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Die Rückverfolgung von Smartphone-Bildern verhindern

Kriminaltechniker können über die Patronenhülse und ein Projektil eine Tatwaffe identifizieren. Seit kurzem lassen sich auch mit dem Handy geschossene Fotos zu dem betreffenden Telefon zurückverfolgen. Im Gegensatz zu dem Verfahren bei Munition und Waffen, kann man (derzeit noch) die Nachverfolgung von Bildern leicht aushebeln.

Bei den Fotos werden minimale Fehler in der Belichtung gesucht. Dadurch entsteht ein Muster, dass nur zu einem Gerät passt. Dieses Verfahren, genannt PRNU (Photo-Response Non-Uniformity), kannst du mit einer beliebigen Bildbearbeitungssoftware unterlaufen.

Mit Bildbearbeitungssoftware mehrere Arbeitsschritte notwendig

Dazu ist eigentlich nur die Bearbeitung der Helligkeits- und Kontrastwerte des betreffenden Fotos erforderlich. Allerdings müssen die Fotos mindestens fünfmal auf diese Weise bearbeitet und vor jedem Arbeitsschritt als JPG neu gespeichert werden. Um ganz sicher zu gehen, dass die Belichtungsfehler nicht zurückverfolgbar sind, sollte man auf wesentlich mehr Bearbeitungsschritte Wert legen, da die Forscher der Universität in Buffalo eine Trefferquote von über 99 Prozent angeben.

In einem Arbeitsschritt zur Anonymisierung

Wenn du dir es etwas leichter machen willst, kannst du auch eine Anonymisierungs-Software verwenden. Die gibt es unter dem Namen PRNU Decompare auf der Webseite von Sourceforge kostenlos erhältlich ist. Mit diesem Tool kannst du die PRNU-Muster unleserlich machen, bearbeiten oder auch komplett entfernen. Und das ohne die Bildqualität negativ zu beeinflussen.

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Internet & Medien

Dropbox Download-Zähler: Zählen, wie oft eine öffentlichen Dropbox-Datei heruntergeladen wurde

Mit dem Dropbox ist es ein Kinderspiel, Dateien öffentlich zum Download zur Verfügung zu stellen. Über den öffentlichen Link können Freunde, Bekannte und einfach jedermann eine Datei aus dem eigenen Dropbox-Ordner herunterladen. Leider gibt es bei Dropbox aber keinen Downloadzähler. Man erfährt also nie, wie oft die Datei heruntergeladen wurde. Mit zwei Tricks kann man die Anzahl der Downloads doch zählen.

Trick 1: Downloads per Bit.ly- oder Goo.gl-Kurz-URL zählen

Am einfachsten geht’s, wenn man einen kleinen Umweg über einen Kurz-URL-Dienst wie Bit.ly oder Goo.gl geht. Denn hier gibt es den Download- und Klickzähler gratis dazu. Das Zählen der Dropbox-Downloads geht dann bei Bit.ly zum Beispiel folgendermaßen:

1. Kopieren Sie den öffentlichen Dropbox-Link in die Zwischenablage, etwa per Rechtsklick und den Befehl Öffentlichen Link kopieren.

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2. Dann zu Bit.ly oder Goo.gl wechseln und dort per Rechtsklick oder mittels [Strg][V] die kopierten Dropbox-URL einfügen und kürzen lassen.

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3. Jetzt nicht den Dropbox-Link, sondern die Kurz-URL von Bit.ly oder Goo.gl an Freunde und Bekannte schicken. Da Bit.ly und Goo.gl jeden Klick auf die Kurz-URL mitzählen, kann man später in der Bit.ly- und Goo.gl-Statistik genau sehen, wann und wie oft auf den Link geklickt und demzufolge die Datei heruntergeladen wurde.

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Trick 2: Download-Counter per Dropbox-Plugin

Die zweite Variante des Downloadzählers kommt direkt von Dropbox. Zwar bietet Dropbox keinen direkten Downloadzähler an, ermöglicht aber per API den Zugriff auf die Downloadzahlen. Die Dropbox API ist die Schnittstelle für Software- und Add-On-Entwickler. Und genau diese Schnittstelle nutzt das Dropbox-Addin Orandedox for Dropbox.

Damit’s funktioniert, müssen Sie über die Seite dropbox.orangedox.com/login/ den Zählerdienst mit dem eigenen Dropbox-Account verknüpfen.

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Danach wählen Sie über die Orangedox-Weboberfläche die Datei aus, auf die Sie öffentlich verlinken möchten und erzeugen per Klick auf New Share Link eine neue öffentliche Adresse. Geben Sie ins Feld Reference Name einen passenden Namen ein, und klicken Sie auf Create Share Link.

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Dann klicken Sie auf das kleine Kettensymbol, um die öffentlichen URL anzuzeigen. Kopieren Sie die Adresse aus der ersten Zeile in die Zwischenablage, und verschicken Sie diesen an Freunde und Bekannte.

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Über die Statistik-Seite (erreichbar über den kleinen Pfeil neben dem Dateinamen), kann man dann sehr genau verfolgen, wann wie oft die Datei heruntergeladen bzw. im Browser angezeigt wurde.

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Unsere Empfehlung: Zwar bietet die Orangedox-Erweieterung sehr umfangreiche Statistiken an, allerdings bleibt bei uns ein mulmiges Gefühl, dass der Anbieter den vollen Zugriff auf die Dropbox-Dateien bekommt. Wie bevorzugen daher die erste Methode über die Bit.ly- oder Goo.gl-Kurz-URLs. Das Einrichten einer Kurzadresse ist damit schnell erledigt, man muss keinem externen Add-On Zugriff aufs Dropboxkonto gewähren und das Zählen der Downloads und Abrufe funktioniert reibungslos.