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Läuft das Spiel auf meinem Rechner?

Es gibt kaum etwas frustrierenderes als ein Game, das auf dem eigenen Computer nicht (richtig) läuft, weil eine oder mehrere Komponente(n) nicht den Softwareanforderungen entsprechen. Mit einem Gratis-Tool lässt sich der Rechner schon vorher auf Tauglichkeit testen.

Gerade bei vorkonfigurierten Computern kann man als „Otto-Normal-User“ nicht immer einwandfrei die Leistungsfähigkeit aller notwendigen Komponenten herausfinden.

Aber auch bei einem PC, den man selbst zusammengestellt hat, verschwinden schon mal die technischen Unterlagen.

Um deinen PC auf die Kompatibilität mit einem Computerspiel zu testen, brauchst du nur zwei Dinge: Den Namen des Games und die Online-Hilfe CanYouRunIt von System Requirements Lab.

Gib auf der Webseite unter Punkt 1 den Namen des betreffenden Spiels ein und klicke auf den blauen Button Can You Run It. Auf der nächsten betätigst du erneut den Button. Danach wirst du aufgefordert, die Datei Detection.exe herunterzuladen. Nach dem Download führst du einen Doppelklick auf diese Datei aus, um den Systemscan zu starten. Nach einigen Sekunden wird das Ergebnis angezeigt.

Das Gute an CanYouRunIt ist, dass bei negativen Ergebnissen die passenden Upgrades gleich mit angezeigt werden. Ob du diesen Produkt-Empfehlungen folgst, oder gleichwertige Komponenten anderer Hersteller verwendest, bleibt natürlich deiner Entscheidung überlassen.

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Für noch mehr Rechenpower: Energiesparplan „Ultimative Leistung“ aktivieren

Seit langem sind Energiesparpläne ein Teil des Windows Betriebssystems. Sie regulieren den Stromverbrauch und passen die Leistungsfähigkeit des Rechners entsprechend an. Seit dem letzten großen Update für Windows 10 (Redstone 4) lässt sich ein weiterer Energiesparplan auswählen, der früher nur Servern und Workstations zur Verfügung stand.

Standardmäßig ist bei Computern (im Netzbetrieb) der Energiesparplan Ausbalanciert aktiviert. Es ist der Mittelweg zwischen Stromsparen und einer angemessenen Rechenleistung.

Um eine höhere Leistung (oder niedrigeren Stromverbrauch) zu erreichen, muss man den Energiesparplan manuell auf Höchstleistung oder Energiesparmodus ändern.

Die Energiesparpläne findest du in den Windows-Einstellungen über System | Netzbetrieb und Energiesparen | Zusätzliche Energieeinstellungen.

Wer aus seinem Rechner ein Maximum an Leistung herausholen möchte, der benötigt den Energiesparplan Ultimative Leistung. Dieser muss aber erst über die Eingabeaufforderung mit Adminstratorrechten aktiviert werden.

Rufe die Eingabeaufforderung über das Taskleistensuchfeld auf und starte sie mit Administratorrechten. Im Fenster der Kommandozeile tippst du folgenden Befehl ein und bestätigst ihn mit [Eingabe]:

powercfg -duplicatescheme e9a42b02-d5df-448d-aa00-03f14749eb61

Alternativ kannst du den Befehl auch mit Copy & Paste in die Eingabeaufforderung einfügen.

Danach steht dir die Ultimative Leistung zur Verfügung. Das dürfte im Besonderen Gamer mit ihren High-End-PC´s freuen.

Hinweis

Die Einstellung Ultimative Leistung verhält sich genau so wie ein Auto. Je mehr Gas man gibt, desto hungriger wird die Maschine…

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Windows 10: Erhöhte CPU-Tätigkeit im Leerlauf beseitigen

Bei Windows-10-Rechnern kommt es bisweilen zu einer erhöhten Tätigkeit des Prozessors. Hierfür ist oft der Prozess Runtime Broker verantwortlich. Eine erhöhte CPU-Last benötigt mehr Strom und belastet insbesondere die Akkus von Notebooks. Dieser Bug lässt sich schnell und einfach beseitigen.

