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Neuer Notfall-Patch für eine schwere Sicherheitslücke des Microsoft-Internet-Explorers

Alle Nutzer des Internet Explorers von Microsoft der Versionen 6 bis 11 sollten einmal die Sicherheitsupdates überprüfen. Schon vor etlichen Wochen wurde bekannt, dass es mal wieder eine eklatante Sicherheitslücke von Kriminellen ausgiebig genutzt wurde. Hier kann durch Remotecodeausführungen auf Benutzerkonten zugegriffen werden. Microsoft hat auf diese Browser-Sicherheitslücke der 32-Bit-Versionen mit einem Notfallpatch reagiert.

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Der Patch und weitere Informationen werden auf der Webseite des Microsoft Supports bereitgestellt.

Zur Aktualisierung nutzen Sie am besten die Update-Funktion Ihres Windows-Computers. Um die Updates zu starten, klicken Sie auf „Start | Alle Programme | Windows Update“.

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Wählen Sie dann auf der „Windows Update“-Seite die verfügbaren Sicherheitsupdates aus und starten Sie den Download. Anschließend prüfen Sie über den Link „Updateverlauf anzeigen“…

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…den erfolgreichen Download des Patches „Kumulatives Sicherheitsupdate für Internet Explorer…(KB2879017)“.

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Diese Sicherheitslücke betrifft nur die 32-Bit-Version des Internet-Explorers 6 bis 11. Die 64-Bit-Version ist davon nicht betroffen.

Als zusätzliche Sicherheit sollten Sie in den Internetoptionen Ihres Browsers die Sicherheitsstufe von „Internet“ und „Lokales Intranet“ auf „Hoch“ einstellen.

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Hardware & Software Windows 7

Keine Internetverbindung? Die Überprüfung der IP-Adresse entlarvt die Störung des DHCP-Server Ihres Routers

Hin und wieder kann es schon einmal passieren, dass der eigene Computer keine Internetverbindung aufbaut oder diese während des Betriebs einfach mal abreißt. Natürlich kann diese Störung verschiedene Ursachen haben, die auch mit der „Windows-Problemlösung“ nicht erkannt werden.  Eine dieser Ursachen kann der DHCP-Server des Routers sein. Hier hilft ein Blick in die „Netzwerkdetails“.

Der DHCP-Server ist für die Ermittlung einer gültigen IP-Adresse verantwortlich. Ist der Server gestört, erstellt Windows automatisch eine „Blindadresse“. Mit den folgenden Arbeitsschritten finden Sie dies schnell heraus.

Klicken Sie auf „Start | Systemsteuerung | Netzwerk und Internet“. Im Bereich Netzwerk- und Freigabecenter wählen Sie dann „Netzwerkstatus und -aufgaben anzeigen“.

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Über die Option „LAN-Verbindung“…

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…und die „Details“…

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…gelangen Sie zum Fenster der „Netzwerkverbindungsdetails“. Hier sehen Sie bei „IPv4-Adresse“ ob eine gültige Adresse vorliegt. Beginnt diese mit einer „169“ dann ist es die von Windows verwendete „Blindadresse“.

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In diesem Fall liegt eine Störung des DHCP-Servers vor und wird am besten mit einem Router-Neustart behoben. Danach sollte die Internetverbindung wieder zur Verfügung stehen.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows Vista Windows XP

Windows-Probleme erkennen mit dem Geräte-Manager

An jeden Computer lassen sich fast beliebig viele Zusatzgeräte anschließen. Drucker, Soundkarte, Lautsprecher, Internet-Telefon, Digitalkamera und was es sonst noch alles gibt funktionieren aber nur, wenn die Geräte korrekt verbunden und die richtigen Treiber installiert sind. Doch was tun, wenn die angeschlossene Geräte nicht so funktionieren wie sie sollen? Hier hilft ein Blick in den Gerätemanager von Windows.

Welches Gerät bereitet Probleme?

