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Microsoft Standalone System Sweeper: Bootfähige Live-CD/DVD brennen, um Viren, Rootkits und andere Schädlinge aufzuspüren

Viren, Rootkits und andere Schädlinge beschädigen den Rechner oft so stark, dass er sich nicht mehr starten lässt. Dann ist guter Rat teuer. Denn wie soll man einen Virenscanner laufen lassen, wenn der Rechner sich nicht mehr starten lässt? In solchen Fällen helfen nur noch bootfähige Live-CDs, die den Rechner von CD/DVD booten. Die gibt es jetzt auch von Microsoft und basieren auf der Antivirenlösung „Microsoft Security Essentials“.

Microsoft nennt die bootfähige Live-CD „Microsoft Standalone System Sweeper“. Lässt sich der Rechner nicht mehr normal starten, können Sie ihn zumindest über die Live-CD von CD oder USB booten, den Rechner auf Schädlinge überpüfen und reparieren. Nach der Säuberung ist der Rechner meist wieder normal verwendbar.

So erstellen und nutzen Sie Microsofts Rettungs-CDs:

1. Rufen Sie die Webseite http://connect.microsoft.com/systemsweeper auf, und laden Sie den Installer für den Standalone System Sweeper herunter.

2. Starten Sie das Installationsprogramm. Ein Assistent führt Schritt für Schritt zur fertigen Live-CD.

Sie können das Live-System wahlweise auf eine CD/DVD oder einen USB-Stick kopieren. Oder eine brennbare ISO-Datei anlegen. Am einfachsten ist das Brennen auf einen CD/DVD-Rohling.

3. Sobald Sie einen Rohling eingelegt haben, lädt der Setup-Assistent die aktuellste Version des Live-Systems inklusive der aktuellen Virensignaturen herunter (rund 250 MB) und brennt darauf die bootfähige Rettungs-CD/DVD.

Microsofts Live-Rettungs-CD einsetzen

Die Live-CD „Standalone System Sweeper“ kommt immer dann zum Einsatz, wenn sich der Rechner nicht mehr normal starten lässt. Um den Rechner auf Virenbefall zu prüfen, legen Sie die Live-CD/DVD ein und booten den Rechner von CD/DVD.

Nach dem Start von CD/DVD erscheint eine Bedienoberfläche wie Microsofts Security Essentials. Damit können Sie dann Laufwerke, Verzeichnisse, E-Mails, Archive und Dateien auf Virenbefall prüfen. Damit die jeweils aktuellen Virensignaturen zum Einsatz kommen, sollten Sie vorher mittels „Check for updates“ die aktuellsten Vireninformationen abrufen.

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Sicher löschen: Sensible Daten mit zertifizierten Löschverfahren sicher vernichten

Immer wieder hört man in den Medien, das sensible Daten aufgetaucht sind, die nicht an die Öffentlichkeit gehören. Das passiert in der Regel, wenn Speichermedien, die verkauft oder vernichtet werden sollten, nicht unwiederbringlich gelöscht wurden. Dabei gibt es sehr gute Löschprogramme, die alle Daten unwiederbringlich vernichten.

Dazu gehört das kostenlose Programm „Eraser“ Version 6.0.8, das zum Beispiel bei Chip.de oder auf der Eraser Homepage heruntergeladen werden kann.

Da die Eraser Homepage in Englisch ist, lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch bei Chip.de.

Dieses Programm bietet verschiedene, zertifizierte Löschverfahren an. Diese unterscheiden sich hauptsächlich durch die Anzahl der Durchläufe. Hier wird auch der Gutman-Algorithmus angeboten, der mit 35 Durchläufen alle Daten endgültig vernichtet. Dieses Löschverfahren dauert natürlich etwas länger, ist aber das effektivste. Wer ganz auf Nummer Sicher gehen will, erhält sogar den Quellcode von Eraser.

Trotz der englischen Bedienoberfläche ist es gut und logisch durchdacht, so das es auch mit nicht so guten Englischkenntnissen bedient werden kann.

Weitere Pluspunkte sind zum Beispiel:

  • Zeitlich automatisierte Löschvorgänge. Hier können z. B. die Inhalte von Papierkorb und Browser-Cache zu einer bestimmten Uhrzeit gelöscht werden.
  • Einbindung in das Kontextmenü des Microsoft Internet Explorers.

Noch mehr Änderungen und News finden Sie auf der Homepage des Herstellers.

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Wespenbekämpfung: Wespennest entfernen, Wespen vertreiben, Wespen vernichten (und alles zum Phantom ‚Pyramidenwespe‘ Wiki)

Sommerzeit, Wespenzeit. Von vielen verteufelt gehören auch Wespen zu den nützlichen Tierarten. Doch was tun, wenn Wespen, Erdwespen und andere Hornissen-Arten in unmittelbarer Nähe des Hauses ein Nest bauen? „Das Nest muss weg“ lautet oft die Devise. Das ist aber meist gar nicht notwendig.

