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Festplatte komfortabel umziehen mit HDClone

Wird die Speicherkapazität mit der Zeit knapp steht zumeist der Umzug auf eine größere Festplatte an. Dabei gestaltet sich es mitunter recht aufwendig, das das gesamte System mit allen Anwendungen und Daten auf eine größere Festplatte zu transferieren. Deshalb ist es ratsam, den Umzug mit einem entsprechenden Programm zu erledigen. Eine besonders einfach zu bedienende Lösung ist HDClone, das auch in einer kostenlosen „Free Edition“ erhältlich ist.

HDClone ermöglicht auch in der kostenlosen Version einen zuverlässigen Umzug von kleineren Festplatten auf ein entsprechend größeres Laufwerk. Dabei werden alle Festplatten unterstützt, die an IDE/ATA/SATA Schnittstellen angeschlossen sind. In der kostenlosen Variante liegt die Geschwindigkeit bei etwa 1 GB/min. Wenn Sie öfters ganze Festplatten umziehen lassen ist deshalb eine der kostenpflichtigen Lösungen durchaus sinnvoll.

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Die Bedienung von HDClone ist in jedem Falle sehr einfach. Nach dem Starten des Programms wird automatisch eine bootfähige Diskette oder ein Image erstellt, mit dem sich anschließend eine bootfähige CD/DVD erzeugen lässt. Anschließend wird die neue Festplatte zusätzlich an den Rechner angeschlossen. In den meisten Fällen ist hierfür noch ein Abgriff an einem der Parallel-ATA-Flachbandkabel frei. Alternativ können Sie auch einen freien Serial-ATA-Hostadapter nutzen.

Sobald Sie den Rechner über die Diskette bzw. CD/DVD booten startet das Kopierprogramm automatisch. Sie müssen dann lediglich noch das Quell- und das Ziellaufwerk auswählen, bevor sie den Kopiervorgang starten. Nach Beendigung des Kopiervorgangs können Sie die alte Festplatte entfernen und dafür die neue anschließen. Sie können die alte Festplatte natürlich auch als Backup-Laufwerk weiternutzen.

Nach dem Booten des Rechners über die neue Festplatte werden alle Partitionen gleich angezeigt wie vor dem Kopieren. So haben Sie beispielsweise die Möglichkeit, über die Laufwerksverwaltung von Windows auf dem nun freigewordenen Platz eine neue Partition anlegen und formatieren.

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Windows 7: Den Windows-Explorer gibt es jetzt auch mit Tabs

So mancher User hat sich sicherlich schon einmal gewünscht, dass im Windows-Explorer mit Tabs gearbeitet werden kann. So wie mit dem Internet-Browser auch. Mit dem kostenlosen Tool „QT TabBar“ kann der Windows-Explorer um die Tab-Funktion erweitert werden.

Explorer endlich mit Tabs

Erhältlich ist das kleine Programm auf der Webseite sourceforge.net/projects/qttabbar/. Zum Herunterladen des Tools klicken Sie auf die dunkelgrüne Schaltfläche „Download“ und folgen Sie den Installationshinweisen. Sollte während der Installation noch Windows-Explorer-Fenster geöffnet sein, werden diese automatisch geschlossen.

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Wenn Sie den Windows-Explorer nun starten, erscheint dieser im neuen Gewand. Eine zusätzliche Symbolleiste wurde hinzugefügt.

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Mit einem Klick auf die Schaltfläche „Clone this“, oder mit der Tastenkombination [Strg][N] wird das aktive Tab kopiert.

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Die Tastenkombination [Strg][Umschalt][N], oder ein Klick auf den Button „New window“ öffnet ein neues Explorer-Fenster.

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Und mit der Tastenkombi [Strg][Tab] wechseln Sie zwischen den aktiven Tabs hin und her.

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Mit diesem kleinen Helferlein „QTTabBar“ behält man viel leichter die Übersicht über die ganzen geöffneten Explorer-Fenster. Egal wie viele Tabs aktiv sind, in der Taskleiste wird nur ein einziges Fenster angezeigt.

