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Mit Musik oder einem Film einschlafen und den PC per Timer automatisch herunterfahren

Gehören Sie auch zu den Menschen, die abends gerne mit Musik oder einem Film einschlafen? Die meisten Fernseher verfügen über eine Timer-Funktion, mit der sich der Fernseher nach der gewünschten Zeit automatisch abschaltet. Aber nicht immer wird ein passendes TV-Programm gesendet. Auch beim Radiowecker mit Snooze-Funktion ist nicht immer das richtige dabei. Am einfachsten ist es, den eigenen PC oder das Notebook mit dem gewünschten Einschlafprogramm zu versehen. Allerdings fehlt dem PC die Timerfunktion. Hier müssen Sie normalerweise aufstehen und den PC herunterfahren, falls Ihnen die Betriebsgeräusche des Computers den Schlaf rauben. Mit dem Timer-Tool „Sweet Dreams“ gehört das aber endlich der Vergangenheit an.

Das kostenlose Tool „Sweet Dreams“ fährt den Computer nach dem eingestellten Zeit wahlweise herunter, schaltet den Monitor aus, oder versetzt den PC in den Ruhezustand. Außerdem kann man die Lautstärke mit der Zeit automatisch reduzieren lassen, damit Sie in Ruhe einschlafen können.

Ein weiterer Vorteil dieses 388 Kb großen Tools von Sven Bader ist, dass es ohne Installation auskommt und sogar von einem USB-Stick oder einer Speicherkarte gestartet werden kann.

Der Download und die Einstellung des Timers sind außerdem sehr einfach und funktionieren so:

Download ohne Installation

Rufen Sie in Ihrem Webbrowser die Seite  „www.SvenBader.de/index.htm“ auf und klicken auf das Download-Symbol im Eintrag „Sweet Dreams 1.21“. Wählen Sie im Download-Dialogfenster die Option „Speichern“ und legen das Programm im gewünschten Ordner ab.

 

Ausführen unter Windows 7/Vista

Das Tool ist zwar mit Windows 7 und Vista kompatibel, läuft hier aber nur im Kompatibilitätsmodus, da es ursprünglich nur für Windows XP programmiert wurde.

Wenn Sie Windows 7 oder Vista nutzen klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Programm „Sweet Dreams“ und wählen im Kontextmenü die Option „Eigenschaften“ aus.

Im Dialogfenster „Eigenschaften von Sweetdreams“ aktivieren Sie in der Registerkarte „Kompatibilität“ die Einstellung „Programm im Kompatibilitätsmodus ausführen für:“ und wählen im Drop-Down-Menü „Windows XP (Service Pack…“ aus. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

 

Timer einstellen und starten

Das Timer-Tool „Sweet Dreams“ ist nun einsatzbereit. Starten Sie das Programm mit einem Doppelklick. Dabei ist es unerheblich, ob Sie den Film (oder die Musik) vorher starten, oder erst nach den Einstellungen.

Im Einstellungsfenster nehmen Sie nun mit den Schiebereglern die gewünschten Zeiteinstellungen vor. Im Bereich „Aktion nach Ablauf der Zeit:“ aktivieren Sie die gewünschte Funktion zum Abschalten des Computers.

Mit dem Button „Start“ wird der Timer eingeschaltet und Sie können entspannt der Musik lauschen oder mit dem Film einschlafen.

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Windows 7: Notebook-Klappe so konfigurieren, dass kein Energiesparmodus ausgelöst wird

Notebooks sind standardmäßig so konfiguriert, dass beim Zuklappen das Gerät automatisch in den Energiesparmodus versetzt wird. Das ist insoweit sinnvoll, wenn der Betrieb über den Akku läuft. Möchte man aber nur mal die Klappe schließen, um beispielsweise einer anderen Person den Blick auf den Bildschirm zu verwehren, dann muss der Rechner erst wieder gestartet werden. Diese Energiesparfunktion beim Zuklappen können Sie über die Systemsteuerung abschalten.

Das Abschalten empfiehlt sich besonders für akkustarke Geräte, Notebooks mit SSD-Speicher oder generell beim Netzbetrieb. So konfigurieren Sie Ihre Notebook-Klappe:

1. Mit der rechten Maustaste klicken Sie auf das Batteriesymbol und wählen im Kontextmenü „Energieoptionen“ aus.

2. Im nächsten Fenster wählen Sie im linken Bereich die Kategorie „Auswählen, was beim Zuklappen des Computers geschehen soll“ aus.

3. Anschließend wählen Sie im nachfolgenden Fenster im Aufklapp-Menü der Option „Beim Zuklappen“ die Einstellung „Nichts unternehmen“.

Hier können Sie zudem entscheiden, ob die Funktion nur im Akkubetrieb und/oder im Netzbetrieb abgeschaltet werden soll. Klicken Sie abschließend auf die Schaltfläche „Änderungen speichern“.

