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Windows GodMode: Komplette Systemsteuerung auf einer Seite plus Direktlinks zu bestimmten Einstellungen

Systemeinstellungen werden normalerweise in der Systemsteuerung vorgenommen. Allerdings sind die Optionen hier tief verschachtelt und das Gesuchte kaum zu finden. Gut, dass es bei Windows 8 und Windows 7 eine versteckte Funktion für den Zugriff auf alle, wirklich alle Systemeinstellungen vorzunehmen. Eigentlich heißt das Geheimfenster “Alle Aufgaben” – viele Anwender nennen es einfach “GodMode” (Gottmodus), da auf einer kompakten Seite alle Funktionen zur Auswahl stehen.

GodMode aktivieren unter Windows 7 und Windows 8

Um den GodMode zu aktivieren, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Zuerst kopieren Sie die folgende Zeichenkette in die Zwischenablage:

{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

Das geht ganz einfach, indem Sie die Zeile mit gedrückter Maustaste markieren und mit der Tastenkombination [Strg]+[C] in die Zwischenablage einfügen.

windows-7-windows-8-godmode-systemsteuerung-canonical-names

2. Dann wechseln Sie zum Desktop (etwa mit [Windows-Taste][D]), und klicken mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich der Arbeitsoberfläche.

3. Im Aufklappmenü wählen Sie den Befehl „Neu | Ordner“.

windows-7-windows-8-godmode-systemsteuerung-canonical-names-2

4. Überschreiben Sie den Namen „Neuer Ordner“ mit „GodMode“, und – ganz wichtig – geben Sie dahinter einen Punkt (.) ein.

5. Dann fügen Sie mit [Strg][V] den Inhalt der Zwischenablage, also die obige Zeile aus Schritt 1 ein.

windows-7-windows-8-godmode-systemsteuerung-canonical-names-3

6. Sobald Sie die Eingabe mit [Return] bestätigen, wird aus dem Ordnersymbol das Systemsteuerungs-Icon „GodMode“. Ein Doppelklick darauf öffnet die Komplettübersicht mit allen Systemsteuerungskomponenten auf einer Seite.

windows-7-windows-8-godmode-systemsteuerung-canonical-names-

Wie das Ganze funktioniert und unter Windows 8 oder Windows 7 aussieht, können Sie in folgendem kurzen YouTube-Video sehen:

Noch mehr Direktlinks (Canonical Names)

Neben der „geheimen“ Zeichenkette für die Komplettübersicht aller Systemsteuerungskomponenten gibt es jede Menge weitere Codes. Auf der Seite msdn.microsoft.com/de-de/library/ee330741%28VS.85%29.aspx hat Microsoft alle so genannten „Canonical Names“ und Direkt-Codes für die Systemsteuerungskomponenten zusammengefasst. Die Funktionsweise ist identisch: Verwenden Sie einfach die obige Schritt-für-Schritt-Anleitung, verwenden Sie aber einen der alternativen Zeichencodes, für die Windows-Firewall zum Beispiel

{4026492F-2F69-46B8-B9BF-5654FC07E423}

Hier eine Übersicht der wichtigsten Zeichencodes:

