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Hardware & Software Software Windows 10

Windows 10: Die Benutzerkontensteuerung merkt nicht alles

Die Benutzerkontensteuerung soll verhindern, dass nicht jeder User mit Administrator-Berechtigungen ausgestattet ist. Zum Beispiel um die Bedienung von Programmen zu unterbinden, die Systemeinstellungen ändern können. Doch mit einem kleinen Trick kann man sich leicht durch die Benutzerkontensteuerung hindurchmogeln.

Die Hintertür befindet sich in den Hilfethemen der Computerverwaltung. Rufe die Computerverwaltung per Rechtsklick auf den Startbutton (Windows-Symbol) auf.

Dann klickst du in der Menüleiste auf das Fragezeichen und anschließend auf die Option Hilfethemen. Im großen Anzeigebereich erscheint nun die Meldung Kein Zugriff auf Seite. Hier öffnest du per Rechtsklick das Kontextmenü und wählst die Option Quelle anzeigen aus.

Im nächsten Fenster öffnet sich der Texteditor Notepad. Der Inhalt der Textdatei wird nicht benötigt und kann ignoriert werden.

Du benötigst nur die Verzeichnisstruktur. Klicke auf Datei | Öffnen und navigiere zu dem Programm für dass du Administratorrechte benötigst. Achte darauf, dass im Explorerfenster über dem Button Öffnen die Einstellung Alle Dateien aktiviert ist. Andernfalls werden nur Textdateien angezeigt.

Um beispielsweise die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten zu starten, folgst du dem Pfad C: | Windows | System32 | cmd.

Wenn du jetzt, wieder per Rechtsklick, die Kommandozeile mit Administratorrechten startest, merkt die Benutzerkontensteuerung nichts und führt das Programm problemlos aus.

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Internet & Medien Microsoft Edge

Microsoft Edge: Browserdaten beim Schließen automatisch löschen

Wenn du nach dem Surfen im Web keine verräterischen Spuren im Browser hinterlassen möchtest, dann ist die Nutzung des Inkognito-, beziehungsweise des InPrivate-Modus (Edge) genau das richtige für dich. Für alle Edge-Nutzer, die sich nicht die Mühe machen möchten, extra einen privaten Tab zu starten, gibt es auch eine andere Lösung.

Im Gegensatz zu anderen Browsern wie dem Chrome, Firefox oder Opera, können beim Edge keine Verlinkungen per Rechtsklick in einem neuen Inkognito-Tab oder -Fenster geöffnet werden. Der Link muss erst in die Zwischenablage kopiert, dann der InPrivate-Modus aufgerufen und die URL in das Adressfeld eingefügt werden.

InPrivate-Browsing ist beim Edge komplizierter

Eine andere Alternative, beim Edge möglichst wenig bis gar keine Surfspuren zu hinterlassen, ist die automatische Löschung der Browserdaten nach Beendigung einer Sitzung.

Für die erforderlichen Einstellungsänderungen klickst du oben rechts auf das Drei-Punkte-Icon und dann auf die Option Einstellungen.

Scrolle in den Einstellungen bis zum Bereich Browserdaten löschen und öffne die Option Zu löschendes Element auswählen. Anschließend kannst du zunächst aus sechs Löschoptionen die passenden Elemente auswählen:

  • Browserverlauf
  • Cookies und gespeicherte Websitedaten
  • Zwischengespeicherte Daten und Dateien
  • Downloadverlauf
  • Formulardaten
  • Kennwörter

Der Link Mehr anzeigen erweitert die Auswahlliste um folgende Elemente:

  • Medienlizenzen
  • Popupausnahmen
  • Berechtigungen für Positionsdaten
  • Vollbildberechtigungen
  • Berechtigungen für Benachrichtigungen

Nachdem du deine Auswahl getroffen hast, kannst du diese Daten mit dem Button Löschen manuell entfernen.

Für die automatische Löschung beim Beenden des Browsers stellst du den Schalter der Funktion Diese Daten nach jeder Sitzung löschen auf Ein.

Anschließend kann das Einstellungsmenü wieder geschlossen werden. Die Daten werden nun jedes Mal automatisch beim Schließen des Edge-Browsers entfernt.

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Android Handy & Telefon

Android: Die Rechte von Apps nachträglich beschneiden

Vorgestern berichteten wir über eine eingebaute Android-Funktion, mit der man nachträglich die Berechtigungen von Apps, widerrufen kann. Diese Funktion tritt aber erst ab Android 6 (Marshmallow) in den Vordergrund. Die Testphase hat aber schon viel früher Einzug in das Android-Betriebssystem gefunden. Auf Geräten mit Jelly Bean (Android-Version 4.3) ist sie bereits als versteckte Funktion vorhanden.

Die Funktion namens App Optionen (App Ops) versteckt sich in Aktivitäten | Einstellungen. Wenn du die App Optionen aufrufst, werden alle installierten Apps in vier Kategorien aufgelistet. Ein vorhandener Zeitstempel zeigt dir zudem den letzten Zugriff auf eine Berechtigung dieser App an.

Wähle eine Anwendung aus diesen Kategorien durch Antippen aus. Im nächsten Menü-Bildschirm werden alle Berechtigungen der App aufgelistet. Stelle den Schalter auf Aus, um den Zugriff auf diese Erlaubnis zu unterbinden.

Hinweis:

Da sich die Funktion App Ops zu dieser Zeit noch in der Entwicklungsphase befand, kann es vorkommen, dass bei Fehlfunktionen von Apps oft keine Meldung erfolgt, das sie durch die Entziehung einer Berechtigung verursacht wurde.

