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Windows 10: Kartenmaterial offline verwenden

Windows 10 verfügt über eine Karten-App, die Google Maps durchaus das Wasser reichen kann. Für die Nutzung dieser App ist es wesentlich vorteilhafter, wenn man das benötigte Kartenmaterial vorher heruntergeladen hat. Dies ist mit wenigen Klicks schnell erledigt.

Da Windows 10 das Kartenmaterial bei der Verwendung der Karten-App normalerweise eine Online-Verbindung benötigt, kann das bei einer Reise schnell zu einem Problem werden.

Wie auch bei Google Maps, kannst du dein Kartenmaterial vor Reisebeginn herunterladen um es offline zur Verfügung zu haben.

Dazu öffnest du die Windows Einstellungen mit der Tastenkombination [Windows][I] und wählst Apps | Offline-Karten | Karten herunterladen aus.

Anschließend wählst du aus der Liste mit den Kontinenten und Ländern deine benötigte Region(en) aus und lade sie herunter.

Der Speicherort wird von Windows 10 automatisch festgelegt, damit die Karten-App problemlos auf das Kartenmaterial zugreifen kann. Nach dem Download findest du die heruntergeladenen Karten über die Windows-Einstellungen im Bereich Offline-Karten.

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Windows 10: Bei Cortana die Internet-Suchergebnisse ausblenden

Wenn du bei einer Cortana-Suche nur Wert auf Ergebnisse deines Computers legst und die Internet-Suchergebnisse nur stören, dann lassen sich diese ohne viel Aufwand abschalten.

Neue Regel in der Firewall erstellen

Tippe in der Cortana-Suchleiste den Begriff Windows-Firewall ein und öffne den Eintrag der Systemsteuerung. Anschließend klickst du links auf Erweiterte Einstellungen | Ausgehende Regeln.

Im rechten Teilbereich des Fensters öffnest du den Eintrag Neue Regel und stellst im Dialogfenster den Regeltyp Programm ein. Klicke auf Weiter, aktiviere im nächsten Schritt die Option Alle Programme, und bestätige auch hier mit Weiter.

Anschließend aktivierst du die Einstellung Programm blockieren und bestätigst die Aktion zweimal mit dem Button Weiter. Je nach Windows-10-Version nennt sich die Einstellung auch Verbindung blockieren.

Gib der neuen Regel den Namen Cortana Websuche blocken und schließe die Erstellung der Regel mit Fertig stellen ab.

Regel bearbeiten

Öffne mit einem Doppelklick die Regel Cortana Websuche blocken, die nun im mittleren Fensterbereich angezeigt wird. Im Register Programme und Dienste wechselst du zu den Einstellungen im Bereich der Anwendungspakete.

Aktiviere im nächsten Dialogfenster die Option Auf das folgende Anwendungspaket anwenden und suche den Eintrag, der mit Microsoft.Windows.Cortana beginnt und markiere ihn.  Sollten mehrere Einträge mit diesem Namen existieren, dann markiere den mit deinem Benutzernamen.

Abschließend bestätige die Auswahl mit OK und Übernehmen. Danach sollten keine Bing-Webeinträge deine Cortana-Suche mehr verwässern.

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Andere Suchmaschine im mobilen Edge-Browser auswählen

Im Dezember 2017 berichteten wir über die Veröffentlichung des mobilen Edge-Browser für iPhone und Android. Zu diesem Zeitpunkt war Edge nur in wenigen Ländern verfügbar. Ab sofort ist der Microsoft Browser auch in Deutschland in den App-Stores von Apple und Android erhältlich. Und wer lieber Google als die Bing-Suchmaschine nutzen möchte, der kann sie mit wenigen Klicks austauschen.

iPhone

Zum Ändern der Suchmaschine klickst du in der Edge-App deines iPhones auf das Drei-Punkte-Symbol und wählst  Einstellungen | Erweiterte Einstellungen aus.

Standardmäßig wird hier Bing als Suchmaschine angezeigt. Über die Schaltfläche Weitere gelangst du zur Auswahl der verfügbaren Alternativen. Abschließend wählst du dann beispielsweise die Google-Suchmaschine aus.

Android

Bei Android-Geräten läuft die Auswahl der Suchmaschine ähnlich ab. Tippe auch hier auf die drei Punkte, dann auf Einstellungen | Standardsuchmaschine. Hier stehen neben Bing auch Google und Yahoo zur Auswahl. Einfach antippen, fertig.

Fazit

Wer auch auf seinem Desktop Rechner oder Notebook ebenfalls mit Edge arbeitet, für den ist die mobile Browser-Version eine nützliche Erweiterung, da alle Geräte untereinander synchronisiert werden können.

