung aktivieren“, das Dokument freigeben.

 

Excel 2010

Diese Funktion steht auch Excel 2010 zur Verfügung. Auch diese Dokumente können Sie in der geschützten Ansicht öffnen.

Office 2010 Starter Edition

In der kostenlosen Office 2010 Starter Edition ist der geschützte Modus ebenfalls enthalten. Die Starter Edition von Office 2010 lässt sich sogar als mobile Version auf einen USB-Stick installieren. So sind Sie immer bestens gegen versteckte Malware in Office-Produkten gewappnet.

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Chrome Firefox Internet & Medien

Perfekte Bildschirmfotos erstellen und bearbeiten

Screenshots werden normalerweise mit der Taste [Druck] erstellt. Möchte man aber einen Screenshot einer ganzen Webseite erstellen, sind mehrere Screenshots nötig um die komplette Internetseite darzustellen. Außerdem wird bei der herkömmlichen Methode auch der verwendete Browser mit seinen Symbolleisten fotografiert. Mit dem kostenlosen Add-on „Awesome Screenshot – Capture and Annotate“ lassen sich Bilder einer kompletten Webseite schießen und bearbeiten. Erhältlich ist es für Firefox, Safari und Chrome.

Awesome Screenshot

Die Bedienung, wenn auch nur in englisch gehalten, ist dabei ganz einfach. Es kann beispielsweise auch ein bestimmter Teilbereich herausgeschnitten werden, es lassen sich Texte und andere Elemente wie Pfeile, Linien und Rahmen einfügen. Eine Darstellung des Browsers findet zudem nicht statt.

Zur Installation des Screenshot-Addons starten Sie Ihren Firefox-Browser, klicken Sie auf den „Firefox“-Button und wählen im Kontextmenü „Add-ons“ aus. Geben Sie in das Suchfeld „awesome screenshort“ ein und starten Sie den Suchvorgang. In der Ergebnisliste des Add-ons Managers sollte die Erweiterung als erster Eintrag erscheinen. Klicken Sie hier auf die Schaltfläche „Installieren“.

Nach der Installation ist das Add-on ohne Browser-Neustart einsatzbereit und dem Browser wurde in der Navigations-Leiste die Schaltfläche von „Awesome Screenshot“ hinzugefügt.

Vor der ersten Benutzung klicken Sie auf diese Schaltfläche und wählen „Options“.

Hier können Sie  unter anderem das bevorzugte Bildformat (PNG oder JPG) festlegen. Speichern Sie die Änderungen mit dem Button „Save“.

Befinden Sie sich auf einer Webseite von der Sie einen Screenshot erstellen möchten, klicken Sie wieder auf diese Schaltfläche, und wählen im Kontextmenü zwischen den zwei Möglichkeiten:

  • Capture Visible Part = Screenshot des sichtbaren Bereichs
  • Capture Full page      = Screenshot der kompletten Internetseite

Die Option „Discover Similar Sites“ ist nur eine Suchfunktion die nach ähnlichen Webseiten sucht.

Nachdem Sie sich für eine Funktion entschieden haben, wird der Screenshot mit der Bildbearbeitungs-Leiste in einem neuen Browser-Tab angezeigt.

Nun können Sie das Bild mit den angezeigten Tools bearbeiten. Versehentlich vorgenommene Änderungen können auch wieder rückgängig gemacht werden und mit der Symbolschaltfläche „Tropfen“  können sensible Daten unkenntlich gemacht werden. Haben Sie alle Änderungen vorgenommen, klicken Sie auf „Done“.

Wählen Sie „Save Local“ und navigieren zum Speicherort.

Bei „Save Online“ klicken Sie auf „Temporarily“ um das Bild für einen Monat im Web zu speichern. Um es wieder aufzurufen, wird ein Link erstellt, den Sie speichern und zum Beispiel per Twitter oder Facebook versenden können.

Entscheiden Sie sich aber für die Version „Permanently, on Diigo.com“, müssen Sie erst ein Google-Konto mit dem Anbieter „Diigo.com“ verknüpfen.

Das Add-on „Awesome Screenshot – Capture and Annotate“ gibt es übrigens auch für die Browser „Safari“ und „Google Chrome“.

