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Windows Explorer: In der Statusleiste den Dateipfad anzeigen lassen

Standardmäßig zeigt Windows in der Statusleiste des Windows-Explorers nur den Namen des aktuell geöffneten Ordners an. Somit muss man – wenn weitere Ordner bearbeitet werden sollen – immer wieder in den Windows-Explorer wechseln und den gesamten Dateipfad wieder nachvollziehen. Man kann sich aber auch den gesamten Ordner-Pfad anzeigen lassen, damit die Suche nach der gewünschten Datei schneller und leichter durchgeführt werden kann. Dies muss aber vorher einmalig in den Order-Suchoptionen eingestellt werden.

Einstellungen unter Windows XP:

1. Öffnen Sie den Windows Explorer mit der Tastenkombination [Windows-Taste][E].

2. Klicken Sie auf „Extras | Ordneroptionen…“.

3. Wählen Sie die Registerkarte „Ansicht“ und aktivieren Sie die Option „Vollständigen Pfad in der Titelleiste anzeigen“.

4. Bestätigen Sie die Änderungen erst mit der Schaltfläche „Übernehmen“ dann mit „Ok“.

Einstellungen unter Vista und Windows 7:

1. Öffnen Sie den Windows Explorer mit der Tastenkombination [Windows-Taste][E].

2. Wählen Sie „Organisieren | Order- und Suchoptionen“.

3. Klicken Sie auf die Registerkarte „Ansicht“ und aktivieren die Option „Vollständigen Pfad in der Titelleiste anzeigen (nur klassisches Design)“.

4. Bestätigen Sie die Änderungen erst mit der Schaltfläche „Übernehmen“ dann mit „Ok“.

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Hardware & Software Internet & Medien

Dokumente, Tabellen und Fotos online ins PDF-Format konvertieren und versenden

Der Vorteil von PDF-Dateien liegt auf der Hand: Das PDF-Format ist praktisch, weil hier verschiedene Datei-Typen in einer Datei vereint werden können. Zum Beispiel Word-, Excel- und Bilddateien. Nicht jeder Computer hat aber ein Programm oder einen virtuellen Druckertreiber mit dem sich ein PDF erstellen lässt. Für den schnellen Einsatz eines PDF-Konverters bietet sich hier der Online-Dienst PDF24.org an. Damit können Sie PDF-Dateien von jedem Internetrechner aus erzeugen.

Mit dem Online-Konverter können Sie in drei Schritten Ihre Dateien in PDF´s umwandeln und direkt per E-Mail an sich selbst oder an Dritte versenden. So funktioniert’s:

1. Klicken Sie auf der Seite von PDF24.org in der PDF-Converter-Box die Schaltfläche „Durchsuchen“ an.

2. Wählen Sie die Datei an, die konvertiert werden soll und bestätigen die Auswahl mit „Datei öffnen“.

3. Nun vervollständigen Sie in der Converter-Box das Eingabefeld mit der E-Mail-Adresse und klicken auf den Button „Konvertieren und verschicken“.

Ein paar Augenblicke später informiert Sie ein Dialogfenster über die Konvertierung und Sie finden die Datei in Ihrem Postfach.

Der Vorteil dieses Online-Konverters ist die einfache Bedienung, sowie der Speicherplatz: Man braucht gar keinen! Ideal für Netbook-User, deren Festplattenspeicher sehr begrenzt ist.

Natürlich können Sie die erzeugte PDF Datei auch direkt auf Ihrer Festplatte, USB-Stick, etc. abspeichern, ohne den Umweg per E-Mail. Auch ist es möglich, eine Web-Seite ins PDF Format zu konvertieren, ebenfalls eine direkte Texteingabe kann hier konvertiert werden.

PDF24.org bietet aber auch einen PDF Creator & Converter zum Download an, mit dem Sie nicht nur konvertieren, sondern auch bereits vorhandene PDF-Dateien bearbeiten können. Sie können hier zwischen der optimierten Fassung für Privat-Anwender oder gewerblichen Anwender wählen. Als weiteres Goodie wird hier die Personalisierung des PDF Creator & Converters ermöglicht. Wer möchte, kann ein Foto oder ein Firmenlogo einfügen.

