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Windows: Screenshot eines beliebigen Bildschirmbereichs erstellen

Bei den Windows Betriebssystemen lässt sich mit der Taste [Druck] ein Screenshot des aktuellen Desktopbereichs erstellen, der automatisch in der Zwischenablage gespeichert wird und an anderer Stelle eingefügt werden kann. Allerdings lässt sich auch ein selbst zu definierender Bereich der Anzeige ausschneiden.

Für diesen Zweck gibt es das Werkzeug Snipping Tool, dass zu den Windows-Bordmitteln gehört. Allerdings muss es manuell gestartet werden.

Windows 10

Die einfachste Art, den Screenshot eines bestimmten Bildschirmbereichs zu erstellen, ist die Tastenkombination [Windows][Umschalt][S]. Der Bildschirm wird dadurch transparent und der Mauszeiger als Kreuz angezeigt.

Mit gedrückter linker Maustaste markierst du den benötigten Bereich, der anschließend automatisch in der Zwischenablage gespeichert wird. Mit dem Shortcut [Strg][V] lässt sich der Ausschnitt in ein Word-Dokument, eine E-Mail oder ein Bildbearbeitungsprogramm einfügen.

Window 7 und älter

Bei den älteren Windows Versionen drückst du die Tastenkombination [Strg][Umschalt][S] um einen individuellen Bildschirmausschnitt zu kopieren.

Hinweis: Weitere Screenshot-Funktionen sind die Taste [Druck] für den kompletten Bildschirminhalt, sowie die Tastenkombination [Alt][Druck] für das gerade aktive Fenster. Sie funktionieren sowohl bei Windows 10, als auch bei Windows 7/8/8.1.

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Windows 10: Benachrichtigungs-Center deaktivieren

Das Benachrichtigungscenter bei Windows 10 kann den Nutzer über viele unterschiedliche Dinge informieren. Der Eingang von neuen E-Mails, Nachrichten, Fehlermeldungen und Systemmeldungen sind die häufigsten Informationen die hier erscheinen. Wenn du auf das Benachrichtigungscenter verzichten kannst und willst, dann lässt es sich mit wenig Aufwand abschalten.

Für die Deaktivierung ist ein kleiner Eingriff in die Registry erforderlich. Mit der Tastenkombination [Windows][R] öffnest du das Fenster Ausführen, gibst den Befehl regedit ein, und bestätigst ihn mit der [Eingabe]-Taste.

Im Registrierungseditor navigierst du nun zu folgendem Schlüssel:

HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows

Im Verzeichnis Windows legst du per Rechtsklick und Neu | DWORD-Wert (32-Bit) den Eintrag mit Namen DisableNotificationCenter an. Dann öffnest du den neuen Schlüssel mit einem Doppelklick und änderst den Wert von 0 auf 1.

Ab sofort ist das Benachrichtigungscenter verschwunden und nervt nicht mehr. Wenn es später doch noch einmal benötigt wird, änderst du den Wert wieder auf Null und es ist wiederhergestellt.

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Tempolimits: Bringt das Ignorieren wirklich eine Zeitersparnis?

Als erstes wollen wir klarstellen, dass wir an dieser Stelle niemanden auffordern, die Tempolimits auf der Straße zu ignorieren. Sie sind ein erforderliches Mittel um Gefahrenstellen zu entschärfen. Viele Auto- und Motorradfahrer glauben, dass eine Überschreitung von maximal 20 Stundenkilometern nur ein Kavaliersdelikt ist, da sie meist nur eine geringfügige Geldstrafe zur Folge hat. Mit der Android-App Speedr kannst du einen Selbsttest machen, ob das Risiko erwischt zu werden sich wirklich lohnt.

Speedr ist kostenlos im Play Store erhältlich. Die App misst deine gefahrene Geschwindigkeit per GPS und vergleicht sie mit den Tempolimits auf Open Street Map oder HERE-Maps ab. Nach Abschluss der Fahrt ermittelt Speedr ob und wie viel Zeit du einsparen konntest.

In vielen Fällen wirst du feststellen, dass sich das Knöllchen-Risiko eigentlich gar nicht lohnt. Außerdem verschärfen sich bei Wiederholungstätern die Strafen erheblich und mit einem Fahrverbot ist dann auch zu rechnen.

Auf der Webseite von www.bussgeldkataloge.eu sieht man auf einen Blick, wie teuer das Schnellfahren sein kann.

Ach ja, wenn du Speedr ausprobieren möchtest, sollte am besten dein Beifahrer dein Handy bedienen!