Auch die Notebooks die mit Windows XP laufen, können entsprechend konfiguriert werden. Hier fehlt lediglich die Unterscheidung zwischen Akku- und Netzbetrieb.

1. Öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf die Batterieanzeige das Kontextmenü und wählen „Energieverwaltungseigenschaften einstellen“.

2. Im Dialogfenster „Eigenschaften von Energieoptionen“ wechseln Sie zur Registerkarte „Erweitert“ und wählen per  Drop-Down-Menü im Bereich „Netzschaltervorgänge“ und „Beim Schließen des Laptops“, die Einstellung „Nichts unternehmen“ aus.

3. Mit „OK“ speichern Sie die Änderung. Ab sofort wird Ihr Notebook beim Zuklappen nicht mehr in den Energiesparmodus versetzt.

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Windows 7 und Vista Aufgabenplanung: Leistung steigern und Wartungsaufgaben reduzieren

Bei Windows laufen im Hintergrund im Durchschnitt 50-100 Prozesse, die verschiedenste Wartungsaufgaben erledigen. Sie werden automatisch gestartet oder bei bestimmten Situationen ausgeführt. Bei prozessorintensiven Programmen wie zum Beispiel bei Grafikprogrammen oder bei Spielen kann es daher zu Leistungseinbrüchen kommen und das Programm kann sogar abstürzen. Nicht benötigte Wartungsaufgaben sollte man daher für eine permanente Rechner-Höchstleistung deaktivieren.

Windows ist zwar so programmiert, dass es viele Prozesse im Leerlauf ausgeführt werden, aber das gilt meist nur für die eigenen Programme und nicht für die von Drittherstellern. Zum Beispiel die Updater von Google, DivX oder Java sind von dieser Leerlaufsteuerung nicht betroffen.

Zwar kann man mit dem klassischen „msconfig“ oder auch mit einem externen Programm wie „Soluto“ oder „GameBooster“ Hintergrundprozesse komfortabel abschalten, aber alle Prozesse werden auch hier nicht immer erkannt.

Daher ist eine manuelle Deaktivierung von Prozessen der sicherste Weg. So bekommt man außerdem auch noch einen Eindruck über den Umfang aller Hintergrundprozesse. So funktioniert’s:

1. Klicken Sie auf den „Windows“-Button, geben Sie in das Suchfeld „Aufgabenplanung“ ein, und drücken Sie die [Enter}-Taste.

2. Im Fenster „Aufgabenplanung“ klicken Sie im linken Navigationsbereich auf die Schaltfläche „Aufgabenplanungsbibliothek“. Hier sind im oberen, mittleren Bildschirmbereich schon einige Hintergrundprozesse wie der „Google Updater“ aufgeführt.

3. Updater für Internetbrowser, Media-Center und Java können ohne Gefahr eine Zeitlang ausgeschaltet werden. Markieren Sie den nicht benötigten Prozess mit der rechten Maustaste, und wählen Sie im Kontextmenü „Deaktivieren“.

4. Im zweigeteilten mittleren Bildschirmbereich erhalten Sie im unteren Teil, Informationen über den im oberen Bereich ausgewählten Prozess. Auf der Registerkarte „Allgemein“ erhalten Sie Informationen, wozu dieses Programm dient…

…und auf der Registerkarte „Trigger“ sehen Sie, wann und in welchen Abständen dieser Prozess startet.

5. Die restlichen Wartungsaufgaben, die im Hintergrund laufen, finden Sie per Klick auf den kleinen Pfeil vor der „Aufgabenplanungsbibliothek“ im linken Navigationsbereich. Dort expandiert der Verzeichnisbaum, in dem Sie nun nach und nach nicht benötigte Prozesse nach obigen Arbeitsschritten abschalten können.

Dabei müssen Sie keine Angst haben, Prozesse zu deaktivieren, die für einen reibungslosen Betrieb Ihres Computers wichtig sind. Aber auch hier keine Regel ohne Ausnahme: Sicherheitsrelevante Prozesse wie „Microsoft Antimalware“ sollten nicht abgeschaltet werden.

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Windows 7: Updates von Treibersoftware automatisieren

In Zeiten von Auktionsplattformen wie Ebay & Co wechseln auch sehr viele Computer ihre Besitzer. Meistens werden bei den gebrauchten Computern nur die gespeicherten Daten gelöscht. In den seltensten Fällen wird das Betriebssystem auf die Grundeinstellungen, bzw. auf die Standardeinstellungen zurückgestellt. Nach und nach werden dann die Einstellungen vom neuen Besitzer geändert. Dazu gehört auch das automatische Aktualisieren von Treibern. Diese Funktion ist eine der wichtigsten, um sicherzustellen, dass alle Treiber immer auf dem aktuellsten Stand sind, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. Sollte die automatische Update-Funktion deaktiviert sein, dann kann sie ganz einfach wieder eingeschaltet werden.

