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Neuer File Explorer in Windows 10 entdeckt

Das letzte große Windows-10-Update (Redstone 2), auch Creators Update genannt, bringt einige Neuerungen und Verbesserungen mit sich. Darüber hatten wir im letzten Monat auch schon berichtet. Nun haben findige Leute in den Windows-Eingeweiden einen alternativen Datei-Explorer entdeckt.

Der noch „geheime“ Datei-Explorer ist ein weiterer Schritt in die Abgrenzung von Windows 10 zu den älteren Versionen des Microsoft-Betriebssystems. Der zukünftige Windows Explorer ist definitiv für Monitore mit Touchscreen vorgesehen, aber auch problemlos mit der Maus zu bedienen.

Du findest die Startdatei des FileExplorers auf deiner Systemfestplatte, standardmäßig über C:\Windows\SystemApps\Microsoft.Windows.FileExplorer…. Sie lässt sich aber aus diesem Verzeichnis nicht mit einem Doppelklick starten. Daher ist der Umweg über eine Desktop-Verknüpfung erforderlich.

Du erstellst sie mit einem Rechtsklick auf eine freie Stelle deines Desktops und den Befehlen Neu | Verknüpfung. Als Pfad tippst du in das Textfeld von Speicherort den folgenden Befehl ein:

explorer shell:AppsFolder\c5e2524a-ea46-4f67-841f-6a9465d9d515_cw5n1h2txyewy!App

Die Zeichenfolge kannst du natürlich auch hier herauskopieren und in das Textfeld einfügen. Der Button Weiter führt dich zur Vergabe des Namens für diese Verknüpfung, den du frei wählen kannst. Abschließend bestätigst du den Vorgang mit der Schaltfläche Fertig stellen.

Mit einem Doppelklick auf die neue Verknüpfung startet der neue FileExplorer, der nun getestet werden kann.

Allerdings ist die neue Version noch mit Vorsicht zu genießen. Bei der Nutzung können noch Fehler auftauchen, da es noch nicht aktiv ist. Der „neue“ FileExplorer ist daher noch keine Alternative zum altbekannten Windows Explorer.

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Windows 10: Im Creators Update den Link zur Systemsteuerung wieder herstellen

Das neue Windows 10 Creators Update (= Redstone 2) enthält eine ganze Reihe Änderungen. Über kurz oder lang wird man oft verwendete Funktionen nicht mehr an den bisherigen Orten vorfinden. Im kürzlich veröffentlichten Creators Update ( = Version 1704) wurde schon der Link zur Systemsteuerung entfernt. Wer möchte, kann sich den Link aber manuell wieder zurückholen.

Mix aus Alt und Neu

Die Bedieneroberfläche der bisherigen Windows 10 Versionen waren ein Mix aus Windows 7 und der neuen Oberfläche von Windows 10. Mit fortschreitender Weiterentwicklung von Windows 10 werden zukünftig alle alten Elemente aus den vorangegangenen Versionen ersetzt.

Zwei Wege zur gewohnten Systemsteuerung

Trotzdem ist es bei der Systemsteuerung möglich, einen direkten Link wieder herzustellen. Zwei Möglichkeiten stehen dafür zur Verfügung: Die Registry und eine Desktopverknüpfung.

Die Desktopverknüpfung

Der schnellste Weg zur Systemsteuerung ist die Desktopverknüpfung. Nach einem Rechtsklick auf eine freie Desktopstelle und den Befehlen Neu | Desktopverknüpfung gibst du im Dialogfenster als Speicherort control.exe ein.

Mit dem Button Weiter gelangst du zur Eingabe des Namens, den du frei wählen kannst. Logischerweise bietet sich hier der Name Systemsteuerung an. Ein Klick auf die Schaltfläche Fertig stellen aktiviert die Verknüpfung auf deinem Desktop. Bei Bedarf kannst du sie nun noch an die Taskleiste und/oder Startmenü anheften.