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Android Handy & Telefon

Der Facebook-App die Zugriffsberechtigung auf Kontakte entziehen

Die Facebook-App für Android wird von vielen Nutzer nicht verwendet, da für die Installation umfangreiche Berechtigungen notwendig sind. Darunter befinden sich auch die sensiblen Kontaktdaten deines persönlichen Umfelds. Google hat aber mittlerweile in Android eine Funktion geschaffen, die erteilte Berechtigungen nachträglich wieder abschaltet.

Das Auslesen von Kontaktdaten ist für Facebook immens wichtig. Realnamen, Telefonnummern, E-Mailadressen und Postadressen werden für Kontaktvorschläge im Netzwerk verwendet. Dabei ist aber eine Weitergabe von persönlichen Kontaktdaten ohne die Erlaubnis dieser Personen nicht zulässig.

Die eingebaute, einfach zu erreichende Funktion gibt es erst ab Android 6.0 (Marshmallow). Wer Android 6.0 schon besitzt, der braucht nur noch Einstellungen | Apps aufzurufen und über das Zahnradsymbol die gewünschten App-Berechtigungen wieder entziehen. Das sollte aber direkt nach der Installation und vor der ersten Verwendung der Facebook-App geschehen.

Anderen Apps kannst du auf die gleiche Weise überflüssige Berechtigungen wieder entziehen. Anwendungen wie beispielsweise Taschenlampen-Apps, benötigen eigentlich keinen Zugriff auf das Mikrofon oder andere Daten, um zu funktionieren.

Bei den älteren Android-Versionen gibt es leider keine entsprechende Funktion. Hier muss der Nutzer selber im Google Play Store oder im Web auf die Suche nach einer Schutz-App wie der SRT AppGuard gehen.

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Hardware & Software Windows XP

Windows 7, Vista und XP: Alle im Netzwerk freigegebenen Ordner auf einen Blick kontrollieren

Netzwerke am Arbeitsplatz werden von den Kollegen der IT-Abteilung kontrolliert und gewartet. Sie achten auch darauf, dass die Freigabe von Ordnern nicht von außen manipuliert wurde. Trojaner erzeugen aber oft neue Freigabeordner, um sensible Daten des Netzwerkes auszuspähen. Die Ordner des heimischen Netzwerkes sollten daher auch in regelmäßigen Abständen auf unberechtigte Freigaben geprüft werden. Mit dem Fenster „Ausführen“ ist die Kontrolle schnell durchgeführt.

Freigaben unter Windows XP anzeigen

Der „normale“ Weg führt mit mehreren Klicks über die Systemsteuerung. Schneller geht’s mit der Tastenkombination [Windows][R], um das Fenster „Ausführen“ zu öffnen. Geben Sie hier den Befehl

Rundll32.exe ntlanui.dll , ShareManage

in die Eingabezeile ein, und klicken Sie auf „OK“ (wichtig sind die Leerzeichen vor und hinter dem Komma).

Das Fenster „Freigegebene Verzeichnisse“ zeigt in einer Listenansicht alle freigegebenen Ordner an.

Mit einem Doppelklick auf einen Eintrag öffnet sich ein weiteres Bearbeitungsfenster, in dem der Eintrag bearbeitet und Berechtigungen geprüft werden können.

Auch eine maximale Anzahl von Benutzern einer Datei kann reguliert werden.

Alle Freigaben unter Windows Vista und Windows 7

Bei Windows 7 und Vista geht es komfortabler. Um hier alle aktuellen Freigaben anzuzeigen, öffnen Sie das Startmenü, klicken in der rechten Spalte mit der rechten Maustaste auf „Computer“ und dann auf „Verwalten“. Im folgenden Fenster wählen Sie links den Eintrag „Freigegebene Ordner“ aus. Und schon haben Sie alle derzeitigen Freigaben, alle Netzwerksitzungen und alle zurzeit geöffneten Dateien im Blick.

Per Rechtsklick auf einen der Einträge können Sie die Freigabe bearbeiten und zum Beispiel die Freigabe beenden (Befehl „Freigabe aufheben“) oder geöffnete Dateien schließen.

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Hardware & Software Windows XP

Windows XP: Auf dem Anmeldebildschirm die Mail-Anzeige deaktivieren

Auf dem Anmeldebildschirm des Windows-XP-Benutzerkontos wird angezeigt, wie viele Programme aktiv und wie viele E-Mails noch ungelesen sind. Wer nicht immer daran erinnert werden möchte, daß er noch „245 ungelesene E-Mails“ im Posteingang hat, kann diese Information auf dem Anmeldebildschirm deaktivieren.

Ungelesene E-Mails verstecken

Dazu bedarf es nur ein paar Änderungen in der Registry. Um zumRegistrierungseditor zu gelangen öffnen Sie mit der Tastenkombination [Windows][R] das Dialogfenster „Ausführen“, geben in das Eingabefeld „regedit“ ein und klicken auf „OK“.

Navigieren Sie im Verzeichnisbaum des Registrierungs-Editors zum Ordner

HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftWindowsCurrentVersionUnread Mail

Markieren Sie den Ordner „UnreadMail“ und klicken Sie in der Menüleiste auf „Bearbeiten | Berechtigungen“.

Im neuen Dialogfenster „Berechtigungen für UnreadMail“ wählen Sie zuerst im oberen Bereich „Gruppen- oder Benutzernamen“ die Option „SYSTEM“ aus. Anschließend setzen Sie im unteren Bereich „Berechtigungen für SYSTEM“ bei der Option „Vollzugriff“ das Häkchen in die Checkbox „Verweigern“ und bestätigen die Änderungen mit „OK“.

Schließen Sie mit der Systemschaltfläche „X“ den Registrierungs-Editor und starten den Rechner neu, damit die vorgenommenen Änderungen aktiviert werden.