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Vivaldi 1.14: Browser-Update mit neuen Funktionen

Vor ein paar Tagen wurde der Vivaldi auf Version 1.14 aktualisiert. Mit den neuen Funktionen wird der norwegische Browser immer mehr zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für die Platzhirsche Chrome, Firefox, Opera und Edge. Kein Wunder, denn der Entwickler Jon Stephenson von Tetzchner war Mitbegründer des innovativen Opera-Browsers und langjähriger Leiter von Opera Software.

Als wichtigste Neuerung wären der vertikale Lesemodus, sowie die Markdown-Unterstützung für einfachere Textformatierung zu nennen. So lassen sich auch längere Texte (im Gegensatz zu HTML) gut vorformatieren.

Als besonders innovativ empfanden wir bei unserem Test das Side-Panel, dass es auch beim Opera-Browser gibt. Allerdings lassen sich (nur) bei Vivaldi die Webseiten in die Side-Bar verschieben, ohne den aktuellen Web-Tab aus dem Auge zu verlieren.

Jeder Nutzer der zwischendurch mal schnell in sozialen Netzwerken Beiträge verfasst oder auf neueste Nachrichten angewiesen ist, dürfte sich über diese Funktion sehr freuen. Natürlich lassen sich diese angehefteten Webseiten individuell im Side-Panel sortieren.

Tipp:

Wer den Vivaldi-Browser mal testen möchte, der kann ihn hier herunterladen. Insbesondere die Chrome-Nutzer kommen hier auf ihre Kosten. Die Erweiterungen aus dem Chrome Web Store können auch bei Vivaldi heruntergeladen und installiert werden.

Bei mir persönlich steht der Vivaldi-Browser bereits an zweiter Stelle, direkt nach Opera.

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Hardware & Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1

Für Windows 7 und 8.1 wird der Support eingeschränkt

Es ist knapp zwei Jahre her (April 2014), dass Microsoft den Support für das beliebte Windows XP eingestellt hat. Nun sind auch die Betriebssysteme Windows 7 und 8.1 von einem vorzeitigen Ende betroffen. 

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Der Support für beide Betriebssysteme sollte ursprünglich bis in das Jahr 2023 erfolgen. Für Windows 7 werden nur Sicherheitsupdates bis Januar 2020 veröffentlicht. Hiervon betroffen sind die Prozessoren mit Skylake-Architektur. Zu den bekanntesten CPU´s dieser Baureihe gehören die Intel Core i3-6100 und i7-6700. Uneingeschränkten Support für diese Prozessoren gibt es nur bis Juli 2017.

Die danach folgenden, neuen Prozessoren werden nur noch Windows 10 unterstützen:

  • 8996 von Qualcomm
  • Bristol Ridge von AMD
  • Kaby Lake von Intel

Wer also ab der zweiten Jahreshälfte 2017 nicht mit veralteter Hardware arbeiten will, der muss sich zwangsläufig von Windows 7 und 8.1 verabschieden und auf Windows 10 umsteigen.

Weitere Informationen zu dem vorzeitigen Ende kann man in dem Blogeintrag des Vizepräsidenten der Windows- und Hardware-Abteilung von Microsoft, Terry Meyerson nachlesen.

Welcher Prozessor in deinem Computer oder Notebook verbaut ist, bekommst du mit dem Tool CPU-Z heraus.

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Die Skylake-Prozessoren von Intel erkennst du an den vierstelligen Produktnummern, die mit einer 6 beginnen (z. B. i3-6100).

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Hardware & Software Software

Das Ende ist nahe! Jedenfalls das von Mozilla Thunderbird.

Bereits vor drei Jahren verkündete Mozilla, sich aus der Weiterentwicklung des eigenen E-Mail-Client Thunderbird zurückziehen zu wollen. In der Zwischenzeit übernahm im Wesentlichen die Community auf freiwilliger Basis diese Aufgabe. Dieser Kurs setzt sich nun fort und die Vorsitzende der Mozilla Foundation, Mitchell Baker, verkündete Anfang Dezember 2015 eine mögliche Entwicklungstrennung von Firefox und Thunderbird.

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Als Grund für die bevorstehende Trennung ist wohl die unterschiedliche Entwicklungsgeschwindigkeit beider Projekte. Da beide Entwicklerteams eng zusammenarbeiten müssen und Thunderbird den Firefox-Ausbau ausbremst wird dies mit Sicherheit zum Aus für den E-Mail-Client führen.

Eine endgültige Entscheidung, wie und ob es weitergehen soll, sei noch nicht gefallen, schrieb Mitchell Baker in einer sehr langen E-Mail.

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Derzeit wird Thunderbird bis auf Weiteres aber noch mit Sicherheitsupdates versorgt. Auch wenn sich für die User noch nichts ändert, sollte jeder trotzdem schon auf die Suche nach einem gleichwertigen Ersatz gehen. Das Ende könnte schneller kommen, als man denkt.