Die Strafe, auch für einfaches Halten des Mobiltelefons, kostet in der Regel 60 Euro und füllt dein Flensburger Punktekonto mit einem Punkt auf. Am besten du startest die App vor Antritt der Fahrt. Sie funktioniert auch im Hintergrund.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Geheime Teilen-Funktion freischalten

Bei Windows 10 lassen sich in den Einstellungen jede Menge Features ein- und wieder ausschalten. Wie auch in den vergangenen Betriebssystemen gibt es Funktionen, die gut versteckt sind. Dazu gehört im aktuellen Windows 10 auch die Teilen-Funktion der vorhandenen Apps. Mit welchen Apps die Teilen-Funktion genutzt werden kann, sieht man aber erst nach der Aktivierung über die Registry.

Bevor du einen Eingriff in den Registrierungseditor vornimmst, ist es empfehlenswert, ein Backup der Registry vorzunehmen. In diesem Artikel erfährst du, wie schnell und einfach eine Datensicherung ist.

Nach dem Backup öffnest du die Registry über das Fenster Ausführen, dass mit der Tastenkombination [Windows][R] geöffnet und dem Befehl regedit aufgerufen wird. Gegebenenfalls muss der Sicherheitsdialog noch bestätigt werden.

Navigiere nun zum Pfad HKEY_CURRENT_USER\Control Panel. Diesem Ordner fügst du per Rechtsklick und der Option Neu einen DWORD-Wert (32-bit) hinzu. Als Name verwendest du EnableShareSettings.

Dann öffnest du den neuen Eintrag mit einem Doppelklick, änderst den Wert von 0 auf 1 und speicherst die Änderung mit OK.

Beende den Registrierungseditor und rufe über das Startmenü die Einstellungen auf. Im Bereich System wurde durch die Registry-Änderung die Kategorie Teilen hinzugefügt.

Hier werden alle Apps aufgelistet, die eine Teilen-Funktion unterstützen. Über die Schalter auf der rechten Seite kannst du nun festlegen, in welchen Apps du die Teilen-Funktion nutzen möchtest.

Zum Deaktivieren der Systemeinstellung Teilen, löschst du in der Registry den Eintrag EnableShareSettings oder änderst den Wert wieder auf Null.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Ein aufgeräumtes Startmenü spart wertvolle Zeit

Das Windows 10 Hybrid-Startmenü ist wirklich gut gelungen. Besonders der Kachelbereich für den schnellen Zugriff auf häufig genutzte Programme kann eine große Hilfe sein. Vorausgesetzt, er ist gut aufgeräumt und man weiß, wo sich die Anwendungen befinden. Leider verliert man recht schnell den Überblick über das Startmenü, wenn häufig Programme hinzugefügt und/oder wieder entfernt werden. Besser ist es, wenn sie in Kategorien einsortiert werden.

Da beim Anheften an das Startmenü, die Programme grundsätzlich am Ende der Liste  eingefügt werden, sollte man direkt ein paar zusätzliche Schritte in Kauf nehmen, die eine nervige Suche in Zukunft verhindern.

Das Anlegen von Kategorien ist in diesem Fall eine große Hilfe. Egal welche Kategorien (z. B. Häufig verwendete Programme, Office, etc.) benötigt werden, jeder Nutzer kann sie individuell nach eigenen Vorstellungen anlegen.

Um eine neue Kategorie im Startmenü zu erstellen, ziehst du per Drag & Drop eine Kachel an den oberen Rand des Startmenü-Fensters, bis dort ein blauer oder grauer Rahmen erscheint. Lässt du nun die Kachel los, wird automatisch eine neue Kategorie erstellt. Der zuvor angezeigte Rahmen kann nun mit einer Überschrift versehen werden. Klicke einfach in dieses Feld oder auf den Button mit den zwei Balken (rechts neben dem Überschriftenfeld).

Ziehe nun weitere, thematisch ähnliche Apps, in den neuen Bereich. Nach diesem Vorbild legst du bei Bedarf zusätzliche Kategorien an, um das Startmenü aufzuräumen.

Nach Abschluss der „Aufräumarbeiten“ findest du deine Apps, selbst bei einer langen Kachelliste, wesentlich schneller wieder.

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Hardware & Software Office Outlook

Outlook-Kalender an berechtigte Personen freigeben

Der Outlook-Kalender kann für eine bessere Terminplanung an beliebig viele Personen weitergegeben werden. Die berechtigten Personen legt jeder Nutzer individuell fest. Theoretisch (und auch praktisch) kann der Kalender an jeden Adressaten aus dem Adressbuch oder durch direkte Eingabe der Adresse per E-Mail versendet werden.

Für die Freigabe des Outlook-Kalenders (oder auch einem Teil davon) wechselst du in die Kalenderansicht. Bei den neueren Outlook-Versionen (z. B. Outlook 2016) klickst du im Menü-Register Start auf die Schaltfläche Kalender per E-Mail senden.

In älteren Versionen, wie Outlook 2007, findest du die Option Kalender über E-Mail versenden im linken Bereich unterhalb der Dreimonatsansicht.

