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Laufwerksgeschwindigkeit exakt bestimmen

Im Windows Explorer unter der Option Dieser PC kann man sich die Laufwerks-Eigenschaften per Rechtsklick anzeigen lassen. Hier wird auch die Laufwerksgeschwindigkeit aufgelistet. Dieser Wert ist aber nur annähernd richtig. Die exakte Lese- und Schreibgeschwindigkeit ist an anderer Stelle ermittelbar.

Die genauen Werte kann man sich mit einem PowerShell– oder Kommandozeilen-Befehl schnell und einfach anzeigen lassen.

Klicke mit der rechten Maustaste auf den Startbutton und rufe die Option PowerShell (Administrator) auf.

Anschließend tippst du für die Messung der Lesegeschwindigkeit folgenden Befehl ein, der mit [Eingabe] bestätigt werden muss:

„winsat disk -seq -read -drive c“

Die Angaben zur Geschwindigkeit (in Mbyte/s) werden in der Zeile angezeigt, die mit Disk Sequential beginnt.

Für eine Messung der Schreibgeschwindigkeit verwendest du anstelle des Parameters -read das Kommando -write. Da sich in der Befehlszeile Leerzeichen befinden, dürfen die Anführungszeichen am Anfang und am Ende des Befehls nicht fehlen.

Hinweis: In oben genanntem Beispiel wurde die Geschwindigkeit von Laufwerk C: gemessen. Bei anderen Laufwerken mit abweichenden Laufwerksbuchstaben muss das Kommando -drive c entsprechend angepasst werden.

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Google: Webseiten ohne mobile Optimierung werden benachteiligt

Google macht jetzt Ernst. Vor gut anderthalb Jahren hat der Konzern bekanntgegeben, dass Webseiten ohne eine Optimierung für Mobilgeräte in den Suchergebnissen nachrangig angezeigt werden.

Mobile-First-Politik

Google hat in der Zwischenzeit die Zugriffsarten auf Webseiten analysiert und festgestellt, dass die Nutzer mehr Mobilgeräte als den klassischen PC oder das Notebook zum Surfen im Web verwenden. Da liegt es natürlich nahe, diesen Kundenkreis zu bevorzugen.

Ende März 2018 gab Google im Webmaster Central Blog bekannt, dass die Mobile-First-Indexierung von Webseiten gestartet wurde. Das bedeutet für die Webseiten-Betreiber, dass sie trotz guter Zugriffszahlen ohne eine mobile Optimierung in den Suchergebnissen auf den hinteren Rängen landen.

Webseite durch Google testen lassen

Hier kannst du auch testen, ob deine Webseite mobile-friendly angelegt wurde. Gib einfach die URL deine Seite ein und klicke auf den Button Testen. Nach ein paar Sekunden wird das Ergebnis angezeigt und du kannst -bei positivem Ergebnis- deine Webseite zur Indexierung direkt an Google senden.

Für die Betreuer von Webseiten werden auf der Google-Developer-Seite Best practices for mobile-first indexing Hilfe und weitere Informationen angeboten.

Mobile Ansichten direkt im Browser kontrollieren

Des weiteren bieten die Browser Firefox sowie der Chrome ebenfalls eine Möglichkeit, Webseiten auf mobile Ansicht zu testen.

Drücke einfach die Taste [F12] um die Entwicklerwerkzeuge zu starten. Dann klickst du im Firefox rechts unten auf das Icon Bildschirmgrößen testen. Anschließend lassen sich in der mobilen Ansicht auch verschiedene Handy-Modelle und Tablet-PC´s zur Kontrolle einstellen.

Im Chrome Browser klickst du in den Entwicklerwerkzeugen auf die Schaltfläche Toggle device toolbar um die verschiedenen Handy-Ansichten zu testen.

Beim Opera Browser ist das Vorgehen fast identisch. Hier drückst du für die Entwicklerwerkzeuge die Tastenkombination [Strg][Umschalt][C]. Die weitere Vorgehensweise ist identisch mit Chrome.

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Session Hijacking: Mit ein paar Klicks Windows-Benutzerkonten übernehmen

Bei Computern die von mehreren Personen genutzt werden, kann man die Sitzung eines angemeldeten Benutzerkontos mit wenigen Klicks und ohne Passwort übernehmen.

Sogar die Übernahme von Benutzerkonten mit Administratorrechten ist möglich. Alles was man dazu benötigt, ist eine Eingabeaufforderung mit System-Rechten.

Eingabeaufforderung mit Systemrechten

Ein „schnödes“ Admin-Konto reicht hierfür nur dann aus, wenn das Kennwort des Kontos, das übernommen werden soll, bekannt ist.

Die Freischaltung von Systemrechten ist nur mit einem zusätzlichen Tool möglich. Wie das funktioniert, kannst du in diesem Artikel nachlesen.

