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Oft genutzte Ordner als Kachel dem Startmenü hinzufügen

Oft benötigte Dateien sind nicht selten über weit verzweigte Ordner-Pfade erreichbar. Das Hindurchklicken durch die Unterordner kostet Zeit, die manchmal recht knapp ist. Einen solchen viel genutzten Ordner sollte man in diesem Fall besser als Kachel dem Windows-10-Startmenü hinzufügen. So ist er mit einem Klick direkt verfügbar.

Öffne in Windows 10 den Datei Explorer und navigiere zu dem Ordner, der als Kachel dem Startmenü hinzugefügt werden soll.

Achte darauf, dass das Ordnersymbol zu sehen ist und klicke mit der rechten Maustaste darauf. Im Kontextmenü wählst du die Option An Schnellzugriff anheften. Dadurch ist der benötigte Ordner im Explorer schon mal weit nach oben gelangt.

Nun führst du erneut einen Rechtsklick auf das Symbol aus und wählst diesmal An Start anheften aus.

Wenn du nun das Windows-10-Startmenü öffnest, siehst du die neue Kachel mit dem Ordner. Klickst du auf diese Kachel, öffnet sich der Explorer und zeigt direkt den Inhalt an.

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Word 2013/2016: Individuelle Registerkarte im Menüband erstellen

Bei jedem Word-Nutzer kristallisiert sich nach einiger Zeit heraus, welche Befehle häufig verwendet werden. Das hängt natürlich sehr stark davon ab, für welche Tätigkeiten Word eingesetzt wird. Nicht selten sind die benötigten Funktionen über das ganze Menüband und neun Registerkarten verteilt. Das erfordert einen starken, gut trainierten Zeigefinger. Um solche Klick-Orgien zu vermeiden und das Arbeiten mit Word zu optimieren, kann man mit wenig Aufwand eigene Registerkarten mit individuell zusammengestellten Funktionen anlegen.

Grundstruktur erstellen

Über die Word-Optionen lässt sich in wenigen Minuten eine eigene Registerkarte erstellen und mit den Lieblingsfunktionen bestücken. Starte Word und klicke auf Datei | Optionen und im nachfolgenden Dialogfenster Menüband anpassen.

Im Aufklappmenü des rechten Anzeigebereichs stellst du die Option Hauptregisterkarten ein und klickst unten auf den Button Neue Registerkarte. Dadurch wird eine neue Registerkarte sowie eine neue Gruppe eingefügt. Markiere den Eintrag der neuen Registerkarte und gib ihr über die Schaltfläche Umbenennen einen passenden Namen. Wiederhole diesen Vorgang mit dem Eintrag Neue Gruppe.

Für eine übersichtlichere Gliederung von unterschiedlichen Funktionen, ist es empfehlenswert, über den Button Neue Gruppe weitere Gruppen zu erstellen. um die Werkzeuge thematisch zu bündeln.

Befehle und Funktionen einfügen

Das Grundgerüst ist jetzt erstellt und muss nur noch mit „Leben“ gefüllt werden.

Im linken Bereich der Hauptanzeige wählst du die benötigten Befehle aus. Über das Drop-Down-Menü kannst du beispielsweise nach häufig verwendeten Befehlen filtern. Der Button Hinzufügen befördert das markierte Tool in deine selbst erstellte Gruppe. Wiederhole diesen Vorgang bis alle benötigten Funktionen und Tools in den Gruppen der neuen Registerkarte vorhanden sind.

Die Reihenfolge ist erst einmal zweitrangig, sie kann per Drag and Drop noch geändert werden. Sind alle Arbeitsschritte abgeschlossen, dann bestätigst du mit OK und deine eigene Registerkarte wird dem Word-Menü hinzugefügt.

Extra-Tipp

Auch in Excel lässt sich auf diese Weise eine oder mehrere eigene Registerkarten im Menüband anlegen.

Fazit:

Für schnelles und effektives Arbeiten ist das Anlegen eigener Menüs in Word und Excel eigentlich unverzichtbar. Dieser ziemlich unbekannte Trick ist wohl einer der nützlichsten Anpassungsmöglichkeiten die Word und Excel zu bieten hat.

