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Threema kündigt sicheres Online-Backup an

Threema, einer der beliebtesten Messenger mit besonders hohem Datenschutz testet in einer Betaversion die automatische Online-Backup-Funktion mit Self-Hosting-Option. Das bedeutet im Klartext, dass die bisherigen Backup-Dateien nicht mehr zwingend auf dem eigenen Gerät gespeichert werden müssen, wenn du auf Nummer Sicher gehen möchtest.

Das Backup-Feature, ThreemaSafe genannt, ersetzt das unzuverlässigere und unsichere Android-Backup. Zudem arbeitet ThreemaSafe plattformübergreifend. Es funktioniert also auch beim iPhone/iPad und dem Windows Phone.

Die täglichen Backups werden mit HTTPS PUT auf einen der verfügbaren Server anonym hochgeladen, ohne dass die Dateinamen Rückschlüsse auf bestimmte Nutzer zulassen. Ein Teil der Verschlüsselung besteht aus der Schlüsselableitungsfunktion SCrypt, das recht beständig gegen Brute-Force- und Wörterbuchangriffe ist.

Wie bereits erwähnt, befindet sich ThreemaSafe noch in der Erprobungsphase. Wann die Backup-Funktion veröffentlicht wird, ist leider noch nicht bekannt.

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Google: Unbegrenzter Speicherplatz für WhatsApp-Backups

Jedem Android-Nutzer stehen insgesamt 15 GB Speicherplatz bei  Google Drive kostenlos zur Verfügung. Dieser kann aber schnell zur Neige gehen, wenn WhatsApp intensiv genutzt und Backups der Chat-Verläufe angelegt werden. Dank einer Partnerschaft zwischen Google und WhatsApp belasten die WhatsApp-Backups zukünftig deinen Cloudspeicher nicht mehr. Trotzdem müssen einige Dinge beachtet werden.

Zunächst einmal gilt diese Neuerung nur für das Android-Betriebssystem. Ob WhatsApp auch mit Apple (iCloud) kooperieren will, ist nicht bekannt.

Automatische Löschung von alten Backups

Derzeit versendet Google an seine Kunden entsprechende Informationen per E-Mail. Diese ist zwar in Deutsch, aber etwas unglücklich formuliert. Hier wird von einer Löschung von Backups gesprochen, die älter als ein Jahr sind. Desweiteren wird empfohlen, diese manuell zu sichern. Dies ist aber nur bedingt richtig.

Bei der automatischen Löschung handelt es sich um die Backups, deren Datenbestand seit einem Jahr nicht erweitert wurde.

Das bedeutet im Klartext: Hast du vor einem Jahr deine Telefonnummer bei WhatsApp geändert, dann wird die Datensicherung dieser alten Rufnummer gelöscht. Benötigst du aber dieses Backup aber noch, dann musst du dieses manuell aus Google Drive auf deinen Rechner herunterladen, damit es nicht verloren geht.

So geht nichts verloren

Bei aktuellen Rufnummern und eingeschaltetem, automatischen WhatsApp-Backup gehen keine Konversationen verloren, auch nicht die, die über ein Jahr alt sind.

Die neuen Google-Richtlinien treten ab dem 12. November 2018 in Kraft. Bis zu diesem Zeitpunkt solltest du die automatische Backup-Funktion bei WhatsApp einschalten.

Google selbst spricht davon, dass einige Nutzer wohl schon früher in den Genuss der Speichererweiterung kommen werden und empfiehlt, die alten Backups bis 29. Oktober 2018 manuell an anderer Stelle zu sichern.

Google´s Benachrichtigung

Hier ist die Google-Benachrichtigung, wie ich sie erhalten habe:

Hallo Thorsten,

Aufgrund einer neuen Vereinbarung zwischen WhatsApp und Google werden gesicherte Inhalte von WhatsApp nicht mehr auf dein Google Drive-Speicherplatzkontingent angerechnet. Allerdings werden alle aus WhatsApp gesicherten Inhalte, die seit über einem Jahr nicht mehr aktualisiert wurden, automatisch aus dem Speicher entfernt.

Diese Richtlinien gelten ab dem 12. November 2018 für alle Nutzer, wobei sich die Speicherplatzfreigabe bei manchen schon früher bemerkbar machen kann. Damit keine gesicherten Inhalte verloren gehen, empfehlen wir, Inhalte aus WhatsApp bis zum 12. November 2018 manuell zu sichern.