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Hardware & Software Word

Word: Den Überschreiben-Modus wieder einschalten

In früheren Word-Versionen war es möglich, einfach mit der Taste [Einfg] einzustellen, dass der Text beim Tippen nicht eingefügt, sondern überschrieben wird. Dabei passierte es oftmals, dass die [Einfg] Taste versehentlich gedrückt wurde, was natürlich sehr störend war. Daher lässt sich der Modus des Überschreibens in den neueren Versionen nicht mehr aktivieren. Wer den Überschreiben-Modus trotzdem braucht, muss allerdings in die Trickkiste brauchen.

Wo ist der Überschreibmodus?

Mit Einführung der Version 2007 hat Microsoft den Modus zum Überschreiben standardmäßig ausgeschaltet und deaktiviert. Gerade wenn Sie in öfters in Tabellen arbeiten, ist dieses aber oftmals sinnvoller, als wenn Sie den bisherigen Inhalt komplett löschen müssen. Auf Wunsch können Sie den versteckten Modus ganz einfach wieder aktivieren.

Klicken Sie hierzu zunächst mit der rechten Maustaste direkt auf die Statusleiste in Word, und versehen Sie im Kontextmenü die Option „Überschreiben“ mit einem Häkchens. Damit wird der aktuelle Status des Modus in der Statuszeile sichtbar. Zudem wird der Befehl „Einfügen“ in der Statuszeile angezeigt.

Wenn Sie nun auf den Modus zum „Überschreiben“ schalten möchten, reicht ein Klick auf „Einfügen“ unten links in der Statusleiste. Um den Normalzustand wiederherzustellen, können Sie einfach wieder auf „Überschreiben“ klicken.

Die [Einfg]-Taste wiederbeleben

Sie können auch die aus früheren Versionen gewohnte Funktion der Taste [Einfg] über die Optionen wieder aktivieren. Zur Bearbeitung in den Optionen klicken Sie auf „Datei | Optionen“. Ab der Version Word 2007 klicken Sie auf die Office-Schaltfläche und anschließend auf Word-Optionen.

Gehen Sie anschließend links auf die Kategorie „Erweitert“ und suchen sie auf der rechten Seite den Abschnitt „Bearbeitungsoptionen“. Hier finden Sie die Option „EINFG-Taste zum Steuern den Überschreibmodus verwenden“, mit der Sie den Überschreibmodus wieder über die [Einfg] Taste steuern. Zudem können Sie über die Option „Überschreibmodus verwenden“ auch direkt dorthin umschalten.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Ordner, Dokumente und Anwendungen auf dem Desktop alphabetisch anzeigen

Windows 7 Nutzer, die häufig Programmverknüpfungen und Dateien zur schnelleren Bearbeitung auf dem Desktop ablegen, laufen Gefahr, mit der Zeit den Desktop mit Icons vollzupflastern. Das geht zu Lasten einer geordneten Übersicht. Außerdem legt Windows bei einer neuen Verknüpfung selbstständig den Ablageort auf dem Desktop fest. Entweder man räumt dann selbst auf, oder man nutzt einen Windows-Trick um sich alle auf dem Desktop befindlichen Elemente auf einer Liste alphabetisch anzeigen zu lassen.

Desktop-Icons von A bis Z

Diese schnell eingerichtete Funktion erleichtert erheblich die Suche nach den gewünschten Desktop-Elementen. Und das ohne vorherige Aufräumaktion.

Um alle Icons auf dem Desktop alphabetisch zu sortieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle in der Taskleiste und wählen im Kontextmenü den Befehl „Symbolleisten | Neue Symbolleiste“.

Im Fenster „Neue Symbolleiste-Ordner auswählen“ navigieren Sie über den Pfad „C:BenutzerEigener Benutzerordner“ zu dem darin enthaltenen Ordner „Desktop“. Markieren Sie diesen Ordner, und klicken Sie unten im Fenster auf „Ordner auswählen“. Damit wird dieser Ordner an die Taskleiste angeheftet.