Treiber automatisch aktualisieren

Nacheinander klicken Sie auf „Start | Systemsteuerung | Hardware und Sound | Geräte und Drucker“. Mit der rechten Maustaste klicken Sie auf das Symbol Ihres Computers und wählen im Kontextmenü die Option „Geräteinstallationseinstellungen“.

Im nächsten Fenster kontrollieren Sie, ob die Einstellung „Ja, automatisch ausführen (empfohlen)“ aktiviert ist. Wenn nicht, dann aktivieren Sie die Option mit einem Linksklick und bestätigen mit „Änderungen speichern“.

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Windows 7: In der Systemsteuerung zusätzliche Informationen über installierte Programme anzeigen

Wissen Sie noch, wann Sie ein Programm installiert haben, oder welche Version es derzeit hat? Ein Blick in die Systemsteuerung „Programme und Funktionen“ verrät es. Zusammen mit der Anzeige für „Name“, „Herausgeber“ und „Größe“ sind es Standardangaben, die Windows 7 auf einen Blick darstellt. Anders ist es zum Beispiel mit Angaben wie „Ort“ (=Speicherort), „Supportlink“, „Produkt-ID“, etc. Haben Sie ein Problem mit einem Programm und wollen den Hersteller kontaktieren, benötigen Sie solche Angaben. Ohne die Readme-Datei zu lesen kommen Sie wahrscheinlich nicht an diese Daten. Mit ein paar Änderungen können Sie sich zusätzliche Angaben in dem Ordner „Programme und Funktionen“ anzeigen lassen und sind somit viel schneller am Ziel.

So zeigt die Systemsteuerung mehr Informationen über die installierten Programme:

1. Klicken Sie auf „Start | Systemsteuerung“.

2. Wählen Sie den Eintrag „Programme | Programme und Funktionen“. In der klassischen Ansicht der Systemsteuerung führt der Weg mit einem Klick direkt über „Programme und Funktionen“.

Im folgenden Fenster zeigt Windows 7 eine Liste aller installierten Programme.

3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf  eine beliebige Spaltenüberschrift und wählen aus dem Kontextmenü „Weitere“ aus.

4. Im folgenden Dialogfenster „Details auswählen“ werden alle verfügbaren Informations-Spalten angezeigt. Klicken Sie in die entsprechende Checkbox, um die gewünschte Spalte zu aktivieren. Bei nicht benötigten Spalten entfernen Sie das entsprechende Häkchen durch einen Klick auf die Checkbox.

5. Mit der Schaltfläche „OK“ speichern Sie die Änderungen, und die ausgewählten Spalten werden sofort in „Programme und Funktionen“ angezeigt.

Sollten in einer Spalte dennoch keine Angaben vorhanden sein, dann hat das Setup-Programm diese während der Installation nicht hinterlegt. Das ist aber abhängig von der Programmierung des Programmherstellers.

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Windows Live Messenger: Abschalten der Autostartfunktion

Bei fast jedem Windows-Rechner ist Windows Live Essentials 2011 installiert. Wenn Sie den Computer oder Ihren Laptop starten, werden Sie vom „Windows Live Messenger“ aufgefordert, sich anzumelden. Das ist nervig – gerade dann, wenn Sie einen anderen Messenger wie zum Beispiel „Skype“, „ICQ“ oder andere nutzen. Außerdem läuft der Windows Live Messenger im Hintergrund, belegt dringend benötigte Rechnerleistung und reduziert damit die Laufzeit des Akkus. Also: weg mit dem Windows-Live-Messenger-Autostart.

So einfach schalten Sie den „Windows Live Messenger“ ab:

1. Beim Rechnerstart erscheint das Fenster „Anmelden bei Windows Live Messenger“. Klicken Sie im Anmeldefenster auf „Optionen“. Sollten Sie das Anmeldefenster schon weggeklickt haben, starten Sie das Anmeldefenster nochmals über „Start | Alle Programme | Windows Live Messenger“ neu.

2. Im Dialogfenster „Optionen“ klicken Sie im linken Bereich auf den Eintrag „Anmelden“. Entfernen Sie auf der rechten Seite unterhalb der Einstellung „Allgemein“ des Haken vor der Option „Messenger bei jeder Anmeldung am Computer starten“.

3. Speichern Sie die Änderungen mit der Schaltfläche „OK“.

Möchten Sie sich von diesem Messenger jedoch ganz trennen, weil Sie einen anderes Programm nutzen, können Sie danach auch den Windows Live Messenger über „Start | Systemsteuerung | Programme und Funktionen“ komplett von der Festplatte löschen.