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Internet & Medien Microsoft Edge

Microsoft belohnt dich für die Bing-Nutzung

Microsoft leidet mit Bing, dem Internet Explorer und dem Edge-Browser seit vielen Jahren an Nutzerschwund. Der nächste Versuch den Browser und die damit verknüpfte Bing-Suchmaschine wieder beliebter zu machen, steht in den Startlöchern. Jetzt soll es das Programm Microsoft Reward mit seinen Bonuspunkten richten, die dann im Windows-Store für den Kauf von Soft- und Hardware ausgegeben werden können.

1 x Suchen = 3 Punkte

Wer am Bonusprogramm teilnehmen möchte, der muss über ein (kostenloses) Microsoft-Konto verfügen, eingeloggt sein und natürlich die Bing-Suche nutzen. Dann gibt es für jede Web-Suche drei Punkte. Maximal 30 Punkte, also 10 Suchvorgänge, werden pro Tag dem Level-1-Nutzer vergütet.

Level-2-Nutzer wird man wohl ab 500 Punkten pro Monat. Dann erhöht sich die tägliche Maximalpunktzahl auf 150. Die gesammelten Punkte kannst du dann im Microsoft Store ausgeben. Ein 5-Euro-Gutschein soll wohl 5000 Punkte kosten.

Wieviel genau ein Punkt wert ist und wann man wirklich ein Level-2-Nutzer wird, darüber schweigt man sich noch aus. Auch auf der Microsoft-Reward-Webseite steht noch nichts genaues.

Gleiches gilt für den Startzeitpunkt, wann es in Deutschland mit dem Bonusprogramm endlich losgeht.  Gerüchten zufolge ist als Termin der 12. Juni 2017 vorgesehen.

Das Punkte-Konto

Um deinen (zukünftigen) Punktestand zu überprüfen, rufst du www.bing.com auf und loggst dich in deinem Microsoft-Konto ein. Rechts neben dem Kontonamen befindet sich ein  Symbol in Form eines Ordens und einer vorangestellten Null. Klickst du auf dieses Icon, wird derzeit noch die Microsoft-Reward-Webseite angezeigt.

Fazit:

Für eingefleischte Fans anderer Suchmaschinen wie Google oder Startpage wird das Programm Microsoft Rewards wohl kein Grund zum Wechseln sein. Wer aber häufiger im Windows Store einkauft, für den lohnt sich der Umstieg auf die Bing-Suche eventuell doch. Denn auch für die Käufe im Windows Store soll es Bonuspunkte geben…

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Hardware & Software Software Windows 10

Windows 10: Offline-Kartenmaterial herunterladen

Viele Karten- und Navigationsdienste bieten mittlerweile ihr Kartenmaterial auch für die Offline-Nutzung an. So können die Wegbeschreibungen auch ohne eine aktive Internetverbindung genutzt werden. Da macht auch Windows 10 keine Ausnahme. Allerdings musst du das benötigte Kartenmaterial zuerst einmal herunterladen.

Der Download des Kartenmaterials erfolgt bei den meisten Anbietern direkt in der App. Bei Windows 10 werden die Karten jedoch über die Einstellungen heruntergeladen. Klicke auf den Button des Startmenüs und dann auf Einstellungen | System und wähle auf der linken Seite die Kategorie Offline-Karten aus.

Als erstes solltest du im mittleren Anzeigebereich den Speicherort festlegen und bei mobilen Geräten (Notebooks/Tablets) den Download nur bei WLAN-Verbindungen zulassen. Sonst könnte es passieren, dass bei einem Kartenupdate dein Mobilfunk-Tarif plötzlich am Ende ist.

Anschließend klickst du auf Karten herunterladen und wählst unter Afrika, Asien, Australien/Ozeanien, Europa, Nord- und Mittelamerika und Südamerika die gewünschte Region aus.

Diese Erdregionen werden im nächsten Bildschirm in Landesregionen unterteilt, die dann für den Download ausgewählt werden können. Der Download-Vorgang startet nach der Auswahl automatisch.

Die Offline-Karten werden dann ganz normal über die Windows-App Karten aufgerufen und wie die Online-Versionen verwendet.

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Hardware & Software Windows 10

Offline-Karten können bei Windows 10 auch auf anderen Laufwerken gespeichert werden

Die Windows-10-App Karten, die auf Bing basiert, gehört zu den Anwendungen, die auch ohne Internetverbindung funktionieren. Vorausgesetzt, es wurden Offline-Karten auf dem Notebook gespeichert. Besonders praktisch ist dies für den Urlaubseinsatz. Doch wie es manchmal mit dem Speicherplatz auf Systemfestplatten ist, dieser kann sehr knapp sein. Für diesen Fall lassen sich die Offline-Karten auch auf einem anderen Laufwerk ablegen. Dazu sind nur ein paar Einstellungsänderungen erforderlich.

Die kannst du über das Startmenü vornehmen, oder auch direkt über die App Karten. Über die App dauert es nur einen Mausklick länger. Da man sich ohnehin in der App Karten befindet, wenn man Karten herunterladen will, haben wir für die Erklärung auch diesen Weg gewählt.

