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Firefox: Ist YouTube zu langsam? So machst du der Videoplattform wieder Beine.

Direkt am Anfang sei gesagt: Am Firefox liegt es nicht. Der Grund für die YouTube-Bremse liegt bei Google. Sie wollen mit aller Macht die Nutzer zum Installieren des Chrome Browsers bewegen. Denn nur hier ist die Technik eingebaut, die YouTube wieder schneller werden lässt. Doch auch für den Firefox gibt es einen Turbo in Form eines Add-Ons.

Das neue YouTube-Design basiert auf einer API, die nur über den Chrome Browser die volle Leistung freigibt.

Bei anderen Browsern, wie zum Beispiel dem Edge oder Safari, erfolgt das Rendering von Videos fünf mal langsamer. Dadurch wird der Eindruck erweckt, die Internetverbindung sei zu langsam.

Rückkehr zum klassischen YouTube

Die Lösung für den Firefox liegt in der Erweiterung YouTube Classic, die auf der Mozilla Add-Ons-Seite kostenlos erhältlich ist.

Nach der Installation erscheint beim nächsten Besuch der Videoplattform automatisch wieder das altbekannte Design. Und was viel wichtiger ist, die Ladezeiten der Webseite, sowie der Videos erfolgt wieder wesentlich schneller.

Die einzige Einschränkung ist die Abwesenheit eines Schalters, mit dem man zwischen Neuem und alten Design hin und her schalten kann. Für das neue Design muss du in den Einstellungen die Erweiterung YouTube Classic deaktivieren.

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Opera Browser: Wichtige Funktion ermöglicht Herunterladen der Chrome-Addons

Der norwegische Opera dümpelt mit ein paar wenigen Prozent Marktanteil immer noch am unteren Ende der Browser-Liste herum. Und das, obwohl er etliche Funktionen bietet, die in Google Chrome, Edge und Firefox nicht vorhanden sind. Das wird sich hoffentlich mit dem nächsten Update auf Version 55 ändern.

Die vielleicht wichtigste Änderung, die in der neuen Version Einzug halten wird, ist die Kompatibilität mit den Add-ons des Chrome Browsers.

Das Fehlen von Erweiterungen könnte potentielle Nutzer davon abgehalten haben, sich für den Opera als Standard-Browser zu entscheiden. Trotz der vielen innovativen Ideen (z. B. Mausgesten, VPN-Client, Picture-in-Picture für Videos), die die Programmierer in der Vergangenheit ihrem Browser eingebaut haben.

In Opera schlägt das Chrome-Herz

Schon vor einigen Jahren wechselten die Entwickler zur Chrome-Technik. Daher war es war schon in der Vergangenheit möglich, unter bestimmten Voraussetzungen die Chrome-Extensions zu verwenden. Da die erforderlichen Arbeitsschritte zu langwierig waren, hatte diese Variante wohl keine Freunde gefunden.

Damit ist aber bald Schluss. Mit kommenden Version 55 wird es offiziell möglich sein, seinem (neuen) Lieblingsbrowser die Erweiterungen aus dem Chrome Web Store hinzuzufügen. Die neuen Funktion können aber schon jetzt in der Betaversion getestet werden.

Schnellere Installation

Um ein Chrome-Addon für Opera herunterzuladen, ruft man den Chrome Web Store auf. Opera blendet dann eine Leiste ein, die dich informiert, dass du jetzt Chrome-Erweiterungen installieren kannst. Hierbei handelt es sich um eine Erweiterung namens Install Chrome Extensions, die man beim ersten Besuch des Chrome Web Stores angezeigt bekommt.

Sind die erforderlichen Berechtigungen einmal erteilt, kann heruntergeladen werden. Ein einzelner Klick auf den Button Hinzufügen reicht allerdings nicht aus, das weitere Vorgehen muss auch noch bestätigt werden. Anschließend wird man zur Seite der Erweiterungen umgeleitet und erst hier wird das Add-On mit der Schaltfläche Installieren dem Browser hinzugefügt.

