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Hardware & Software Office Outlook

Microsoft Outlook: Verhindern dass der Anhang „Winmail.dat“ gesendet wird

Wer Outlook nutzt, dem ist bestimmt schon einmal passiert, dass beim Versand von E-Mails auch Anhänge mit dem Namen Winmail.dat gesendet werden. Sie enthalten verschiedene Informationen der Nachricht, mit der sie versendet wurden und sind nur für die Microsoft Exchange-Server wichtig. Da die meisten (Privat-) User kaum Exchange Server verwenden, können sie gefahrlos deaktiviert werden.

Dazu ist lediglich eine Änderung der Textformatierung notwendig.

Aktuelle Outlook Versionen

Starte Outlook und klicke auf Datei | Optionen. Im linken Bereich wechselst du in die Kategorie E-Mail. Wähle im Bereich Nachricht verfassen bei der Option Nachricht in diesem Format verfassen die Einstellung Nur-Text aus.

Anschließend scrollst du bis zum Bereich Nachrichtenformat herunter und wählst bei der Option Beim Senden von Nachrichten im Rich-Text-Format an Internetempfänger die Einstellung In Nur-Text-Format konvertieren aus.

Nun nur noch die Änderungen speichern und die Winmail.dat Anhänge werden nicht mehr versendet.

Ältere Outlook Versionen

Bei der älteren Version wie Outlook 2007, findest du die Umstellungsoptionen unter Extras | Optionen. Im Dialogfenster Optionen wechselst du in das Register E-Mail-Format und klickst zuerst in das Aufklappmenü des Bereichs Nachrichtenformat. Hier wählst du die Option Nur-Text aus.

Im gleichen Bereich klickst du dann auf den Button Internetformat und wählst in der neuen Dialogbox In Nur-Text-Format konvertieren aus. Abschließend speicherst du die Änderungen mit der Schaltfläche OK oder Übernehmen.

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Auto Heim & Hobby

Schwacke Wertermittlung kostenlos: Den Fahrzeugwert (KFZ-Wert, Restwert) kostenlos schätzen und bewerten lassen

Wer seinen Gebrauchten verkaufen und dabei einen guten Preis erzielen möchte, sollte den Marktpreis kennen. Profis verwenden zur Ermittlung der Gebrauchtwagenpreise die Schwacke-Liste. Allerdings gibt es die Bewertung per Schwacke nicht kostenlos. Wer die rund 7 Euro pro Schwacke-Bewertung scheut, findet im Netz kostenlose Schwacke-Alternativen.

ADAC Schwackeliste kostenlos berechnen

Schnell und unkompliziert (und vor allem kostenlos) geht es bei der DAT, der Deutschen Automobil Treuhand GmbH. Auf der Webseite

www.dat.de/online-services/service-fuer-verbraucher/gebrauchtfahrzeugwerte.html

können Sie gratis den Händlereinkaufswert für Ihr Gebrauchtfahrzeug ermitteln. Berechnet werden die Gebrauchtwerte von PKW, Motorrädern, Transportern und Geländewagen/SUV.

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So funktioniert die kostenlose Wertermittlung des Gebrauchtwagens mit der alternativen Schwacke Liste:

1. Im Onlineformular müssen Sie nur die Fahrzeugdaten eingeben; am schnellsten geht’s mit der HSN- und TSN-Nummer aus dem Fahrzeugschein. In der Auswahlliste sind auch ältere Baujahre ab etwa 1997 gelistet.

2. Sobald Sie Fahrzeugart, Hersteller, Haupttyp und Untertyp sowie Baujahr, Erstzulassung und Kilometerstand eingetragen haben, klicken Sie auf die Schaltfläche „Anzeigen“, um den aktuellen Händlereinkaufspreis zu ermitteln.

Bedenken Sie bei der Wertangabe, dass Sonderausstattungen und Extras in der Gratisversion leider nicht berücksichtigt werden. Verfügt Ihr Auto über Sonderausstattungen, müssen Sie den Zeitwert der Extras selbst addieren.

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Gebrauchtwagen kostenlos beim ADAC bewerten lassen

Unser Extra-Tipp: ADAC-Mitglieder können Ihren Gebrauchtwagen auf der ADAC-Webseite bewerten lassen. Den Zutritt zur Onlinebewertung gibt’s aber nur für Mitglieder. Die Adresse für die kostenlose Wertermittlung durch den ADAC lautet:

www.adac.de/infotestrat/fahrzeugkauf-und-verkauf/gebrauchtfahrzeuge/

Auch hier geben Sie ins Formular Fahrzeugart, Erstzulassung, Kilometerstand, Marke, Modell und Fahrzeugtyp an und erhalten in sekundenschnelle den aktuellen Marktwert. Das Formular können Sie allerdings erst ausfüllen, nachdem Sie auf „Zum Login“ geklickt und Ihre ADAC-Logindaten eingegeben haben.