Fast alle heimischen Wespen sind sehr friedlich. Wer folgende Verhaltensregeln befolgt, kann das Nest im Garten belassen und im Einklang mit den Nützlingen leben:

  • In Nestnähe heftige Bewegungen und Bodenerschütterungen vermeiden
  • Die Flugbahn nicht verstellen/blockieren
  • Nester nicht berühren
  • Kinder von Nestern fernhalten

Befindet sich das Nest an einer ungünstigen Stelle (etwa neben einem Eingang oder Durchgangstür), kann es vom Fachmann fachgerecht entfernt oder umgesiedelt werden. Ansprechpartner ist zum Beispiel der Naturschutzbund NABU.

Nur in absoluten Notfällen (etwa bei Allergikern mit Allergiepass oder wenn Kinder bedroht sind), kann die Feuerwehr mit der Beseitigung des Wespennests betraut werden. Liegt kein Notfall vor, können Sie einen ausgebildeten Insektenbekämpfer mit der Beseitigung beauftragen.

Grundsätzlich sollten Sie niemals selbst aktiv werden und eigenhändig versuchen, Nester zu entfernen oder umzusiedeln. Auch der Einsatz von Giften, Feuer oder kochendem Wasser ist gefährlich, da diese oft Abwehrreaktionen der Wespen provozieren. Von der Umweltbelastung beim unsachgemäßen Einsatz der Chemikalien ganz zu schweigen.

Unser Rat: Statt Wespen- oder Hornissen-Nester sofort zu beseitigen, ist es meist spannender, den Tieren beim Nestbau zuzuschauen. Zudem sterben am Ende des Sommders bis auf die überwinternde Königin alle Wespen/Hornissen eines Volkes. Danach können Sie das Nest (ein faszinierendes Bauwerk übrigens) gefahrlos umhängen.

Wespen mit Wespenmitteln entfernen

Wer sich (leider) doch dazu entschieden hat, Wespen mit der chemischen Keule zu bekämpfen, findet im Fachhandel Wespensprays, Wespenschaum, Wespenstick und andere Anti-Wespenmittel zur Wespenbeseitigung. Eine gute Auswahl bekannter Wespenmittel finden Sie hier:

Amazon.de: Alle Wespenmittel

Aber denken Sie bitte daran, dass Sie Wespennester nur im äußersten Notfall entfernen oder die Wespen bekämpfen sollten, da es sich bei Wespen um wichtige Nützlinge handelt.

Foto: Jon Sullivan, Wikimedia Commons, Public Domain

Das Phanton „Pyramidenwespe“

In letzter Zeit gab es Diskussionen von angeblich existierenden „Pyramindenwespen“. Für kurze Zeit gab es sogar einen Wikipedia-Artikel über die Pyramiden Wespe. Alles blanker Unsinn. Es gibt keine Pyramidenwespen. Die Pyramiden Wespe ist ein reines Fantasietier. Auch der Wikipedia-Artikel zu Pyramidenwespen wurde aufgrund des Scherz- und Unsinn-Charakters wieder aus dem Wikipedia-Lexikon entfernt.

Weitere gute und fundierte Informationen über alle (tatsächlich existierenden) Wespenarten finden Sie auf den folgenden Seiten:

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Rupfen, Mulchen, Folie: Giersch im Garten bekämpfen

Oh weh: Im Garten wimmelt es nur von Giersch? Das macht nichts. Mit einigen pfiffigen Tricks und Kniffen bleiben Sie im Kampf gegen das widerspenstige Unkraut Sieger. Sogar ohne Chemie.

Sinnvoll sind folgende Tipps:

1. Rupfen, Rupfen, Rupfen
Im Frühjahr so zeitig wie möglich den Giersch von Hand rausrupfen. Ok, das ist recht mühsam, aber es wirkt. Mit der Zeit zieht sich der Giersch zurück. 1:0 für den Gartenfreund.

2. Richtiger Boden
Giersch mag nur nährstoffreiche und feuchte Böden. In einem sonnigen Garten mit magerem und trockenem Sandboden finden Sie allenfalls mickrige Exemplare.

3. Als Salat essen
Drehen Sie den Spieß um. Machen Sie aus dem Giersch-Garten eine Salatbar. Denn aus jungen Gierschblättern lassen sich herrliche Salate, Suppen und Soßen herstellen. Zudem verhindern Sie durch das Rupfen die Photosynthese der Pflanze (siehe Tipp 1).

4. Mulchen, was das Zeug hält
Viel hilft viel. Dieses Motto gilt auch bei Giersch. Wenn Sie eine mindestens 10 cm dicke Mulchschicht (Rindenmulch) auftragen, hat der Giersch es ganz schön schwer.

5. Mit Folien abdecken
Bequem, aber unansehnlich ist die Variante, den Giersch einfach mit einer licht- und wasser-undurchlässigen Folie abzudecken. Die Folie muss mindestens 1,5 bis 2 Jahre auf der Gierschfläche bleiben, bis er komplett abgestorben ist.

6. Pflanzen gegen Giersch
Einige Pflanzen vertreiben Giersch regelrecht. Hierzu gehören Kartoffeln sowie Storchschnabel. Dort, wo Sie beispielsweise Storchschnabel pflanzen, macht sich der Giersch ganz schnell „vom Acker“.

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