Angemeldete Nutzer identifizieren

Nachdem du eine Verknüpfung der Kommando-Zeile mit Systemrechten auf deinem Desktop erstellt hast, öffnest du sie und prüfst mit dem Befehl query user welche Benutzer auf dem Rechner angemeldet sind.

In der Spalte Benutzername werden nun alle angemeldeten Konten angezeigt. Der Eintrag in der ersten Reihe mit dem Sitzungsnamen console ist dein eigener. An diesen Eintrag wird das gekaperte Konto gesendet.

Sitzung kapern

Für das Hijacking benötigst du neben dem Übernahmebefehl, die zugehörige ID-Nummer (z. B. Nummer 4) des betreffenden Kontos.

Der komplette Befehl zur Übernahme lautet wie folgt:

tscon 4 /dest:console

Die Zahl 4 ist variabel und steht für die ID-Nummer des Kontos, das übernommen werden soll. Der Parameter dest: bezeichnet dein Konto, an das der Zugriff gesendet wird.

Nachdem der Kaper-Befehl mit [Enter] bestätigt wurde, erhältst du nun den Zugriff auf das gewünschte Benutzerkonto. Hier kannst du nun zum Beispiel die Einstellungen ändern und auch alle anderen Daten einsehen oder bearbeiten.

Hinweis:

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die Kaperung eines Benutzerkontos ohne Wissen des Nutzers strafrechtliche Folgen nach sich ziehen kann. Es ist vielmehr ein Fernwartungstool und ist auch nur als solches anzuwenden.

Der Befehl funktioniert mit allen Betriebssystemen ab Windows XP und Windows Server.

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Fehlerhaft laufende Programme per Eingabeaufforderung beenden

Wenn Prozesse und Programme plötzlich nicht mehr reagieren und die Anzeige einfriert, kann dies am Computer, Betriebssystem oder am Programm selber liegen. Bevor man sich aber an die Ursachenforschung macht, müssen Programme und Prozesse zuerst einmal beendet werden da die Standard-Methode zum Schließen meist auch nicht mehr funktioniert. Abhängig von der Anzahl der zu schließenden Prozesse, kannst du zwei Varianten nutzen.

Task-Manager

Über den Task-Manager, der mit der Tastenkombination [Strg][Umschalt][Esc] am schnellsten gestartet wird, kannst du per Rechtsklick Programme und Prozesse mit dem Befehl Task beenden zum Stoppen zwingen.

Programme werden über die Registerkarte Anwendungen und Prozesse über die gleichnamige Registerkarte beendet.

Eingabeaufforderung

Über den Task-Manager lassen sich mehrere Programme/Prozesse leider nur nacheinander beenden. Ist dir das zu zeitaufwendig, dann kannst du auch alle fehlerhaften Prozesse über die Eingabeaufforderung auf einmal beenden.

Starte das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], tippe den Befehl cmd ein, und klicke dann auf OK.

Mit dem Kommandozeilen-Tool taskkill.exe kannst du nun alle Prozesse und Programme die nicht mehr reagieren auf einen Schlag löschen.

Der komplette Beendigungs-Befehl lautet taskkill /IM Programmname (z. B. taskkill /IM outlook.exe).

Mehrere Programme und Prozesse stoppst du nach folgendem Vorbild:

  • taskkill /IM outlook.exe /IM opera.exe /IM svchost.exe

Mit Drücken von [Enter] werden dann alle, in dieser Befehlskette eingetragenen Programme, auf einen Schlag beendet.

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Schutz gegen gefälschte Antivirenprogramme wie „Windows Expert Console“ alias „Cleaner.exe“

Nach einer längeren Ruhephase treten jetzt wieder häufiger Lösegeld-Trojaner als gefälschte Antivirenprogramme auf. Die Verbreitung dieser Erpressertools ist sogar aggressiver als in  der Vergangenheit. Ein gutes Beispiel ist die „Windows Expert Console“ beziehungsweise „Cleaner.exe“. Mit dem „Panda Cloud Cleaner“ können Sie diese Erpresser wieder loswerden. Es gibt sogar für komplett blockierte Computer eine über USB-Sticks bootfähige Version.

Verschiedene Verbreitungswege

Die Schadsoftware wird über verschiedene Kanäle verbreitet. Zum einen sind es infizierte Webseiten, die Sicherheitslücken Ihres PC`s ausnutzen, zum Anderen verbreitet sich der Schädling über infizierte Anhänge von E-Mails oder durch Links auf infizierte Webseiten.

So funktioniert die Erpressung

Gerät man auf eine infizierte Webseite, oder hat man den entsprechenden E-Mail-Anhang geöffnet, bleibt einem keine Zeit mehr um Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die Installation ist nach wenigen Sekunden erfolgt und der Rechner startet neu. Natürlich hat er dann mehrere Schadprogramme gefunden und bietet deren Löschung an. Eine Rückkehr zum Desktop oder anderen Programmen ist dann nicht mehr möglich. Klicken Sie dann auf „Alles löschen“ werden Sie aufgefordert eine Lizenz-Gebühr in Höhe von 99 Dollar zu zahlen.

