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Windows 10: Blitzschnell den Nutzer wechseln oder abmelden

Nicht nur am Arbeitsplatz, auch zu Hause teilen sich oft mehrere Personen einen Computer. Natürlich sollte in diesem Fall jeder sein eigenes Benutzerkonto haben. Um einen Benutzer abzumelden oder zu wechseln sind standardmäßig etliche Mausklicks nötig. Aber es gibt auch einen viel schnelleren Weg.

Nutzer abmelden

Um sich blitzschnell abzumelden, minimierst du zuerst mit der Tastenkombination [Windows][M] alle offenen Programmfenster und klickst einmal mit der linken Maustaste auf den Desktop.

Danach drückst du [Alt][F4], damit der Windows herunterfahren – Dialog erscheint. In diesem Bereich findest du die Option Abmelden, aber auch Benutzer wechseln.

Blitzschnell den Benutzer wechseln

Sind mehrere Benutzer auf dem Computer gleichzeitig angemeldet, kannst du wie oben beschrieben das Benutzerkonto wechseln. Noch schneller funktioniert der Wechsel mit einem Klick auf den Startbutton. Das Kontextmenü zeigt neben den Programm- und Dateieinträgen auch alle angemeldeten Benutzer an.

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Windows: Automatische Erinnerung zum Passwortwechsel einschalten

Um den eigenen Computer gegen den Zugriff Unbefugter zu schützen, kann man bei Windows ein Passwort einrichten. Das ist ja hinlänglich bekannt. Auch die Tatsache, dass Kennwörter regelmäßig geändert werden sollten, dient der eigenen Sicherheit. Dazu kannst du dich von Windows 10 automatisch an eine Passwortänderung erinnern lassen.

Öffne das Fenster Ausführen per Shortcut [Windows][R], gib den Befehl lusrmgr.msc ein, und bestätige mit der Taste [Eingabe].

Im Programmfenster lusrmgr klickst du auf Benutzer und öffnest das Fenster Eigenschaften per Doppelklick auf deinen Kontoeintrag.  Hier entfernst du das Häkchen der Option Kennwort läuft nie ab. Bestätige die Änderung mit dem Button OK.

Ab sofort wirst du nach 30 Tagen an die Passwortänderung erinnert. Diese Arbeitsschritte funktionieren allerdings nur mit den Pro-Versionen von Windows.

Tipp:

Bei Bedarf kannst du über die Eingabeaufforderung den 30-Tage-Rhythmus auch verkürzen oder verlängern. Wie das funktioniert, erfährst du in diesem Artikel, der auch für Windows 10 gilt.

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Session Hijacking: Mit ein paar Klicks Windows-Benutzerkonten übernehmen

Bei Computern die von mehreren Personen genutzt werden, kann man die Sitzung eines angemeldeten Benutzerkontos mit wenigen Klicks und ohne Passwort übernehmen.

Sogar die Übernahme von Benutzerkonten mit Administratorrechten ist möglich. Alles was man dazu benötigt, ist eine Eingabeaufforderung mit System-Rechten.

Eingabeaufforderung mit Systemrechten

Ein „schnödes“ Admin-Konto reicht hierfür nur dann aus, wenn das Kennwort des Kontos, das übernommen werden soll, bekannt ist.

Die Freischaltung von Systemrechten ist nur mit einem zusätzlichen Tool möglich. Wie das funktioniert, kannst du in diesem Artikel nachlesen.

Angemeldete Nutzer identifizieren

Nachdem du eine Verknüpfung der Kommando-Zeile mit Systemrechten auf deinem Desktop erstellt hast, öffnest du sie und prüfst mit dem Befehl query user welche Benutzer auf dem Rechner angemeldet sind.

In der Spalte Benutzername werden nun alle angemeldeten Konten angezeigt. Der Eintrag in der ersten Reihe mit dem Sitzungsnamen console ist dein eigener. An diesen Eintrag wird das gekaperte Konto gesendet.

