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Hardware & Software Software Windows 10

Windows Defender: Besser als sein Ruf

Der Virenschutz von Microsoft, der Windows Defender, hat den Ruf so wirksam zu sein wie eine Mauer auf der Wiese. In den regelmäßigen Tests des Magdeburger Sicherheitsinstitut AV-Test glänzte der Defender mit durchweg schlechten Ergebnissen. Doch seit Mai/Juni 2018 ist er mit fast voller Punktzahl in der Spitzengruppe zu finden.

Bewertet werden von AV-Test insgesamt drei Kategorien: Schutzwirkung, Geschwindigkeit und Benutzbarkeit. In jeder Klasse können maximal sechs Punkte erreicht werden (maximal 18 Punkte möglich).

Der Windows Defender erreichte in der wichtigsten Kategorie (Schutzwirkung), sowie in der Bedienbarkeit die volle Punkzahl. Lediglich 5,5 Punkte wurden bei der Geschwindigkeit erreicht.

Nur drei Konkurrenten konnten mit der maximalen Anzahl von 18 Punkten auftrumpfen. Das sind die Antivirenprogramme von Avira, McAfee und Kaspersky Lab.

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Hardware & Software Software Windows 7

Windows 7 Echtheitsprüfung löschen

Das Betriebssystem Windows 7 enthält ein Tool zur Echtheitsprüfung deiner Windows-Version. Es gelangt über die Updatefunktion auf deinen Computer. Wenn du keinen Wert auf dieses Tool legst, lässt es sich mit einen kleinen Eingriff in die Registry schnell entfernen.

Starte das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], gib den Befehl regedit ein, und bestätige ihn mit einem Klick auf den Button OK.

Im Registrierungseditor navigierst du zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon\Notify

Im Ordner Notify befindet sich die Datei WgaLogon, die du per Rechtsklick und dem Befehl Löschen entfernst.

Danach navigierst du in der Registry zu einem weiteren Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall

Hier entfernst du per Rechtsklickmenü den Eintrag WGA. Dann beendest du den Registrierungseditor und startest deinen Rechner neu damit die Änderungen umgesetzt werden.

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Hardware & Software

Windows 7: Benutzerkonten vorübergehend deaktivieren

Wenn in einem Haushalt ein Computer von der ganzen Familie genutzt wird, wird der Zugriff der einzelnen Familienmitglieder normalerweise durch eigene Benutzerkonten gesteuert. So auch der Zugriff durch die Kinder. Um zu verhindern, dass die Kleinen unkontrolliert den PC nutzen, sollte man zusätzlich den Benutzerkonten Passwörter zuweisen. Um zu verhindern, dass Ihr(e) Kind(er) während Ihrer Abwesenheit den Computer nutzen, können Sie aber auch deren Konto ganz einfach vorübergehend deaktivieren.

Konten temporär deaktivieren

Den Passwortschutz können findige Kinder schon mal aushebeln, indem sie sich neue Passwörter vergeben. Das Löschen des Kinder-Kontos sollte nur als allerletzte Maßnahme erfolgen, da bei Löschung auch alle persönlichen Einstellungen entfernt werden. Besser ist das temporäre Deaktivieren des Kontos.

Die Benutzerkonten-Verwaltung sieht vor der Deaktivierung in diesem Beispiel so aus:

Vorübergehende Deaktivierung eines Benutzerkontos

Um ein Konto vorübergehend zu deaktivieren, gehen Sie wie folgt vor:

1. Klicken Sie auf „Start | Alle Programme | Zubehör“. Mit der rechten Maustaste klicken Sie hier auf „Eingabeaufforderung“ und wählen im Kontextmenü „Als Administrator ausführen“.

Sollte eine Warnmeldung erscheinen, bestätigen Sie diese mit „OK“.

2. Im folgenden Fenster „Eingabeaufforderung“ geben Sie den Befehl

net user <Benutzername> /active:no

ein und drücken [Enter]. „<Benutzername>“ ist hier nur der Platzhalter, den Sie durch den Namen des Benutzerkontos austauschen. In diesem Beispiel wurde der Name „Kirstin“ verwendet.

Das Ergebnis „Der Befehl wurde erfolgreich ausgeführt.“ wird sofort im gleichen Fenster angezeigt.

In der Benutzerkonten-Verwaltung wird das deaktivierte Konto komplett ausgeblendet.

Reaktivierung des Benutzerkontos

Wiederholen Sie die Arbeitsschritte um die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten zu öffnen. Geben Sie den Befehl

net user <Benutzername> /active:yes

ein und bestätigen mit „Enter“. Auch hier ist <Benutzername> wieder durch den entsprechenden Namen (hier: Kirstin) zu ersetzten.

Die Aktivierung des Benutzerkontos wird wieder im gleichen Fenster bestätigt.