Soll das Tool wieder von Ihrem Rechner entfernt werden, kann es über „Start | Systemsteuerung | Programm deinstallieren“ wieder gelöscht werden.

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Hardware & Software

Festplatte retten mit Clonezilla

Die Festplatte macht eigenartige Geräusche? Dann steht die Festplatte vermutlich vor einem Defekt und sollte schleunigst ausgetauscht werden. Und was ist mit den Daten und dem Betriebssystem auf der Platte; den Fotos, Dokumenten und E-Mails? Keine Sorge. Mit einem Gratistool können Sie die komplette Festplatte retten und auf eine andere Platte kopieren.

Mit dem kostenlose Rettungstool „Clonezilla“ können Sie von jeder Festplatte – egal ob mit FAT32, NTFS oder EXT2,3 formatiert – eine Kopie anfertigen. Das ist wichtig, um Daten defekter Festplatten zu retten oder ohne Neuinstallation die Festplatte eines Rechners auszutauschen.

Das geht in zwei Schritten: zuerst legen Sie mit Clonezilla von der alten Festplatte eine Kopie an. Dann bauen Sie die neue Festplatte ein und spielen die Kopie der alten zurück auf die neue Festplatte.

Festplatte retten und kopieren

Und so funktioniert das Kopieren einer Festplatte mit Clonezilla:

1. Laden Sie von der Webseite http://www.clonezilla.org/download/sourceforge/stable/iso-zip-files.php die aktuelle ISO-Datei von Clonezilla herunter. Weitere Informationen rund um den Festplattenretter Clonezilla finden Sie auf der Internetseite http://www.clonezilla.org.

2. Erzeugen Sie mit einem Brennprogramm aus der ISO-Datei eine bootfähige CD-ROM oder DVD. Zum Brennen einer ISO-Datei können Sie zum Beispiel das Gratisprogramm „IMGBurner“ (http://www.imgburn.com) verwenden.

3. Booten Sie den Rechner mit der so erzeugten Clonezilla-CD/DVD.

4. In den Startmenüs wählen Sie nacheinander folgende Einträge/Befehle:

– Clonezilla live

– en_US.UTF-8 Englisch

– Don’t touch the keymap

– Start Clonezilla

– device-image

– local_dev

– sda1

– Top_directory_in_the_local_device

– Beginner mode

5. Jetzt können Sie im Clonezilla-Menü mit dem Befehl „savedisk – Save local disk as an image“ die Festplatte des Rechners auf eine andere Festplatte (etwa eine USB-Festplatte kopieren). Von der kompletten Festplatte wird dabei ein Image (Festplattenkopie) angelegt und als Clonezilla-Imagedatei auf die externe Festplatte kopiert.

6. Sobald der Kopiervorgang abgeschlossen ist, können Sie die neue Festplatte einbauen. Danach spielen Sie mit Clonezilla die Kopie Ihrer Festplatte wieder auf die neue Festplatte zurück. Hierzu wiederholen Sie die obigen Schritte, wählen im Clonezilla-Menü aber den Befehl „restoredisk – Restore an image to local disk“.

Nach dem Kopiervorgang entfernen Sie die Clonezilla-CD und starten den Rechner. Da die alte Festplatte auf die neue kopiert wurde, startet der Rechner wie gewohnt – jetzt aber mit von einer neuen, fehlerfreien Festplatte.

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Hardware & Software Windows 8

Windows 8: Festplatten-Image mit Bordmitteln erstellen

Zu den regelmäßigen Aufgaben von Windows Nutzern sollte es gehören, eine Sicherung der eigenen Daten auf einem externen Datenträger oder Laufwerk anzulegen. Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwischen Datei- und Imagebackup. Ein Dateibackup sichert lediglich einzelne Dateien, während ein Festplattenimage das komplette Betriebssystem wieder herstellen kann. Ab Windows 7 hat Microsoft eine eigene Image-Backup-Funktion in das Betriebssystem integriert, um keine Software von anderen Anbietern mehr einsetzen zu müssen. Doch sucht man diese Funktion in Windows 8, ist sie zunächst gut versteckt und für den normalen User erst mal nur schwer zu finden. Wir zeigen, wie sie ein Festplatten-Image auch bei Windows 8 mit Bordmitteln erstellen können.

