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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Slide To Shutdown für den Desktop-PC einrichten

Vom Windows 10 Handy kennt man die Ausschaltfunktion Slide To Shutdown. Durch ziehen des Bildschirms an den unteren Rand wird das Smartphone heruntergefahren und ausgeschaltet. Dieses Feature lässt sich aber auch ohne großen Aufwand für jeden Windows-10-Desktop-PC aktivieren.

Auf den meisten Desktop-Computern mit Windows 10 Betriebssystem ist eine sogenannte Schnellstart-Funktion aktiviert. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass beim Ausschalten ein Systemabbild gespeichert wird, auf das beim nächsten Hochfahren zurückgegriffen wird. Damit wird der Bootvorgang wesentlich beschleunigt. Über diese Funktion berichteten wir schon im Februar 2016.

Das Slide-To-Shutdown-Feature nutzt ebenfalls diese Technik. Das Feature wird als Verknüpfung auf dem Desktop abgelegt und kann anschließend auf Wunsch an das Startmenü oder die Taskleiste angepinnt werden. Auf anderem Wege kommt man leider nicht an diese Shutdown-Variante heran.

Klicke mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wähle im Kontextmenü Neu | Verknüpfung aus. Im Eingabefeld für den Pfad gibst du C:\Windows\System32\SlideToShutDown.exe ein. Über den Button Weiter gelangst du zur Namensvergabe, die du abschließend mit Fertig stellen bestätigst.

Wer Samurize oder eine Dock verwendet, der muss in der Verknüpfung einen anderen Pfad eingeben. Der lautet wie folgt: C:\Windows\Sysnative\SlideToShutDown.exe

Die Meldung, dass der Ordner Sysnative nicht existiert kann ignoriert werden.

Für eine passendere Optik kannst du auch noch per Rechtsklick auf das Icon und der Option Eigenschaften ein neues Symbol für die Verknüpfung aussuchen.

Tipp:

Hin und wieder ist es ratsam, den Windows-10-Computer vollständig herunter zu fahren. Insbesondere dann, wenn neue Hardware eingebaut werden soll.

Existiert bei dir ein Dualboot-System zusammen mit Windows 7 oder Linux? Dann ist es unbedingt empfehlenswert, das totale Herunterfahren zu praktizieren. Es könnte sonst beim Starten des sekundären Betriebssystems zu Problemen kommen und/oder es folgen dauerhafte Festplattenüberprüfungen. Am sichersten ist es daher, den Schnellstart dauerhaft zu deaktivieren. Wie das funktioniert, erfährst du in diesem Artikel.

Für das „totale Herunterfahren“ hältst du die Taste [Umschalt] gedrückt und klickst dann auf Herunterfahren.

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Hardware & Software Windows 10

Threshold 2: Windows 10 Update bringt viele Verbesserungen mit sich

Microsoft hat am 12. November ein großes Update namens Threshold 2 veröffentlicht, das ab sofort heruntergeladen und installiert werden kann. Mit diesem Update werden etliche Verbesserungen am Betriebssystem und anderen Elementen vorgenommen.

Zum Einen wurde der Systemstart verbessert, sodaß das Booten bis zu 30 Prozent schneller ist. Zum Anderen sind die Verarbeitungsprozesse optimiert worden um die Performance der Computer zu steigern.

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Besitzer von Rechnern mit Touchscreen und Stift können das Cortana Notizbuch verwenden, um kurze Informationen niederzuschreiben. Außerdem erkennt Cortana nun auch Telefonnummern, Email-Adressen und Adressen um die Erinnerungen besser zu gestalten.

Folgende Windows-10-Funktionen wurden auch aktualisiert und optimiert:

  • Edge-Browser (Performance und Sicherheit)
  • Groove
  • Xbox
  • OneNote
  • Solitaire
  • Windows Store
  • Microsoft Calendar
  • Mail
  • Photos

Noch mehr Infos rund um das erste große Windows-10-Update, insbesondere für den Business-Einsatz, erhältst du im Blog von Windows 10.

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Hardware & Software Office Word

Word-Start: Die Textverarbeitung Word mal anders starten

Der normale Start von Word erfolgt über das Desktop-Symbol, die Taskleiste oder auch über das Startmenü. Es gibt aber auch weitere durchaus nützliche Alternativen. Diese sind besonders dann hilfreich, wenn man keine Maus zur Verfügung hat. Auch die Geschwindigkeit des Startvorgang lässt sich dadurch positiv beeinflussen.

