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Handy & Telefon

iPhone/iPad Tricks: Maps-Karten (Karten-App) in Blickrichtung ausrichten

Wer auf dem iPhone oder iPad mit Google Maps (Karten-App) arbeitet, sieht die Karte immer nur genordet. Norden ist also immer oben – egal, in welche Richtung man fährt oder läuft. Das ist nicht jedermanns Sache. Wenn Sie es gewohnt sind, dass die Karte sich immer in Blickrichtung dreht, kann die Karten-App entsprechend anpassen. Statt nach Norden zeigt die Karte dann immer in Blickrichtung bzw. in die Richtung, in die das iPhone/iPad zeigt.

So stellen Sie die Karten-App des iPhones bzw. iPads von Nordausrichtung in Blickrichtung um: Zunächst wie gewohnt die Karten-App starten. Unten links finden Sie eine Schaltfläche mit einem nach rechts oben gerichteten Pfeil.

Wenn Sie einmal darauf tippen, aktualisiert das iPhone anhand der GPS-Daten die aktuellen Position. Tippen Sie ein zweites Mal darauf, wird die Karte in Blickrichtung gedreht – erkennbar am „Kuchenstück“-Symbol über dem Pfeil. Der Clou: Wenn Sie das iPhone drehen, dreht sich die Karte mit. Der obere Rand des iPhones entspricht der Blickrichtung.

Texte wie Städte- oder Straßennamen werden übrigens nicht mitgedreht oder neu ausgerichtet. Wie beim Drehen einer klassischen Karte, stehen auch beim iPhone mitunter die Straßennamen auf dem Kopf.

Wenn Sie wieder zur klassischen Nordausrichtung möchte, tippen Sie ein weiteres Mal auf das Ausrichten-Symbol unten rechts. Jetzt ist Norden wieder oben.

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Chrome Firefox Google Opera

Google Mail: Die Anzahl ungelesener Nachrichten im Browser-Tab anzeigen

Im Posteingang von Google Mail werden alle ungelesenen Nachrichten in Fettschrift dargestellt. So erkennt man auf einen Blick ob neue E-Mails eingetroffen sind. Dafür muss man aber zum Browser-Tab des Gmail-Kontos wechseln. Wenn man auf eine bestimmte Nachricht wartet, muss man für die Posteingangs-Kontrolle immer wieder die aktuelle Webseite verlassen. Mit der experimentellen Funktion „Symbol mit „Ungelesen“-Zähler“ werden die Anzahl der neuen und ungelesenen Nachrichten im Browser-Tab angezeigt.

Mit dieser Funktion sehen Sie mit einem Blick auf den Tab ob eine neue E-Mail eingegangen ist.

Und so aktivieren Sie die Funktion:

Rufen Sie Ihr Google-Mail-Account auf, klicken Sie auf das Zahnradsymbol, und wählen Sie im Kontextmenü „Einstellungen“.

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Danach suchen Sie in der Kategorie „Labs“ die Funktion „Symbol mit „Ungelesen“-Zähler“ und aktivieren diese. Am Anfang oder am Ende der Seite bestätigen Sie die Änderung mit der Schaltfläche „Änderungen speichern“.

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Ab sofort sehen Sie schon im Gmail-Browser-Tab ob und wieviel ungelesene E-Mails eingegangen sind.

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Diese experimentelle Funktion ist aber nicht mit allen Browsern kompatibel. Unterstützt werden nur Opera, Firefox und Google Chrome, sowie auf dem „Chromium“ basierende Browser (z. B. Comodo Dragon).

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Hardware & Software Word

Professionell gestaltete Deckblätter in Word Dokumente einfügen

Word-Dokumente wie Präsentationen, Referate oder auch Bewerbungen machen einen wesentlich besseren Eindruck wenn ein Deckblatt verwendet wird. Je nach Zweck können hier wesentliche Informationen auf einen Blick präsentiert werden. Gerade bei Bewerbungsschreiben haben sich die Deckblätter bewährt. Das Gute an Word ist, dass es hier bereits einige Deckblatt-Vorlagen gibt.