  • Action Center {BB64F8A7-BEE7-4E1A-AB8D-7D8273F7FDB6}
  • Administrative Tools {D20EA4E1-3957-11d2-A40B-0C5020524153}
  • AutoPlay Microsoft.AutoPlay {9C60DE1E-E5FC-40f4-A487-460851A8D915}
  • Backup and Restore  {B98A2BEA-7D42-4558-8BD1-832F41BAC6FD}
  • Biometric Devices  {0142e4d0-fb7a-11dc-ba4a-000ffe7ab428}
  • BitLocker Drive Encryption  {D9EF8727-CAC2-4e60-809E-86F80A666C91}
  • Color Management  {B2C761C6-29BC-4f19-9251-E6195265BAF1}
  • Credential Manager  {1206F5F1-0569-412C-8FEC-3204630DFB70}
  • Date and Time  {E2E7934B-DCE5-43C4-9576-7FE4F75E7480}
  • Default Location  {00C6D95F-329C-409a-81D7-C46C66EA7F33}
  • Default Programs  {17cd9488-1228-4b2f-88ce-4298e93e0966}
  • Desktop Gadgets  {37efd44d-ef8d-41b1-940d-96973a50e9e0}
  • Device Manager  {74246bfc-4c96-11d0-abef-0020af6b0b7a}
  • Devices and Printers  {A8A91A66-3A7D-4424-8D24-04E180695C7A}
  • Display {C555438B-3C23-4769-A71F-B6D3D9B6053A}
  • Ease of Access Center  {D555645E-D4F8-4c29-A827-D93C859C4F2A}
  • Folder Options  {6DFD7C5C-2451-11d3-A299-00C04F8EF6AF}
  • Fonts  {93412589-74D4-4E4E-AD0E-E0CB621440FD}
  • Game Controllers  {259EF4B1-E6C9-4176-B574-481532C9BCE8}
  • Get Programs  {15eae92e-f17a-4431-9f28-805e482dafd4}
  • Getting Started  {CB1B7F8C-C50A-4176-B604-9E24DEE8D4D1}
  • HomeGroup  {67CA7650-96E6-4FDD-BB43-A8E774F73A57}
  • Indexing Options {87D66A43-7B11-4A28-9811-C86EE395ACF7}
  • Infrared  {A0275511-0E86-4ECA-97C2-ECD8F1221D08}
  • Internet Options  {A3DD4F92-658A-410F-84FD-6FBBBEF2FFFE}
  • iSCSI Initiator  {A304259D-52B8-4526-8B1A-A1D6CECC8243}
  • Keyboard  {725BE8F7-668E-4C7B-8F90-46BDB0936430}
  • Location and Other Sensors {E9950154-C418-419e-A90A-20C5287AE24B}
  • Mouse  {6C8EEC18-8D75-41B2-A177-8831D59D2D50}
  • Network and Sharing Center  {8E908FC9-BECC-40f6-915B-F4CA0E70D03D}
  • Notification Area Icons {05d7b0f4-2121-4eff-bf6b-ed3f69b894d9}
  • Offline Files  {D24F75AA-4F2B-4D07-A3C4-469B3D9030C4}
  • Parental Controls {96AE8D84-A250-4520-95A5-A47A7E3C548B}
  • Pen and Touch {F82DF8F7-8B9F-442E-A48C-818EA735FF9B}
  • People Near Me  {5224F545-A443-4859-BA23-7B5A95BDC8EF}
  • Performance Information and Tools  {78F3955E-3B90-4184-BD14-5397C15F1EFC}
  • Personalization  {ED834ED6-4B5A-4bfe-8F11-A626DCB6A921}
  • Phone and Modem {40419485-C444-4567-851A-2DD7BFA1684D}
  • Power Options  {025A5937-A6BE-4686-A844-36FE4BEC8B6D}
  • Programs and Features  {7b81be6a-ce2b-4676-a29e-eb907a5126c5}
  • Recovery {9FE63AFD-59CF-4419-9775-ABCC3849F861}
  • Region and Language {62D8ED13-C9D0-4CE8-A914-47DD628FB1B0}
  • RemoteApp and Desktop Connections  {241D7C96-F8BF-4F85-B01F-E2B043341A4B}
  • Scanners and Cameras  {00f2886f-cd64-4fc9-8ec5-30ef6cdbe8c3}
  • Sound   {F2DDFC82-8F12-4CDD-B7DC-D4FE1425AA4D}
  • Speech Recognition {58E3C745-D971-4081-9034-86E34B30836A}
  • Sync Center  {9C73F5E5-7AE7-4E32-A8E8-8D23B85255BF}
  • System  {BB06C0E4-D293-4f75-8A90-CB05B6477EEE}
  • Tablet PC Settings  {80F3F1D5-FECA-45F3-BC32-752C152E456E}
  • Taskbar and Start Menu  {0DF44EAA-FF21-4412-828E-260A8728E7F1}
  • Text to Speech  {D17D1D6D-CC3F-4815-8FE3-607E7D5D10B3}
  • Troubleshooting  {C58C4893-3BE0-4B45-ABB5-A63E4B8C8651}
  • User Accounts  {60632754-c523-4b62-b45c-4172da012619}
  • Windows Anytime Upgrade  {BE122A0E-4503-11DA-8BDE-F66BAD1E3F3A}
  • Windows CardSpace  {78CB147A-98EA-4AA6-B0DF-C8681F69341C}
  • Windows Defender  {D8559EB9-20C0-410E-BEDA-7ED416AECC2A}
  • Windows Firewall {4026492F-2F69-46B8-B9BF-5654FC07E423}
  • Windows Mobility {5ea4f148-308c-46d7-98a9-49041b1dd468}
  • Windows SideShow {E95A4861-D57A-4be1-AD0F-35267E261739}
  • Windows Update {36eef7db-88ad-4e81-ad49-0e313f0c35f8}
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Handy & Telefon

