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Windows 10: Screenshots ohne Snipping Tool oder der Taste „Druck“ erstellen

Fotos vom Bildschirminhalt sind ein beliebtes Mittel um die unterschiedlichsten Dinge zu dokumentieren. Die einfachste Möglichkeit ist das Drücken der Taste [Druck] um den Bildschirminhalt in die Zwischenablage zu kopieren. Von hier aus muss das Bildschirmfoto dann nur noch in Word oder eine E-Mail übertragen werden. Eine andere Variante erlaubt aber auch die automatische Speicherung als PNG-Datei.

XBox-App als Screenshot-Tool

Windows 10 enthält von Haus aus die XBox-App in der eine Spielleiste  mit Aufzeichnungsfunktion integriert ist.  Grundsätzlich ist sie zwar zur Aufnahme in Computergames vorgesehen, kann aber auch innerhalb anderer Programme zur Bild- oder Videoaufnahme verwendet werden. Letzteres funktioniert nur, wenn dein Computer die geforderten Video-Hardware-Voraussetzungen erfüllt.

Starten der Spielleiste

Über die Tastenkombination [Windows][G] rufst du die Spielleiste auf, die sich beim ersten Mal mit der Frage Möchten Sie die Spielleiste öffnen? meldet. Bestätige die Meldung mit Ja, das ist ein Spiel.

Nun klickst du auf das Kamera-Symbol um den Screenshot zu erstellen. Das Bild wird automatisch im PNG-Format gespeichert. Alle Aufnahmen findest du dann in der Bibliothek unter Videos | Aufzeichnungen.

Ausnahmen

Die Screenshot-Funktion über die Spielleiste funktioniert nur innerhalb anderer Apps. Im Windows Explorer oder auf dem Desktop können auf diese Weise keine Aufnahmen angefertigt werden. Dafür empfehlen wir das Snipping Tool, das ebenfalls zu den Bordmitteln von Windows gehört.

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Android: Google-App bekommt bald Screenshot-Bearbeitung spendiert

Geräte unabhängig ist die Erstellung von Screenshots auf dem Handy schon seit mehreren Jahren möglich. Mit den Tasten Leise und Power kann man ein Bildschirmfoto machen, dass anschließend in der Galerie gespeichert wird. Bald soll es in der Google-App eine zusätzliche Funktion geben, die eine direkte Bearbeitung ermöglichen soll.

Der Screenshot-Editor wird derzeit nur in der aktuellen Betaversion der Google-App getestet und ist noch nicht für alle Android-Nutzer verfügbar.

Wenn man bis jetzt einen Screenshot bearbeiten wollte, musste man zu Bildbearbeitungs-Apps anderer Hersteller greifen. Je nach Ausstattung dieser Editor-Apps ist dann auch ein direktes Teilen mit anderen Personen möglich.

Betaversion herunterladen

Um den Editor zu testen, musst du dich für das Beta-Programm registrieren und bekommst danach die Google-Testversion per Update zur Verfügung gestellt. Den Einladungslink findest du hier.

Nach dem Download der Google-Beta-Version rufst du in den Google Einstellungen den Bereich Konten & Datenschutz auf und aktivierst den Eintrag Screenshots bearbeiten und teilen über den rechten Schalter.

Beschneiden und Beschriften

In der Testversion wird im Augenblick nur die Beschneidung und eine Beschriftung von Screenshots angeboten. Das Teilen erfolgt dann über das Google-Sharing-Menü. Außerdem funktioniert dieses Feature nur in der Google-Suche. Systemübergreifend wird es wohl erst mit der offiziellen Version möglich sein.

iPhone-Besitzer haben es mit der Screenshot-Bearbeitung wesentlich leichter. Seit iOS11 ist die direkte Bearbeitung sowie das Teilen im Betriebssystem bereits eingebaut.

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WhatsApp: Verhindern, dass eine Nachricht vom Versender gelöscht wird.

Wir berichteten kürzlich über die Löschfunktion, mit der man bei WhatsApp versehentlich gesendete Nachrichten innerhalb von sieben Minuten (oder auch länger) wieder aus den Chats entfernen kann. Schnelle Reaktion vorausgesetzt, kannst du als Empfänger die Nachricht trotzdem behalten.

Zwei unterschiedliche Tricks kann man anwenden um Nachrichten zu konservieren. Die einfachste Methode ist ein Screenshot des betreffenden Chats, bei dem das Bild anschließend in deiner Galerie gespeichert wird.