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Blitzschnell häufig benutzte Elemente der Systemsteuerung aufrufen

Häufiges Arbeiten mit der Systemsteuerung erfordert immer wiederkehrende Mausklicks. Mit der Zeit kann das recht nervig sein. Mit einem kleine Trick können häufig benutzte Elemente der Systemsteuerung  auf direktem Wege erreicht werden.

Das Zauberwort heißt Taskleistenverknüpfung. Mit ein paar Handgriffen ist das gewünschte Element der Systemsteuerung der Taskleiste hinzugefügt.

Der alte Trick mit der Taskleistenverknüpfung

Starten Sie als erstes die Systemsteuerung mit Klicks auf Start | Systemsteuerung.

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Hauptprogramm anheften

Nach dem Start der Systemsteuerung klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Taskleistensymbol und wählen im Kontextmenü die Option Dieses Programm an Taskleiste anheften.

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Im nächsten Schritt ändern Sie die Ansicht der Systemsteuerung-Startseite auf Große Symbole, indem Sie oben rechts über das Dropdown-Menü der Anzeige die entsprechende Einstellung auswählen.

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Funktion(en) der Taskleistenverknüpfung anheften

Wählen Sie das benötigte Element der Systemsteuerung aus (zum Beispiel Programme und Funktionen), ziehen Sie es mit gedrückter, linker Maustaste auf das Taskleisten-Icon der Systemsteuerung und lassen die Maustaste dann los.

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Damit ist das Anheften des gewünschten Unterprogramms der Systemsteuerung abgeschlossen.

Starten der Systemsteuerungsfunktion

Zum Starten dieser Funktion klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Taskleistensymbol der Systemsteuerung und wählen im Kontextmenü den entsprechenden Eintrag im Bereich Angeheftet aus.

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Im darunterliegenden Bereich Zuletzt verwendet haben Sie ebenfalls die direkte Zugriffsmöglichkeit auf andere, kürzlich gestartete Funktionen der Systemsteuerung. Dieser Bereich ändert sich aber stetig, sobald andere Elemente aufgerufen werden.

Ein Linksklick auf das Taskleistensymbol öffnet übrigens die Startseite der Systemsteuerung.

Tipp:

Wenn Sie auch andere Funktionen der Systemsteuerung häufig verwenden, fügen Sie diese ebenfalls der Taskleistenverknüpfung hinzu.

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Löschen der Verknüpfung

Benötigen Sie zu einem späteren Zeitpunkt keinen schnellen Zugriff mehr, dann entfernen Sie die Taskleisten-Verknüpfung mit einem Rechtsklick und dem Eintrag Dieses Programm von der Taskleiste lösen.

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Die zuvor verknüpften Einzelfunktionen müssen dabei nicht separat gelöst werden.

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Windows 7 und 8: Kontextmenü „Senden an“ aufräumen

Das Windows-Kontextmenü enthält etliche Einträge die man mal mehr oder weniger braucht. Zum Beispiel die Option Senden an. Hier kann man recht schnell unnütze Einträge wie Senden an, Faxempfänger oder -Bluetooth entfernen.

Über den Befehl shell:sendto kann man im Windows-Explorer die Senden an – Funktionen dauerhaft entfernen. Dazu starten Sie das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], geben den Befehl shell:sendto ein und bestätigen die Eingabe mit OK.

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Im Windows-Explorer markieren Sie nun alle Einträge die Sie nicht benötigen und löschen diese per Rechtsklick über das Kontextmenü oder die Taste [Entf]. Danach sind diese Optionen dauerhaft aus dem Kontextmenü entfernt.