AVM Fritz Box: Die geheimen Tastencodes und Tastenkombinationen der Fritz!Box; die Fritzbox über Telefontasten steuern

Wer die AVM Fritz!Box Fon mit angeschlossenem Telefon konfigurieren möchte, verwendet normalerweise das Online-Konfigurationsmenü über die Adresse http://fritz.box. In der Fritz-Konfigurationsoberfläche wählen Sie dann den gewünschten Befehl aus. Es geht aber auch anders. Die wichtigsten Befehle lassen sich auch über die Telefontastatur ausführen.

Sofern ein Telefon an die Fritz!Box Fon angeschlossen ist, können Sie Befehle über die Telefontastatur eingeben. Ein Beispiel: Um die WLAN-Funktion per Telefoncode einzuschalten, geben Sie über die Telefontastatur folgenden Code ein und drücken die Wahltaste:

#96*1*

Mit den kryptischen Zahlenbefehlen können Sie zum Beispiel den Weckruf aktivieren, WLAN aktivieren und deaktivieren, parallel zum laufenden Gespräche ein zweites Gespräch aufbauen oder das nächste ausgehende Gespräch über das Festnetz führen.

Hier eine Übersicht der wichtigsten Geheimbefehle der AVM FritzBox Fon:

Befehl/FunktionTastencode
WLAN (Funknetzwerk) einschalten#96*1*
WLAN (Funknetzwerk) ausschalten#96*0*
Ausgehendes Gespräch über Festnetz führen*111#
Ausgehendes Gespräch über die erste Internet-Rufnummer führen*121#
Ausgehendes Gespräch über die zweite Internet-Rufnummer führen*122#
Weckruf aktivieren*881**
Weckruf deaktivieren*881#
Interner Anruf am Anschluss FON-1**1
Internet Anruf am Anschluss FON-2**2
Interner Anruf am S0-Bus (ISDN)**59
Anrufbeantworter-Hauptemenü**600
Eingabe der Rufnummer beenden (Wählvorgang verkürzen)#
Parallel ein zweites Gespräch aufbauenR0
Zwischen den Verbindungen wechseln (Makeln)R2
Beide Verbindungen zusammenschalten (Konferenz)R3
Anklopfendes Gespräch annehmenR2
Anklopfendes Gespräch abweisenR0
Klingelsperre für die (z.B. 1, 2 oder 3) einschalten#81*0*
Klingelsperre für die ausschalten#81 *1*
Rufumleitung für die (1, 2 oder 3) einrichten#41**
Rufumleitung deaktivieren#41 **

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Google Internet & Medien

Google-Konto mit „Zwei-Schritt-Login“ sichern: Doppelte Anmeldesicherheit mit der „Bestätigung in zwei Schritten“ (2-step verification)

Google wird immer größer. Wer ein Google-Konto hat, hat oft gleichzeitig auch ein Konto für Google Mail, Picasa, Buzz, Google+ und was Google sonst noch so anbietet. Das bedeutet aber auch: Wer unberechtigt Zugriff aufs Google-Konto erhält, hat auf sämtliche Google-Dienste und dort abgelegte Daten Zugriff. Wem das zu heikel ist, kann eine zusätzliche Sicherheitsstufe einbauen: die 2-Schritt-Authentifizierung.

Doppelte Anmeldesicherheit

Mit dem 2-Schritt-Login stellen Sie sicher, dass der Zugriff aufs Google-Konto (egal bei welchem Dienst) nur von erlaubten Rechnern erfolgt. Das Prinzip: Wenn Sie sich an einem neuen Rechner anmelden (an dem Sie sich zuvor noch nicht bei Google angemeldet haben), erhalten Sie per SMS aufs Telefon/Handy eine einmalig gültige Zusatzpin. Nur mit dieser Zusatzpin ist der Zugriff aufs Konto von diesem Rechner gültig. Die Zusatzsicherung gilt für 30 Tage. Eine erneute Pin-Eingabe ist nur erforderlich, wenn Sie sich an einem anderen Rechner anmelden oder 30 Tage rum sind.