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Hardware & Software

Texte in Windows vergleichen mit fc.exe

Zwei Textdateien in Windows zu vergleichen ist nicht sehr einfach. Dem Explorer fehlt dafür der nötige Befehl. Zwar gibt es im Internet eine Reihe von Freeware-Programmen, wodurch ein solcher Vergleich möglich gemacht wird, doch dieses Vorgehen gestaltet sich meistens sehr umständlich. Durch den kaum bekannten Kommandozeilen-Befehl fc.exe ist ein Vergleich problemlos möglich.

Der DOS Befehl „fc.exe“ ermöglicht den direkten Vergleich, zweier Textdateien. Der Befehl muss im DOS Fenster aufgerufen werden. In die DOS Ansicht gelangen Sie durch den Befehl „cmd“ der unter „Start | Ausführen“ eingetragen werden muss.

Der Befehl muss durch einen der folgenden Parameter erweitert werden, wobei jeder dieser Parameter eine andere Vergleichsform durchführt. Die wichtigsten Parameter:

„/A“ –> Es scheint jeweils nur die erste und zweite Zeile auf, sofern es Unterschiede gibt.

„/B“ –> Es wird auch ein Vergleich durchgeführt, dieser findet jedoch auf Binärer Basis statt.

„/C“ –> Es wird keine Rücksicht auf die Groß- bzw Kleinschreibung genommen.

„/L“ –> Die Dateien werden als ASCII Textdateien gesehen.

„/LBn“ –> Die Anzahl der aufeinanderfolgenden Zeilen, welche Unterschiede Aufweisen. Die Anzahl ergibt sich aus dem Wert, der n zugewiesen wird.

‚/N“ –> Beim ASCII Vergleich wird die Nummer der Zeile angezeigt.

„/OFF[LINE]“ –> Die Offline Daten werden nicht übersprungen.

„/T“ –> Ein Tabsprung wird nicht in ein Leerzeichen umgewandelt.

„/U“ –> Die Dateien werden als UNICODE Text gesehen.

„/W“ –> Tabsprünge und Leerzeichen werden nicht vernachlässigt.

Um den Befehl ausführen zu können, ist auch der vollständige Pfad beider Textdateien notwendig. Dieser Pfad sollte nach folgendem Schema aufgebaut sein: „Laufwerk:Pfad,Dateiname“.

Ein Beispiel: Sollen im Ordner „C:UsersMirko“ die beiden Textdateien „text1.txt“ und „text2.txt“ verglichen werden, lautet der Befehl folgendermaßen:

fc /A C:UsersMirkotext1.txt C:UsersMirkotext2.txt

Der Pfad hängt selbstverständlich vom Speicherplatz der Dateien ab. Auch der Parameter hängt von der gewünschten Ausgabe ab. Die Ausgabe erscheint im DOS Fenster.

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Hardware & Software

Datei-Endungen: Unbekannte Dateitypen mit den richtigen Programmen öffnen

Die Dateikennung, also die letzten drei Buchstaben am Ende des Dateinamens, geben an, zu welchem Programm eine Datei gehört. Bei gängigen Dateikennung wie .DOC (Word) oder .PDF ist die Zuordnung einfach. Schwieriger wird’s, wenn unbekannte Dateien mit Endungen wie .EXP oder .DAT eintreffen. Wir zeigen, zu welchen Programmen die wichtigsten Dateitypen gehören und wie Sie problemlos einen Blick in fast alle Dateien werfen.

In der folgenden Tabelle sind alle Dateitypen aufgelistet, die besonders häufig Probleme bereiten. Die Spalte „Programm“ verrät, mit welchem Programm die jeweiligen Dateien erstellt wurden und womit sie sich öffnen lassen:

KennungDateitypProgramm
001Split-DateiHJSplit, PowerArchiver
ASPXActive Server PageMicrosoft Internet Information Server
CGIScript-DateiEditor
DATMail-DateiWinmail Opener
DMGImage-DateiIsoBuster, Alcohol 120%
DOCXOffice-TextdateiMicrosoft Office 2007/2010, OpenOffice
DRWVektorgrafikMicrografx Windows Draw, topCAD
EMLE-MailMicrosoft Outlook, Editor
EMZEnhanced MetafileMicrosoft Visio
EPSPostscript-DateiIrfanView, Corel PhotoPaint, Photoshop
EPUBE-BookEPUBReader, Stanza, Mobipocket Reader
ESLScriptMicrosoft Visual FoxPro
EXPChatverlaufICQ
FKKKomprimierte DateiMissHuge
ICACitrix-DateiCitrix XenApp
ODTOpen Document TextMicrosoft Word, OpenOffice, StarOffice, LibreOffice
PSDGrafikdateiAdobe Photoshop
PSTOutlook-PostfachMicrosoft Outlook
PUBDesktop-Publishing-DateiMicrosoft Publisher, Adobe PageMaker
SFVChecksummeQuickSFV, Check SFV
WPSTextdateiMicrosoft Word, Microsoft Works, OpenOffice, LibreOffice
XPSOffice-DokumentMicrosoft Office, XPS Viewer