Seit Word Version 2007 können die Deckblätter direkt über das Menüband in ein bestehendes Dokument einfügen.

Dazu starten Sie Word und rufen das betreffende Dokument auf. Dann klicken Sie in der Menüleiste auf das Register „Einfügen“. Über die Schaltfläche „Deckblatt“ im Menüband links, wählen Sie das passende Layout des Deckblatts aus. Es wird direkt in das aktive Dokument eingefügt.

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Nachdem das Deckblatt dem aktiven Dokument hinzugefügt wurde, können die Bereiche in den eckigen Klammern individuell bearbeitet werden.

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Wenn für Ihre Zwecke keines der gespeicherten Deckblattvorlagen passt, dann finden Sie sicher die richtige Vorlage im Office-Downloadbereich von Microsoft.

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Hardware & Software Windows 7

Mit einem Klick den Bildschirmschoner starten

Wenn Sie Ihren Arbeitsplatz für kurze Zeit verlassen und Sie dabei nicht möchten, dass jemand Einblick in Ihre Arbeit erhält, dann gibt es nur wenig Möglichkeiten. Beispielsweise können Sie Ihr Benutzerkonto abmelden oder Sie schalten per Knopfdruck den Bildschirmschoner sofort ein.

Schoner auf Knopfdruck

Der Schalter für den Screensaver ist lediglich eine neue Verknüpfung auf Ihrem Desktop.So richten Sie den Shortcut ein: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops, und wählen Sie „Neu | Verknüpfung“ aus. Geben Sie danach als Speicherort den Dateinamen des gewünschten Screensavers an, beispielsweise Mystify.scr. Weitere mögliche Dateinamen für die Standard-Screensaver sind:

  • Bubbles.scr
  • Mystify.scr
  • PhotoScreensaver.scr
  • Ribbons.scr
  • scrnsave.scr
  • ssText3d.scr

Welches Bildschirmschoner insgesamt zur Verfügung stehen, verrät ein Blick in den Ordner C:WindowsSystem32. Alle hier liegenden Dateien mit der Dateikennung „.scr“ am Ende sind Bildschirmschoner.

Zum Fortfahren bestätigen Sie das Dialogfenster mit „Weiter“.

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Im nächsten Fenster vergeben Sie der neuen Verknüpfung einen Namen und beenden den Arbeitsschritt mit dem Button „Fertig stellen“. Damit wird die Verknüpfung auf Ihrem Desktop erzeugt.

bild-2-screensaver-per-mausklick-einschalten-icon-desktop-verknüpfung-fertig-stellen-name-eingeben

Mit einem Doppelklick auf die neue Verknüpfung…

bild-3-bildschirm-schoner-einschalten-doppelklick-verknüpfung-icon-name-fertig-stellen-erzeugen-anlegen

…wird der Bildschirmschoner sofort eingeschaltet.

Dieser „Schalter “ funktioniert auch, wenn Sie gar keinen Screensaver aktiviert haben und ist daher ein praktischer Sichtschutz der blitzschnell eingeschaltet werden kann.

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Hardware & Software Office Outlook Word

Word 2007/2010: Nur den Text aus einem Word-Dokument in einer E-Mail versenden

Bis zur Word -Version 2003 konnte man noch ein Word-Dokument als direkten E-Mail-Text versenden. Seit Word 2007 ist diese Funktion auf den ersten Blick nicht mehr auffindbar. Natürlich kann man den Text aus dem Dokument herauskopieren  und in die E-Mail einfügen. Außerdem kann das Dokument immer noch als Anhang versendet werden. Die Funktion „An E-Mail-Empfänger versenden“ ist aber immer noch in den Unterfunktionen vorhanden. Mit ein paar Klicks ist sie aber wieder in der Schnellzugriffsleiste verfügbar.

E-Mail-Funktion wieder einbauen

Vor der Einbindung in die „Symbolleiste für den Schnellzugriff“ kann ein Word-Dokument nur über die „Office“-Schaltfläche als Anhang versendet werden.

