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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Anzeigen von Informationen der aktuellen Webseite

Ab Version 2.0 stellt Firefox Webseiteninformationen zur Verfügung, die man sich per Rechtsklick der Maus anzeigen lassen kann. Wenn Sie also wissen möchten, ob die aktuell angezeigte Webseite Cookies speichert, wie oft Sie diese Seite besucht haben oder dort Zugangsdaten abgespeichert wurden, brauchen Sie dies nicht über den Umweg „about:config“ zu tun. Die Abkürzung erfolgt über den Rechtsklick Ihrer Maus.

Dazu starten Sie den Firefox-Browser, rufen die gewünschte Internetseite auf und klicken mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle der Webseite. Wählen Sie im Kontextmenü die Option „Seiteninformationen anzeigen“. Im Dialogfenster „Seiteninformation-http…“ klicken Sie zum Beispiel auf „Sicherheit“ wenn Sie herausfinden möchten, ob Zugangsdaten oder Cookies von dieser Webseite gespeichert sind.

Auf der Registerkarte „Sicherheit“ klicken Sie auf „Gespeicherte Passwörter anzeigen“ und in den nachfolgenden Fenstern auf „Passwörter anzeigen“ und „Ja“.

Die anderen Registerkarten „Allgemein“, „Verlauf“, „Feeds“ und „Berechtigungen“  halten noch weitere, umfangreiche Informationen über die Webseite parat.

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Google Plus Google+ Internet & Medien

Google+ Datenschutz: Kreise verstecken und nicht zeigen, in wessen Kreisen man steckt

Im Google+Profil wird eine Menge über Freunde und Bekannte verraten. Jeder kann sehen, ob man in Kreisen von anderen steckt und welche Personen zu den eigenen Kreisen gehören. Ganz schön viel Informationen. Wem das zu viel ist, kann sämtliche Informationen über eigene Kreise und den Kreisen von anderen verstecken.

Wenn Sie nicht möchten, dass jedermann sehen kann, wen Sie in Ihre Kreise aufgenommen haben oder in wessen Kreise Sie selbst aufgenommen wurden, können Sie die Kreisdaten folgendermaßen verstecken:

1. Melden Sie sich bei Ihrem Google+-Konto an, und klicken Sie auf Ihr Profilfoto.

2. Danach klicken Sie auf die Schaltfläche “Profil bearbeiten”.

3. Klicken Sie unterhalb Ihres Profilfotos auf “In den Kreisen von….”.

4. Es erscheint ein Auswahlfenster. Damit niemand sehen kann, wer in Ihre Kreise aufgenommen wurde, entfernen Sie das Häkchen bei “Personen anzeigen”. Dann sieht niemand, wer in Ihren Kreisen steckt.

Alternativ können Sie die Anzeige auch so beschränken, dass nur bestimmte Kreise angezeigt werden, etwa nur “Freunde”. Darunter entscheiden Sie dann, wer die Kreis-Informationen überhaupt sehen kann, etwa “Alle im Web” (dann sind die Infos öffentlich und für jedermann sichtbar) oder mit der Option “Meine Kreise” lediglich die Personen aus Ihren Kreisen.

Im Feld “Ich in Kreisen von anderen” entscheiden Sie, ob andere sehen können, wer Sie selbst zu Kreisen hinzugefügt hat. Falls Sie das nicht wünschen, entfernen Sie das Kontrollkästchen “Andere können sehen, wer mich zu Kreisen hinzugefügt hat”.

5. Klicken Sie auf “Speichern”, um die Änderungen zu übernehmen. Danach klicken Sie oben rechts auf “Fertig.”

Das Ergebnis: Wenn Sie beide Kontrollkästchen deaktiviert haben, bleibt in Ihrem Profil die Informationen über Ihre Kreise einfach leer. Davon könnte sich Konkurrent Facebook eine Scheibe abschneiden – hier können Freunde jederzeit sehen, wer noch zum Freundeskreis zählt.

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Beruf Firefox Google Internet & Medien

Mozilla Firefox: Unerwünschte Umleitung der Google-Suche auf die amerikanische Suchseite verhindern

Bei vielen Firefox-Nutzern ist die Standard-Suchmaschine Google.de. Hin und wieder kommt es vor, dass die Suche automatisch auf die amerikanische Suchseite umgeleitet wird. Das ist für viele ziemlich nervig, wenn man deutsche Suchergebnisse erwartet. Grund dafür ist ein falsches Cookie, das Firefox gespeichert hat. Wenn es nicht entfernt wird, kommt man automatisch immer wieder auf die amerikanische Suchseite. Mit ein paar Änderungen in den Einstellungen kann man diese Umleitung schnell wieder rückgängig machen.

