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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Im Windows Explorer den aktuellen Ordner auch im Navigationsbereich anzeigen

Seit Windows 7 hat sich der Windows Explorer radikal geändert. Bei früheren Windows-Versionen zeigt der Windows-Explorer stets den aktuellen Ordnerbaum. Bei Windows 7 ist das nicht mehr so. Die Ordnerstruktur ist nur noch anhand der Adressleiste erkennbar. Das lässt ändern. Wer möchte, kann den Explorer wieder so einstellen, das im linken Navigationsbereich wieder wie früher die komplette Ordnerstruktur sichtbar ist.

Mit oder ohne Ordnerstruktur? Sie entscheiden.

Diese Anzeigefunktion der Baumstruktur können Sie je nach Bedarf ein- oder ausschalten. Dazu öffnen Sie den Windows-Explorer mit einem Klick auf die Symbolschaltfläche der Taskleiste oder mit der Tastenkombination [Windows][E].

Oben links klicken Sie auf „Organisieren | Ordner- und Suchoptionen“…

…und im nächsten Dialogfenster „Ordneroptionen“ im Register „Allgemein“ aktivieren Sie im „Navigationsbereich“ die Option „Automatisch auf aktuellen Ordner erweitern“. Mit „OK“ wird die neue Einstellung gespeichert.

Der „Navigationsbereich“  enthält noch eine weitere Option, „Alle Ordner anzeigen“. Ist diese Option aktiviert, wird im Navigationsbereich des Windows-Explorers auf eine getrennte Ansicht von „Favoriten“, „Bibliotheken“, „Computer“, „Netzwerk“ und „Heimnetzwerk-Gruppe“ verzichtet. Er zeigt dann nur noch „Favoriten“ und „Desktop“ an. Alle anderen werden dann unterhalb des „Desktop“ angeordnet.

Vorteilhaft ist die Option „Alle Ordner anzeigen“ auch deshalb, weil dann alle nicht aktiven bzw. leeren Wechselplattenlaufwerke und DVD- und CD-ROM Laufwerke ebenfalls angezeigt werden.

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Hardware & Software Tipp des Tages

Facebook-Daten: Von Facebook die Herausgabe aller gespeicherten Daten verlangen

Dass Facebook eine Menge Daten über einen speichert, ist bekannt. Wie viel da zusammenkommt, überrascht dann doch. Student Max Schrems hat’s ausprobiert und bei Facebook die Herausgabe aller über ihn gespeicherten Daten verlangt. Facebook reagierte und schickte eine CD mit allen über ihn gespeicherten Facebook-Daten. Das Ergebnis: eine 496 MB große PDF-Datei mit 1.222 Druckseiten voller persönlicher Daten. Wer’s nachmachen und auch herausfinden möchte, welche persönlichen Daten Facebook gespeichert hat, kann ebenfalls die Herausgabe aller gespeicherten Daten verlangen.

Antrag auf Herausgabe persönlicher Daten

Facebook ist gesetzlich dazu verpflichtet, auf Verlangen jedem Nutzer seine Daten herauszugeben. Allerdings sollten Sie sich dabei in Geduld üben. Denn derzeit wird Facebook nach Bekanntgabe des „Falls Max Schrems“ von Anfragen überhäuft. So funktioniert die Datenanfrage und Aufforderung, alle gespeicherten Informationen rauszurücken:

1. Damit nicht jeder Daten fremder Nutzer abrufen kann, braucht Facebook eine Kopie des Personalausweises. Scannen oder fotografieren Sie den Personalausweis, und speicher sie ihn als JPG-Datei.

2. Facebook prüft die Angaben des Personalausweises mit den hinterlegten Profildaten. Falls Sie bei Facebook einen Fake-Namen oder ein zufälliges Geburtsdatum eingetragen haben, sollten Sie die Daten zuerst korrigieren. Nur dann hat die Datenabfrage Aussicht auf Erfolg.

3. Rufen Sie die Seite www.facebook.com/download/?h=730c46b3e99452ea03b849adb14cfd62 auf, oder klicken Sie oben rechts auf den Pfeil und dann auf „Kontoeinstellungen“ sowie „Lade eine Kopie deiner Facebook-Daten herunter“.

4. Klicken Sie auf „Mein Archiv aufbauen“, um alle Facebook-Daten zu sammeln.

4. Meist erhalten Sie von Facebook eine Bestätigungsmail, in der Facebook zunächst versucht, den Antrag abzuwimmeln. Begründung: man könne sich ja auch selbst einloggen und dann alle im eigenen Profil ansehen. Antworten Sie bestimmt und freundlich, drohen Sie dabei aber, sich bei der irischen Datenschutzkommission „Irish Data Protection Comission“ zu beschweren.

5. Nach einige Tagen (Facebook hat maximal 40 Tage Zeit), erhalten Sie einen Downloadlink, die eine PDF-Datei mit allen (oder fast allen) Daten, die über Sie bei Facebook gespeichert sind. Meist sind’s mehrere hundert MB und über 1.000 Druckseiten.