Um die gewünschte E-Mail-Funktion in die „Symbolleiste für den Schnellzugriff“ einzubinden, starten Sie Microsoft Word, klicken mit der rechten Maustaste auf die „Symbolleiste für den Schnellzugriff“ und wählen im Kontextmenü die Option „Symbolleiste für den Schnellzugriff anpassen“.

Im Bearbeitungsfenster „Word-Optionen“ klicken Sie auf der linken Seite auf die Kategorie „Anpassen“. Im Bereich „Befehle auswählen“ wechseln Sie im Drop-Down-Menü zur Option „Befehle nicht in der Multifunktionsleiste“.

Scrollen Sie bis zum Eintrag „An E-Mail-Empfänger senden“ und klicken Sie in der Mitte auf „Hinzufügen“. Mit der Schaltfläche „OK“ wird die E-Mail-Funktion in die Schnellzugriffsleiste eingefügt.

Öffnen Sie nun das Word-Dokument dessen Text Sie als E-Mail versenden möchten und klicken Sie in der Schnellzugriffsleiste auf das E-Mail-Symbol.

Eine vereinfachte E-Mail-Bearbeitungs-Leiste wird eingeblendet. Tragen Sie nun die Empfänger-E-Mail-Adresse oder den E-Mail-Verteiler ein. Natürlich können Sie wie gewohnt auch die anderen E-Mail-Optionen nutzen (Wichtigkeit, Email-Konten-Auswahl, etc.)

Zum Versenden klicken Sie abschließend auf den Button „Kopie senden“.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Bis auf das aktive Fenster alle offenen Fenster auf einmal minimieren

Wenn viele Fenster geöffnet sind und man den Blick auf den Desktop benötigt, kann man entweder alle Fenster separat minimieren bzw. schließen. Mit einer Tastenkombination können Sie aber auch alle offenen Fenster auf einmal verkleinern. Der Nachteil daran ist, das auch das aktive Fenster, das gerade bearbeitet wird, genauso minimiert wird. Eine fast unbekannte Tastaturkombination minimiert alle im Vordergrund befindliche Fenster – ausgenommen das derzeit aktive Fenster.

Nur das aktive Fenster geöffnet lassen

Während die Tastenkombination [Windows][D] alle Fenster minimiert, verkleinert die Tastaturkombination [Windows][Pos1] nur die im Hintergrund geöffneten Fenster.

Tipp: Bei Windows 7 gibt es noch eine andere Möglichkeit, einen schnellen Blick auf den Desktop zu werfen. Fahren Sie mit dem Mauszeiger auf die kleine, rechteckige Schaltfläche am rechten Rand der Taskleiste. Der Blick auf den Desktop wird solange freigegeben, wie der Mauszeiger auf der Schaltfläche verbleibt. Möchten Sie dagegen direkt zum Desktop wechseln, klicken Sie auf diese Schaltfläche.

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Excel Hardware & Software Office

Microsoft Excel: Alle Formeln einer Tabelle auf einmal sichtbar machen

Normalerweise wird bei Excel nur oben in der Textzeile oder in der Zelle selbst die aktuelle Formel einer Berechnung angezeigt. Wenn Sie sich aber alle Formeln eines Arbeitsblattes nochmals ansehen möchten, dann klicken Sie sich mühsam durch das gesamte Tabellenblatt. Mit nur einer Tastenkombination können Sie ganz einfach alle auf dem aktuellen Arbeitsblatt enthaltenen Formeln auf einmal sichtbar machen.

Alle Formeln anzeigen

Die Tastenkombination funktioniert mit den Versionen 2000 bis 2007: Starten Sie Excel und rufen die Tabelle auf, deren Formeln Sie sich anzeigen lassen wollen.

Drücken Sie einmal die Tastenkombination [Strg][#], und schon werden alle Formeln des aktuellen Blattes in den Zellen der Berechnungsergebnissen angezeigt. Die Spalten werden dabei automatisch vergrößert, damit die Formeln besser sichtbar sind.

