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Mehrere Programme auf einen Schlag entfernen

Das Deinstallieren von Programmen ist bei Windows seit langem über die Systemsteuerung möglich. Der Nachteil: Es lässt sich leider nur ein Programm auf einmal entfernen. Die Deinstallation mehrerer Programme erfordert daher viel Zeit. Wer mehr Programme entfernen will, der benötigt das passende Zusatz-Tool.

Der Bulk Crap Uninstaller ((BCU) ist bei SourceForge kostenlos erhältlich und entfernt bei Bedarf mehrere Programme auf einen Schlag.

Installation oder mobiler Einsatz wählbar

Lade dir das Tool herunter und installiere es auf deinem Rechner ( mind. Windows 7 erforderlich). Für den portablen Einsatz lässt sich der BCU auch auf Wechseldatenträgern installieren. Folge dazu einfach dem Installations-Assistenten.

Nach der Installation startet der Bulk Crap Uninstaller und scannt deinen Rechner. Danach werden alle auf deinem Computer vorhandenen Programme aufgelistet. Im linken Bereich lässt sich die Option Auswahl mit Checkboxen aktivieren, die eine leichtere Auswahl der zu löschenden Programme ermöglicht.

Zum Löschen wählst du nun die betreffenden Programme aus und klickst oben auf die Option Stille Deinstallation. In den nachfolgenden Dialogfenstern bestätigst du die Auswahlliste und, gegebenenfalls das Schließen der betreffenden Anwendungen.

Weitere Funktionen

Optional lässt sich noch ein Wiederherstellungspunkt anlegen. Mit Starte Deinstallation beginnt dann der Löschvorgang.

Besonders erwähnenswert ist noch folgende Funktion: Nach dem Entfernen kannst du den Bulk Crap Uninstaller mit der Suche nach Programmresten, sowie der Reinigung der Registry beauftragen.

Nach der Erledigung aller Aufgaben ist es empfehlenswert einen Computer-Neustart durchzuführen, damit auch alle Reste gelöscht werden.

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Windows 10: Schutz vor Manipulation

Bereits vor über einem Jahr, Ende 2018, hat Microsoft einen Manipulationsschutz in das Betriebssystem Windows 10 eingebaut. Leider stand die Aktivierung bisher nur den Firmenkunden zur Verfügung. Seit dem Update auf Version 1903 können auch alle Privatpersonen endlich dieses Sicherheitsfeature nutzen.

Die Aktivierung des Manipulationsschutzes wird in den Einstellungen vorgenommen. Klicke auf Start | Einstellungen | Update und Sicherheit | Windows-Sicherheit | Windows-Sicherheit öffnen | Viren- & Bedrohungsschutz.

Im Bereich Einstellungen für Viren- und Bedrohungsschutz gelangst du über den Link Einstellungen verwalten zum Schalter Manipulationsschutz. Ein Mausklick auf den Schalter aktiviert die Schutzfunktion, die du dann nur noch mit dem Button Ja bestätigen musst.

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Alle Windows-Updates schnell auflisten

Das Windows Betriebssystem ist sehr verschachtelt aufgebaut, so dass die Dateipfade sehr lang werden können, wenn man Informationen sucht. Das ist beim Windows-Update-Verlauf auch nicht anders. Mit einem kleinen Tool von NirSoft lassen sich alle, auf dem Rechner befindlichen Updates, schnell finden und analysieren.

Das Tool WinUpdatesView ist auf der Webseite von NirSoft gratis als ZIP-Datei erhältlich und ist mit allen Windows-Versionen ab XP kompatibel.

Lade dir WinUpdatesView herunter und entpacke die ZIP-Datei an einer beliebigen Stelle, zum Beispiel auf einem USB-Stick oder einer Speicherkarte. Eine Installation des Programms ist nicht erforderlich. Damit ist das Tool ideal für den mobilen Einsatz.

Zum Starten klickst du einfach doppelt auf die Startdatei WinUpdatesView.exe. Nach wenigen Sekunden werden alle Windows-Updates in Listenform angezeigt. Rote und gelbe Markierungen vor den Einträgen signalisieren, dass ess mit den betreffenden Updates Probleme gab. Grün markierte Einträge wurden problemlos heruntergeladen und installiert.