Die Liste aller Datei-Endungen

Taucht die Dateiendung nicht in der obigen Übersicht auf, hilft die Webseite http://www.endungen.de weiter. Hier müssen Sie nur die Dateikennung ins Feld „Endung“ eingeben und auf „Suche starten“ klicken. Die Trefferliste verrät, um welchen Dateityp es sich handelt und mit welchem Programm eine solche Datei geöffnet werden kann.

Mit DT-View alle Dateien anzeigen

Falls Sie zum Öffnen einer Datei nicht gleich das zugehörige Programm installieren möchten, können Sie einen Datei-Viewer verwenden. Damit lässt sich die Datei zwar nicht bearbeiten, aber am Bildschirm betrachten und ausdrucken. Zu einem der besten Viewer gehört „DTView“, kostenlos erhältlich von der Webseite:

Das Gratisprogramm erkennt über 130 Dateitypen; von gängigen Bildformaten über Videodateien und Datenbanken bis zu Textdateien.

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Internet & Medien

Große Dateien verschicken: Die besten Webdienste, um große Dateien über das Internet zu versenden

Wahrscheinlich kennen viele diese Situation: Man hat ein paar größere Dateien auf seinem Rechner, die man gerne mit verschiedenen Freunden teilen möchte. Das können Bilder aus dem letzten Urlaub sein, ein zusammengeschnittener Film der letzten Studienfahrt usw., das Problem ist aber immer das gleiche: Wie sollen die Dokumente den Weg zu den entsprechenden Leuten finden? Per Mail? Nein, die Ordner sind zu groß. Alles auf CD brennen und verschicken? Nein, zu umständlich. Zum Glück bietet das Internet inzwischen für dieses Problem eine Lösung: Man lädt die Dateien auf einen Server hoch, sodass sie jeder, der die entsprechende Adresse hat, wieder downloaden kann. Klingt einfach – ist es eigentlich auch.

2-GB-Dateien verschicken? Kein Problem

Es gibt verschiedene Anbieter, bei denen man Dokumente völlig kostenlos hosten bzw. speichern kann. De entsprechenden Ordner wird dann eine eigene Adresse (URL) zugewiesen, diese Adresse kann man seinen Freunden per Mail mitteilen, über die URL lassen sich die Dateien dann ganz einfach wieder auf verschiedene Computer herunterladen. Die unterschiedlichen Anbieter differenzieren sich zumeist in der maximalen Größe der zu verschickenden Dateien und dem Zeitraum, in dem die Dateien online sind. Nach einer Anmeldung hat der Nutzer in der Regel einige Vorteile bezüglich Datenmenge und Zeitraum.

WeTransfer

www.wetransfer.com

Ohne Anmeldung und Registrierung können Sie hier Dateien bis zu 2 GB Größe verschicken. Einfach Datei hinzufügen, Empfänger-Adressen (bis zu 20 Adressaten sind möglich), eigene E-Mail-Adresse und eine kurze Nachricht eingeben – und schon landet der Downloadlink beim Empfänger. Der Empfänger kann die Datei zwei Wochen lang herunterladen. Außerdem werden Sie per E-Mail benachrichtig, sobald die Datei erfolgreich heruntergeladen wurde.

Streamfile

www.streamfile.com

Ohne Account können hier völlig kostenlos Dokumente bis zu einer Größe von 150 MB verschickt werden. Sehr einfache Bedienung.

Yousendit

www.yousendit.com

Kostenlos können hier Ordner mit einer Größe von maximal 100 MB hochgeladen werden.

Senduit

www.senduit.com

Sehr übersichtliche Seite. Maximale Dateiengröße (ohne Anmeldung): 100 MB

Filemail

www.filemail.com/de/

Die deutsche Seite erlaubt es dem Nutzer, 2 GB an Datenmenge zu verschicken. Zudem gibt es 250 MB kostenlosen Onlinespeicher.