Eintrag im Kontextmenü

Über den Registrierungseditor lässt sich der Link für die Systemsteuerung auch in das Kontextmenü eintragen. Dazu sind mehrere Einträge erforderlich.

Mit der Tastenkombination [Windows][R] öffnest du das Fenster Ausführen, tippst dort regedit ein und bestätigst die Eingabe mit OK.

In der Registry navigierst du dann zu folgendem Schlüssel:

HKEY_CLASSES_ROOT\DesktopBackground\Shell

Im Ordner Shell erstellst du per Rechtsklick Neu | Schlüssel einen Unterschlüssel mit beliebigem Namen (z. B. Systemsteuerung). In diesem Unterschlüssel öffnest du per Doppelklick den Eintrag Standard und gibst im Feld Wert die Zeichenfolge @shell32.dll, -4161 ein, die mit OK gespeichert wird.

Dann erzeugst du im Unterschlüssel Systemsteuerung mit Neu | Zeichenfolge einen weiteren Eintrag namens icon, den du mit einem Doppelklick öffnest. Bei Wert gibst du diesmal control.exe ein und bestätigst mit OK.

Jetzt legst du hier eine weitere Zeichenfolge mit Namen Position und dem Wert Bottom an.

Im letzten Arbeitsschritt wird im Unterschlüssel Systemsteuerung noch ein Schlüssel mit Namen command angelegt. Öffne in command den Eintrag Standard und gib hier den Wert control.exe ein, der wiederum mit OK bestätigt werden muss.

Ab sofort kannst du über das Kontextmenü der Desktop-Ansicht die Systemsteuerung im gewohnten Windows-7-Layout starten.

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Der Windows-10-Support endet im Mai 2017…

…aber nur für die erste Windows-10-Version (1507 = Threshold 1), die im Juli 2015 erschienen ist. Wer seitdem kein Update durchgeführt hat, sollte dies jetzt schnell nachholen. Der ursprüngliche Termin für die Einstellung des Supports war der 26. März 2017, der nun um knapp zwei Monate bis Mai 2017 verlängert wurde. Der Grund für das Support-Ende ist Microsofts Entscheidung für das Windows as a Service-Modell. Dadurch werden nur zwei Versionen gleichzeitig mit Updates versehen.

Nur zwei Versionen gleichzeitig

Wird eine neue Version „scharf geschaltet“, fällt die Älteste weg und wird somit nach 60 Tagen nicht mehr mit Aktualisierungen versorgt.

Bereits im November 2015 folgte dann schon die Version 1511, die immer noch weiter versorgt wird. Die aktuelle Version 1607 (Redstone 1, veröffentlicht im August 2016), das auch als Anniversary Update bezeichnet wird, fällt ebenfalls unter den Update-Service.

Sicherheit dank automatischer Update-Funktion

Wegen der Windows as a Service-Entscheidung braucht man aber nicht in Panik zu geraten. Für Privatanwender ändert sich im Prinzip nichts. Dafür sorgt die automatische Updatefunktion.

Nur die Anwender, die das Zwangsupdate ausgetrickst haben, sollten ihre Windows-10-Rechner aktualisieren. Am besten direkt auf die aktuelle Version 1607, denn am 11. April 2017 folgt das Creators Update (Redstone 2 = Version 1704). Damit würde im kommenden Juni der Support für Version 1511 enden.

Und Gerüchten zufolge soll im Laufe des Jahres 2017 ein weiteres, großes Update (Redstone 3) folgen.

Welche Version habe ich?

Um die aktuelle Version deines Windows-10-Betriebssystems zu ermitteln, tippst du in das Suchfeld der Taskleiste winver ein und führst den Befehl mit der Eingabetaste aus. Im  nächsten Dialogfenster wird dir die derzeitige Version und in der Klammer rechts daneben die Build-Nummer angezeigt.