Viele Wege führen nach Rom – Der Start per Tastaturkombination

Die erste Möglichkeit ist die Konfiguration einer Tastenkombination. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Desktopsymbol oder den Startmenüeintrag von Word und wählen im Kontextmenü die Option „Eigenschaften“.

bild-1-tastenkombination-shortcut-eigenschaften-startmenü-desktop-symbol-word-office-microsoft-alternativ-start-möglichkeit

Im Dialogfenster „Eigenschaften“ wechseln Sie zum Register „Verknüpfung“. Im Eingabefeld der Eigenschaft „Tastenkombination“ legen Sie eine individuelle Kombination fest. [Strg][Alt] ist schon vorgegeben und muss nur noch mit einer weiteren Taste komplettiert werden. Für Word bietet sich hier die Taste [W] an. Wenn Sie noch im darunterliegenden Aufklapp-Menü „Maximiert“ einstellen und die Änderungen mit „OK“ bestätigen, startet Word mit der Tastenkombination [Strg][Alt][W] im Vollbildmodus.

bild-2-eigenschaften-startalternative-programm-word-excel-office-microsoft-verknüpfung-tastenkombination-ausführen-maximiert

Im übrigen kann diese Startmöglichkeit auf alle Programme angewendet werden.

Starten per Dialogfenster „Ausführen“

Eine weitere Start-Alternative für Word ist das Fenster „Ausführen“. Starten Sie „Ausführen“ mit [Windows-Taste][R], tragen Sie in das Eingabefeld „winword“ ein, und bestätigen Sie mit „OK“.

bild-3-ausführen-windows-taste-winword-slash-erweitern-eingabe-feld-office-word-starten-alternativ

Die Besonderheit bei dieser Alternative: Durch Eingabe weiterer Zeichen variieren Sie den Startvorgang von Word wie folgt:

  • Starten ohne Add-Ins und Vorlagen mit winword /a
  • Starten ohne leeres Dokument mit winword /n
  • Starten ohne Word-Startbildschirm (=Splashscreen) mit winword /q

bild-4-alternative-aufpeppen-zusätzlich-ausführen-word-winword-start-kürzel-taste-kombination

Achten Sie bei der Eingabe darauf, dass sich zwischen „winword“ und dem Schrägstrich ein Leerzeichen befindet. Mit dieser Startvariante wird im Übrigen der Start von Word sogar etwas beschleunigt.

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Beruf Hardware & Software Software Windows 7 Windows Vista

Windows 7 und Vista: Durch schnelleres Herunterfahren des Computers schneller in den Feierabend starten

Ist Ihr Computer am Arbeitsplatz sehr langsam und das Herunterfahren dauert endlos lang? Oft liegt das daran, dass der Computer beziehungsweise der Prozessor veraltet oder unterdimensioniert ist. Auch das Schließen von Verbindungen zum Netzwerk können dadurch verzögert werden. Man kann aber ganz einfach mit einigen Registry-Optimierungen den Shutdown erheblich beschleunigen.

So sorgen Sie für ein schnelleres Herunterfahren des Computers:

1. Klicken Sie auf Start und geben in das Suchfeld „regedit“ein und drücken die [Enter] Taste.

2. Im Fenster des „Registrierungs-Editor“ navigieren Sie im linken Bereich im Verzeichnisbaum zum Eintrag „HKEY_LOCAL_Machine | System | CurrentControlSet | Control“.

3. Im rechten Fensterbereich suchen Sie den Eintrag „WaitToKillService-Timeout“. Öffnen Sie diesen Eintrag mit einem Doppelklick. Im Fenster „Zeichenfolge bearbeiten“ ändern Sie den Wert auf „2000“ und bestätigen mit „OK“.

4. Nun suchen Sie wieder im linken Bildschirmbereich im Verzeichnisbaum den Eintrag „HKEY_CURRENT_USER | ControlPanel | Desktop“.

5. Prüfen Sie, ob im rechten Bildschirmbereich ein Eintrag „AutoEndTasks“ existiert. Wenn nicht, dann erzeugen Sie ihn mit einem Rechtsklick in den rechten Bildschirmbereich und wählen im Kontextmenü „Neu | Zeichenfolge“. Als Name müssen Sie „AutoEndTasks“  vergeben.

6. Den neuen Eintrag „AutoEndTasks“ öffnen Sie mit einem Doppelklick und geben als „Wert“ eine „1“ ein. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

7. Schließen Sie das Fenster „Registrierungs-Editor“ und führen einen Neustart des Rechners durch. Erst danach werden die Änderungen wirksam und das Herunterfahren deutlich beschleunigt.