Der Runtime Broker tritt im Zusammenhang mit der Funktion Bei der Nutzung von Windows Tipps, Tricks und Vorschläge erhalten auf und blendet in der Nähe der Taskleiste unregelmäßig Werbung ein. Kommt es hier zu einer Fehlfunktion, schaltet sich der Runtime Broker nicht ab und belastet den Prozessor.

Um die CPU-Last wieder zu normalisieren, überprüfst du mit dem Task-Manager ob der Runtime Broker in der Prozessübersicht trotz Leerlauf aktiv ist. Zur Beseitigung dieser Fehlfunktion ist die Beendigung des Prozesses nicht notwendig.

Öffne mit der Tastenkombination [Windows][I] nun die Einstellungen und klicke nacheinander auf System | Benachrichtigungen und Aktionen. Anschließend scrollst du im mittleren Anzeigebereich zu den Benachrichtigungen und deaktivierst das Feature Bei der Nutzung von Windows Tipps, Tricks und Vorschläge erhalten über den dazugehörigen Schalter. 

Abschließend startest du den Computer neu, damit Windows die Änderung speichern kann. Ab sofort sollte der Prozess Runtime Broker keine Probleme mehr machen.

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Windows 10: Spielmodus für verbesserte Gaming-Konfiguration aktivieren

Viele Nutzer möchten mehr Leistung für ihre Computerspiele aus dem Rechner herauskitzeln. Hierzu stehen eine Menge Tricks und Einstellungsoptionen zur Verfügung. Und wer nicht selbst Hand anlegen möchte, kann im Internet entsprechende Optimierungs-Software wie Razer Cortex: Game Booster herunterladen. Aber auch Windows 10 bringt seit Kurzem eigene Gaming-Einstellungen mit.

Das Creators Update (Redstone 2) fügte den Windows-Einstellungen die Kategorie Spiele hinzu.

Um den Spielmodus deines Windows-10-Rechners zu aktivieren, öffnest du die Einstellungen, zum Beispiel mit der Tastenkombination [Windows][I] und wählst den Bereich Spiele aus. Klicke links auf die Option Spielmodus und aktiviere ihn mit dem gleichnamigen Schalter.

Durch Einschalten des Spielmodus werden vom Betriebssystem möglichst viele Prozessorkerne für das Game bereitgestellt. Außerdem werden die Taktzyklen der Grafikkarte verbessert und zusätzliche Bereiche des Grafikspeichers für das aktive Spiel reserviert.

Zu guter Letzt werden auch noch die Hintergrundprozesse reduziert, um weitere Performance-Reserven mobil zu machen.

Fazit:

Mit diesen Einstellungsoptionen quetscht man zwar mehr Power aus der Hardware heraus, aber aus einem lahmen Gaul macht man auch kein Rennpferd mehr.

Sind die Ergebnisse nach der Aktivierung des Spielmodus nicht zufriedenstellend, dann solltest du vielleicht ein paar Euro in neue Hardware-Komponenten investieren.

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Index-Dienst für die Windows-Suche bearbeiten

Die Suchfunktion des Windows-Betriebssystems wird im Hintergrund automatisch gestartet, wenn der Computer keinen besonderen Belastungen unterliegt und abgeschaltet, wenn zusätzliche Leistung benötigt wird. Ob dieser Indexdienst gerade aktiv ist oder nicht, dürfte für die neueren Computer nicht besonders ins Gewicht fallen. Aber bei Älteren, mit Windows 10 upgegradeten PC´s,  kann der Indizierungsvorgang schon für merkbare Leistungseinbrüche sorgen.

Der Indexdienst liest vorab die Daten des Startmenüs und verschiedener Ordner ein, um im Falle eines Suchvorgangs schnellere Ergebnisse liefern zu können.

Wenn du die Windows-Suche nicht oft verwendest und dir ein paar Sekunden Wartezeit mehr nichts ausmachen, dann kannst du die Indizierung einschränken oder sogar ganz abschalten.

Indexierung einschränken oder erweitern

Die Standardkonfiguration des Suchindexes umfasst neben dem Startmenü auch die Ordner Benutzer, Offlinedateien und den Verlauf des Internet Explorers. Der Umfang lässt sich mit ein paar Mausklicks schnell einschränken oder bei Bedarf auch ausweiten.

