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Hardware & Software Windows 7

Buchstaben der Festplatte oder des Laufwerks individuell zuweisen

Die Buchstabenbezeichnung für Laufwerke und Festplatten werden seit jeher von Windows automatisch vergeben. Am häufigsten treten bei der Verwendung von SD-Kartenslots, USB-Anschlüssen und den Festplattenpartitionen die Buchstaben C bis H auf. Du kannst bei Bedarf den Laufwerken aber auch andere Buchstaben zuweisen.

Dazu öffnest du das Startmenü und tippst in das Textfeld Suchbegriff Verwaltung ein.

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Über den Suchtreffer startest du die Computerverwaltung mit einem Doppelklick.

computerverwaltung-systemsteuerung-laufwerksbuchstaben-neu-datenspeicher

Im nächsten Dialogfenster gelangst du über die Datenträgerverwaltung zur Liste der angeschlossenen Laufwerke und Partitionen. Wähle mit einem Rechtsklick den Laufwerksbuchstaben aus, der ersetzt werden soll, um dann über den Kontextmenüeintrag Laufwerksbuchstaben und -pfade ändern das Untermenü zu starten.

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Im Dialogfenster ist bereits der betreffende Buchstabe markiert. Der Button Ändern öffnet ein weiteres Dialogfenster, in dem du nun den neuen Buchstaben über das Aufklappmenü festlegen kannst.

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Bestätige die offenen Fenster mit OK, damit die Änderungen gespeichert werden, die auch sofort in Kraft treten.

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Windows 7 und Vista schneller machen: Mit Ready-Boost zur Systembeschleunigung externen Festplattencache einbinden

Die Rechenleistung eines Computers ist nur so gut wie ihre schwächste Hardware-Komponente. Das heißt: greift der Computer während der Rechenvorgänge oft auf alte Komponenten zurück, wie ältere, interne oder externe IDE-Festplatten oder alte USB-Sticks und Speicherkarten, kann es zu Verzögerungen im Lese- und Schreibvorgang kommen. Daher wurde bei Windows Vista und 7 die Möglichkeit geschaffen, externen Festplattencache in Form von USB-Sticks mit einzubinden, um auch ältere Systeme, die mit diesen Betriebssystemen laufen, zu beschleunigen. Mit „Ready-Boost“ werden die Schreib- und Lesevorgänge bei langsameren Speichermedien beschleunigt und zudem die System-Festplatte entlastet.

Ready-Boost unterzieht zum Beispiel jeden Flash-Speicher einer Geschwindigkeitsüberprüfung, um festzustellen ob der Speicher auch Ready-Boost-fähig ist. Somit wird zum Einen verhindert, dass immer die gleichen Speicherplätze auf einem Flash-Datenträger beschrieben werden, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen. Zum Anderen werden große sequentielle Schreib- und Lesevorgänge beschleunigt, um zu verhindern das diese langsamer ausfallen als das direkte Lesen und Schreiben auf die Festplatte. Ein weiterer, angenehmer Nebeneffekt ist das schnellere Starten von Windows 7 und Vista.

Leider ist „Ready-Boost“ nicht mit den älteren Betriebssystemen kompatibel. Fremdanbieter stellen aber auch Programme wie zum Beispiel „eBoostr“ als kostenlosen Download zur Verfügung. „eBoostr“ erhalten Sie direkt vom Anbieter oder auch bei Chip-Online. Dieses Tool unterstützt Windows XP, Win 2000 und Win 2003 Server.

So einfach richten Sie bei Windows 7 und Vista „Ready-Boost“ auf Ihrem USB-Stick ein:

1. Stecken Sie Ihren USB-Stick in einen freien Port, danach erscheint das AutoPlay-Fenster.

2. In diesem Fenster wählen Sie die Option „System beschleunigen mit Windows-ReadyBoost“.

3.  Im nächsten Fenster wechseln Sie zur Registerkarte „ReadyBoost“ und aktivieren die Option „Dieses Gerät verwenden“. Außerdem können Sie noch einstellen, wieviel Speicherplatz für Ready-Boost reserviert werden soll. Minimum sollten 230 Megabyte sein, oder der gesamte Speicherplatz bis maximal 4 Gigabyte.

Erhalten Sie allerdings die Meldung „Dieses Gerät verfügt nicht über die erforderlichen Leistungsmerkmale“, dann ist dieser Datenträger zu alt und für „Ready-Boost“ nicht verwendbar.

Hinweis: Nutzen Sie einen USB-Stick oder eine Speicherkarte für Ready-Boost, so steht Ihnen dieser zu einer Datenspeicherung, z. B. für Fotos, Dokumente oder Filme nicht mehr zur Verfügung.