Eigentlich ist es einfach, neue Geräte an den Computer anzuschließen. Bei USB-Geräten wie Druckern, Scannern, Mäusen und Tastaturen müssen Sie nur das Anschlusskabel in eine freie USB-Buchse einstöpseln. Etwas aufwändiger wird es bei Festplatten, Grafikkarten oder anderen Steckkarten, die im Inneren des Rechners eingebaut sind. Hier müssen Sie für Einbau oder Tausch das Gehäuse öffnen. Das ist meist aber gar nicht notwendig, da fast alle erhältlichen Zusatzgeräte als USB-Version angeboten werden, selbst exotische Geräte wie Fernsehempfänger oder Funknetzwerkadapter.

Nach dem Einstöpseln erkennt Windows das neue Gerät automatisch und startet die Installation der Treiber. Der Treiber ist notwendig, damit der Computer mit dem Gerät kommunizieren kann. Der Druckertreiber sorgt zum Beispiel dafür, dass ein Foto genau so ausgedruckt wird, wie es auf dem Bildschirm angezeigt wird. Für viele Geräte bringt Windows bereits die passenden Treiber mit; bei neueren oder exotischen Modellen liegt meist eine Installations-CD/DVD mit passenden Treibern bei. Das Handbuch des Geräts erklärt, wie der Treiber installiert wird.

Probleme erkennen mit dem Geräte-Manager

Wenn eines der angeschlossenen Geräte nicht funktioniert – der Drucker taucht zum Beispiel nicht in der Druckerliste auf -, sollten Sie einen Blick in den Geräte-Manager von Windows werfen. Der Geräte-Manager ist die Zentrale für alle angeschlossenen Zusatzgeräte. Jedes installierte Gerät ist hier aufgelistet; auch dann, wenn es während der Installation (oder danach) zu Problemen kommt.

Um Problemen mit dem Geräte-Manager auf die Spur zu kommen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][Pause].

2. Anschließend klicken Sie oben links auf „Geräte-Manager“.

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3. Im folgenden Fenster erscheint eine Liste aller zurzeit angeschlossenen Geräte. Weitere Informationen erhalten Sie per Mausklick auf die Pluszeichen vor einer Kategorie. Ein Klick auf „Laufwerke“ zeigt zum Beispiel alle eingebauten bzw. angeschlossenen Festplatten- und USB-Laufwerke.

4. Wenn alles in Ordnung ist und keine Gerätefehler auftreten, sind alle Kategorien zugeklappt. Gibt es jedoch Probleme, ist das betreffende Gerät mit einem besonderen Symbol gekennzeichnet. Die Form des Symbols verrät, um welchen Fehler es sich handelt:

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Blaues Fragezeichen:
Das Gerät wurde in Ihrem Computer gefunden und erkannt, Windows konnte es aber noch nicht korrekt installieren. In den meisten Fällen fehlt ein entsprechender Treiber.

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Gelbes Ausrufezeichen: Bei einem unbekannten Gerät konnte Windows weder den Gerätetyp und -namen erkennen, noch den richtigen Treiber installieren. Installieren Sie einen neuen Treiber.

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Ein rotes X bzw. Pfeil nach unten zeigt Geräte an, die deaktiviert wurden. Das Gerät wird von Windows zwar als korrekt installiert erkannt, es wird zurzeit aber nicht benutzt. Generell können Geräte deaktiviert werden, wenn Sie sie nicht benutzen möchten, zum Beispiel die interne Netzwerkkarte des Notebooks, wenn Sie ein Funknetzwerk verwenden. Wenn Sie das Gerät mit der rechten Maustaste anklicken, können Sie es deaktivieren und wieder aktivieren.

5. Falls ein Gerät Probleme bereitet und im Gerätemanager markiert ist, klicken Sie doppelt auf den Gerätenamen. Im Feld „Gerätestatus“ erkennen Sie, welches Problem Windows erkannt hat und gegebenenfalls auch, warum es nicht genutzt werden kann.

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6. Bei den meisten Problemen finden Sie unterhalb der Fehlerbeschreibung die Schaltfläche „Problembehebung“ oder gleich eine Schaltfläche für die passende Aktion, etwa „Treiber aktualisieren“. Ein Mausklick darauf startet das Hilfe- und Support-Center von Windows und führt Sie Schritt für Schritt einer Lösung zu bzw. startet die Treiberinstallation.