Als Screenshot…

Bei Geräten die keine Screenshot-Funktion unterstützen, oder die erforderliche Tastenkombination nicht schnell genug gedrückt werden kann, lässt sich der zweite Trick sehr gut nutzen.

…oder Zitat speichern

Hierzu verwendest du die Chatfunktion Antworten, bei der der Nachrichtentext als Zitat eingefügt wird. Tippe einfach so lange auf die zu speichernde Nachricht bis das Antwort-Symbol, ein rückwärts gerichteter Pfeil, ausgewählt werden kann. Dann kannst du in die Antwort noch den eigenen Text, zum Beispiel eine Dankesformulierung tippen und die Nachricht an den Absender zurück schicken.

Löscht der Absender seine Nachricht, verschwindet diese aus dem Chat, die Nachricht mit dem Zitat bleibt aber erhalten.

Hinweis

Wer seine Apps manuell updatet und noch die alte WhatsApp-Version ohne Löschfunktion verwendet, der braucht sich keine Gedanken zu machen. Das Löschen durch den Absender funktioniert nur auf Geräten mit aktueller Version. Das dürften aber die wenigsten Handynutzer betreffen. Meist ist die automatische Updatefunktion aktiviert.

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Screenshots erstellen, bearbeiten und direkt mit anderen Personen teilen

Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, Screenshots zu erstellen, zu bearbeiten und mit anderen Menschen zu teilen. Am häufigsten werden dabei Bildbearbeitungsprogramme wie Snagit, Paint Shop und andere Tools verwendet. Anschließend wird das Endprodukt per E-Mail an die betreffenden Personen versendet. Neue Wege bei Screenshots geht das Programm Gyazo.

Bei Gyazo werden die Bildschirmfotos direkt in einem Browser-Tab geöffnet, können dort bearbeitet und an alle beteiligten Personen versendet werden. Dabei steht der E-Mail-Versand zur Verfügung, aber auch Twitter und Facebook. Bei Bedarf kannst du deinen Screenshot auch direkt ausdrucken.

Zuerst lädst du dir das Tool Gyazo von der Webseite des Anbieters herunter und installierst es. Dabei wird es direkt in das Systemtray der Taskleiste eingebunden.

Screenhots anfertigen

Zum Erstellen von Screenshots klickst du auf das Gyazo-Icon in der Taskleiste und wählst Capture Image aus. Schneller geht es jedoch mit der Tastenkombination [Umschalt][Strg][C]. Anschließend markierst du mit der Maus den Bereich der fotografiert werden soll. Er wird direkt in einem neuen Browsertab geöffnet und mit einem Weblink versehen.

In diesem Tab kann der Bildausschnitt bearbeitet und anschließend versendet werden. Über das 3-Balken-Icon kannst du das fertige Foto auf deinen Rechner herunterladen. Dabei ist zu beachten, dass der Screenshot auf den Servern von Gyazo gespeichert wird und nur der Link mit anderen Personen geteilt wird. Natürlich können diese Personen das Bild auch herunterladen.

Tipp:

Mit Gyazo kannst du auch animierte GIF´s ausschneiden, bearbeiten und an Freunde versenden. Dafür wählst du die Option Capture GIF aus, oder du nutzt die Tastenkombination [Umschalt][Strg][G].

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Screenshots ohne Druck-Taste erstellen

Viele Tastaturen, insbesondere bei Notebooks oder Minitastaturen, enthalten keine separate [Druck]-Taste mehr. Bei manchen Keyboards ist diese Druck-Funktion für Screenshots über eine andere Taste oder über die Tastenkombination [Fn][F11] erreichbar. Wem das zu umständlich ist, der kann das bei Windows integrierte Snipping Tool nutzen.

Snipping Tool

Es wird über das Suchfeld der Taskleiste aufgerufen, indem du einfach nur den Programmnamen eingibst. Einen neuen Screenshot startest du mit dem Button Neu, mit dem kleinen Pfeil daneben wählst du aus vier verschiedenen Schneideoptionen aus:

  1. Freies Ausschneiden
  2. Rechteckiges Ausschneiden
  3. Fenster ausschneiden
  4. Vollbild ausschneiden

Das Bildschirmfoto kann übrigens noch bearbeitet werden. Hierzu stehen verschiedene Stifte und Textmarker zur Auswahl. Gespeichert wird es wie gewöhnlich im Zwischenspeicher (Clipboard), du kannst es auch über das Disketten-Icon in einem anderen, beliebigen Ordner ablegen oder es direkt per E-Mail versenden.

