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PDF-Dateien splitten und nach Belieben wieder neu zusammensetzen

Beim Erstellen oder Kombinieren von PDF-Präsentationen greift man oftmals auf bereits bestehende PDF-Dateien zurück. Da man aber nicht immer alle Seiten eines PDF-Dokuments benötigt, werden die PDF´s häufig in die Ursprungsdatei zurückverwandelt um an einzelne Seiten zu gelangen. Dies ist ziemlich zeitaufwendig, mit dem richtigen Programm aber unnötig. Mit dem kostenlosen Programm „PDFsam Basic“, früher auch „PDF Split and Merge“ genannt, lassen sich PDF-Dateien einfach zerlegen und wieder zusammenfügen.

Mit „PDFsam“ Dateien zerlegen und wieder neu zusammensetzen

Dieses einfach zu bedienende Programm kann bei Chip.de oder auf der Homepage des Anbieters „PDF Split and Merge“ heruntergeladen werden. Wählen Sie einfach zwischen der 64-Bit- oder 32-Bit-Version aus. MAC-Nutzer klicken hier um zur Download-Seite zu gelangen.

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„PDFsam“ erfordert die Installation von „Java Runtimes“. Prüfen Sie vor dem Download ob „Java Runtime“ auf Ihrem Rechner installiert ist. Wenn nicht, dann können Sie es hier nachholen.

Achtung: Zusätzliche Programme!

Im Installationsprozess wird angeboten, eine zusätzliche Toolbar zu installieren und Ihre Browser-Einstellungen zu ändern. Wenn Sie das nicht möchten, dann entfernen Sie in diesem Dialogfenster einfach die Häkchen in der Checkbox.

Trennung von PDF-Dateien

Zum Zerlegen einer PDF-Datei starten Sie das Programm und navigieren im Verzeichnisbaum auf der linken Seite zum Plugin „Teilen“.

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Anschließend laden Sie die zu teilende PDF-Datei mit der Schaltfläche „Hinzufügen“ hoch. Dann wählen Sie eine der Trennoptionen aus, zum Beispiel „In Einzelseiten zerlegen“. Im Bereich „Zielverzeichnis“ legen Sie den Speicherort der Einzelseiten fest. Die Schaltfläche „Wählen“ öffnet den Windows-Explorer, in dem Sie den Speicherpfad festlegen können. Der Button „Ausführen“ startet den Teilungsprozess.

Ein paar Augenblicke später sind alle Einzelseiten im Zielverzeichnis abgelegt.

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Zusammenfügen mehrerer PDF-Dateien

Das Zusammenfügen einzelner PDF-Seiten oder mehrerer PDF-Dateien erfolgt im Prinzip genauso wie die Teilung. Wählen Sie im Verzeichnisbaum „Zusammenführen“ aus und laden Sie die benötigten (Teil-) Dateien mit dem Button „Hinzufügen“ hoch. Die Reihenfolge der Seiten kann vor dem Zusammenführen noch geändert werden. Benutzen Sie hierfür die Schaltflächen „Nach oben“ und „Abwärts“. Irrtümlich hochgeladene Seiten und Dateien löschen Sie mit „Entfernen“, die Schaltfläche „Leeren“ entfernt alle hochgeladenen Dateien.

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Dann wählen Sie wieder den Speicherpfad aus und starten die „Wiedervereinigung“ mit „Ausführen“.

Fazit

Alles in Allem ist „PDFsam“ ein sehr nützliches Tool, mit dem man problemlos vorhandene PDF-Dateien auseinander nehmen und mit anderen Teildateien schnell und einfach kombinieren kann, auch wenn es grafisch nicht besonders ansprechend ist. Letztendlich zählt ja nur das Ergebnis.

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Internet & Medien

ASCII-Art: Eigene Beiträge in Textdokumenten und sozialen Netzwerken mit ASCII-Grafiken statt Fotos interessanter gestalten

Verschiedene Internet-Plattformen wie zum Beispiel „Twitter“ erlauben keine Darstellung von Grafiken und Bildern. Um die Aufmerksamkeit auf die eigenen Beiträge zu lenken, muss man sich einiges einfallen lassen. Wer auch beruflich diese Plattformen nutzt, sollte daher auf übermäßigen Gebrauch von Smilies & Co verzichten. Egal ob für berufliche oder private Zwecke, das Umwandeln von Fotos in ASCII-Grafiken eine tolle Lösung. Mit der Freeware „Characterizer“ ist dies auch für Nutzer ohne ASCII-Kenntnisse möglich.

Die ASCII-Grafiken sind einigen sicherlich noch aus den „Commodore“-Zeiten bekannt. Hier werden Bilder mit Hilfe von Buchstaben erstellt. In heutigen Zeiten, in denen Fotos ganz einfach ins Internet hochladen kann, ist diese Darstellung etwas in Vergessenheit geraten.

Diesen Umstand kann man sich heute zunutze machen, um eigene Beiträge in Netzwerken wie zum Beispiel Xing, StayFriends und anderen, interessant zu gestalten.

Das kostenlose Programm „Characterizer“, (z.B. bei Chip-Online erhältlich) wandelt mit wenig Aufwand und ohne Vorkenntnisse Fotos der Formate BMP, JPG oder WMF in ASCII-Grafiken um.

Laden Sie zuerst das Programm „Characterizer“ aus dem Internet hier herunter, und entpacken Sie die ZIP-Datei auf Ihrem Rechner. Ein Doppelklick auf die Datei „setup.exe“ startet den Installationsvorgang. Folgen Sie danach nur den weiteren Anweisungen.