Fazit:

Das dieses (neue) Verfahren noch einfacher umgesetzt werden kann, zeigt der Vivaldi-Browser. Dessen Gründer, Jon Stephenson von Tetzchner, war Mitbegründer und langjähriger Leiter von Opera, bevor er 2013 Vivaldi in´s Leben rief.

Bei Vivaldi reicht es aus, im Chrome Web Store das Add-On auszuwählen, auf Hinzufügen zu klicken und nochmals zu bestätigen. Keine Weiterleitung und keine überflüssigen Zwischenschritte.

Trotzdem ist Opera es wert, mal ausgiebiger getestet zu werden. Ich persönlich arbeite am liebsten mit diesem Browser. Und das schon seit vielen Jahren.

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Chrome auf dem Kindle Fire HD installieren

Der Chrome-Browser und das Android-Tablet Kindle Fire HD von Amazon sind prinzipiell untereinander kompatibel. Nur leider wird Google Chrome im Amazon App Store nicht angeboten. Dennoch besteht die Möglichkeit, über eine andere Plattform die Datei des Chrome herunter zu laden und auf dem Kindle zu installieren.

Zur Vorbereitung der Installation benötigst du einen Dateiexplorer wie den ES File Explorer oder das Tool AirDroid. Beide sind im Amazon App Store kostenlos erhältlich. Da AirDroid deutlich komfortabler ist und der Datenaustausch ohne USB-Kabel auskommt, beschränken wir uns in diesem Tipp auf die AirDroid-Variante.

Kindle Einstellungen ändern

Dann öffnest du auf deinem Kindle die App Einstellungen und rufst die Kategorie Gerät auf. Hier aktivierst du die Option Installation von Anwendungen zulassen.

Im nächsten Schritt lädst du die Chrome-App-Datei (APK) aus dem Web auf deinen PC herunter. Achte darauf, dass es eine vertrauenswürdige Quelle ist. Dazu gehören unter anderem die Webseite von Giga oder der APK-Mirror.

Chrome APK-Datei herunterladen

Um die APK-Datei auf deinem Kindle zu installieren, starte AirDroid auf dem Tablet sowie auf deinem PC und melde dich mit deinen Zugangsdaten an. Öffne in der AirDroid-Toolbox auf dem Computer die Option Apps und ziehe die APK-Datei per Drag & Drop in das AirDroid-Eingabefenster.

Die Datei wird nun automatisch auf das Mobilgerät übertragen. Folge abschließend den Installationsanweisungen auf dem Tablet.

Danach kann der Chrome Browser verwendet werden.

Tipp:

Auf diese Weise kannst du auch andere Android-Apps, die nicht im Amazon App Store erhältlich sind, auf dein Kindle Fire HD herunterladen und installieren.

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Chrome Internet & Medien

Der Chrome-Browser lernt von unserem Surfverhalten

Die Desktop-Version des Chrome-Browsers lernt durch das Surfverhalten seines Benutzers. Ebenfalls werden nervige Medien, die sich nicht selten mit erhöhter Lautstärke melden, zumindest im Hintergrund pausiert. Eine neue Richtlinie für den Chrome soll zukünftig verhindern, dass unerwünschtes Autoplay ausgeführt wird.

Was unerwünscht ist, lernt Chrome aus dem Klickverhalten des Nutzers und deaktiviert das Autoplay auf der aktiven Webseite. Für eine möglichst effektive Umsetzung wird auch der Browserverlauf herangezogen.

Ist kein Verlauf vorhanden, erlaubt Chrome die automatische Wiedergabe von zirka 1000 Webseiten, auf denen die meisten Nutzer Medien mit Ton abspielen. Umgekehrt verhindert der Browser auch das Autoplay von Seiten, bei denen sie abgeschaltet wurden.

Diese Richtlinie versieht seine Arbeit erst seit der Version 64, daher kann es derzeit noch zu Fehlinterpretationen kommen. Da Chrome ständig hinzulernt, wird es mit der Zeit besser werden.

Immerhin blockiert der Chrome-Browser derzeit gut die Hälfte der unerwünschten Autoplays. Das lässt hoffen.