Zur „Bestätigung in zwei Schritten“ anmelden

Wenn Sie die zusätzliche Sicherheit fürs Google-Konto wünschen, müssen Sie die 2-Schritt-Authentifizierung zuerst aktivieren. Ein wichtiger Hinweis vorab: die 2-Schritt-Lösung bietet zwar mehr Sicherheit, bedeutet aber mehr Aufwand, da Sie die Zusatzpin alle 30 Tage oder bei neuen Rechnern aufs Neue eingeben müssen.

Datenschützer sehen einen weiteren Haken: da Sie für die Zusatz-Authentifizierung Ihre Handy- und/oder Festnetznummer angeben müssen, kann Google die Rufnummern mit Ihrem Google-Konto verknüpfen. Ein Baustein mehr zum gläsernen Nutzer.

Um die 2-Schritt-Sicherheit zu aktivieren, gehen sie folgendermaßen vor. Die ganze Prozedur dauert etwa 15 Minuten:

1. Melden Sie wie gewohnt bei Ihrem Google-Konto an, etwa bei Google Mail.

2. Rufen Sie die folgende Webseite auf:

https://www.google.com/accounts/SmsAuthConfig

3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Bestätigung in zwei Schritten einrichten“.

4. Im nächsten Schritt richten Sie das Telefon ein, über das Sie die Bestätigungs-SMS oder den Bestätigungsanruf erhalten möchten. Alternativ hierzu gibt es auch eine App für Blackberrys, Androids und iPhones. Die Apps generieren auch ohne Anruf oder SMS einen gültigen Bestätigungscode.

5. Danach legen Sie eine Ersatzoption fest. Die ist wichtig, falls Sie mal das Telefon verlieren, es gestohlen wird oder sie es einfach nicht in der Nähe ist. Hierzu werden eine Reihe von Ersatzbestätigungscodes generiert, die nur für Ihr Konto gelten. Drucken Sie diese Codes per Klick auf „Codes drucken“ aus, und bewahren Sie sie an einem sicheren Ort auf. Mit jedem Code können Sie sich einmal anmelden.

6. Anschließend wählen Sie eine Ersatzoption für die 2-Schritt-Authentifizierung, etwa ein weiteres Handy oder Festnetztelefon (hier wird die der Code dann per Sprachroboter durchgegeben).

7. Mitunter müssen Sie zusätzlich anwendungsspezifische Passwörter generieren, etwa für Anwendungen wie Google Mail fürs Handy, die Picasa Desktopversion oder den AdWords-Editor, da diese zurzeit keine Bestätigungscodes nutzen. Wichtig: die anwendungsspezifischen Kennwörter müssen Sie nur einmal für jede Anwendung eingeben – Sie müssen Sie sich nicht merken. Wie’s funktioniert, zeigt der Assistent, nachdem Sie die Bestätigung in zwei Schritten aktiviert haben.

8. Auf der letzten Seite des Assistenten erhalten Sie nochmal eine Zusammenfassung Ihrer registrierten Telefone. Um die 2-Schritt-Authentifizierung zu aktivieren, klicken Sie auf die Schaltfläche „Bestätigung in zwei Schritten aktivieren“. Das war’s. Die Einrichtung der zusätzlichen Sicherheitsbarriere „Bestätigung in zwei Schritten“ ist ab sofort aktiv.

Die „Bestätigung in zwei Schritten“ in der Praxis

Sobald Sie sich jetzt erstmals an einem neuen Rechner anmelden, erscheint nach der normalen Anmeldung (mit Benutzername und Kennwort) das Eingabefeld „Code eingeben“. Je nach Konfiguration erhalten Sie dann zum Beispiel automatisch eine SMS mit einem Bestätigungscode, den Sie ins Feld eingeben und auf „Bestätigen“ klicken.