Sitzung kapern

Für das Hijacking benötigst du neben dem Übernahmebefehl, die zugehörige ID-Nummer (z. B. Nummer 4) des betreffenden Kontos.

Der komplette Befehl zur Übernahme lautet wie folgt:

tscon 4 /dest:console

Die Zahl 4 ist variabel und steht für die ID-Nummer des Kontos, das übernommen werden soll. Der Parameter dest: bezeichnet dein Konto, an das der Zugriff gesendet wird.

Nachdem der Kaper-Befehl mit [Enter] bestätigt wurde, erhältst du nun den Zugriff auf das gewünschte Benutzerkonto. Hier kannst du nun zum Beispiel die Einstellungen ändern und auch alle anderen Daten einsehen oder bearbeiten.

Hinweis:

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die Kaperung eines Benutzerkontos ohne Wissen des Nutzers strafrechtliche Folgen nach sich ziehen kann. Es ist vielmehr ein Fernwartungstool und ist auch nur als solches anzuwenden.

Der Befehl funktioniert mit allen Betriebssystemen ab Windows XP und Windows Server.

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Opera Neon: Ein Blick in die Zukunft des Web-Browsers

Der norwegische Opera-Browser geht immer wieder mal neue und vor allem innovative Wege. Als einer der Ersten führte er eine Mausgesten-Steuerung des Browsers ein und eine Schnellauswahl von häufig verwendeten Webseiten in Kacheloptik. Viele weitere Funktionen kamen in den letzten Jahren noch hinzu, die nicht selten von anderen Browser-Anbietern auch übernommen wurden. Trotz allem liegt der Opera-Marktanteil in Deutschland leider nur zwischen zwei und drei Prozent. Vielleicht wird sich das ja mit dem neuen Browser-Konzept des Opera Neon ändern.

Concept-Browser Opera Neon

Opera Neon ist auf der Webseite von Opera kostenlos erhältlich. Schon nach dem ersten Start sieht man, dass der Browser rundum erneuert wurde. Die Schnellauswahl mit der Kacheloptik ist einem frischen Bubble-Design gewichen. Als Browser-Hintergrund verwendet Opera Neon das Hintergrundbild deines Desktops.

Wie im aktuellen Opera Browser, ist im Startbildschirm die Google-Suche voreingestellt. Neue Tabs werden nicht mehr oben in der Browserleiste abgebildet, sondern am rechten Bildschirmrand und auch in der neuen Bubble-Optik.

Neue Funktionen inklusive

Neue Funktionen sind ebenfalls ein Bestandteil von Opera Neon. Auf der linken oberen Bildschirmseite befinden sich fünf Symbole:

  1. Das Kreuz öffnet einen neuen Browser-Tab
  2. Das Dreieck ist ein integrierter Mediaplayer
  3. Mit der Kamera lassen sich Snapshots (auch von ganzen Webseiten) erstellen
  4. Die Bildergalerie speichert alle erstellten Screenshots
  5. Direktzugriff auf den Downloadordner

Unten links befindet sich das 3-Balken-Icon für weitere Optionen und das Einstellungsmenü.

Besonders vorteilhaft ist der Split-Screen, mit dem zwei Browser-Tabs gleichzeitig betrachtet und benutzt werden können. Einfach den zweiten Tab von der rechten Seite auf die gewünschte Anzeigeseite ziehen und der Split-Screen startet automatisch.

Fazit:

Das Surfen mit dem neuen Opera Neon macht Spaß, auch wenn noch nicht alle bisher bekannten Funktionen, wie beispielsweise die Maus-Gesten oder der VPN-Tunnel, enthalten sind. Dafür ist es eben ein Konzept-Browser, an dem noch weiter gearbeitet wird. Ich persönlich, als langjähriger Opera-Nutzer, kann es kaum erwarten wie es mit Opera Neon weitergeht.