Empfohlene Maßnahmen

  1. Überprüfe, ob dein aktueller Android-WhatsApp-Client gesichert ist
  2. Wenn du bereits gesicherte Inhalte aktualisieren möchtest, sichere deinen WhatsApp-Client vor dem 30. Oktober 2018

Das Google Drive-Team

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Hardware & Software Software Windows 10

Löschen der Verknüpfung von Windows 10 und OneDrive

Jeder Windows-10-Computer wird standardmäßig mit einer Verknüpfung des Microsoft Cloudspeichers OneDrive ausgeliefert. Wer bereits einen anderen Cloud-Anbieter hat, oder einfach OneDrive nicht benutzen will, der kann mit wenigen Mausklicks diese Verbindung löschen.

Klicke mit der rechten Maustaste auf das OneDrive-Icon in der Taskleiste und wähle in dessen Kontextmenü die Einstellungen aus.

Im Register Konto klickst du auf den Link Verknüpfung dieses PCs aufheben und bestätigst den Vorgang mit einem Klick auf OK.

Damit ist die Verbindung zwischen deinem Computer und OneDrive nicht mehr existent.

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Hardware & Software Multimedia Software Windows 10 Windows 8.1

OneDrive aus dem Windows Explorer entfernen

Das Microsoft die eigenen Produkte über das Betriebssystem Windows an uns Nutzer binden will ist nichts Neues. Dafür wird ein erheblicher Aufwand betrieben, damit man diese Produkte im System nicht so einfach findet und entfernt. Dies betrifft natürlich auch den Online-Speicherdienst OneDrive. Er lässt sich leicht über die Registry deaktivieren.

Bei Nutzer, die sich ohnehin für andere Cloud-Anbieter entschieden haben, ist die automatische Verbindung mit OneDrive eigentlich obsolet.

Zur Deaktivierung der Microsoft-Cloud öffnest du das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R]. Gib den Befehl regedit ein und bestätige ihn mit OK.

Dann navigierst du im Registrierungseditor zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\OneDrive

Ist der Unterschlüssel OneDrive noch nicht vorhanden, dann legst du ihn mit einem Rechtsklick auf Windows und den Kontextmenübefehlen Neu | Schlüssel an.

Anschließend legst du im Schlüssel OneDrive über das Rechtsklickmenü einen DWORD-Wert (32-Bit) mit Namen DisableFileSync an. Mit einem Doppelklick öffnest du diesen Eintrag und änderst den Wert auf 1 und speicherst die Änderung mit OK.

Dann schließt du die Registry, führst einen Computer-Neustart durch, damit die Änderungen übernommen werden und OneDrive aus dem Explorer verschwindet.

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Android Handy & Telefon

Google Fotos speichert angesehene Videos im Cache-Speicher

Google´s Online-Speicher für Bilder und Fotos ist bei vielen Nutzern die Nummer 1 der Bildbetrachtungs- und sicherungs-Apps. Google Fotos hat kürzlich eine weitere, nützliche Funktion spendiert bekommen, mit der man viel Geld sparen kann.

Das wiederholte Anschauen von Fotos und Videos, die in der Google Fotos App gespeichert wurden, verbraucht immer zusätzliches Datenvolumen. Bei Flatrates ist das kein Problem, bei Volumentarifen schon eher.

Bei der neuen Funktion speichert Google Fotos ab sofort bereits abgespielte Videos im Cache-Speicher. So verbraucht man unterwegs kein zusätzliches Datenvolumen mehr, wenn dasselbe Video nochmals angesehen wird.

Der Nachteil dieser Funktion ist, dass der Cache-Speicher schnell wächst. Es lohnt sich daher, in regelmäßigen Abständen den Cache der App zu leeren.

Dazu öffnest du die Einstellungen deines Handys oder des Tablets und rufst Apps | Google Fotos | Speicher auf und tippst auf die Schaltfläche Cache leeren.

Abhängig davon welches Gerät und Android-Version du besitzt, kann der Navigationspfad etwas anders lauten.

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Google Internet & Medien

Google Fotos: Einen Filter auf mehrere Bilder anwenden

Viele Besitzer eines Android-Gerätes (und nicht nur die) nutzen häufig die App Google Fotos. Sie kann geräteübergreifend mit dem Smartphone, einem Tablet sowie dem Desktop PC verwendet werden, da sie mit dem Cloud-Speicher Google Drive verbunden werden kann. Zusätzlich bietet die Desktop-Version eine größere Anzahl von praktischen Bildbearbeitungstools. Was die Wenigsten wissen dürften ist, dass die Bild-Änderungen schnell auf andere Fotos angewendet werden können.

