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Windows Update-Bereinigung: Alte Updates löschen und jede Menge Festplattenspeicher freischaufeln

Windows 7 hat schon einige Jahre auf dem Buckel. Eigentlich kein Problem – wenn da nicht die ganzen Updates wären. Die bringen Windows 7 zwar wieder auf Vordermann, beheben Fehler und sorgen für neue Funktionen; aber auch für jede Menge Datenmüll auf der Festplatte. Denn die heruntergeladenen Updates werden von Windows nach der Installation nicht gelöscht, sondern verbleiben auf der Festplatte. Da kommen schnell mehrere Gigabyte zusammen. Mit wenigen Klicks lässt sich der überflüssige Datenballast gefahrlos entfernen.

Windows-Update bringt Windows-Update-Bereinigung

Seit dem Windows-Update KB2852386 verfügt jede Windows-7-Version über die neue Funktion „Windows Update-Bereinigung“, die ältere Sicherheitskopien von Updates löscht. Wenn auf Ihrem Rechner die automatischen Windows-Updates aktiviert sind, wurde Ihr Rechner automatisch mit der neuen Funktion ausgestattet. Falls Sie Windows manuell aktualisieren, können Sie den Update-Bereinigungsassistenten auch manuell von der Webseite support.microsoft.com/kb/2852386 nachinstallieren.

Und so schaufeln Sie jede Menge Speicherplatz auf Ihrem Windows-Rechner frei:

1. Klicken Sie auf die Startschaltfläche, und geben Sie ins Suchfeld „datenträgerbereinigung“ ein; anschließend klicken Sie auf „Datenträgerbereinigung“. Alternativ hierzu können Sie auch im Startmenü den Befehl „Alle Programme | Zubehör | Systemprogramme | Datenträgerbereinigung“ aufrufen.

2. Um an die neue Reinigungsfunktion zu kommen, klicken Sie auf „Systemdateien bereinigen“. Die Liste der löschbaren Dateien wird daraufhin neu erstellt.

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3. In der Liste „Zu löschende Dateien“ kreuzen Sie die Option „Windows Update-Bereinigung“ an, klicken auf OK und bestätigen den Hinweis mit „Dateien löschen“.

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Der Bereinigungsassistent macht sich daraufhin auf die Suche nach alten Sicherheitskopien von längst installierten Windows-Updates und löscht sie. Dabei werden nicht selten bis zu 10 GigaByte Speicher frei. Gerade auf kleinen SSD-Festplatten schaffen Sie damit wieder Platz für die wichtigen aktuellen Systemdateien.

Sie müssen sich beim Löschen der alten Updates übrigens keine Sorgen machen: damit werden nicht etwa die bereits durchgeführten Updates rückgängig gemacht, sondern lediglich die Sicherheitskopien der Updatedateien entfernt. Die Updates selbst bleiben selbstverständlich installiert und weiterhin aktiv.

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Windows: Datenträgerbereinigung um weitere Dateitypen erweitern

Um den Rechner möglichst schnell und unkompliziert von Datenmüll zu befreien, gibt es die Datenträgerbereinigung von Windows. Damit können selbst Laien und Anfänger ruck, zuck überflüssige Dateien aufspüren und mit einem Klick löschen. Allerdings geht die Datenträgerbereinigung nicht sonderlich gründlich vor. Wer möchte, kann die Suche auf weitere Dateitypen ausweiten.

Damit die Datenträgerbereinigung von Windows noch mehr überflüssige Dateien findet, erweitern Sie die Datenträgerbereinigung folgendermaßen um weitere Fundstellen:

1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich des Desktops, und rufen Sie den Befehl  „Neu | Verknüpfung“ auf.

2. Geben Sie in die Befehlszeile folgenden Befehl ein, und bestätigen Sie mit „Weiter“:

c:windowssystem32cmd.exe /c Cleanmgr /sageset:4711 & Cleanmgr /sagerun:4711

Technischer Hintergrund des Befehls: Die Kommandozeile bewirkt, dass der Datenträgerbreinigungsbefehl „Cleanmgr“ zwei Mal mit unterschiedlichen Startoptionen (einmal „sageset“ und einmal „sagerun“) aufgerufen wird. Dabei wird mit dem Schalter „sageset“ die Konfiguration in der Registrierungsdatei gespeichert und mit „sagerun“ die Datenträgerbereinigung mit genau dieser neuen Konfiguration aufgerufen.

3.  Geben Sie der Verknüpfung einen aussagekräftigen Namen – etwa „Datenträgerbereinigung deluxe“ -, und klicken Sie auf „Fertig stellen“.

Per Doppelklick auf die neue Verknüpfung  starten Sie die erweiterte Datenträgerbereinigung, in der zusätzliche Einträge wie „Alte CHKDSDK-Dateien“, „Setup-Protokolldateien“, „Systemfehler Speicherabbildungen“ und „Protokolldateien für Windows Upgrades“ zur Auswahl stehen.