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7 Tipps, die eine Windows-Bedienung einfacher machen

Beim Windows-Betriebssystem sind die Wege zu einigen Funktionen recht lang und mit etlichen Mausklicks erreichbar. Windows ist aber auch dafür bekannt, dass es etliche Tricks und Shortcuts gibt, die den Nutzer viel schneller zu Ziel führen. Die Voraussetzung ist aber, dass man sich diese kleinen Helferlein gut einprägt. Anfangs hilft vielleicht eine altmodische Liste auf Papier und je öfter man die Shortcuts anwendet, desto schneller bleiben sie im Gedächtnis hängen.

Benutzerkontensteuerung

Möchtest du Benutzerkonten neu erstellen oder bereits angelegte Konten bearbeiten, gelangst du über das Eingabefeld des Startmenüs und dem Befehl uac blitzschnell zur Benutzerkontensteuerung.

Dateisuche im Explorer

Für eine Dateisuche im Windows-Explorer gelangst du mit der Taste [F3] direkt mit dem Cursor in das Suchfeld.

Windows 8 Desktop-Ansicht

Auch in der Desktop-Version von Windows 8 bootet das Betriebssystem automatisch zuerst zur Metro-Oberfläche. Von dort kann jeder Nutzer zur althergebrachten Desktop-Ansicht wechseln. Windows 8 lässt sich auch so einstellen, dass es direkt in die Desktop-Ansicht bootet.

Dazu öffnest du mit einem Rechtsklick auf die Taskleiste das Kontextmenü und rufst die Navigation auf. Aktiviere dann die Option Beim Anmelden oder Schließen sämtlicher Apps anstelle der Startseite den Desktop anzeigen. Mit dem nächsten Neustart wird dann direkt in die Desktop-Ansicht gebootet.

Aktivierung des Betriebssystems prüfen

Die Tastenkombination [Windows][Pause] ruft die Basisinformationen deines Computers auf. Hier wird nicht nur die Windows-Aktivierung und Produkt-ID angezeigt, auch weitere Informationen, wie beispielsweise die Größe des Arbeitsspeichers, System- und Prozessortyp sind hier aufgelistet.

 Sticky Notes aktivieren

Für kleine Notizen ist das Tool Sticky Notes ideal. Durch die Eingabe des Befehls Sticky oder stikynot in das Taskleistensuchfeld (oder im Startmenü) startet die Notizfunktion in Form eines kleinen, virtuellen PostIt-Zettels.

Kommandozeile starten

Die Verwendung der Kommandozeile, auch Eingabeaufforderung genannt, ist manchmal unumgänglich. Der Weg über das Startmenü ist zudem quälend lang. Der blitzschnelle Start erfolgt ebenfalls über das Suchfeld der Taskleiste oder des Startmenüs. Einfach nur den Befehl cmd eintippen und auf [Enter] drücken.

Windows-10-Suchfeld ausblenden oder minimieren

Für mehr Platz in der Taskleiste kann das Suchfeld ausgeblendet werden, wenn es nicht oft verwendet wird. Aber auch die Reduzierung auf das Cortana-Icon schafft schon viel mehr Platz in der ohnehin knapp bemessenen Taskleiste. Öffne mit einem Rechtsklick auf die Taskleiste das Kontextmenü und wähle den Eintrag Cortana | Ausblenden aus, um das Suchfeld zu entfernen. Die Einstellung Cortana-Symbol anzeigen reduziert das Suchfeld auf die Symbolschaltfläche.

Noch mehr Platz in der Windows Taskleiste erhältst du, wenn kleine Schaltflächen verwendet werden. Die kleinen Symbole aktivierst du per Rechtsklick auf die Taskleiste und über die Einstellungen, beziehungsweise den Eigenschaften.

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Windows 10: Weiterhin kostenloses Upgrade für einen eingeschränkten Personenkreis verfügbar

Vor ein paar Tagen, am 29. Juli 2016, lief das Microsoft-Angebot für das kostenlose Windows 10 Upgrade aus. Ab sofort müssen Umsteiger das neue Betriebssystem käuflich erwerben. Doch einem kleinen Personenkreis erlaubt Microsoft weiterhin das kostenlose Aufrüsten.