Mehr Funktionen mit Hardcopy

Ein Mehr an Bearbeitungs-Funktionen bringt das Tool Hardcopy mit. Hier kann sogar eine beliebige Taste als Druck-Taste definiert werden. Zusätzlich stehen hier sogar die Maustasten in Verbindung mit dem Hardcopy-Icon für Screenshots zur Verfügung.

Ein Klick mit der linken Maustaste auf das Symbol druckt das aktuelle Fenster aus, die mittlere Maustaste erzeugt einen Fensterausschnitt und die rechte Maustaste übergibt den Screenshot zum Beispiel an Office Word.

Das Programm ist für Privatanwender grundsätzlich als Freeware erhältlich und mit allen Betriebssystemen ab Windows 98 kompatibel. Sowohl als 32- als auch 64-Bit-Variante.

Eine kleine Spende ist dem Anbieter Siegfried Weckmann aber immer willkommen. Für gewerbliche Kunden sind die Preise nach Anzahl der Lizenzen gestaffelt.

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Windows 10: Screenshots automatisch in dem Ordner „Eigene Bilder“ speichern

Screenshots in Windows 10 lassen sich, wie auch in den anderen Windows-Versionen, ganz leicht mit der Taste [Druck] erstellen. Sie werden im Zwischenspeicher abgelegt und können dann im betreffenden Ordner gespeichert oder in ein Dokument oder Zeichenprogramm eingefügt werden. Zumindest das Speichern von Screenshots ist mit Windows 10 und einem kleinen Trick einfacher geworden.

Wenn du einen Screenshot automatisch im Ordner Eigene Bilder speichern möchtest, dann drückst du einfach nur die Tastenkombination [Windows][Druck]. Dadurch wird (alles automatisch) im Verzeichnis Eigene Bilder ein Unterordner mit Namen Screenshots erzeugt und die Bilder dort nummeriert abgelegt. Der Dateiname wird nach dem Muster Screenshot (1), Screenshot (2) u.s.w. vergeben.

Wenn die Screenshotfunktion häufig verwendet wird, dann ist die Nummerierung schnell drei- oder vierstellig. Soll der Counter wieder zurückgestellt werden, dann musst du hier auch zu einem Trick greifen, da es für einen Reset keine Einstellungsfunktion oder ein Kontext-Befehl gibt.

Zähler über die Registry zurücksetzen

Zwei unterschiedliche Varianten können für das Reset verwendet werden. Die erste Reset-Variante wird in der Registry vorgenommen. Öffne sie mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl regedit. Navigiere dann zu folgendem Pfad:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer

Im Verzeichnis Explorer öffnest du nun den Eintrag ScreenshotIndex per Doppelklick, änderst den Wert auf 1 und bestätigst mit OK.

Wenn du regelmäßig den Zähler zurücksetzen möchtest, dann lohnt sich an dieser Stelle ein Registry-Lesezeichen zu setzen. So musst du dich nicht jedes mal durch die Verzeichnisstruktur klicken. Wie ein Lesezeichen im Registrierungseditor angelegt wird, erfährst du in diesem Artikel.

Desktop-Icon

Die andere Möglichkeit, ohne die Registry zu benutzen, ist das Anlegen einer Reg-Datei. Am einfachsten speichert man sie auf dem Desktop, dann kannst du mit einem Doppelklick den Counter zurücksetzen.

Per Rechtsklick auf den Desktop öffnest du das Kontextmenü und wählst Neu | Textdatei aus. In die Textdatei fügst du folgenden Text ein:

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer]
„ScreenshotIndex“=dword:00000001

Speichere die Datei und benenne sie anschließend in Conter.reg um. Die nachfolgende Warnmeldung bestätigst du abschließend noch mit Ja um sie zu aktivieren.

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Inhaltsverzeichnis eines Ordners in Windows erstellen und ausdrucken

Wenn es mal erforderlich ist, den Inhalt eines Windows-Verzeichnisses zu dokumentieren, wird meistens ein Screenshot angefertigt und dann ausgedruckt. Gegen diese Methode spricht zum Beispiel, dass der Druck meist mehr Tinte/Toner verbraucht und nicht immer per E-Mail versendet werden kann. Auch eine nachträgliche Bearbeitung dieser Liste ist nicht ohne weiteres möglich. Vorteilhafter ist in solchen Fällen die Listenerstellung im Text-Format.