Damit Sie das Ganze nicht jedesmal wiederholen müssen, sollten Sie das Kontrollkästchen „Bestätigung 30 Tage für diesen Computer merken“ ankreuzen. Dann werden Sie erst nach 30 Tagen wieder nach dem Bestätigungscode gefragt. Oder wenn Sie sich an einem neuen Rechner anmelden. Unbefugte haben damit keine Chance, sich unter Ihrem Namen bei Ihren Google-Konten anzumelden – selbst wenn sie Ihren Google-Benutzernamen und das Kennwort ausspionieren. Ohne Bestätigungscode läuft nichts.

Bestätigung in zwei Schritten wieder deaktivieren

Wenn Ihnen das Ganze zu kompliziert ist, können Sie den 2-Schritt-Login auch wieder deaktivieren. Hierzu rufen Sie erneut die Webseite https://www.google.com/accounts/SmsAuthConfig auf und klicken auf der Übersichtsseite auf „Bestätigung in zwei Schritten deaktivieren“.

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Android Handy & Telefon iPhone

iPhone-, Android- und Handy-Codecs: Die geheimen Codes und Codecs für versteckte Funktionen und Befehle

iPhone, Android und andere Handys lassen sich nicht nur im Menü „Einstellungen“ konfigurieren. Zum Einstellen vieler wichtiger Befehle können Sie stattdessen auch sogenannte Codecs verwenden. Das sind Zahlenkombinationen, die Sie über das Nummernfeld der Telefon-App eingeben. Die Codecs werden dann vom Handy in entsprechende Kommandos umgesetzt. Viele davon funktionieren auf allen Handys gleich – einige exklusive auf dem iPhone.

Sternchen, Zahl, Raute

Das Prinzip der Codecs ist simpel: Meist beginnen die Codes mit dem Sternchen oder Lattenkreuz/Raute (#), gefolgt von einer Ziffernfolge und abgeschlossen durch ein Lattenkreuz. Um zum Beispiel die IMEI-Nummer des iPhones anzuzeigen, geben Sie in der Telefon-App folgende Codes ein:

*#06#

Auf dem Display erscheint entweder sofort oder nach Drücken der Abheben-Taste die IMEI-Seriennummer des Geräts.

Alle Handy-Codecs im Überblick

Die folgende Liste zeigt, welche Codes und Codecs das iPhone (und meist auch andere Handys) ebenfalls kennen:

*#06#
IMEI (International Mobile Equipment Identify) anzeigen, um das iPhone zum Beispiel im Falle eines Diebstahls zu identifizieren.

**21*Zielrufnummer#
Weiterleitungsnummer speichern und bei Bedarf alle eingehenden Anrufe an diese Rufnummer weiterleiten.

*#21#
Zielrufnummer für die absolute Anrufumleitung anzeigen.

*21#
Weiterleitung an die Zielrufnummer aktivieren.

#21#
Absolute Weiterleitung deaktivieren.

##21#
Gespeicherte Um- bzw. Weiterleitung löschen.

*#30#
Zeigt an, ob die Clip-Funktion (zur Anrufer-Identifizierung) des iPhones aktiv ist.

*31# Zielrufnummer
Rufnummernübermittlung nur für das aktuelle Gespräch aktivieren.

#31# Zielrufnummer
Rufnummernübermittlung nur für das aktuelle Gespräch unterdrücken.

*33* Sperrcode#
Sollten Sie vom Netzbetreiber einen Sperrcode erhalten, verhindert dieser Code, das Sie mit dem iPhone telefonieren können.

#33* Sperrcode#
Sperrung des iPhones aufheben.

*#33#
Anzeigen, ob das iPhone gesperrt ist.

*#43#
Aktuelle Einstellung der Anklopf-Funktion anzeigen.

*43#
Anklopf-Funktion aktivieren.

#43#
Anklopf-Funktion deaktivieren.

**61* Zielrufnummer ** <Sekunden>#
Zielrufnummer für bedingte Weiterleitung (wenn das Gespräch zum Beispiel nicht angenommen wird) speichern. Der Anruf wird dann nach Ablauf der gespeicherten Frist (Angabe in Sekunden von 0 bis 30 Sekunden) an die angegebene Rufnummer weitergeleitet.

*61#
Bedingte Rufweiterleitung aktivieren.

#61#
Bedingte Rufweiterleitung deaktivieren.