Nicht jedes Bild muss separat bearbeitet werden

Normalerweise werden Filter und andere Veränderungen an einem Foto vorgenommen, dann wird alles gespeichert und beim nächsten Bild fängt man wieder von vorne an.

Diese Vorgehensweise ist ziemlich zeitaufwendig. Insbesondere dann, wenn die gleichen Änderungen an mehreren Fotos vorgenommen werden soll.

Änderungen werden gespeichert…

Bei der Web-Version von Google Fotos ist das sehr viel einfacher. Du bearbeitest hier nur das erste Bild nach deinen Vorstellungen. Dann klickst du oben rechts auf das Optionsmenü (mit den drei Punkten) und wählst Änderungen kopieren aus. Schneller geht das aber auch mit der Tastenkombination [Strg][C]. Bei macOS ist es der Shortcut [CMD][C].

…und in das neue Bild eingefügt

Dann bewegst du deinen Mauszeiger mittig an den rechten oder linken Rand, bis der Navigationspfeil zum nächsten oder vorigen Bild erscheint und wechselst zum nächsten Foto. Dann klickst du wieder oben auf das Symbol des Optionsmenüs und wählst die Funktion Änderungen einfügen. Alternativ drückst du [Strg][V] bei Windows oder [CMD][C] bei macOS.

Wiederhole das Einfügen entsprechend oft, bis alle Fotos mit den gewünschten Änderungen versehen wurden.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: OneDrive als Netzlaufwerk festlegen

Bei der Nutzung des Cloud-Speichers von Microsoft (OneDrive), erscheint der entsprechende Eintrag links im Windows Explorer. Über diese OneDrive-Verknüpfung kannst du deine Dateien in der Cloud speichern und online synchronisieren. Aber wie jede interne und externe Festplatte, lässt sich auch OneDrive als Netzlaufwerk mit eigenem Laufwerksbuchstaben einrichten.

Durch das Einbinden als Netzlaufwerk reiht sich der Cloud-Speicher fest in die Liste bereits vorhandener Festplatten ein.

OneDrive im Browser aufrufen

Im ersten Schritt meldest du dich mit deinen Zugangsdaten bei OneDrive an. Oben in der Adressleiste deines Browsers suchst du nach dem Code, der sich hinter &cid= befindet und notierst ihn, oder kopierst den Code in die Zwischenablage.

Netzlaufwerk im Windows Explorer erstellen

Dann öffnest du den Windows Explorer, zum Beispiel mit der Tastenkombination [Windows][E] und klickst links auf Dieser PC. Im Menüband des Dateiexplorers klickst du auf die Schaltfläche Netzlaufwerk verbinden und legst dann einen beliebigen Laufwerksbuchstaben fest.

Im Eingabefeld Ordner gibst du dann die URL https://d.docs.live.net/ ein und fügst – den zuvor in den Zwischenspeicher kopierten Code – ohne Leerschritt ein. Das Ergebnis sollte dann so aussehen:

https://d.docs.live.net/123A456B789C

Abschließend klickst du auf den Button Fertig stellen und meldest dich im nachfolgenden Dialog mit deinen Daten bei OneDrive an. Ab sofort kannst du deinen Cloud-Speicher wie ein „normales“ Laufwerk verwenden.

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Chrome Google Internet & Medien

Chrome: Downloads ohne Umweg direkt in der Cloud speichern

Dateien aus dem Web sind blitzschnell heruntergeladen und auf der Festplatte oder einem USB-Stick gespeichert. Standardmäßig werden die Dateien von Windows im Ordner Downloads abgelegt. Mit ein paar Mausklicks lässt sich aber auch jeder andere Ordner für Downloads festlegen. Und dank einer kleinen Browser-Erweiterung für Chrome kann auch der Onlinespeicher Google Drive als direkter Download-Ordner benutzt werden.

Das Add-On heißt bezeichnenderweise In Google Drive speichern und ist kostenlos im Chrome Web Store erhältlich. Füge die Erweiterung deinem Chrome-Browser hinzu und bestätige gegebenenfalls die Zugriffsrechte auf deinen Onlinespeicher von Google Drive.

Ab sofort kannst du per Rechtsklickmenü den Datendownload direkt auf deinen Onlinespeicher umleiten. Alternativ kannst du zum Speichern auch das neue Icon in der Browserleiste verwenden.