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Keine Internetverbindung? Schritt für Schritt die Internetanbindung mit Google Chrome prüfen

Das Internet funktioniert mal wieder nicht? Weder Webseiten noch Chats und Downloads funktionieren? Dann ist guter Rat teuer. Denn Gründe, warum eine Internetverbindung nicht funktioniert, gibt es viele. Das Spektrum reicht von Problemen mit dem Internetprovider über DNS-Ausfälle, Firewalls bis hin zu blockierten Ports. Wo genau der Hase im Pfeffer liegt, verrät die Verbindungsdiagnose von Google Chrome. Damit kommt man Verbindungsproblemen ganz schnell auf den Grund und erfährt sofort, wo es hakt.

Internetverbindung prüfen mit Google Chromes Verbindungsdiagnose

Um Verbindungsproblemen Schritt für Schritt auf den Grund zu gehen, laden Sie aus dem Google Chrome Store die kostenlose Erweiterung Verbindungsdiagnose. Dabei handelt es sich nicht um eine klassische Browser-Erweiterung, sondern eine eigenständige App. Aufgerufen wird sie über die Schaltfläche „Apps“ in der Lesezeichenleiste. Sollte die Schaltfläche „Apps“ fehlen oder die Lesezeichenleiste nicht eingeblendet sein, können Sie alternativ auch in die Adressezeile den Befehl

chrome://apps

eingeben, um zur App-Übersicht zu gelangen.  Gestartet wird der Internet-Check per Klick auf die App „Verbindungsdiagnose“.

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Das Tool prüft anschließend alle Details der Internetverbindung. Geprüft werden dabei folgende Punkte:

  • Generelle Internverbindung
  • DNS-Server
  • Blockierung durch DNS
  • Blockierung durch HTTP
  • Blockierung durch Firewall auf Port 80
  • Blockierung durch Firewall auf Port 443 (SSL/HTTPS)
  • Verzögerungen bei DNS
  • Aufruf einer Google-Test-Webseite

Ist mit der Internetverbindung technisch alles in Ordnung, erscheint die Meldung „Ihre Netzwerkverbindung funktioniert offenbar ordnungsgemäß“. Welche Tests im Detail durchgeführt wurde, verrät ein Klick auf das Zahnrad und den Befehl „Bestandene Tests einblenden“.

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Um herauszufinden, Was genau geprüft wurde und wie das jeweilige Ergebnis ausgefallen ist, klicken Sie auf die entsprechende Zeile und „Protokoll einblenden“.  Im Protokoll steht zum Beispiel detailliert, wie lange die einzelnen Tests gedauert und zu welchem Ergebnis sie geführt haben.

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Gibt es Probleme mit der Internetverbindung, erscheint vor dem jeweiligen Test ein rotes Ausrufezeichen. Per Klick auf „Protokoll anzeigen“ gehen Sie der Sache auf den Grund und erfahren genau, woran der jeweilige Test gescheitert ist und wo man ansetzen muss, um die Verbindung zu reparieren.

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Chrome Firefox Internet & Medien

Chrome Page Monitor und Firefox Update Scanner: Webseiten überwachen und bei Veränderungen alarmieren

Ob es etwas neues auf den Lieblingswebseiten gibt, erfahren Sie nur, wenn Sie die Seite neu laden. Oder den RSS-Feed abonnieren, der automatisch über neue Beiträge informiert. Aber nicht jede Seite hat einen RSS-Feed. Zudem sind die Bedienung und Einrichtung eines RSS-Reader nicht jedermanns Sache. Muss es auch nicht. Wenn Sie Webseiten auf Veränderungen überwachen möchten, können Sie Überwachungs-Addons wie „Page Monitor“ für Chrome oder „Update Scanner“ für Firefox verwenden.

Google Chrome Page Monitor passt auf

Wenn Sie keine News oder kein Schnäppchen mehr verpassen möchten und dafür nicht manuell alle interessanten Webseiten abgrasen oder extra die RSS-Feeds abonnieren möchten, sollten Sie das Add-On „Page Monitor“ installieren. Damit erweitern Sie den Chrome-Browser und eine Alarmfunktion für Webseiten-Veränderungen. Es funktioniert mit allen Webseiten.

Die Bedienung ist kinderleicht: Nach der Installation finden Sie oben rechts in der Symbolleiste das neue Page-Monitor-Icon. Sobald Sie eine Seite überwachen möchten, klicken Sie auf das neue Icon und dann auf „Überwachen“. Über die Optionen (Rechtsklick und „Optionen“) können Sie festlegen, wie und wann der Alarm ausgelöst wird. Dazu sollten Sie die beiden Kontrollkästchen „Erweitert“ ankreuzen. Jetzt können Sie zum Beispiel das Intervall für die Überprüfungen, Sounds und Animationen einstellen.

Stellt der Page Monitor bei einer überwachten Seite eine Änderung fest, schlägt er dreifach Alarm: per Alarmsound, grüner Ziffer im Page-Monitor-Icon und Mini-Popupfenster. Per Klick auf das Page-Monitor-Icon gelangen Sie direkt zur überwachten Seite. Der Befehl „Änderungen“ hebt in grüner Farbe alle Veränderungen zum voherigen Stand hervor. Praktisch: Der Page Monitor alarmiert wirklich nur bei inhaltlichen Änderungen. Werbebanner und Ad-Codes werden automatisch erkannt und ignoriert.

Überwachungstool für Firefox: Update Scanner

Für Firefox-Anwender empfiehlt sich das Überwachungs-Add-On „Update Scanner„. Es arbeitet nach dem gleichen Prinzip und informiert ebenfalls zuverlässig über inhaltliche Veränderungen beliebiger Webseiten.