Dropsend

www.dropsend.com

Fünf Mal im Monat können kostenlos Dokumente bis zu 2 GB verschickt werden!

Es gibt noch einige weitere Anbieter, letztendlich basieren aber alle auf demselben Prinzip und bieten eine extrem einfache und kostenlose Möglichkeit, große Dateien im Internet zu verschicken.

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Hardware & Software

Google Update ausschalten: So deaktivieren und entfernen Sie den Google Updater (GoogleUpdate.exe, GUpdate))

Google versucht mit allen Mitteln, die einmal auf dem Rechner installierten Google-Programme stets aktuell zu halten. Wer zum Beispiel den Browser „Google Chrome“, die 3D-Weltkarte „Google Earth“, die Grafiksoftware „Google Picasa“ oder ein anderes Google-Programm installiert hat, braucht sich um Updates nicht zu kümmern. Der heimlich installierte Google Updater sorgt wie von Geisterhand dafür, dass alle installierten Google-Programme auf dem neuesten Stand bleiben. Wenn Sie das nicht möchten, können Sie das Google-Update-Tool „GoogleUpdate.exe“ (Gupdate) mit folgenden Schritten ausschalten und vom Rechner entfernen.

Die Aktualisierung der Google-Software erfolgt ungefragt und ohne Rückmeldung. Verantwortlich dafür ist das Update-Tool „GoogleUpdate.exe“, das sich tief im Windows-System einnistet und regelmäßig aufgerufen wird. Liegt eine neue Version einer Google-Software vor, wir sie automatisch aktualisiert – ohne, dass Sie davon etwas bemerken.

Falls Ihnen das nicht geheuer ist und Sie lieber selbst die Kontrolle über Updates übernehmen möchten, können Sie den Google-Updater folgendermaßen deaktivieren und ausschalten:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben Sie den Befehl „msconfig“ ein, und klicken Sie auf OK. Die Sicherheitswarnung bestätigen Sie mit „Ja“.

2.  Wechseln Sie ins Register „Systemstart“. Entfernen Sie hier das Häkchen bei „Google Update“.

3. Wechseln Sie ins Register „Dienste“. Hier entfernen Sie das Häkchen bei „Google Update Service (gupdate)“.

4. Im nächsten Schritt müssen Sie den Task (automatische Aufgabe) deaktivieren, mit dem Windows den Google-Updater regelmäßig aufruft. Hierzu öffnen Sie die Systemsteuerung (Start | Systemsteuerung) und wechseln bei Windows 7 und Vista in den Bereich „System und Sicherheit | Verwaltung“. Klicken Sie hier doppelt auf „Aufgabenplanung“. Bei Windows XP finden Sie die Aufgabenplanung unter „Start | Systemsteuerung | Geplante Tasks“.

5.  Im Programm „Aufgabenplanung“ klicken Sie in der linken Spalte auf „Aufgabenplanungsbibliothek“.

6. In der mittleren Spalte stehen alle Tasks (Aufgaben), die in regelmäßigen Abständen von Windows ausgeführt werden – darunter auch einer oder mehrere „GoogleUpdate“-Tasks. Klicken Sie jeweils mit der rechten Maustaste auf den Google-Update-Task, und wählen Sie im Menü den Befehl „Löschen“. Wiederholen Sie den Schritt für alle Google-Update-Tasks in der Aufgabenplanungsbibliothek.

7. Der Google-Updater ist damit vollständig deaktiviert.

8. Sie können noch einen Schritt weiter gehen und den Google Updater deinstallieren. Dazu klicken Sie in der Systemsteuerung auf „Programme“ und „Programme deinstallieren“. Im folgenden Fenster markieren Sie den Eintrag „Google Updater“ und klicken auf „Deinstallieren“.

Sollte in der Programmliste der Eintrag „Google Updater“ nicht auftauchen, können Sie die Programmdatei „GoogleUpdate.exe“ auch manuell entfernen: Öffnen Sie den Windows-Explorer, und wechseln Sie bei Windows XP in den Ordner

C:Dokumente und Einstellungen<Benutzername>Lokale EinstellungenAnwendungsdatenGoogleUpdate

bzw. bei Windows 7 und Vista in den Ordner

C:Benutzer<Benutzername>AppDataLocalGoogleUpdate

Im Ordner „Update“ löschen Sie anschließend die Datei „GoogleUpdate“.