Editierbares Inhaltsverzeichnis erstellen

Dies ist mit ein paar wenigen Mausklicks über die Eingabeaufforderung blitzschnell erledigt. Als erstes rufst du das betreffende Verzeichnis über den Windows Explorer auf. Dann drückst und hältst du die Taste [Umschalt] und klickst dabei mit der rechten Maustaste in einen freien Bereich im rechten Anzeigebereich. Im Kontextmenü wählst du dann den Eintrag Eingabeaufforderung hier öffnen aus.

eingabeaufforderung-inhalt-verzeichnis-liste-ausdrucken-erstellen-explorer-windows

In der Kommandozeile gibst du den Befehl dir>list.txt ein und bestätigst ihn mit [Eingabe].

command-line-befehl-dir-list-txt-inhaltsverzeichnis-anfertigen-drucken

Dieser Befehl erzeugt im ausgewählten Ordner die Datei List im Format .txt, die editierbar ist und über Datei | Drucken ausgedruckt werden kann.

eintrag-ordner-verzeichnis-liste-drucken-notepad-bearbeiten-windows

Nur drucken ist auch möglich

Das Drucken des Inhaltsverzeichnisses ist auch als Direktdruck ohne vorherige Erstellung einer Text-Datei möglich.

Dazu klickst du im Verzeichnisbaum des Windows-Explorers mit der rechten Maustaste auf den Ordnernamen, dessen Inhaltsverzeichnis benötigt wird.

direktdruck-ohne-liste-speichern-txt-format-inhalt-ordner-windows

Der Kontextmenü-Eintrag Print Directory Listing erzeugt einen sofortigen Druckauftrag, ohne Umweg über eine Texteditor-Datei.

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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Ohne Add-on Screenshots von kompletten Webseiten anfertigen

Mit der Taste [Druck] werden Screenshots angefertigt, die dann als Bild auf dem Computer gespeichert werden können. Wie das Wort Screenshot schon ausdrückt, ist es ein Foto des sichtbaren Bereichs auf Ihrem Monitor. Bei Webseiten, die aber über diesen sichtbaren Bereich hinausgehen, müssen mehrere Aufnahmen erstellt werden. Bis zur Firefox-Version 15 konnte man mit entsprechenden Add-ons dieses Problem umgehen. Seit Version 16 kann man auf diese Erweiterungen getrost verzichten.

In der Kommandozeile des Browsers wird über die Änderung des Parameters Fullpage der Screenshot-Bereich vergrößert.

Und so gehen Sie dabei vor:

1) Starten Sie den Firefox-Browser mit der benötigten Webseite und öffnen Sie dessen Kommandozeile mit der Tastenkombination [Umschalt][F2]. Die Kommandozeile wird am unteren Bildschirmrand angezeigt.

2) Geben Sie folgenden Befehl in die Kommandozeile ein:

screenshot name.png –fullpage –delay 0

screenshot-komplette-webseite-firefox-ohne-addon-anfertigen

Ersetzen Sie name durch einen Dateinamen Ihrer Wahl. Unter diesem Namen wird die PNG-Datei gespeichert.

3) Mit [Enter] wird der Screenshot der ganzen Webseite erstellt und im Download-Ordner Ihres Profil-Verzeichnisses gespeichert. Ein Vorschaufenster zeigt dabei das Bild und den Speicherpfad.

firefox-kommandozeile-befehl-fullpage-vorschau-speicherort-downloads-profil-verzeichnis

Die Kommandozeile kann nun mit der X-Schaltfläche wieder geschlossen werden.

Der Parameter –fullpage im Kommandozeilenbefehl bewirkt die Ausweitung des Bildbereichs auf die gesamte Webseite, der Wert delay 0 (Null) ermöglicht eine verzögerungsfreie Aufnahme des Bildes.

Der Kommandozeilenbefehl ist keine generelle Umstellung der Screenshot-Funktion und muss daher bei jedem Einsatz erneut eingegeben werden.

Wer diese Funktion oft verwenden muss, der sollte dann doch zu einem Add-on greifen. Bei gelegentlichem Einsatz kann man aber gut auf diese Erweiterung verzichten.