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Microsoft Office: Excel-Tabellen als Bild formatieren und versenden

Wer Excel-Tabellen schnell mal geschützt versenden möchte und keinen PDF-Creator zur Hand hat, kann die Tabelle auch ganz einfach als Bild verschicken.  Das Bildformat ist auch ideal zur Veröffentlichung auf einer Webseite.

Um aus einer Excel-Tabelle eine Grafik zu machen und sie zum Beispiel als JPG-Grafik zu speichern, gehen Sie folgendermaßen vor:

1.  Markieren Sie Ihre Excel-Tabelle und kopieren Sie sie in die Zwischenablage mit „Bearbeiten | Kopieren“ oder mit der Tastenkombination [Strg][C].

2. Nun starten Sie ein Grafikprogramm (zum Beispiel „Paint“, „PaintShop Pro“ oder das Online-Grafikprogramm „Pixlr„) und fügen Ihre Tabelle mit „Bearbeiten | Einfügen“ oder mit der Tastenkombi [Strg][V] ein.

3. Speichern Sie die Tabelle mit „Speichern unter“ und wählen hierbei den Speicherort und das gewünschte Format aus (z. B. Jpg, Gif, etc.).

4. Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit der Schaltfläche „Speichern“.

Nun können Sie die Datei, vor Veränderungen geschützt, als E-Mail versenden. Beabsichtigen Sie, die Tabelle im Internet auf einer Webseite zu veröffentlichen, ist das Format GIF, JPG oder PNG vorteilhafter, da die Datenmenge bei diesen Formaten kleiner ist und Browser diese Formate am besten darstellen können.

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Dokumente, Tabellen und Fotos online ins PDF-Format konvertieren und versenden

Der Vorteil von PDF-Dateien liegt auf der Hand: Das PDF-Format ist praktisch, weil hier verschiedene Datei-Typen in einer Datei vereint werden können. Zum Beispiel Word-, Excel- und Bilddateien. Nicht jeder Computer hat aber ein Programm oder einen virtuellen Druckertreiber mit dem sich ein PDF erstellen lässt. Für den schnellen Einsatz eines PDF-Konverters bietet sich hier der Online-Dienst PDF24.org an. Damit können Sie PDF-Dateien von jedem Internetrechner aus erzeugen.

Mit dem Online-Konverter können Sie in drei Schritten Ihre Dateien in PDF´s umwandeln und direkt per E-Mail an sich selbst oder an Dritte versenden. So funktioniert’s:

1. Klicken Sie auf der Seite von PDF24.org in der PDF-Converter-Box die Schaltfläche „Durchsuchen“ an.

2. Wählen Sie die Datei an, die konvertiert werden soll und bestätigen die Auswahl mit „Datei öffnen“.

3. Nun vervollständigen Sie in der Converter-Box das Eingabefeld mit der E-Mail-Adresse und klicken auf den Button „Konvertieren und verschicken“.

Ein paar Augenblicke später informiert Sie ein Dialogfenster über die Konvertierung und Sie finden die Datei in Ihrem Postfach.

Der Vorteil dieses Online-Konverters ist die einfache Bedienung, sowie der Speicherplatz: Man braucht gar keinen! Ideal für Netbook-User, deren Festplattenspeicher sehr begrenzt ist.

Natürlich können Sie die erzeugte PDF Datei auch direkt auf Ihrer Festplatte, USB-Stick, etc. abspeichern, ohne den Umweg per E-Mail. Auch ist es möglich, eine Web-Seite ins PDF Format zu konvertieren, ebenfalls eine direkte Texteingabe kann hier konvertiert werden.

PDF24.org bietet aber auch einen PDF Creator & Converter zum Download an, mit dem Sie nicht nur konvertieren, sondern auch bereits vorhandene PDF-Dateien bearbeiten können. Sie können hier zwischen der optimierten Fassung für Privat-Anwender oder gewerblichen Anwender wählen. Als weiteres Goodie wird hier die Personalisierung des PDF Creator & Converters ermöglicht. Wer möchte, kann ein Foto oder ein Firmenlogo einfügen.