Falls die Ordner im Explorer nicht sichtbar sind, müssen Sie sie zuerst einblenden, indem Sie den Befehl „Organisieren | Ordner- und Suchoptionen“ aufrufen und im Register „Ansicht“ die Option „Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen“ aktivieren. Zusätzlich entfernen Sie das Häkchen bei „Geschützte Systemdateien ausblenden“.

Der Google-Updater ist damit vom Rechner verbannt. Das bedeutet aber auch: die Google-Software wird nicht mehr automatisch aktualisiert. Das macht aber nichts, da Sie alle Google-Programme auch manuell updaten können. Beim Browser Google Chrome klicken Sie zum Beispiel auf den Schraubenschlüssel und rufen den Befehl „Info zu Google Chrome“ auf. Per Klick auf „Jetzt aktualisieren“ bringen Sie den Browser bei Bedarf auf den aktuellen Stand.

Wichtig: Sobald Sie ein Update durchführen oder ein weiteres Google-Programm installieren, wird der Google-Updater wieder aktiviert. Um ihn wieder loszuwerden, müssen Sie die obigen Anweisungen nach jeder Installation von Google-Programmen wiederholen.

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Hardware & Software Software

Windows XP: Dateien verschieben, aber nicht ersetzen

Wenn man mehrere Dateien unter XP verschieben will aber die vorhandenen Datei mit gleichem Namen nicht überschreiben will, muß man jede Datei in dem Warnhinweis „Datei überschreiben?“ mit „Nein“ bestätigen. Eine Funktion „Nein, keine“ wird nicht angezeigt. Ein kleiner XP-Quickie schafft jedoch Abhilfe und ergänzt das Dialogfenster mit der fehlenden Funktion „Nein, keine“.

Und so einfach geht es:

Im ersten Dialogfenster klicken Sie bei gedrückter [Umschalt] Taste mit der linken Maustaste auf „Nein“. Windows XP wertet diese Kombination als die fehlende Dialogoption „Nein, keine“. Die Dateien werden dann beim verschieben nicht ersetzt und eine Kopie wird erstellt.

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Hardware & Software Software

AVI auf DVD brennen: So brennen Sie eine AVI-Datei als Video-DVD

Filme im AVI-Format gibt es im Web zuhauf. Wer zum Beispiel mit dem kostenlosen Web-Videorekorder Onlinetvrecorder.com Filme aufnimmt, erhält sie als Videoclip im AVI-Format. Stellt sich die Frage, wie aus der AVI-Datei eine DVD wird, die sich in jedem handelsüblichen DVD-Player wiedergeben lässt. Wir zeigen, wie’s geht.

AVI-Dateien als normale DVD zu speichern, ist gar nicht so einfach wie es sich anhört. Mit Bordmitteln von Windows klappt es jedenfalls nicht. Zusatzprogramme müssen her. Zum Glück gibt es die passenden Helfer kostenlos.

Am einfachsten klappt’s mit dem kostenlosen Tool „Free Videos to DVD“, das Sie gratis von der Webseite http://www.koyotesoft.com/indexEn.html erhalten. Unser Tipp: Bei der Installation sollten Sie die Kontrollkästchen für die zusätzliche Installation der Yahoo- und Delia-Toolbar deaktivieren – die brauchen Sie zum Konvertieren nicht.

Und mit folgenden Schritten wird aus der AVI-Datei eine waschechte DVD:

1. Im ersten Fenster geben Sie den DVD-Titel ein und wählen das in Europa gängige „Format PAL (Europe)“. Oben rechts stellen Sie das gewünschte Seitenformat ein, etwa „4:3“ oder „16:9“. Verwenden Sie am besten das gleiche Format in dem auch die AVI-Datei vorliegt.

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2. Auf der nächsten Seite klicken Sie auf „Add Chapters“ und wählen die AVI-Datei(en) aus, die gebrannt werden soll(en). Je nach Größe passen auch mehrere AVI-Clips auf die DVD.

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3. Anschließend können Sie das DVD-Menü gestalten. Wenn es schnell gehen soll, klicken Sie einfach auf „Next“.

4. Im letzten Schritt, aktivieren Sie die Option „Burn the project on DVD“, legen einen DVD-Rohling ein und klicken auf „Start“.

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Das war’s auch schon. Das Gratistool wandelt die AVI-Datei um und brennt sie auf eine DVD. Die fertige Silberscheibe können Sie in jedem handelsüblichen DVD-Playier abspielen.