Um den Speicherort für Offline-Karten zu ändern, klickst du in der App Karten auf das Zahnrad-Symbol (Einstellungen) und dann auf Karten herunterladen oder aktualisieren.

win10-bing-app-karten-offline-speichern-laufwerk-anderes-navigation-ohne-internet

Im Fenster der Einstellungen änderst du dann in der System-Kategorie Offlinekarten den Speicherort über das Aufklappmenü.

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Die benötigten Offlinekarten kannst du dann über den Button mit dem Pluszeichen im Bereich Karten herunterladen.

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Internet & Medien Microsoft Edge

Edge-Browser: Standardmäßig Google, Yahoo und Co anstelle von Bing nutzen

Microsoft fördert mit dem Betriebssystem Windows 10 seine eigenen Produkte. Das ist nicht verwunderlich und auch nicht verwerflich. Das betrifft natürlich auch die Suchmaschine Bing. Windows 10, Edge und auch die virtuelle Assistentin Cortana übergeben Suchanfragen an die Bing-Suchmaschine. Wer aber vorher schon regelmäßig ein anderes Produkt verwendet hat, der möchte vermutlich nicht darauf verzichten. Wie in früheren Browsern und Betriebssystemen auch, lässt sich unter Windows 10 die bevorzugte Suchmaschine als Standard festlegen.

Starte zuerst den Edge-Browser, zum Beispiel per Klick auf die Edge-Kachel im Startmenü.

microsoft-edge-browser-anpassen-suchmaschine-ersetzen-standard-win10

Über die Menü-Schaltfläche mit den drei Punkten (oben rechts) gelangst du zu den Einstellungen.

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Scrolle bis zum Ende des Einstellungsfensters und klicke auf den Button Erweiterten Einstellungen anzeigen.

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Im Bereich In Adressleiste suchen mit wird Bing als Suchmaschine angezeigt. Klicke auf diesen Eintrag und wähle im Aufklappmenü Neu hinzufügen aus.

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Aus der Vorschlagsliste suchst du dir deinen bevorzugten Suchanbieter aus und fügst ihn einfach über die gleichnamige Schaltfläche hinzu, oder legst den Anbieter direkt als Standardsuchmaschine fest. Der Button Entfernen löscht den markierten Suchanbieter aus der Vorschlagsliste.

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Sollte die Vorschlagsliste leer sein (meist beim ersten Start des Edge-Browsers), dann verlasse das Einstellungsmenü und rufe ein paar Suchmaschinen im Browser auf. Edge merkt sich durch das bloße Aufrufen die entsprechenden URL´s, die dann beim erneuten Aufrufen des Einstellungsmenüs angezeigt werden.

Tipp:

Auch wenn Google in Deutschland die Nummer 1 der Suchmaschinen ist, gibt noch weitere, die sich auch nicht verstecken müssen.

Zu diesen Suchanbietern gehören IxQuick bzw, Startpage. Der niederländische Anbieter dieser Suchmaschine verwendet die Google-Suchroutinen, ohne jedoch dein Surfverhalten aufzuzeichnen oder Cookies zur Nutzeridentifizierung zu verwenden.

Eine weitere, ebenso diskrete Suchmaschine ist DuckDuckGo, über die wir auch schon berichtet haben.

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Internet & Medien

Der Microsoft Alters-Test: Wie alt ist die Person auf dem Foto?

Eine kleine Ingenieurs-Spielerei mit Algorithmen, die von den Microsoft-Programmierern online zur Verfügung gestellt wurde, ermittelt das Alter von Personen. Man benötigt lediglich ein Foto der betreffenden Person.

Dieser kostenlose Online-Dienst ist unter www.how-old.net zu erreichen. Du kannst über die Schaltfläche Use your own photo ein Bild von deiner Festplatte hochladen, oder du suchst dir ein Foto über die Bing-Suchfunktion im Internet aus.

Befinden sich mehrere Personen auf dem Bild, so wird für alle das Alter ermittelt. Für optimale Ergebnisse sind Frontalaufnahmen oder ein Portrait-Fotos am besten geeignet.

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Nach ein paar Sekunden der Analyse steht das Ergebnis fest. Die Algorithmen der Bilderkennung errechnen nicht nur das Alter der Person, sondern können auch das Geschlecht erkennen. Beides wird oberhalb der Gesichtserkennung eingeblendet.

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Meistens stimmt das Ergebnis, wie bei obigem Foto, das bereits drei Jahre alt ist.

Manchmal liegen die Algorithmen ein wenig falsch, wie man am Bild von Olivia Jones sieht. „Sie“ ist drei Jahre jünger als der saubere Herr im Spiegel…

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How-old.net ist ein witziges Tool, mit dem man den Wahrheitsgehalt einer Altersangabe recht gut überprüfen kann. Da die Microsoft-Ingenieure ihre Algorithmen noch weiter optimieren, ist damit zu rechnen, dass die Ergebnisse immer besser werden.