*#61#
Aktuell gespeicherte Nummer für die bedingte Anrufumleitung anzeigen.

##61#
Gespeicherte bedingte Rufweiterleitung löschen.

**62*Zielrufnummer#
Zielnummer für die Rufumleitung speichern, falls kein Netz vorhanden oder das iPhone ausgeschaltet ist.

*62#
Rufumleitung aktivieren.

#62#
Rufumleitung deaktivieren.

*#62#
Aktuell gespeicherte Nummer für die Rufumleitung anzeigen.

##62#
Gespeicherte Rufumleitung löschen.

**67*Zielrufnummer#
Zielnummer für die Rufumleitung speichern, falls Sie bereits telefonieren und das Gespräch nicht entgegennehmen können.

*67#
Spezielle Rufumleitung aktivieren.

#67#
Spezielle Rufumleitung deaktivieren.

*#67#
Aktuell gespeicherte Nummer für die spezielle Rufumleitung anzeigen.

##67#
Gespeicherte spezielle Rufumleitung löschen.

##002#
Alle gespeicherten Rufumleitungen löschen.

*135#
Eigene Rufnummer anzeigen.

*646#
Gesprächsaufkommen prüfen (sofern vom Provider unterstützt)

*3370#
EFR-Modus des iPhones aktivieren. EFR (Enhanced Full Rate) ist ein Sprachkompressions-Standard, der  die Sprachqualität verbessert – allerdings auf Kosten eines höheren Stromverbrauchs.

#3370#
EFR-Modus deaktivieren.

*4720#
HFR-Modus aktivieren. HFR (Half Rate) senkt den Stromverbrauch, verringert aber auch die Sprachqualität.

#4720#
HFR-Modus deaktivieren.

*3001#12345#*
Feldtest-Modus des iPhones aktivieren. Im Feldtest-Modus werden jede Menge Informationen über das Netz und die aktuellen Verbindung angezeigt, zum Beispiel die Netzqualität.

*#5005*86#
Einstellungen der Mailbox anzeigen.

*#5005*7672#
SMSC-Nummer (SMS-Zentrale) des iPhones anzeigen.

*#746025625#
Zeigt an, ob SIM-Karte des iPhones den SIM Clock Stop Modus unterstützt. Der SIM Clock Stop Modus spart Strom, da der Prozessor der SIM-Karte nur noch mit Energie versorgt wird, wenn die SIM-Karte tatsächlich benötigt wird.

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Geld & Finanzen Lifestyle & Leben

Geld sparen beim Online-Shopping

Geld sparen beim Shoppen kann man heutzutage vor allem durch den Einkauf im Internet. Viele Artikel und Produkte sind in Webshops ohnehin preiswerter erhältlich als im herkömmlichen Warenhandel. Zudem lassen sich im Netz die Preise für ein bestimmtes Produkt in verschiedenen Online-Shops mit wenigen Klicks vergleichen. Noch einfacher lässt sich der günstigste Preis für ein Produkt über Preisvergleichsportale ermitteln. Eine weitere Möglichkeit zum Sparen beim Online-Shopping bietet die Nutzung von Gutscheinportalen.

Sparen mit Vergleichsportalen

Egal ob Stromanbieter, neue Schuhe oder Urlaubsreise – um beim Einkaufen im Web zusätzlich sparen zu können, kommt man an Preisvergleichsportalen nicht mehr vorbei. Im World Wide Web gibt es inzwischen so viele verschiedene Webshops und Warenanbieter, dass der Verbraucher kaum noch alles auf einen Klick überblicken kann und dass selbst der Preisvergleich für ein bestimmtes Produkt ganz schön mühselig ausfällt, wenn man sich erst durch den gesamten Katalog eines Anbieters ackern muss, um die Preise ermitteln und vergleichen zu können. Derartig mühsame Vergleichsarbeit kann man sich durch die Nutzung von Preisvergleichsportalen sparen. Auf Portalen dieser Art gibt man einfach das gewünschte Produkt ein und erhält nach wenigen Sekunden die günstigsten Webanbieter in einer übersichtlichen Tabelle angezeigt.