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Chrome Internet & Medien

Der Chrome-Browser scannt ungefragt deine privaten Dateien

Kürzlich ist einer Sicherheitsforscherin aufgefallen, dass der Chrome-Browser ohne jegliche Benachrichtigung die privaten Daten des Computers scannt. Dieses Tool, der SW Reporter, lässt sich offiziell nicht abschalten. Mit einem kleinen Trick gelingt das aber trotzdem.

Heimliche Scans

Natürlich wurde Google auf dieses Verhalten angesprochen und wurde vom Konzern bestätigt. Es handele sich hierbei tatsächlich um einen (lokalen) Antiviren-Scan, der einmal pro Woche automatisch startet, aber keine Daten über das Internet versendet.

Hierbei kann sich jeder seine eigene Meinung darüber bilden, warum dieses AV-Tool SWReporter heißt und sich im Chrome nicht abschalten lässt.

Scans verhindern

Die einzige Gegenwehr besteht darin, dem SW Reporter alle Berechtigungen zu entziehen.

Dazu startest du den Windows Explorer und tippst in den Dateipfad %appdata% ein. Dadurch landest du automatisch im Verzeichnis C:\Users\PC\AppData\Roaming. Gehe bei diesem Pfad einen Schritt zurück, so dass du dich im Verzeichnis C:\Users\PC\AppData\Local befindest.

Im Ordner Local navigierst du dann zu Google|Chrome|User Data. Hier befindet sich das gesuchte Verzeichnis SwReporter. Wenn du einen Blick in diesen Ordner wirfst, wirst du vermutlich mehrere Einträge finden, die unterschiedliche Versionen des SW Reporters darstellen.

Dem gesamten Order SwReporter werden wir die Berechtigungen entziehen, um die Dateiscans zukünftig zu verhindern. Öffne per Rechtsklick das Kontextmenü des SwReporter und wähle die Option Eigenschaften aus.

Dann klickst du auf das Register Sicherheit und anschließend auf den Button Erweitert. Im nächsten Dialogfenster wird oben, neben dem Eintrag Besitzer dein aktuelles Benutzerkonto angezeigt. Im Bereich Berechtigungseinträge ist jeder aufgelistet, der Zugriff auf den Ordner SwReporter hat. Diese Einträge müssen entfernt werden.

Um dies zu erreichen, musst du unten links auf die Schaltfläche Vererbung deaktivieren klicken, da die Berechtigungen vom oberen Benutzer auf den darunterliegenden übertragen werden. In der nachfolgenden Warnmeldung wählst du die Option Vererbte Berechtigungen in explizite Berechtigungen für dieses Objekt konvertieren aus. Erst dann kannst du alle Berechtigungseinträge löschen. Bestätige den Vorgang abschließend mit dem Button Übernehmen.

Die Meldung dass kein Benutzer (auch dein Admininstrator-Konto nicht) auf den Ordner mehr zugreifen kann, bestätigst du ebenfalls mit Ja.

Dass du jetzt auch nicht mehr ohne weiteres auf diesen Ordner zugreifen kannst, ist nicht weiter problematisch, da die Berechtigungen vom Besitzer, also von dir selbst, wieder erneuert werden können.

Der Windows Explorer kann nun auch wieder geschlossen werden. Ab sofort erfolgt durch den Chrome-Browser kein „Antiviren-Scan“ mehr.

Tipp:

Vermeide es, nach dem Entzug der Berechtigungen den Ordner SwReporter zu öffnen. Dadurch werden wieder Berechtigungen erteilt, die es dem Chrome ermöglichen, weiterhin die Scans durchzuführen. Wurde er trotzdem geöffnet, wiederhole die obigen Anleitung, um die Berechtigungen wieder zu löschen.

Diese Arbeitsschritte wurden unter Windows 10 durchgeführt. Bei Windows 7 oder Windows 8/8.1 können die Schritte geringfügig abweichen.