Dazu öffnest du mit [Windows][R] das Fenster Ausführen, tippst den Befehl control.exe srchadmin.dll ein und klickst auf OK.

Im Fenster der Indizierungsoptionen siehst du direkt, welche Order aktuell indiziert werden. Klicke auf die Schaltfläche Ändern und entferne in der nächsten Dialogbox die Häkchen um den Umfang zu reduzieren. Oder setze weitere Häkchen um Ordner dem Suchindex hinzuzufügen.

Nachdem alle Änderungen vorgenommen wurden, speicherst du sie mit dem Button OK.

Indizierungs-Dienst deaktivieren

Wenn du lieber den Indexdienst ganz abschalten möchtest, dann geht das ebenso einfach und du musst keine Angst haben, dass die Windows-Suche hinterher nicht mehr funktioniert. Sie ist dann nur etwas langsamer.

Zum Deaktivieren öffnest du wieder das Fenster Ausführen und tippst dieses Mal den Befehl services.msc ein. Ein Klick auf OK startet die Windows-Dienste.

In diesem Fenster suchst du den Eintrag Windows Search und öffnest ihn mit einem Doppelklick. Auf der Registerkarte Allgemein stellst du zuerst über das Aufklappmenü den Starttyp auf Deaktiviert ein.

Abschließend klickst du im Bereich Dienststatus auf den Button Beenden um die aktuell laufende Indizierung zu stoppen. Ab sofort wird der Computer durch diesen Dienst nicht mehr belastet.

Reaktivierung des Indexdienstes

Wenn du später die Indizierung wieder nutzen willst, dann wiederhole diese Arbeitsschritte und stelle den Starttyp wieder auf Automatisch oder Automatisch (Verzögerter Start) ein.

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Mehr Leistung für Videostreams und Online-Gaming freigeben

Genügend CPU-Leistung ist für schnelle Ladezeiten und flüssigen Spielfluss Grundvoraussetzung. In einem unserer kürzlich veröffentlichten Artikel berichteten wir über die Abschaltung der Netzwerk-Drosselung, die die Größe von Datenpaketen des Netzverkehrs reguliert. Eine zusätzliche Optimierungsmöglichkeit verschafft dem Online-Gaming weitere Systemressourcen.

Auf Windows-Computern reserviert der Dienst Multimedia Class Scheduler Service (MMCSS) priorisierte Zugänge für die Hintergrundprozesse der Multimedia-Programme. Das Freihalten kann bis zu 20 Prozent der CPU-Leistung ausmachen. Diese Leistungsreserve lässt sich über eine Änderung in der Registry anzapfen.

Wie auch bei der Deaktivierung der Netzwerk-Drosselung, startest du das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl regedit. Dann navigierst du im Registrierungseditor ebenfalls zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Multimedia\SystemProfile

Im rechten Anzeigebereich des Verzeichnisses SystemProfile öffnest du mit einem Doppelklick den Eintrag SystemResponsiveness und änderst den Wert von 14 auf 0 (Null).

Sobald die Änderung vom Registrierungseditor übernommen wurde, spätestens aber nach einem Computer-Neustart, steht dir mehr Prozessorleistung für Online-Spiele und Videostreaming zur Verfügung.

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Windows: Netzwerk-Drosselung für schnelleres Gaming abschalten

Microsoft begrenzt bei den Windows Betriebssystemen den Netzverkehr auf 10 Pakete pro Millisekunde. Dadurch werden Multimediaprogramme durch den Hauptprozessor priorisiert und bevorzugt behandelt. Im Umkehrschluss bedeutet das für Online-Computerspiele, dass der Netzwerktraffic nicht komplett zur Verfügung steht. Diese Netzwerkbremse kannst du einfach über die Registry aufheben.

Besonders empfehlenswert ist das Abschalten der Drosselung in einer Gigabit-LAN-Umgebung. Hier ist dann die Priorisierung von Multimedia-Programmen nicht zwingend erforderlich. Im Zweifelsfall kannst du die Priorität auch über einen anderen Lösungsweg sicherstellen. Wie das funktioniert, erfährst du in diesem Artikel.