7. Wenn die Problembehebung nicht funktioniert, sollten Sie noch einmal einen Blick in das Feld „Gerätestatus“ und die dort genannte Fehlernummer (Fehlercode) werfen, zum Beispiel Code 24. Merken Sie sich die Nummer, und rufen Sie die Internetseite support.microsoft.com/kb/310123/de auf. Hier finden Sie für jeden Fehlercode ausführliche Beschreibungen und Anweisungen zur Lösung des Problems.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows Vista

Windows-Standby-Modus-Probleme lösen: Welche Programme blockieren den Standbymodus?

Der Standby-Modus von Windows ist eigentlich eine gute Suche, um den Rechner schlafen zu legen und später rasend schnell wieder hochzufahren – wenn er denn funktioniert. Denn mitunter hakt der Standby-Modus. Direkt nach dem Herunterfahren in den Schlafmodus wacht Windows einfach wieder auf. Mit einem simplen Kommandozeilenbefehl können Sie herausfinden, welches Programm dafür verantwortlich ist, dass der Standbymodus nicht richtig funktioniert.

Powercfg-Befehl

Wenn Windows nach dem Aktivieren des Standby- bzw. Energiesparen-Befehls wieder aufwacht, ist meist ein Programm oder Dienst schuld, der im Hintergrund aktiv ist und Windows einfach nicht einschlafen lässt. Ob und welches Programm schuld ist, lässt sich folgendermaßen herausfinden:

1. Klicken Sie auf den Start-Button, und geben Sie ins Suchfeld des Startmenüs den Suchbegriff „cmd“ ein.

2. Anschließend klicken Sie im Startmenü mit der rechten Maustaste  auf den oberen Eintrag „cmd“ und wählen im Aufklappmenü den Befehl „Als Administrator ausführen“. Die Sicherheitswarnung bestätigen Sie mit „Ja“.

windows-powercfg-requests-welches-programm-blokiert-den-schlafmodus-energiesparen

3.  Anschließend geben den Befehl

powercfg /requests

ein und drücken die [Return/Eingabe]-Taste. In der Übersicht erfahren Sie anschließend ob und welche Programme bzw. Dienste Windows am korrekten Herunterfahren per Standby-Modus hindern. Damit der Standbymodus funktioniert, beenden Sie die betreffenden Programme manuell – oder deinstallieren es, falls es nicht unbedingt notwendig ist.

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Firefox Internet & Medien

Firefox: Alle Browser-Informationen übersichtlich auf einer Seite anzeigen

Manchmal benötigt man für eine Anfrage in einem Forum oder einem Support Informationen über den verwendeten Browser. Die benötigten Informationen von Hand zusammenzutragen, ist ganz schön mühselig. Gut, dass es beim Firefox eine Funktion gibt, die alle benötigten Informationen auf einer Seite darstellt. Diese Informationen lassen sich sogar mit einem Klick auf den Button „Alles in die Zwischenablage kopieren“ zwischenspeichern. Von dort können Sie die Informationen in Word, in eine E-Mail oder in ein Posting einfügen.

Der „about:support“-Befehl

Um an die Browser-Informationen zu gelangen, starten Sie den Firefox, geben in die Adresszeile

about:support

ein und drücken die [Enter]-Taste.

Die nachfolgende Seite enthält alle relevanten Browser-Informationen.

Der Bereich „Allgemeine Informationen“ enthält Angaben zur Version und Links zu weiteren Übersichten von Plugins sowie den Build des Browsers. Die Schaltfläche „Beinhaltenden Ordner anzeigen“ öffnet das versteckte Profilverzeichnis. Ein Klick hierauf öffnet das Unterverzeichnis im Windows-Explorer. Im Unterordner „chrome“ finden Sie zum Beispiel die „userChrome.css“-Datei für individuelle Firefox-Konfigurationen.

Der Bereich „Erweiterungen“ enthält alle aktiven und inaktiven Add-Ons inklusive deren Versionsnummern. Ganz unten verrät Firefox im Abschnitt „Modifizierte Einstellungen“ alle vorgenommenen Änderungen an der erweiterten Konfiguration. Damit erkennen Sie auf einen Blick, welche Konfigurationsänderungen vorgenommen wurden.