Eine erneute Betätigung der Tastenkombination stellt die normale Ansicht wieder her.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Festplatten verstecken: Laufwerke im Windows-Explorer vor neugierigen Blicken verstecken

Es gibt viele Möglichkeiten, um persönliche Dateien zu verschlüsseln und vor einem unberechtigten Zugriff zu schützen. Manchmal ist es aber nicht genug, Daten per Passwortschutz zu sichern. Stößt jemand per Zufall auf eine geschützte Datei, könnte dessen Neugier geweckt werden. Das verführt so manchen, das Passwort zu knacken. Damit solche Begehrlichkeiten gar nicht erst aufkommen, sollte man seine Daten auf einem separaten Laufwerk abspeichern, mit einem Passwortschutz versehen und zusätzlich das Laufwerk im Windows-Explorer unsichtbar machen.

Laufwerke verstecken

Das Verstecken von Laufwerken erfordert ein paar Änderungen in der Registry. Diese sind aber schnell erledigt.

1.  Öffnen Sie bei Windows XP das Suchfeld des Startmenüs mit „Start | Ausführen“. Bei Vista und Windows 7 klicken Sie nur auf „Start“, geben in das Suchfeld „regedit“ ein und drücken die [Enter]-Taste. Die Frage der Benutzerkontensteuerung beantworten Sie entsprechend mit „Ja“ oder „Weiter“.

2.  Im linken Ordnerverzeichnis navigieren Sie zu dem Schlüssel „HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftWindowsCurrentVersionPoliciesExplorer“. Hier klicken Sie mit der rechten Maustaste in den rechten Bereich und wählen im Kontextmenü „Neu | DWORD-Wert“. Diesem neuen Eintrag geben Sie den Namen „NoDrives“.

3. Öffnen Sie den Eintrag „NoDrives“ mit einem Doppelklick. Um dem gewünschten Laufwerk eine „Tarnkappe“ zu verpassen, muss nun der richtige Wert eingetragen werden.

Hier muss jetzt gerechnet werden. Der Wert ist davon abhängig, welches Laufwerk versteckt werden soll.

Der Wert folgt prinzipiell einem Bitmuster. Das heißt, jedes Bit steht für ein Laufwerk, beginnend mit „A“. Möchten Sie zum Beispiel Laufwerk „C:“ verstecken, ist es im Alphabet der dritte Buchstabe, also das dritte Bit. Es entspricht dem Dezimalwert 2(3-1)=4. Am einfachsten rechnen Sie den Wert mit Excel um. Dazu starten Sie Excel und geben in eine beliebige Zelle folgenden Rechenbefehl ein: „=2^(3-1)“ und drücken [Enter]. Es erscheint an dieser Stelle das Ergebnis „4“.

Die Taste der nach oben gerichteten, spitzen Klammer [^] finden Sie links oben direkt unter [Esc].

Aktivieren Sie nun im Dialogfenster von DWORD-Wert die Option „Dezimal“ und tragen in die Zeile „Wert“ den oben ermittelten Wert „4“, für das Laufwerk C: ein.

4. Speichern Sie die Änderung mit „OK“ und schließen den Registry-Editor.

Wenn Sie nun den Windows-Explorer öffnen, ist das Laufwerk nicht mehr sichtbar.

Mehrere Laufwerke unsichtbar machen

Auf diese Weise lassen sich auch in einem Schritt mehrere Laufwerke auf einmal unsichtbar machen. Dazu errechnen Sie, wie oben beschrieben, alle Werte der Laufwerke, addieren die Ergebnisse und tragen sie diese als Wert ein. Sollen zum Beispiel Laufwerk D:, G: und H: verschwinden, dann sieht die Rechnung folgendermaßen aus:

2(4-1)=8
2(7-1)=64
2(8-1)=128.

Die Summe aus allen drei Werten beträgt 200.

Möchten Sie die Laufwerke im Windows-Explorer wieder sichtbar machen, dann wiederholen Sie die ersten beiden Arbeitsschritte, löschen den Eintrag „NoDrives“ und schließen den Registry-Editor. Öffnen Sie danach den Windows-Explorer und rufen im Verzeichnisbaum auf der linken Seite die Laufwerke wieder auf.