Aber zurück zur Netzwerk-Bremse (Network Throttling). Starte das Fenster Ausführen per Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl regedit.

Im Registrierungseditor navigierst du zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Multimedia\SystemProfile

Dann öffnest du im rechten Anzeigebereich den Eintrag NetworkThrottlingIndex mit einem Doppelklick. Ändere den Hexadezimalwert von a auf ffffffff, der die Abschaltung des Throttling zur Folge hat.

Die überlangen Reaktionszeiten des Netzwerkes  werden dadurch beseitigt und der Datenfluss von Games wie Counter-Strike: Source, Team Fortress 2 und Left4Dead beschleunigt.

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Windows: Priorität für Programme permanent festlegen

Windows erstellt für die Bearbeitung von Programmen eine Prioritätsliste, deren Einträge nacheinander abgearbeitet werden. In der Regel geschieht das innerhalb von Millisekunden. Manchmal dauert des aber doch länger als gedacht. Es kommt dann zu Rucklern und Wartezeiten. Dies ist zwar kein Fehler im klassischen Sinne, ist aber doch ärgerlich, wenn dies mit einem speziellen Programm häufiger geschieht. Mit dem richtigen Trick kann man die Priorität von Software dauerhaft erhöhen.

Windows selbst enthält keine Funktion, mit der man Programmen eine permanente Priorität zuweisen kann. Man kann über den Taskmanager einem benötigten Programm per Rechtsklick-Menü eine höhere Priorität zuweisen, die beim Beenden aber wieder verloren geht. Für dieses „Problem“ gibt es zwei Lösungsansätze.

Trick 1: Zusatzsoftware

Das kostenlose Tool Prio ermöglicht über das Kontextmenü eine dauerhafte Speicherung der Programmpriorität. Es ist auf der Webseite www.prnwatch.com/prio/ als kostenloser Download erhältlich. Nach dem Herunterladen und der Installation ist ein Rechner-Neustart erforderlich, um Prio zu aktivieren.

Anschließend startest du das Programm dessen Priorisierung geändert werden soll. Dann rufst du den Taskmanager auf und suchst auf der Registerkarte Prozesse den entsprechenden Eintrag des Programms.

Per Rechtsklick öffnest du dann das Kontextmenü und nimmst über den Eintrag Priorität festlegen die gewünschte Änderung vor. Dann klickst du auf Save Priority um die neue Einstellung zu speichern. Ab sofort erkennt Prio den Startvorgang des Programms automatisch und stellt sofort die gespeicherte Priorität her.

Trick 2: Desktop-Verknüpfung

Prio ist mit Windows XP, Vista, 8.1 und Windows 7 kompatibel. Windows 8 und 10 werden dagegen (noch) nicht unterstützt.

Wer eine der beiden nicht unterstützten Betriebssystem nutzt oder einfach nur keine zusätzliche Software installieren will, dem bleibt der Weg über die Eingabeaufforderung. Der Kommandozeilenbefehl kann dann aber auch als Verknüpfung auf dem Desktop angelegt werden.

Öffne die Kommandozeile und gib folgenden Befehl ein:

cmd.exe /c start „Programm-Name“ /high „c:\Verzeichnis-Pfad\Datei.exe“

Die Parameter „Programm-Name“ und „c:\Verzeichnis-Pfad\Datei.exe“ sind Platzhalter und müssen entsprechend geändert werden. Der Wert high kann ebenfalls ausgetauscht werden. Zum Beispiel gegen low.

Wenn du dein Programm mit einer anderen Priorität per Desktop-Verknüpfung starten möchtest, dann klicke mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Bildschirms und wähle Neu | Verknüpfung aus.

Dann kopierst du den obigen Kommandozeilenbefehl in die Zwischenablage und fügst ihn als Speicherort des Elements in den Verknüpfungsdialog ein. Im nächsten Dialogfenster gibst du der Verknüpfung einen Namen und beendest den Vorgang mit Fertig stellen.

Ab sofort startest du das betreffende Programm per Doppelklick mit der geänderten Priorität.