Windows-8-Festplatte kopieren und als Image ablegen

Um bei Windows 8 die komplette Festplatte als Image zu kopieren, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Öffnen Sie die Systemsteuerung von Windows 8, klicken Sie auf den nach unten weisenden Pfeil neben „Systemsteuerung“, und wählen Sie die Funktion „Alle Systemsteuerungselemente“. Damit werden alle Systemsteuerungssymbole eingeblendet.

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2. Blättern Sie nach unten, und klicken Sie auf „Windows 7-Dateiwiederherstellung“. Warum Microsoft die Funktion für ein Image Backup ausgerechnet unter diesem Namen einsortiert hat, bleibt wohl ihr Geheimnis.

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3. Nach dem Start der „Windows 7-Dateiwiederherstellung“ bekommen Sie das von Windows 7 gewohnte Auswahlmenü angezeigt, bei dem Sie ganz links die Funktion „Systemabbild erstellen“ auswählen.

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4. Nun startet ein Assistent, der Sie durch die Konfiguration führt. Legen Sie ein externes Laufwerk für das Systemabbild fest, auf dem Sie das Backup speichern möchten.

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5. Im letzten Schritt fragt Sie der Assistent, ob Sie einen Systemreparaturdatenträger erstellen möchten. Haben Sie noch keinen solchen für Windows 8 erstellt, sollten Sie dies unbedingt durchführen. Mit dessen Hilfe können Sie per CD, DVD oder USB Stick eine Rechner booten und später im Bedarfsfall das Systemabbild zurück spielen. Nach Abschluss aller Aufgaben, sollten Sie ein Systemabbild auf einem externen Datenträger und einen Systemreparaturdatenträger vorliegen haben. Damit können Sie bei einem Festplattencrash bequem das Betriebssystem samt aller Dateien und Einstellungen auf einer neuen Festplatte einfach wieder herstellen.

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ISO-Dateien und ISO-Images direkt im Windows Explorer öffnen mit Virtual Clone Drive

Im Web lassen sich komplette CDs und DVDs als sogenannte ISO-Images herunterladen. Das sind Abbilder der kompletten CD/DVD in Form von einer Datei. Direkt öffnen lassen sich die ISO-Dateien normalerweise nicht. Um einen Blick hinein zu werfen, muss aus dem ISO-Image zuerst eine echte CD/DVD gebrannt werden. Mit dem Gratisprogramm „Virtual Clone Drive“ können Sie sich das Brennen sparen und die ISO-Datei direkt im Windows Explorer öffnen.

Die Freeware „Virtual Clone Drive“ legt bis zu acht virtuelle CD/DVD-Laufwerke an. Im Windows Explorer erhalten die virtuellen Laufwerke einen eigenen Laufwerkbuchstaben. Und das Beste daran: In die virtuellen Laufwerke können Sie ISO-Datei „einlegen“, sprich: das ISO-Image mit dem virtuellen Laufwerk verbinden.

Hierzu müssen Sie nur mit der rechten Maustaste auf die ISO-Datei klicken und den Befehl „Image Datei laden (Virtual Clone Drive)“ aufrufen. Damit wird die ISO-Datei ins virtuelle Laufwerk eingelegt und ist über den Windows Explorer wie eine normale CD oder DVD lesbar. Einzelne Dateien oder Ordner lassen sich problemlos kopieren.

Um die ISO-Datei wieder aus dem virtuellen Laufwerk zu entfernen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Laufwerkbuchstaben und wählen den Befehl „Image Datei entnehmen“.

Hier gibt’s die kostenlosen virtuellen CD/DVD-Laufwerke „Virtual Clone Drive“:
http://www.slysoft.com/de/virtual-clonedrive.html