Suchst du ein bestimmtes Windows-Update, dann schalte mit [Strg][Q] den Schnellsuche-Filter ein, um eine Detailsuche zu starten. Weiterführende Informationen zu einer Updatedatei bekommst du mit einem Rechtsklick und dem Kontextmenü-Eintrag Informationen-URL im Browser öffnen.

Dabei ist allerdings zu beachten, dass es für die nicht mehr unterstützten Betriebssysteme, wie Windows 7, unter Umständen keine Informationen mehr bereitgehalten werden.

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Mit Tamper Protection Windows 10 noch sicherer machen

Microsoft hat in der Vergangenheit etliches dafür getan, dass das Windows Betriebssystem immer sicherer wird. Neben der Verbesserung des Windows Defenders haben die Redmonder nun auch einen Manipulationsschutz in Windows 10 eingebaut, der aber durch den Nutzer manuell aktiviert werden muss.

Der Manipulationsschutz (Tamper Protection) dient zur Abwehr von Angriffen auf die Windows-Defender-Sicherheitsmaßnahmen, um Viren und Trojaner vom PC fernzuhalten. Sie ist bereits mit dem Frühjahrsupdate im April 2019 (Version 1903) auf unsere Rechner gelangt und wurde aber jetzt erst offiziell scharf geschaltet.

Zum manuellen Aktivieren öffnest du die Windows-Einstellungen mit der Tastenkombination [Windows][I] und klickst dann auf Update und Sicherheit | Windows-Sicherheit | Viren- & Bedrohnungsschutz.

Hier befindet sich die gesuchte Option, der Manipulationsschutz. Per Mausklick auf den Schalter lässt sich die Tamper Protection ein- und ausschalten.

Hinweis: Antiviren-Tools anderer Anbieter werden durch den Windows-Manipulationsschutz nicht beeinträchtigt.

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Schwarzer Bildschirm? Grafiktreiber einfach mit Shortcut neu starten.

In der Vergangenheit sind etliche Surface-Notebooks beim Hochfahren einfach hängengeblieben und zeigten nur einen schwarzen Bildschirm. Microsoft selbst hat in einem Knowledge-Base-Artikel auf eine simple Lösung hingewiesen.

Ursache für dieses Problem ist ein fehlerhafter Grafikkartentreiber, der das Booten des Notebooks unterbricht. Um es wieder „zum Leben zu erwecken“, gibt es eine Tastenkombination, die den Grafiktreiber neu startet.

Der Tastatur-Shortcut lautet [Windows][Strg][Umschalt][B].

Der Trick funktioniert nicht nur beim Microsoft Surface-Notebook, sondern auch bei Computer-Monitoren, die beim Starten oder nach dem Ruhezustand ebenfalls schwarz bleiben.

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Windows 10: Videos mit Bordmitteln bearbeiten

Wenn du gelegentlich eigene oder heruntergeladene Videos schneiden möchtest, dann benötigst du dazu die passende Software. Schnell findet man über eine Websuche viele Anbieter, zum größten teil sogar kostenlos. Windows-10-Nutzer brauchen eigentlich keine zusätzliche Software, denn die ist bereits auf dem Computer vorhanden.

Vorsicht vor ungewollter Software

Gratis-Software, egal für welchen Zweck, hat einen wesentlichen Nachteil. Passt man nicht genau auf, dann installiert sich automatisch beim Download allerlei unnütze Ad-Ware, nervige Toolbars oder andere Programme, die man eigentlich gar nicht will.

Das Schneiden von Videos kann nämlich auch die App Fotos erledigen. Die App enthält nämlich einen versteckten MPEG Editor.

Eingebauter MPEG-Editor

Um ihn zu verwenden, klickst du mit der rechten Maustaste das zu bearbeitende Video an und wählst Öffnen mit | Fotos aus.

Nach ein paar Sekunden hat die App das Video geladen. Dann klickst du in der Symbolleiste auf Kreativoptionen für dieses Video, das als Icon mit gekreuzten Stiften dargestellt wird.

Im nachfolgenden Drop-Down-Menü wählst du nun die Option Zuschneiden aus. Unterhalb des Video-Fensters legst du mit den Anfasspunkten der Fortschrittsanzeige den Start- und Endpunkt der Film-Sequenz fest, die du aus dem Gesamtvideo herausschneiden möchtest.