Nach dem Klick auf die Funktion öffnet sich eine neues E-Mail-Formular sowie die Dialogbox Kalender über E-Mail senden. Im Dialogfenster kannst du den Datumsbereich bestimmen und die Details festlegen. die angezeigt werden sollen. Mit dem Button OK wird der Kalender(bereich) in das E-Mail-Formular als Anhang übernommen.

Jetzt muss du nur noch den oder die Empfänger einfügen und die E-Mail wie gewohnt versenden.

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Hardware & Software Office Outlook Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Word

Word: Eingabehilfe für das Einfügen von mathematischen Formeln

Wer in Word mathematische Gleichungen und Formel niederschreiben möchte, stößt nicht selten auf folgendes Problem: Wo sind die Tasten oder wie heißen die Tastenkürzel um das Wurzelzeichen, das Pi oder das Zeichen für Unendlichkeit darzustellen? Bis man eine Lösung gefunden hat, vergeht meist viel Zeit, die man besser hätte nutzen können. Ab Windows 7 gibt es dafür eine Lösung: Das wenig bekannte Tool des Mathematik-Eingabebereichs.

Zuverlässige Eingabehilfe

Im Mathematik-Eingabebereich kannst du eine Formel oder auch eine ganze Gleichung mit dem Mauszeiger schreiben und Windows erkennt diese automatisch. Im Anschluss kannst du die erkannte Gleichung in Word oder in eine E-Mail (Outlook) einfügen. Somit entfällt die komplizierte Tastatureingabe vollkommen.

Die Bedienung des Mathematik-Eingabebereichs ist sehr einfach und übersichtlich. Am schnellsten rufst du das Tool über das Startmenü auf. Gib in das Suchfeld den Programmnamen oder einen Teil davon ein. Mit einem Klick auf den gleichnamigen Treffer in der Ergebnisliste startet der Mathematik-Eingabebereich.

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Formel eingeben und bearbeiten

Die benötigte Formel oder Gleichung wird nun per Hand in das große Feld eingetragen und die erkannten Zeichen werden in der Statusleiste abgebildet.

Ist eine Erkennung mal fehlerhaft, kannst du sie mit den sechs Tools, (Löschen, Auswählen und korrigieren, Rückgängig, Wiederholen, Schreiben) im kleinen Fenster bearbeiten. Das Tool Löschen ist gleich zweimal vorhanden. Das Radiergummi-Icon entfernt eine Eingabe und das Icon mit dem X löscht den gesamten Eingabebereich.

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Einfügen in Word und Outlook

Hast du die gesamte Formel erfasst und ist sie korrekt erkannt worden, startest du das Officeprogramm Word, oder eine neue E-Mail in Outlook. Positioniere den Cursor an der erforderlichen Stelle im Dokument und klicke dann auf den Button Einfügen im Mathematik-Eingabebereich.

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Die Formel wird sogleich in das Dokument eingefügt.

Fazit

Auch wenn es für Mathematiker einschlägige Programme gibt, mit denen Gleichungen und Formeln problemlos per Tastatur erfasst werden können, ist das Tool Mathematik-Eingabebereich auch für eine regelmäßige Verwendung sehr nützlich. Mit anderen Texterfassungsprogrammen ist der Mathematik-Eingabebereich leider nicht kompatibel.

Allerdings erfordert die manuelle Erfassung ein wenig Übung, damit das Tool die Formelzeichen sofort erkennen kann.

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Excel Hardware & Software Office

Die letzte Aktion auf andere Excel-Zellen übertragen

Bei Microsoft Excel gibt es, wie in anderen Office-Anwendungen auch, eine Funktion die getätigte Eingaben rückgängig macht. Diese Funktion kann aber noch mehr. Die letzte Aktion lässt sich mit ihr beliebig oft wiederholen. Das ist gerade bei Excel sehr vorteilhaft. So lassen sich schnell weitere Zellen entsprechend formatieren.

Zuerst überprüfst du ob die Wiederholen-Funktion in Excel aktiviert ist. Du findest sie in der Schnellzugriffsleiste oben links im Bildschirm. Klicke auf den kleinen Pfeil neben der  Zugriffsleiste und aktiviere gegebenenfalls im Kontextmenü den Eintrag Wiederholen.

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Die Anwendung der Wiederholen-Funktion ist denkbar einfach. Bearbeite eine beliebige Zelle, indem du zum Beispiel die Hintergrundfarbe dieser Zelle änderst. Dann klickst du in eine andere Zelle und anschließend auf die Schaltfläche Wiederholen in der Schnellzugriffsleiste. Das funktioniert mit einer einzelnen Zelle oder einem größeren zusammenängenden Zellbereich genausogut…

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…wie mit mehreren, nicht zusammenhängenden Zellen.

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Man benötigt aber nicht zwingend die Schaltfläche Wiederholen, sie kann auch mit der Tastenkombination [Strg][Y] anwendet werden.