So werden die ungewünschten Cookies gelöscht:

1. Starten Sie Ihren Firefox-Browser und klicken oben in der Menüleiste auf „Extras | Einstellungen“.

2. Im Dialogfenster „Einstellungen“ wechseln Sie zum Register „Datenschutz“ und klicken auf den Link „einzelne Cookies“ löschen.

3. Im Fenster „Cookies“ suchen Sie den Eintrag von Google, oder Google.com, markieren diesen und klicken auf die Schaltfläche „Cookie entfernen“.

4. Klicken Sie zur Bestätigung auf „Schließen“ und im Fenster „Einstellungen“ auf „OK“.

Ab sofort werden Ihnen dann wieder die deutschen Suchergebnisse angezeigt.

Hinweis: Auf diese Weise können Sie auch die anderen Cookies löschen. Mit der Zeit werden so viele gespeichert, die auf der Festplatte abgelegt werden. Es empfiehlt sich, auch aus Datenschutzgründen, die Cookies hin und wieder zu löschen.

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Internet & Medien

Skype ohne Werbung: Personalisierte Werbung in Skype abschalten und ausblenden

Um die kostenlosen Telefongespräche zu finanzieren, blendet Skype Werbung ein. Nicht irgendeine, sondern personalisierte – also persönlich auf Sie zugeschnittene Werbung. Wer die nervende Werbung im Sykpe-Fenster nicht mehr sehen möchte, kann sie ganz einfach abschalten.

Skype werbefrei machen

Standardmäßig sammelt und verwendet Skype jede Menge private Daten, darunter Name, Anschrift, Handynummer Alter, Geschlecht und vieles mehr – vor allem die Angaben, die Sie im Skype-Nutzerprofil selbst veröffentlicht haben. Was genau Skype alles sammelt, steht in den Datenschutzrichtlinien von Skype:

http://www.skype.com/intl/de/legal/privacy/general/#2

Aus den gesammelten Daten erstellt Skype ein anonymisiertes Nutzerprofil und blendet passende Werbung ein – für einen 18-jährigen Jugendlichen andere als für eine 49-jährige Hausfrau.

Damit im Skype-Programm keine personalisierte Werbung mehr erscheint, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Rufen Sie in Skype den Befehl „Skype | Privatsphäre“ auf.

2. Anschließend klicken Sie auf die Schaltfläche „Erweiterte Optionen“.

skype-werbung-abschalten-deaktivieren-ausschalten-keine-werbung-skype-home-werbefrei

3. Entfernen Sie ganz unten im folgenden Dialogfenster das Häkchen bei „Microsoft erlauben, personalisierte Anzeigen darzustellen, auch unter Verwendung von Skype-Profildaten wie Alter und Geschlecht“.

4. Bestätigen Sie die Änderung per Klick auf „Speichern“. Jetzt ist Schluss mit personalisierter Werbung im Skype-Fenster.

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Firefox Internet & Medien

Firefox sicherer machen: Sicherer surfen dank verbesserter Sicherheitseinstellungen

Firefox gehört zu den beliebtesten Browsern. Er ist schnell und komfortabel. Geschwindigkeit und Komfort gehen allerdings oft zu Lasten der Sicherheit. Da werden munter Passwörter gespeichert, Dateien ausgeführt oder potenziell gefährliche Skripte gestartet. Wer das nicht möchte und Firefox mit Bordmitteln so sicher wie möglich machen möchte, sollte die Standardeinstellungen ändern. Wir zeigen die wichtigsten Sicherheits-Einstellungen.

Um Firefox so sicher wie möglich zu machen, sollten Sie folgende Änderungen durchführen:

Dateien nicht automatisch ausführen: Standardmäßig startet Firefox bestimmte Dateitypen automatisch. Plug-Ins können dann zum Beispiel ohne Nachfragen Dateien ausführen und damit den gesamten Rechner mit Schadsoftware infizieren. Damit das nicht mehr funktioniert, rufen Sie den Befehl „Extras | Einstellungen | Anwendungen“ auf und wählen zum Beispiel bei „Adobe Acrobat“ sowie allen Audio- und Videoformaten die Einstellunge „Jedes Mal nachfragen“.