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Der Befehl shell: kann aber noch mehr. Zum Beispiel lassen sich damit Systemordner direkt öffnen. Wie das funktioniert und welche Ordner Sie damit öffnen können, erfahren Sie in folgendem Artikel: Windows 7, Vista und XP: Systemordner ohne Umwege sofort öffnen

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Bei Windows den Befehls-Verlauf der Eingabeaufforderung anzeigen

In der Windows Eingabeaufforderung müssen Befehle immer wieder eingegeben werden. Die übliche Kopierfunktion, die Tastenkombination [Strg][C] und [Strg][V] funktionieren hier nicht. Aber die Eingabeaufforderung enthält zumindest eine Erinnerungsfunktion. Damit werden alle eingegebenen Befehle in einer Listenansicht aufgeführt und können zur erneuten Eingabe ausgewählt werden.

Die Eingabeaufforderung hat ein Gedächtnis

Mit dieser Funktion erspart man sich gerade bei umfangreichen und komplizierten Befehlen viel Zeit und Tipparbeit. Und so wird die Kommandozeilen-History aufgerufen:

Bei geöffneter „Eingabeaufforderung“ drücken Sie die Taste [F7], und die Liste mit den maximal zehn zuletzt benutzten Befehlen erscheint.

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Mit den Tasten [Aufwärtspfeil] und [Abwärtspfeil] wählen Sie einen Befehl aus und fügen ihn mit [Enter] ein. Mit der [Esc]-Taste verlassen Sie die Liste ohne Auswahl.

Wenn Sie wissen, dass weitere komplizierte Befehle folgen werden, dann löschen Sie am besten hin und wieder den Befehlsverlauf mit der Tastenkombination [Alt][F7].

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Windows Robocopy: Automatisches Backup von beliebigen Ordnern in periodischen Zeitabständen einrichten

Bei Ordnern mit wichtigen Daten lohnt es sich regelmäßige Backups anzufertigen. Das erreicht man mit einer kompletten Sicherung der Festplatte. Allerdings speichert man damit auch allerlei überflüssige Daten wie temporäre Cache-Dateien der Webbrowser. Mit dem Kopierbefehl „Robocopy“ speichern Sie in individuellen periodischen Zeitabständen automatisch nur die benötigten Ordner und deren Unterordner. Auch den Speicherort des automatisierten Backups legen Sie mit einem simplen Befehl fest.

Robocopy sichert automatisch

Der Robocopy-Befehl gehört seit Windows Vista zur Standardausstattung. Um die automatisierte Sicherung einzurichten, klicken Sie auf „Start | Alle Programme | Zubehör | Eingabeaufforderung“.

Im Fenster der „Eingabeaufforderung“ geben Sie folgenden Befehl ein:

robocopy d:beispiel h:beispiel /s /mot:60 /w:0 /r:0

In diesem Beispiel wird das Quellverzeichnis „d:beispiel“ auf dem Laufwerk „h:“ unter gleichem Namen gespeichert. Der Schalter „/s“ ist für die gleichzeitige Speicherung der Unterordner verantwortlich.

„/mot:60“ ist der Schalter für die stündliche Sicherung. „/mot:30“ würde beispielsweise die Daten jede halbe Stunde sichern. Robocopy prüft dann zum Beispiel alle 30 Minuten, ob sich die Quelldateien verändert haben und kopiert die Änderungen ins Zielverzeichnis.

Die beiden letzten Schalter, „/w:0“ und „/r:0“,  ermöglichen der Dauersicherung, bei aktuell geöffneten (und somit gesperrten) Dateien trotzdem weiter zu machen.

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Internet & Medien

E-Mail-Verifizierung: Ist diese E-Mail-Adresse noch aktiv?

E-Mail-Adressen sind leider nicht immer unbegrenzt gültig. Anbieter von Freemail-Diensten wie GMX oder Web.de löschen alte Adressen, die lange nicht mehr benutzt wurden. Aber auch ein Wechsel des Internetproviders zieht oftmals eine Änderung der E-Mail-Adresse mit sich. Wenn mal Zweifel auftreten, ob die E-Mail-Adresse eines Bekannten immer noch aktiv ist, können Sie die Gültigkeit ganz einfach überprüfen – mit dem Onlinedienst von „CentralOps.net“.