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WhatsApp: Das Kopieren von URL´s ist jetzt noch einfacher

Bei WhatsApp ist das Weiterleiten von Nachrichten und Web-Links schon seit einiger Zeit recht einfach. Etwas komplexer gestaltete sich aber das Teilen von Weblinks aus anderen Quellen, wie beispielsweise aus dem mobilen Browser. Dies ist seit dem März-Update noch einfacher geworden.

Ab sofort ist die Copy-&-Paste-Funktion Vergangenheit. Kein langes Drücken auf die URL oder die Webseite, um die Markierungs- und Kopierfunktion aufzurufen. Der Zwischenschritt des Kopierens wurde nämlich entfernt. Somit wird die Gefahr unvollständig markierter Links erheblich verringert.

Ab sofort wird der Link automatisch in den Zwischenspeicher kopiert, wenn man länger auf eine URL drückt. Es erfolgt lediglich die Meldung Link wurde kopiert. Anschließend kann er dann wie gewohnt in WhatsApp eingefügt werden.

Der Nachteil: Diese Funktion ist leider nur für Android-Geräte verfügbar.

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Firefox Internet & Medien

Firefox 59: Mozilla verbessert das Ladeverhalten von Webseiten

Die neue Version (59) des Firefox dürfte nun auch auf dem letzten Rechner angekommen sein. Natürlich sind auch in diesem Update etliche Optimierungen des Browsers vorgenommen worden. Die wichtigste Verbesserung dürfte dabei das beschleunigte Ladeverhalten von Webseiten sein.

Blitzschnell laden

Hierbei wurde eine Methode verwendet, die den Umgang mit dem Festplatten-Cache ändert. Ist die Leserate einer Festplatte zu langsam, sendet der Firefoxbrowser eine zusätzlich Netzwerkanfrage. Das Ergebnis, dass beim Browser am schnellsten ankommt, wird dann verwendet.

Dieses beschleunigte Ladeverhalten macht sich besonders bei Rechnern mit rotierenden Festplatten und schnellen Netzwerken positiv bemerkbar.

Privatsphäre, Screenshot-Editor und WebRTC

Weitere Features sind ein Bildeditor für Screenshots, sowie detailliertere Einstellungsmöglichkeiten der Privatsphäre. Darüber hinaus will Firefox auch die Privatsphäre im privaten Modus verbessern. Es sollen Referrer entfernt werden, die den Nutzer über viele Webseiten verfolgen können.

Desweiteren ist die Webextension-API erweitert worden, damit Webseiten, die die Videokonferenztechnik WebRTC verwenden. Durch die verbesserte Kontrolle von Anrufen und Nutzer können wesentlich mehr Personen teilnehmen.

Android

In der Android-Version des Firefox 59 ist auch die Unterstützung für das HTTP Live Streaming (HLS) optimiert worden, um die Video-Wiedergabe zu verbessern.

Die aktuelle Version des Mozilla Firefox kannst du hier herunterladen.

 

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Funktionsumfang bei DuckDuckGo wurde erweitert

Die meisten Handy-Besitzer kennen DuckDuckGo (DDG) meist nur als Suchmaschine, der die Privatsphäre und den Datenschutz seiner Nutzer wahrt. Die Suchmaschine wurde kürzlich komplett überarbeitet und neue Funktionen wurden auch eingebaut.

Die wichtigsten Features sind eine smarte Verschlüsselung und das Blockieren von Tracker-Werbenetzwerken, inklusive die von Facebook und Google.

Ebenfalls werden die Richtlinien für Datenschutz und Privatsphäre von Webseiten analysiert, deren Ergebnisse in eine Bewertung einfließen und dem Nutzer angezeigt werden.

Die Benotung erfolgt nach amerikanischem Vorbild mit A-F, wobei A mit unserer Schulnote 1 und F mit 6 gleichzusetzen ist.

Weitere Funktionen sollen langfristig noch folgen.

Die Änderungen sind laut Anbieter bereits in die aktuellen Browser-Erweiterungen eingeflossen. Sie sind in den Web-Stores von Google Chrome, Mozilla Firefox und Safari kostenlos erhältlich.

Auch die Apps für iPhone/iPad und Android-Geräte sind entsprechend aktualisiert worden.