So einfach wie der Preisvergleich im Internet auch möglich ist, sollten die Ergebnisse des Preisvergleichsrechners stets kritisch hinterfragt werden, besonders wenn ein Angebot im Vergleich zu den übrigen erheblich preiswerter ausfällt. Grund hierfür kann sein, dass bei vielen Vergleichsportalen der Preis für die Versandkosten nicht mit angegeben wird.

Preiswert einkaufen mit Gutscheinen

Der Online-Handel bietet preisbewussten Verbrauchern daneben noch weitere Möglichkeiten, beim Einkaufen im Web zu sparen. Immer beliebter werden hierzulande zum Beispiel Gutscheinrabatte, die auf speziellen Plattformen angeboten werden. Eines dieser beliebten Gutscheinportale ist die Seite www.gut-schein-codes.de.

Auf solchen Gutscheinportalen werden Rabattgutscheine angeboten, die beim Einkauf im jeweiligen Online-Shop eingelöst werden können. Mitmachen kann eigentlich jeder, der sich zuvor mit der eigenen E-Mail-Adresse auf einem Gutscheinportal angemeldet hat. Im Anschluss an die Anmeldung kann das Gutscheinportal nach Rabatten für ein bestimmtes Produkt oder eine Marke durchsucht werden. Auf den meisten Portalen sind die Angebote nach Kategorien oder Branchen sortiert. Durch einen Klick auf den gewünschten Gutschein erscheint auf dem Bildschirm ein Gutscheincode und man wird direkt zum Web-Shop weitergeleitet, für den der Gutschein gilt. Beim Bezahlen im Online-Shop gibt man dann den jeweiligen Gutscheincode an und schon wird der Rabatt automatisch von der Rechnungssumme subtrahiert.

Bei der Nutzung von Gutscheinportalen lohnt sich ein Blick auf die zusätzlichen Bedingungen, an die manche Rabattaktionen geknüpft sind. Einige Gutscheine sind zum Beispiel nur bis zu einem bestimmten Datum gültig, andere gelten nur für spezielle Produktgruppen.

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Handy & Telefon

Das iPhone mit Passwort statt vierstelligem Zahlencode schützen

Seit Jahrzehnten kennt man es nicht anders: Handys und Mobiltelefone werden mit einem vierstelligen Zahlencode geschützt. Das war auch beim iPhone lange Zeit so. Seit der iPhone-Version iOS 4 nicht mehr. Hier gibt es zwar immer noch den gewohnten 4-Ziffern-Code. Wer möchte, kann aber auf die sicherere Passwort-Variante wechseln.

Vier Zahlen sind zu wenig?

Im Menü „Einstellungen“ lässt sich das iPhone automatisch mit einem Zahlencode sichern; etwa nach einer Stunde oder sobald der Bildschirmschoner angeht. Standardmäßig bleibt auch beim Wechsel auf die iPhone-Version 4.x der Zahlencode als Zugriffsschutz bestehen. Also auch nach einem Update alles wie gehabt. Wenn Sie das iPhone auf den neuen Passwort-Schutzmechanismus möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Wechseln Sie in den Bereich „Einstellungen | Allgemein“.

2. Tippen Sie auf „Codesperre“.

3. Auf der nächsten Seite schalten Sie die Option „Einfacher Code“ aus – und aktivieren damit gleichzeitig die Langversion des Sperrcodes.

4. Dann tippen Sie oben auf „Code aktivieren“.

5. Geben Sie das gewünschte Kennwort ein, und tippen Sie auf „Nächstes“.

6. Zur Sicherheit wiederholen Sie das Kennwort und bestätigen es mit einem Tipp auf „Fertig“. Mit dem Befehl „Code anfordern“ können Sie noch entscheiden, ab wann das iPhone automatisch per Kennwort geschützt wird. Mit der Einstellung „Nach 1 Stunde“ verhindern Sie zum Beispiel, dass bereits nach jeder winzigen Pause das Kennwort erforderlich ist.

Das war es auch schon. Sobald das iPhone gesperrt ist und wieder entriegelt wird, wird jetzt nicht mehr ein vierstelliger Code, sondern das neue Passwort verlangt. Wichtig: Der Sperrcode ist nicht zu verwechseln mit der vierstelligen PIN der SIM-Karte. Wird das iPhone komplett aus- und neu eingeschaltet, ist zum Entsperrren weiterhin die vierstellige PIN-Nummer der SIM-Karte gefordert.