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Hardware & Software Windows 7 Windows XP

Windows 7 und XP: Registry anderer Benutzerkonten ändern ohne sich vom aktuellen Konto abzumelden

In früheren Artikeln haben wir schon etliche Registry-Tricks beschrieben, die unter „HKEY_CURRENT_USER“ vorgenommen wurden. Die so geänderte Registry betrifft aber nur die von dem aktuellen Benutzerkonto. Soll aber eine Änderung auch für ein anderes Benutzerkonto des gleichen Computers gelten, muss man sich erst bei dem anderen Konto anmelden. Mit einem wenig bekannten Trick ist das aber nicht nötig.

Aber Achtung: Gehen Sie bei Registry-Änderungen generell sehr vorsichtig vor. Falsche Eingaben oder versehentliches Löschen von Inhalten kann dazu führen, dass Benutzerkonten oder das Betriebssystem nicht mehr gestartet werden kann. Lesen Sie hier, wie ein Registry-Backup angelegt wird.

Starten Sie den Registrierungs-Editor wie folgt:

Drücken Sie die Tastenkombination [Windows][R], geben Sie den Befehl „regedit“ ein, und klicken Sie auf „OK“. Markieren Sie im linken Navigationsbereich

HKEY_USERS

…und klicken in der Menüleiste auf „Datei | Struktur laden“.

Navigieren Sie zu über „c:benutzer“ zu dem Konto, dessen Registry geändert werden soll, markieren Sie die Datei „NTUSER.DAT“, und bestätigen Sie mit der Schaltfläche „Öffnen“.

Im Dialogfenster „Struktur laden“ tragen Sie den Namen des betreffenden Kontos ein und bestätigen mit „OK“.

Als neuer Unterschlüssel von „HKEY_USERS“ wird die Registry des anderen Kontos angezeigt.

Der Unterschlüssel wird wieder entfernt, wenn Sie diesen markieren und „Datei | Struktur entfernen“ wählen.

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Hardware & Software

Datei-Endungen: Unbekannte Dateitypen mit den richtigen Programmen öffnen

Die Dateikennung, also die letzten drei Buchstaben am Ende des Dateinamens, geben an, zu welchem Programm eine Datei gehört. Bei gängigen Dateikennung wie .DOC (Word) oder .PDF ist die Zuordnung einfach. Schwieriger wird’s, wenn unbekannte Dateien mit Endungen wie .EXP oder .DAT eintreffen. Wir zeigen, zu welchen Programmen die wichtigsten Dateitypen gehören und wie Sie problemlos einen Blick in fast alle Dateien werfen.

In der folgenden Tabelle sind alle Dateitypen aufgelistet, die besonders häufig Probleme bereiten. Die Spalte „Programm“ verrät, mit welchem Programm die jeweiligen Dateien erstellt wurden und womit sie sich öffnen lassen:

KennungDateitypProgramm
001Split-DateiHJSplit, PowerArchiver
ASPXActive Server PageMicrosoft Internet Information Server
CGIScript-DateiEditor
DATMail-DateiWinmail Opener
DMGImage-DateiIsoBuster, Alcohol 120%
DOCXOffice-TextdateiMicrosoft Office 2007/2010, OpenOffice
DRWVektorgrafikMicrografx Windows Draw, topCAD
EMLE-MailMicrosoft Outlook, Editor
EMZEnhanced MetafileMicrosoft Visio
EPSPostscript-DateiIrfanView, Corel PhotoPaint, Photoshop
EPUBE-BookEPUBReader, Stanza, Mobipocket Reader
ESLScriptMicrosoft Visual FoxPro
EXPChatverlaufICQ
FKKKomprimierte DateiMissHuge
ICACitrix-DateiCitrix XenApp
ODTOpen Document TextMicrosoft Word, OpenOffice, StarOffice, LibreOffice
PSDGrafikdateiAdobe Photoshop
PSTOutlook-PostfachMicrosoft Outlook
PUBDesktop-Publishing-DateiMicrosoft Publisher, Adobe PageMaker
SFVChecksummeQuickSFV, Check SFV
WPSTextdateiMicrosoft Word, Microsoft Works, OpenOffice, LibreOffice
XPSOffice-DokumentMicrosoft Office, XPS Viewer

Die Liste aller Datei-Endungen

Taucht die Dateiendung nicht in der obigen Übersicht auf, hilft die Webseite http://www.endungen.de weiter. Hier müssen Sie nur die Dateikennung ins Feld „Endung“ eingeben und auf „Suche starten“ klicken. Die Trefferliste verrät, um welchen Dateityp es sich handelt und mit welchem Programm eine solche Datei geöffnet werden kann.

Mit DT-View alle Dateien anzeigen

Falls Sie zum Öffnen einer Datei nicht gleich das zugehörige Programm installieren möchten, können Sie einen Datei-Viewer verwenden. Damit lässt sich die Datei zwar nicht bearbeiten, aber am Bildschirm betrachten und ausdrucken. Zu einem der besten Viewer gehört „DTView“, kostenlos erhältlich von der Webseite:

Das Gratisprogramm erkennt über 130 Dateitypen; von gängigen Bildformaten über Videodateien und Datenbanken bis zu Textdateien.