Passwörter nicht mehr speichern: Das automatische Speichern von Kennwörtern ist eine feine Sache – aber auch ein Risiko. Mit Spezialsoftware lassen sich die gesicherten Kennwörter auslesen. Damit Kennwörter erst gar nicht gespeichert werden, deaktivieren Sie im Dialogfenster „Extras | Einstellungen | Sicherheit“ das Kontrollkästchen „Passwörter speichern“.

Surfspuren löschen: Beim Surfen im Web hinterlassen Sie Spuren auf dem eigenen Rechner. Andere können damit nachverfolgen, welche Seiten Sie aufgerufen haben. Damit das nicht mehr möglich ist, können Sie die Surfspuren nach dem Beenden des Firefox-Browsers automatisch löschen. Hierzu rufen Sie den Befehl „Extras | Einstellungen | Datenschutz“ auf und wählen aus dem Listenfeld „Firefox wird eine Chronik“ den Eintrag „nach benutzerdefinierten Einstellungen anlegen“ aus. Anschließend aktivieren Sie die Option „Die Chronik löschen, wenn Firefox geschlossen wird“. Per Klick auf „Einstellungen“ können Sie wahlweise auch Passwörter und Website-Einstellungen“ automatisch löschen lassen.

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Internet & Medien

Facebook Freunde finden: Datenleck der Freunde-finden-Funktion stopfen

Facebook macht das Vernetzen mit Freunden einfach. Wer nicht selbst nach den Namen alter Freunde und Bekannte suchen möchte, kann die Arbeit auch Facebook überlassen. Auf Wunsch durchforstet Facebook für Sie automatisch Ihre E-Mail-Kontakte nach möglichen Freunden. Eigentlich recht praktisch. Wenn man damit nicht eine eklatante Sicherheitslücke öffnen würde.

Auf der Startseite bietet Facebook mit dem Link „Freunde finden“ oder „Finde deine Freunde“ einen (auf den ersten Blick) praktischen Freunde-Suchdienst an. Auf der folgenden Seite müssen Sie nur die Zugangsdaten zu Ihrem E-Mail-Konto eingeben – und den Rest erledigt Facebook. Das Soziale Netzwerk durchforstet für Sie Ihre E-Mail-Kontakte und findet tatsächlich auf Anhieb eine Menge Kontakte, die ebenfalls bei Facebook sind. Neue Freunde sind so schnell gefunden. Hört sich eigentlich gut an.

Die Krux an der Sache: Mit der Funktion „Freunde finden“ geben Sie Facebook praktisch den Schlüssel zu Ihrem Mail-Postfach. Facebook kann sich dort in Ruhe umschauen und Daten sowie Kontakte sammeln. Warum das so viele machen, ist Datenschützern ein Rätsel. Die Herausgabe der E-Mail-Zugangsdaten ist ungefähr so, als würden Sie einem wildfremden Menschen den Schlüssel zu Ihrem Haus und Ihrem Briefkasten geben. Im realen Leben macht das niemand – bei Facebook machen es Tausende.

Zwar verspricht Facebook, vertraulich mit den Daten umzugehen. Die Realität sieht anders aus. Wie ein aktueller Fall: die Frankfurter Sonntagszeitung entdeckte, dass es dank der Freunde-finden-Funktion problemlos möglich ist, die E-Mail-Kontakte von Nichtmitgliedern auszuforschen – ohne das Passwort zu kennen. Erstmals bekannt wurde das Facebook-Datenleck durch den Technologie-Blog TechCrunch.

So funktioniert das Datenleck bei Facebook:

– Jemand meldet sich bei Facebook neu an und verwendet hierfür eine fremde E-Mail-Adresse.

– Noch bevor Facebook den Bestätigungslink verschickt, um die E-Mail-Adresse zu überprüfen, unterbreitet Facebook (anhand der eingegebenen Mail-Adresse) Vorschläge für Freunde. Es erscheinen alle Kontakte, die mit dieser E-Mail-Adresse verknüpft sind.

Die Daten, wer mit der (fremden) Mail-Adresse befreundet ist oder sein könnte, bezieht Facebook aus dem Datenbestand der „Freunde finden“-Funktion. Jeder, der seine Mail-Zugangsdaten preisgibt, verrät damit auch, mit wem er per Mail in Kontakt steht.