Jeder Nutzer, der eine Hilfstechnologie verwendet, ist weiterhin berechtigt, das Gratis-Upgrade durchzuführen. Hilfstechnologien sind spezielle Hard- oder Software-Lösungen, die Menschen mit Behinderungen eine erleichterte Nutzung des Computers ermöglicht.

Als bekannteste Hilfstechnologien wären hier spezielle Eingabegeräte (z. B. Spracheingabe u. -ausgabe) oder hohe Kontrastauflösungen und besondere Konfigurationen für die Bedienung von Peripheriegeräten wie Maus, Drucker, etc. zu nennen.

Auf jeden Fall sollten berechtigte Personen den Anbieter der verwendeten Hilfstechnologie kontaktieren, um eine Kompatibilität der Soft- oder Hardware mit Windows 10 zu gewährleisten. Anschließend kann man dann über eine Microsoft Webseite ein 5,5 MB großes Kompatibilitätstool herunterladen, dass die Berechtigung/Lizenzbedingungen prüft und anschließend das Upgrade durchführt.

Tipp:

Das am 02. August 2016 veröffentlichte Anniversary Update für Windows 10 enthält umfangreiche Verbesserungen für  diese Hilfstechnologien. Zudem nennt Microsoft in dem Zusammenhang auch noch keine Ablauffrist für Windows 10 Upgrades.

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Skype kann bald auch ohne Registrierung oder Benutzerkonto verwendet werden

Um jemanden per Skype zu kontaktieren, ist mittlerweile nicht mal mehr die Skype-Software notwendig. Im September veröffentlichte Microsoft bereits eine Beta-Version der Browser-Variante, die ohne das installierte Skype-Programm auskommt. Jetzt legte Microsoft noch eins oben drauf. Demnächst wird man Skype sogar ohne Nutzerkonto oder Microsoft-Konto benutzen können.

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Dann reicht nur noch eine Einladung per Weblink um sich per Skype zu unterhalten. Das macht die Open-Source-Technik WebRTC möglich. Diese kennen wir bereits vom Chat-Tool Hello, das im Firefox-Browser integriert ist.

Und ähnlich wie bei Hello funktioniert das Chatten dann auch mit Skype. Der Anrufer benötigt zwar ein Skype-Konto, der Angerufene aber nicht. Er klinkt sich über den Einladungslink einfach in das Gespräch ein. Dieser kann über verschiedene Wege versendet werden. E-Mail, Twitter, WhatsApp, Facebook oder jeden anderen Messenger.

Weiter Informationen (in englischer Sprache) erhältst du im Skype-Blog, auf Twitter und Facebook, sowie in der Skype-Community.

Leider ist das Chatten und Telefonieren per Einladungslink bisher nur in Amerika und Großbritannien möglich. Nach dieser Testphase wird auch der Rest der Welt in diesen Genuss kommen.

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Microsoft Windows: Alle Ordner auflisten, auf die nicht zugegriffen werden kann

In großen Ordner-Strukturen stolpert man bei der Durchsicht schon mal auf Verzeichnisse, die für das aktive Benutzerkonto gesperrt sind. Möchtest du alle Ordner auflisten, auf die du nicht zugreifen darfst? Mit dem Tool PowerShell geht das am schnellsten.

Am besten startest du PowerShell über das Startmenü.

start-windows-powershell-aufrufen-datei-ordner-kein-zugriff-gesperrt-auflisten

Im PowerShell-Fenster gibst du zuerst den Befehl…

$result = Get-ChildItem -Path path2scan -Recurse -ErrorAction SilentlyContinue -ErrorVariable myError

…ein und bestätigst ihn mit der Taste [Eingabe].

Danach gibst du den zweiten Befehl in der nächsten Zeile ein und bestätigst diesen ebenfalls mit [Eingabe].

Echo $myError.TargetObject

windows-powershell-befehl-auflisten-gesperrt-verzeichnis-eigene-zeile

Danach werden alle Verzeichnisse aufgelistet, die für das aktuelle Benutzerkonto nicht zugänglich sind.