Was Facebook alles speichert

In der PDF-Datei wird deutlich, welche persönlichen Daten auf den Facebook-Servern gespeichert werden. Dazu gehören:

  • Target
  • Date Range
  • About Me
  • Account End Date
  • Account Status History
  • Address
  • Alternate Name
  • Applications
  • Chat
  • Checkins
  • Connections
  • Credit Cards
  • Currency
  • Current City
  • Date of Birth
  • Education
  • E-Mails
  • Events
  • Family
  • Favourite Quotes
  • Friend Requests
  • Friends
  • Gender
  • Groups
  • Hometown
  • Last Location
  • Linked Accounts
  • Locale
  • Logins
  • Machines
  • Messages
  • Minifeed
  • Name
  • Name Changes
  • Networks
  • Notes
  • Notification Settings
  • Notifications
  • Password
  • Phone Numbers
  • Photos
  • Physical Tokens
  • Pokes
  • Political Views
  • Privacy Settings
  • Profile Blurb
  • Realtime Activities
  • Recent Activities
  • Registration Date
  • Relationship
  • Religious Views
  • Removed Friends
  • Screen Names
  • Shares
  • Status Updates
  • Vanity
  • Wallposts
  • Website
  • Work
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Outlook

Outlook: Vorlagen und Formulare auf der Office-CD-ROM

Das ist praktisch: Wenn Ihnen die Standard-Eingabeformulare von Outlook nicht zusagen, können Sie jederzeit selbst Hand anlegen und eigene Vorlagen und Formulare „basteln“. Das Gestalten eigener Vorlagen ist jedoch nicht jedermanns Sache. Das muß es auch nicht, denn Microsoft hat der Office-97-CD gleich ein paar fertige Vorlagen beigelegt. Hierzu gehören zum Beispiel einsatzbereite Vorlagen für Abwesenheitsnotizen, Schulungsplanungen oder Urlaubsanträge.

Beispielvorlagen und -formulare installieren

Um die neuen Vorlagen zu installieren, starten Sie den Windows-Explorer und wechseln auf der Office-CD in den Ordner „CdzugabeVorlagenOutlook“. Klicken Sie dort doppelt auf die Datei „Outlfrms.exe“; Windows NT-Anwender starten die Datei „Outlfmsnt.exe“. Nachdem Sie den Ordner bestimmt haben, in den Sie die Beispielformulare und -vorlagen installieren möchten, können Sie direkt einen Blick in die Beispiele werfen.

Vorlagen begutachten

Starten Sie Outlook, und rufen Sie den Menübefehl „Datei -> Ordner mit Sonderfunktion öffnen -> Persönlicher Ordner“ auf. Wechseln Sie in den Ordner, in den Sie die Datei „Formular.pst“ installiert haben; das ist in der Regel der Ordner „ProgrammeMicrosoft OfficeOffice „. Markieren Sie die Datei „Formular.pst“, und bestätigen Sie die Auswahl mit „Öffnen“.

Ab sofort finden Sie in der Ordnerliste, die Sie mit dem Menübefehl“Ansicht -> Ordnerliste“ einblenden, einen neuen Ordner namens „Beispielformulare“. Hier können Sie einen Blick in die Microsoft-Beispiele werfen und anhand der Beschreibungen entscheiden, welches der Formulare Sie dauerhaft installieren möchten.

Vorlagen einbinden

Wenn Sie eines der Beispiele einsetzen möchten, müssen Sie es zunächst in Ihre persönliche Formularbibliothek einbinden. Hierzu rufen Sie den Menübefehl „Extras -> Optionen“ auf und wechseln in das Register „Formulare verwalten“. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Formulare“ und anschließend links oben auf „Einrichten“. Wählen Sie im nachfolgenden Dialogfenster im Ordner „Beispielformulare“ den gewünschten Unterordner aus, und bestätigen Sie mit OK.

Anschließend können Sie die gewünschten Formulare markieren und mit „Kopieren“ in Ihre persönliche Formularbibliothek aufnehmen. Sobald Sie alle gewünschten Formulare eingebunden haben, klicken Sie auf „Schließen“ – voilá, die neuen Formulare sind nun Einsatzbereit. Rufen Sie hierzu den Menübefehl „Datei -> Neu -> Formular auswählen“ auf, und wählen Sie das gewünschte Formular aus.

Weg mit den Beispielformularen

Wenn Sie den Ordner „Beispielformulare“ wieder aus der Ordnerliste entfernen möchten, rufen Sie zunächst den Menübefehl „Extras -> Dienste“ auf. Markieren Sie anschließend den Eintrag „Beispielformulare“, und klicken Sie auf die Schaltfläche „Entfernen“.

Das ist praktisch: Wenn Ihnen die Standard-Eingabeformulare von Outlook nicht zusagen, können Sie jederzeit selbst Hand anlegen und eigene Vorlagen und Formulare „basteln“. Das Gestalten eigener Vorlagen ist jedoch nicht jedermanns Sache. Das muß es auch nicht, denn Microsoft hat der Office-97-CD gleich ein paar fertige Vorlagen beigelegt. Hierzu gehören zum Beispiel einsatzbereite Vorlagen für Abwesenheitsnotizen, Schulungsplanungen oder Urlaubsanträge.