Um sich nun alle Desktop-Elemente alphabetisch anzeigen zu lassen, klicken Sie auf den kleinen Doppelpfeil in der Taskleiste, der sich rechts neben dem Eintrag „Desktop“ befindet. Im Aufklappmenü markieren Sie mit der rechten Maustaste einen beliebigen Eintrag und wählen im Kontextmenü „Nach Namen sortieren“.

Sofort wird die Ansicht alphabetisch sortiert und bleibt so lange auf diese Weise angeordnet, bis Sie die Sortierung nach Namen erneut durchführen, weil Elemente hinzugekommen oder weggefallen sind.

Wird diese Funktion nicht mehr benötigt, weil der Desktop wieder übersichtlich geworden ist, kann sie ganz einfach wieder von der Taskleiste entfernt werden. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste Sie auf eine freie Stelle der Taskleiste, wählen im Kontextmenü „Symbolleisten“ und entfernen im Nachfolgekontext den Haken vor dem Eintrag „Desktop“.

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Excel Hardware & Software

Excel ab Version 2007:Der vergrößerte Eingabebereich für Zellen

Bei den neuen Excel-Versionen wurde nicht nur das Erscheinungsbild überarbeitet, sondern auch Funktionen hinzugefügt. So wurde auch der Eingabebereich oberhalb der Tabelle geändert. Seit der Excel Version 2007 befindet sich am rechten Rand der Eingabezeile ein kleiner Doppelpfeil.

Mit diesem Pfeil können Sie den Bearbeitungsbereich von einer Zeile auf drei Zeilen vergrößern. Das schafft einen besseren Überblick über komplexe Formeln oder umfangreichere Texte.

Ein erneuter Klick auf den Doppelpfeil verkleinert den Bereich wieder auf eine Zeile.

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Beruf Bücher Diplomarbeit Hardware & Software Heim & Hobby Software Windows 7 Windows 98 Windows Vista Word 2000

Microsoft Office: Word-Dateien abspecken und so Speicherplatz sparen

Word-Dokumente werden durch häufiges Zwischenspeichern immer größer, da  alle Versionen des Dokumentes im Hintergrund gespeichert werden. Gerade bei Netbooks und Notebooks ist Speicherplatz aber sehr wertvoll. Speziell bei großen Word-Dateien wie zum Beispiel Buch-Manuskripten, Diplomarbeiten und Gutachten lohnt es sich, diesen überflüssigen Ballast loszuwerden.

Um Word-Dokumente möglichst klein zu halten, müssen die Änderungen wie folgt vorgenommen werden:

1. Klicken Sie in der Menüleiste auf „Extras | Optionen…“.

2. Wählen Sie die Registerkarte „Speichern“ und deaktivieren Sie die folgenden Optionen:

  • „Schnellspeicherung zulassen“
  • „TrueType-Schriftarten einbetten“
  • „Sprachspezifische Dateien einbetten“
  • „Smarttags einbetten“

3. Dann wechseln Sie zur Registerkarte „Bearbeiten“ und schalten die Option „Formatierung mitverfolgen“ aus.

4. Die Änderungen speichern Sie mit einem Klick auf die Schaltfläche „OK“.

5. Wechseln Sie nun in der Menüleiste zu „Extras | AutoKorrektur-Optionen..“ und wählen die Registerkarte „AutoFormat“. Hier deaktivieren Sie unter „Beibehalten“ den Punkt „Formatvorlagen“.

6. Nun wählen Sie das Register „AutoFormat während der Eingabe“ und löschen den Haken beim Eintrag „Formatvorlagen basierend auf Formatierung definieren“. Bestätigen Sie die Änderungen mit „OK“.

7. Im Menü „Datei | Versionen…“ löschen Sie alle alten Versionen des Dokumentes und deaktivieren die Option „Versionen automatisch speichern“. Danach schließen Sie dieses Fenster.

8. Nun speichern Sie das Dokument und schließen die Datei.

9. Öffnen Sie erneut das Dokument, kopieren den kompletten Text und fügen ihn in ein neues, leeres Dokument ein.

Beachten Sie, das die letzte Absatzmarkierung des Orginaldokumentes nicht mitkopiert wird. Das neue Dokument ist nun viel kleiner und auch nach weiteren Bearbeitungen benötigt es nicht mehr so viel Speicherplatz.