Finger weg von „Freunde finden“

Daher unser dringender Rat: Lassen Sie die Finger von der Freunde-finden-Funktion von Facebook. Sobald Facebook Zugriff auf Ihr E-Mail-Postfach bei Google Mail, Yahoo, Web.de oder Hotmail hat, werden die E-Mail-Adressen des Adressbuchs gespeichert und mit dem Facebook-User verknüpft, der den Zugriff auf das Konto zugelassen hat.

Mit dem Datenleck hat Facebook bewiesen, dass das Thema Datenschutz nicht besonders groß geschrieben wird. Suchen Sie Ihre Freunde lieber von Hand. Das dauert zwar länger – verrät aber nicht auf einen Schlag, mit wem Sie per Mail in Verbindung stehen.

Das können Sie dagegen tun: Kontakte entfernen

Unser Tipp: Wer die Freunde-finden-Funktion bereits genutzt und seine Mail-Zugangsdaten preisgegeben hat, kann die bereits importierten Kontakte wieder entfernen. Allerdings hat Facebook diese Funktion tief im System versteckt. Hier der Direktlink zur Funktion „Importierte Kontakte entfernen“:

http://www.facebook.com/contact_importer/remove_uploads.php

Per Klick auf „Entfernen“ werden alle importierten Kontakte, die aus dem E-Mail-Postfach stammen, gelöscht und nicht mehr für Freundschaftsvorschläge verwendet.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

Windows 7, Vista, XP: Die Schnüffelfunktion (Spion) des Windows Media Player abschalten

Wussten Sie, dass der Windows Media Player das Nutzerverhalten analysiert und heimlich an Microsoft schickt? Im Hintergrund sammelt der Media Player zum Beispiel Infos über die gespielten Titel. Ganz schön dreist. Mit folgendem Trick lässt sich die Schnüffelei verhindern:

1. Drücken Sie die [Alt]-Taste, um das Menü einzublenden.

2. Rufen Sie den Befehl „Extras > Optionen“ auf.

3.  Wechseln Sie ins Register „Datenschutz“.

4. Entfernen Sie das Häkchen bei „Eindeutige Player-ID an Inhaltsanbieter senden“ und bei „Daten zur Player-Verwendung an Microsoft schicken, um Microsoft-Software und -Dienste zu verbessern“.

5. Schließen Sie das Fenster mit OK.

windows-media-player-spion

Das war’s.  Ab sofort schickt der Windows Media Player übers Internet keine Daten über das Nutzerverhalten mehr an die Microsoft-Zentrale.

Radio hören mit dem Windows Media Player

Der Media Player eignet sich nicht nur hervorragend zur Verwaltung der kopierten oder gekauften digitalen Musik. Auch Live-Musik aus dem Internet lässt sich mit dem Windows Media Player empfangen. Im Internet “strahlen” hunderte Radiosender kostenlos ihre Unterhaltungsprogramme aus. Meist gibt es hier rund um die Uhr Musik in den verschiedensten Stilrichtungen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen reinen Internet-Radiostationen, die ausschließlich über das Internet senden sowie “echten” Radiosendern wie WDR oder Bayerischer Rundfunk.

Kostenlos Musik und News hören rund um die Uhr. Das bieten die über hundert Internet-Radiostationen, die Sie mit dem Media Player empfangen können. Um den gewünschten Radiosender einzustellen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Klicken Sie im Media Player auf den kleinen Pfeil unterhalb der letzten Schaltfläche. Wählen Sie im Untermenü den Menüpunkt Media Guide.

2. Der Media Guide ist praktisch Microsofts Online-Kaufhaus für digitale Musik. Hier können Sie Ihre Lieblingssongs auch direkt online kaufen und herunterladen.

Um auf die kostenlosen Radiostationen zuzugreifen, klicken Sie auf den Link Internet Radio.

3. Auf der nächsten Seite haben Sie die Wahl zwischen Dutzenden verschiedene Radiostationen in den verschiedensten Musikrichtungen.

4. Per Mausklick auf den Link Wiedergabe stellen Sie eine Onlineverbindung zur Radiostation her und starten die Wiedergabe. Gefällt Ihnen der Sender, können Sie ihn mit dem Link Zu eigene Sender hinzufügen in die Liste der Lieblingssender aufnehmen. Sie finden die Liste Eigene Sender auf der Internet-Radio-Startseite des Media Guides.