E-Mail-Adressen prüfen und verifzieren

Um eine E-Mail-Adresse zu prüfen, rufen Sie die Seite www.centralops.net auf und wählen die Option „Email Dossier“.

Im nächsten Fenster tragen Sie im Feld „email address“ die zu prüfende E-Mail-Adresse ein und klicken auf den Button „go“. Ist die E-Mail-Adresse ungültig, dann wird im Bereich „Validation results“ das Ergebnis „0 – Bad address“ angezeigt.

Wenn die Adresse gültig ist, wird bei „Validation results“ das Ergebnis „3 – SMTP“ ausgewiesen.

Der Online-Dienst von „CentralOps.net“ bietet aber noch mehr. Neun weitere Netzwerk-Tools sind verfügbar:

  • Domain Dossier
  • Domain Check
  • Browser Mirror
  • Ping
  • Traceroute
  • NsLookup
  • AutoWhois
  • TcpQuery
  • AnalyzePath

Hier erfahren Sie unter anderem, was Ihr Webbrowser an Daten weitergibt, welche Domains noch frei sind, oder die Registrierungs-Informationen anderer Webseiten.

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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Trotz „Adblock Plus“ immer noch Werbung auf dem Bildschirm?

Der bekannteste und beliebteste Werbeblocker für den Firefox-Webbrowser ist und bleibt Adblock Plus. Diese kostenlose Erweiterung hat bisher sehr zuverlässig Werbung automatisch ausgeblendet. Seit der Version 2 sorgt aber eine integrierte Whitelist für Durchlässigkeit ausgewählter und akzeptabler Werbung. Eine Werbung hier und da ist sicherlich nicht das große Problem. Es bleibt aber zu vermuten, dass die Menge der eingeblendeten Werbung trotz „Adblock Plus“ weiter zunehmen wird. Wird es Ihnen zuviel, oder möchten Sie gar keine Werbung, dann wechseln Sie zum gleichwertigen Alternativ-Produkt „Adblock Lite“.

Die Erweiterung „Adblock Lite“ -die keinerlei Werbung absichtlich durchlässt- bietet die gleichen Funktionen, aber die Bedieneroberfläche basiert auf Dialogfenstern, wogegen bei „Adblock Plus“ die Einstellungen in Browser-Tabs vorgenommen werden.

Um „Adblock Lite“ zu installieren, klicken Sie auf den Firefox-Button und wählen im Kontextmenü „Add-ons“ aus.

Anschließend geben Sie im neuen Tab oben rechts in das Suchfeld den Begriff „adblock lite“ ein und starten den Suchvorgang. In der Ergebnisliste wird die Erweiterung an erster Stelle angezeigt. Klicken Sie auf den Button „Installieren“ und starten nach der Installation den Browser neu.

Nach dem Neustart werden Sie in einem neuen Tab aufgefordert, eine Filterliste auszuwählen. Für Deutschland empfiehlt sich der Filter „EasyList Germany + EasyList (Deutsch)“. Wählen Sie diesen Filter aus und bestätigen Sie mit dem Button „Filter hinzufügen“.

Der Werbeblocker ist nun aktiv und überwacht ab sofort die Werbeeinblendungen.

Im Hintergrund werden die Art und die Menge der geblockten Elemente aufgezeichnet und können jederzeit eingesehen werden. Klicken Sie dazu auf den Firefox-Button, wählen Sie im Kontextmenü „Add-ons“ aus, und wechseln Sie zur Kategorie „Erweiterungen“. Scrollen Sie zum Eintrag des „Adblock Lite“ und klicken auf „Einstellungen“.

Im Dialogfenster „Einstellungen“ wird am rechten Rand des Fensters die Anzahl pro geblocktem Element angezeigt.

Möchten Sie noch weitere Filterlisten hinzufügen, wählen Sie in der Menüleiste „Filter | Filterabonnement hinzufügen“.

In der Drop-Down-Liste wählen Sie den gewünschten Filter aus und bestätigen mit der Schaltfläche „Filterabonnement hinzufügen“.

Beenden und schließen Sie das Dialogfenster „Einstellungen“ mit „OK“.