Nach erfolgreicher Installation starten Sie das Programm „Characterizer“. Ein entsprechender Eintrag wurde während der Installation im Startmenü angelegt.

1. Klicken Sie im Register „Image“ auf „Load Image“, suchen Sie sich das gewünschte Foto aus, und bestätigen Sie die Auswahl mit der Schaltfläche „Öffnen“.

2. Das Foto wird nun auf dem Bildschirm angezeigt. Im Bereich „Options“ können Sie mit „Width“ die Zeichenanzahl pro Zeile und mit „Height“ die Anzahl der Zeilen festlegen. Meistens ist es von zusätzlichem Vorteil, die Funktion „Invert colors“ zu aktivieren. Die ASCII-Grafik wird damit „weiß auf schwarzem Grund“ erstellt, was ein satteres Bild ergeben kann.

Klicken Sie auf „Generate Text“ um das Foto umzuwandeln. So sieht das Endprodukt ohne Invertierung aus…

…und so mit der Invertierung:

Mit Klick auf „Save To TXT File“ speichern Sie das Bild in einer Textdatei für spätere Verwendung ab, und für sofortige Verwendung klicken Sie auf „Copy To Clipboard“ um es in die Zwischenablage einzufügen.

Die Schriftgröße der Ausgabedatei ist standardmäßig auf „4“ eingestellt, kann aber mit den Pfeil-Tasten angepasst werden. Ein weiterer Vorteil dieses Programms ist die Möglichkeit, auch nach der Umwandlung in ein ASCII-Bild, die Qualität des Bildes noch zu ändern. Wechseln Sie einfach wieder zum Register „Image“, und ändern Sie im Bereich „Render method“ die Helligkeit oder mit „Options“ die Größe. Mit „Generate Text“ wird die Änderung umgesetzt.

Auch eine individuelle Eingabe von Buchstaben, die die Helligkeiten festlegen ist möglich. Klicken Sie dazu auf „User defined set“ und geben eine neue Zeichenfolge vor.

Hinweis: Achten Sie beim Einfügen in Textdokumente und den sozialen Netzwerken darauf, dass die verwendeten Schriftarten über eine feste Zeichenbreite verfügen (z.B. Courier). Die Darstellung der ASCII-Grafiken mit Proportionalschriften wie „Times New Roman“ funktioniert dagegen nicht.

Übrigens: Wer gerne selbst Hand anlegt, ist mit der ASCII-Tabelle für Sonderzeichen gut bedient.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Windows 7, Vista und XP: Festplatten und Partitionen für eine bessere Übersicht umbenennen

Auf den meisten Computern werden Laufwerke nur mit Buchstaben (C:, D:, E:, etc) angezeigt. Wenn aber mehrere Festplatten oder Partitionen existieren, kann man ihnen eine individuelle Bezeichnung zuweisen. Dies vereinfacht die Suche nach Programmen, Dokumenten und Dateien.

Neue Namen für die Platten

Starten Sie den Windows-Explorer mit der Tastenkombination [Windows][E],  und markieren Sie das Laufwerk oder die Festplatte, die einen neuen Namen erhalten soll.

Drücken Sie nun die [F2] Taste, und geben Sie den neuen Namen an. In diesem Beispiel ist es die Festplatte „Games“, die den neuen Namen „Spiele“ erhält. Mit der [Enter] Taste wird der neue Name gespeichert.

Neue Icons und Symbole für Festplatte

Versehen Sie Ihre USB-Sticks oder externen Festplatten doch mal mit einem persönlichen Icon. Das Internet hält eine Menge an kostenlosen Icons parat. Eine gute Auswahl bietet zum Beispiel die Seite von FreeIconsDownload.com an.

Um dem Wechseldatenträger ein Icon zuzuweisen, öffnen Sie als erstes das Tool „Notepad“. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows][R] für „Ausführen“, geben Sie in die Textzeile „Notepad“ ein, und bestätigen Sie mit [Enter].

Geben Sie nun in Notepad die zwei folgenden Befehlszeilen ein:

Speichern Sie nun diese Datei mit „Datei | Speichern unter“ in der obersten Verzeichnisebene des Wechseldatenträgers mit dem Namen „autorun.inf“ ab.

Dann laden Sie jetzt das gewünschte Icon aus dem Internet herunter und speichern es ebenfalls in der obersten Verzeichnisebene des Wechseldatenträgers unter dem Namen „stick.ico“ ab.

Nach einem Rechner-Neustart zeigt der Windows-Explorer das neue Laufwerksymbol an.

Eigene Icons gestalten

Sollten Sie aber bei Ihrer Suche im Internet auf Anhieb kein passendes Icon finden, dann erstellen Sie doch mal ein eigenes Icon aus Ihren gespeicherten Fotos. Dazu benötigen Sie ein Konvertierungsprogramm. Unter den vielen kostenlosen Konvertierungsprogrammen gehört „IrfanView“ zu den besten und am einfachsten zu bedienenden Programmen. Bei Chip-Online können Sie es kostenlos herunterladen. Nach der Installation öffnen Sie das Programm per Doppelklick auf das Programm-Icon.

Wählen Sie dann „Datei öffnen“ und suchen sich das passende Foto heraus.

Klicken Sie abschließend auf „Datei | Speichern unter“, vergeben Sie den Dateinamen „Stick“, und wählen Sie den Dateityp „.ico“ aus. Idealerweise speichern Sie das neue Icon direkt auf dem Wechseldatenträger ab.

Verfahren Sie nun mit „Notepad“ wie oben beschrieben, und speichern Sie die „autorun.inf“ auch auf dem Datenträger ab. Ab sofort wird das eigene System-Icon im Windows-Explorer angezeigt.