„Panda Cloud Cleaner“ kostenlos herunterladen

Auf der Webseite www.pandasecurity.com/germany/homeusers/support/tools.htm können Sie das Desinfektionstool herunterladen. Können Sie noch auf Ihren Computer zugreifen, dann klicken Sie auf den Button „Download“ des „Panda Cloud Cleaner“. Ist kein PC-Zugriff mehr möglich, dann laden Sie die bootfähige Version „Panda Cloud Cleaner – USB scan“ herunter.

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Das Programm startet nach der Installation von selbst, der Scan aber erst mit einem Mausklick auf die Schaltfläche „Accept and Scan“.

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Als erstes aktualisiert sich das Tool und startet dann die Analyse.

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Nach dem Scan-Vorgang werden die Ergebnisse in einer Zusammenfassung angezeigt. Klicken Sie auf den rechten Pfeil um die entsprechenden Details einzusehen. Mit der Schaltfläche „Clean“ werden alle schädlichen Einträge endgültig entfernt. Normalerweise ist anschließend ein Computerneustart erforderlich.

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Gleichwertige Alternativen zum „Panda Cloud Cleaner“

Wer noch nach Alternativen zum „Panda Cloud Cleaner“ sucht, der kann zum Tool „Anti Malware Free“ von Malwarebytes greifen. Auch das Tool „Hitman Pro“ von Botfrei.de ist empfehlenswert.

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Hardware & Software

USB-Sticks auf Fehler testen

Da USB-Sticks nur eine bestimmte Haltbarkeit haben, kann es bei den älteren Sticks schon mal vorkommen, dass beim Kopieren von Dateien eine Fehlermeldung erscheint. Um herauszufinden, ob auf dem Stick fehlerhafte Sektoren unwiederbringlich defekt oder wiederherstellbar sind, benötigt man zusätzliche Software. Mit dem kostenlosen „USB Flash Drive Tester“ des Anbieters „Virtual Console“ finden Sie ganz schnell heraus, wie es dem Stick geht.

USB-Sticks auf Herz und Nieren prüfen

Rufen Sie in Ihrem Internetbrowser die Webseite http://www.vconsole.com/client/?page=page&id=13 auf, klicken Sie auf den Button „Download“, und folgen Sie den Download- und Installationshinweisungen.

Starten Sie das Tool per Doppelklick auf das Desktopsymbol, und wählen Sie oben links im Drop-Down-Menü von „Select flash drive/card“ den zu testenden USB-Stick aus. Anschließend stellen Sie im Aufklappmenü von „Select test type“ die Option „Read“ ein.

Die Option „Read“ ist besonders dann wichtig, wenn sich auf dem Stick noch Daten befinden, die nicht gelöscht werden sollen. Mit der Schaltfläche „Start Test“ wird die Fehlersuche gestartet.

Da das Tool den Speicher in 5MB-Blocks testet, kann die Prüfung bei großen USB-Sticks etwas länger dauern.

Nach erfolgreicher Prüfung wird das Ergebnis schriftlich in einem Log-Bericht und grafisch in der „Device map“ angezeigt. Grün zeigt intakte Sektoren, gelbe Sektoren sind fehlerhaft, aber wiederherstellbar. Rote Sektoren sind zerstört und nicht reparabel.

Enthält der USB-Stick sehr viele rote Sektoren, sollten Sie ihn sicherheitshalber nicht mehr verwenden und gegen ein neues Exemplar austauschen.

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Firefox: Java-Konsole entfernen, deaktivieren und deinstallieren

Bei der Installation einer neuen Firefox-Version erscheint im Fenster „Erweiterungen“ oft die Meldung „Java Console ist nicht kompatibel“ – etwa beim Umstieg auf Firefox 6. Was Sie dagegen tun können, und wie Sie die Java-Konsole wieder aktivieren, haben wir hier beschrieben. Da die Java-Konsole allerdings nur für Java-Programmierer interessant ist, können Sie sie auch komplett entfernen.

Wenn Sie im Firefox-Browser oben links auf die orangefarbene Firefox-Schaltfläche und den Befehl „Add-Ons“ aufrufen, erscheinen in der Erweiterungsliste meist mehrere deaktivierte Java-Konsolen. Entfernen lassen sich die Einträge hier aber nicht.

Um die Java Console zu entfernen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Schließen Sie den Firefox-Browser.

2. Öffnen Sie im Windows-Explorer den Programmordner von Firefox und dort den Unterordner „extensions“, zum Beispiel den Ordner:

C:Program Files (x86)Mozilla Firefoxextensions

3. Dort finden Sie in geschweiften Klammern und beginnend mit „{CAFEEFAC…}“ die Einträge für die Java-Konsole. Entfernen Sie hier alle {CAFEEFAC…}-Ordner. Das war’s. Die Java-Konsolen tauchen jetzt nicht mehr in der Erweiterungsliste des Firefox-Browsers auf.