Dann nur noch Speichern unter auswählen, einen neuen Namen eintippen und den Clip im gewünschten Ordner speichern.

Weitere Funktionen

Die App Fotos enthält neben dem MPEG-Editor noch weitere Funktionen für die Video-Bearbeitung.

  • Zeitlupe hinzufügen
  • Fotos speichern (Einzelbilder des Videos speichern)
  • Zeichnen
  • Ein Video mit Text erstellen
  • 3D-Effekte hinzufügen

Der MPEG-Editor ist nicht als Ersatz für Profi-Software zu verstehen. Für gelegentliches Schneiden oder für eine einfache Bearbeitung von Videos ist er aber vollkommen ausreichend.

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Desktop-Aktivitäten mit dem VLC Media Player aufnehmen

Manchmal ist es ganz hilfreich, wenn bei der Erklärung von Computerprogrammen zusätzlich ein Video-Tutorial zur Verfügung steht. Für eine schnelle und unkomplizierte Aufnahme ist der VLC Media Player sehr gut geeignet.

Es gibt zwar auch noch den Windows-Aufzeichnungsassistenten, aber der erzeugt nur Scrrenshots, die dann als Slideshow gespeichert wird. Beim VLC Media Player dagegen, wird ein Video im AVI-Format erzeugt.

Und so funktioniert´s:

Starte den VLC und klicke in der Menüleiste auf Ansicht | Erweiterte Steuerung, um die Bedienelemente (Aufnahme, Play, etc) einzublenden.

Dann öffnest du über die Menüleiste das Register Medien und wählst Aufnahmegerät öffnen aus. Anschließend änderst du den Aufnahmemodus von DirectShow auf Desktop.

Besonders wichtig ist, im Bereich Optionen die Bildwiederholrate anzupassen. Standardmäßig ist hier nur ein Frame pro Sekunde eingestellt. Für ein flüssiges Video sind mindestens 27 bis 30 Frames erforderlich. Abschließend klickst du auf den Button Wiedergabe und dein Desktop wird nun im Programmfenster des VLC Media Players angezeigt.

Um deine Desktop-Aktivitäten aufzuzeichnen, klickst du auf den roten Aufnahmebutton. Ein erneuter Mausklick auf diese Schaltfläche beendet die Aufzeichnung wieder. Erstellte Video-Clips werden automatisch in deinem Benutzerverzeichnis im Ordner Videos gespeichert.

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Windows 10: Malware-Scanner im Windows Defender einschalten

Windows-Programme können meist mehr als man ihnen zutraut. Das gilt auch für den hauseigenen Antiviren-Schutz, den Windows Defender. Wer dieses Windows-Programm nutzt, kann von einer versteckten Funktion zusätzlich profitieren. Im Defender steckt nämlich auch ein Malware-Scanner, der eigentlich nur für den Schutz von Firmennetzwerken gedacht ist. Durch ein paar kleine Änderungen in der Registry wird das Feature aktiviert.

Änderung im Registrierungseditor

Öffne mit der Tastenkombination [Windows][R] das Fenster Ausführen, gib den Befehl regedit ein, und bestätige die Aktion mit einem Klick auf den Button OK.

In der Registry navigierst du dann zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows Defender

Im Verzeichnis Windows Defender legst du mit Neu | Schlüssel einen neuen Eintrag mit dem Namen MpEngine an.

Im Schlüssel MpEngine legst du im rechten Anzeigebereich einen weiteren Eintrag mit Neu | DWORD-Wert (32-Bit) an. Diesen nennst du MpEnablePus. Mit einem Doppelklick öffnest du den neuen Eintrag, änderst den Wert von 0 auf 1 und bestätigst die Eingabe mit OK.

Windows Explorer oder Computer neu starten

Abschließend startest du deinen Rechner neu, damit die Änderung aktiviert werden kann.

Alternativ kannst du stattdessen über den Task-Manager den Windows Explorer neu starten. Du startest ihn über das Kontextmenü der Taskleiste, dass du mit einem Doppelklick aufrufst. Dann suchst du im Register Prozesse den Eintrag Windows-Explorer, klickst mit der rechten Maustaste auf diesen Prozess und wählst im Kontextmenü Neu starten aus.

Ab sofort ist der Malware-Scanner deines Windows Defenders aktiv und meldet sich sofort, wenn sich in einem Programm Malware versteckt.