Windows 10: Die Systemzeit permanent von der Atomuhr beziehen

Die Systemzeit bezieht ein Windows-Rechner standardmäßig von einem entsprechenden Microsoft Internet-Zeitserver (time.windows.com) und synchronisiert die Uhrzeit einmal pro Woche. Kommt es bei dem voreingestellten Zeitserver zu Problemen, dann kann die Uhrzeit auf dem eigenen Rechner schon mal falsch angezeigt werden. Aber man kann ja auch die Atomuhr als Bezugsquelle für die Systemzeit verwenden. Die weicht zwar auch etwas ab, aber mit einer Sekunde pro eine Million Jahre kann man gut leben.

Windows-Uhr mit der Atomuhr der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) synchronisieren

Genauer geht’s nicht: Keine Uhr geht genauer als die Atomuhr der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. Die Cäsium-Uhr der PTB ist unglaublich genau. Der Gangunterschied einer bei der Atomuhr eingesetzten Cäsium-Fontäne liegt bei etwa 1·10−15, sprich: eine Sekunde Abweichung in 30 Millionen Jahren.

Windows 7, Vista und XP: Den Computer mit mehreren Atomuhren synchronisieren

Dank Atomuhr-Synchronisation geht die Windows-Uhr immer richtig. Im Gegensatz zu Betreuern von Großrechnern ist für den normalen PC-Nutzer ein vorübergehender Ausfall eines einzelne Zeit-Servers nicht besonders dramatisch. Dann wird der Rechner halt wieder aktualisiert, wenn der eingestellte Zeitserver wieder verfügbar ist. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann gleich auf mehrere Zeit-Server zurückgreifen und die Rechner gleichzeitig mit mehreren Atomuhren im Internet synchronisieren.