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Hardware & Software Software Windows 7

Windows 7: Vollautomatische Problemlösung bei häufig auftretenden Windowsproblemen

Bei Windows 7 ist es erstmals möglich, immer wieder auftretende Probleme zu erkennen und zu lösen. Diese eingebaute „Problemerkennung und -behandlung“ funktioniert leider nicht automatisch. Das Starten von Hand ist aber nicht schwer und der Weg dorthin ist klar gegliedert.

So starten Sie die vollautomatische Problembehandlung:

1. Klicken Sie auf „Start | Systemsteuerung“ und wählen bei „System und Sicherheit“ den Link „Probleme erkennen und beheben“.

2. Im neuen (Ergebnis-)Fenster suchen Sie das Problem heraus. Finden Sie es nicht sofort, oder wissen nicht in welcher Kategorie Sie suchen müssen, dann klicken Sie im linken Bereich auf „Alles anzeigen“. Mit einem Doppelklick auf die Fehlermeldung starten Sie die Problem-Analyse und folgen den weiteren Anweisungen.

3. Erscheint die Meldung „Problembehandlung abgeschlossen“, dann prüfen Sie ob alle Probleme behoben wurden und beenden den Assistenten mit der Schaltfläche „Schließen“.  Gegebenenfalls führen Sie die Suche mit „Zusätzliche Optionen durchsuchen“ weiter fort.

Wird trotz allem keine Lösung für das Problem gefunden, sollten Sie sich an den entsprechenden Support wenden.

Tipp: Wenn das Problem immer noch auftritt, dann dokumentieren Sie doch einmal, wie das Problem zustande kommt. Hier hilft Ihnen ein automatisches Aufzeichnungstool das auch bei Windows 7 integriert ist. Wie das Tool bedient wird und wo Sie es finden können, lesen Sie bitte in diesem Artikel nach. Die Aufzeichnung können Sie dann per E-Mail an den Support senden, die diese Daten analysieren und so schneller zu einer Lösung kommen können.

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Hardware & Software

Windows 7 Fehler 651: So beheben Sie den Fehler 651

Bisweilen tritt im Zusammenhang mit der Netzwerkfunktionalität von Windows 7 der Fehler 651 auf. Windows meldet dann, dass kein Netzwerkkabel angeschlossen ist, obwohl dies nicht zutrifft. Zumeist ist die Ursache ein bestimmter Treiber des Betriebssystems.

So kommt es zum Fehler 651

Der Fehler 651 tritt in der Situation auf, dass eine Internetverbindung aufgebaut wird. Definiert ist er so, dass keine Verbindung zum Internet hergestellt werden kann, weil ein Netzwerkkabel fehlt. Ein Netzwerkkabel ist jedoch angeschlossen, und der Fehler tritt trotzdem auf.

Lösung des Problems

Der Fehler 651 taucht oft im Zusammenhang mit einem DSL-Treiber namens raspppoe.sys auf. Wenn der Fehler auftritt und Sie den Treiber installiert haben, sollten Sie folgende Schritte ausführen:

1. Rufen Sie das Verzeichnis windowssystem32drivers auf und benennen Sie den Treiber in raspppoe_alt.sys um.

2. Als nächstes benötigen Sie eine 100% funktionsfähige Vista-Version des genannten Treibers. Sie können sie im Internet finden oder einen Freund danach fragen. Diese Version des Treibers kopieren Sie dann in das genannte Verzeichnis. Sofern alles funktioniert hat, löschen Sie die umbenannte Version.

Übrigens: raspppoe bringt unter Windows Vista und 7 keinen Vorteil, da Microsoft bei Windows 7 und Vista bereits  Optimierungen an den DSL-Einstellungen vorgenommen hat. Falls es irgendwie möglich ist, sollten Sie komplett auf dieses überholte Programm aus Windows XP-Zeiten verzichten.

Auch ohne raspppoe noch immer Fehler 651?

Falls der Fehler 651 auftritt, obwohl raspppoe gar nicht installiert ist, haben Sie mit folgender Vorgehensweise eventuell Erfolg:

1. Rufen Sie das Netzwerk- und Freigabecenter auf, gehen Sie auf „Adaptereinstellungen ändern“, auf die „Eigenschaften“ der LAN-Verbindung, auf „Konfigurieren“, auf „Erweitert“ und hier auf „Speed und Duplex“.

2. Tragen Sie den Wert 10 mps Full Duplex ein und klicken Sie auf „Übernehmen“.