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Windows 10: Altes Betriebssystem entfernen für mehr HDD-Speicherplatz

Für die Benutzer der Betriebssysteme Windows 7 und 8 gab es ein Jahr lang die Möglichkeit auf Windows 10 kostenlos umzusteigen. Außerdem konnte man bis zu 30 Tage nach dem Upgrade wieder zum alten Betriebssystem zurückkehren. Wer diese Möglichkeit nicht in Anspruch genommen hat, der kann die Installation des alten Betriebssystems entfernen, um den Speicherplatz wieder freizugeben.

Gerade bei Note- oder Netbooks ist Speicherplatz besonders wertvoll. Hier können die freiwerdenden Kapazitäten, die zwischen 16 und 20 GB liegen, Wunder wirken. Mit wenigen Mausklicks steht dir dieser Speicherplatz wieder zur vollen Verfügung.

Gib in das Taskleisten-Suchfeld den Begriff Speicherplatz ein, starte dann über die Ergebnisliste das das Werkzeug Speicherplatz durch Löschen nicht erforderlicher Daten freigeben, und wähle in der Dialogbox deine Systemfestplatte aus. Standardmäßig ist es  Festplatte C:.

Die App benötigt einige Augenblicke, um dein System zu analysieren. Dann werden etliche Einträge aufgelistet, die unnötigen Speicherplatz belegen. Darunter befindet sich auch der Eintrag Frühere Windows-Installation(en), der ausgewählt werden muss. Bei dieser Gelegenheit kannst du auch die anderen Einträge überprüfen und ebenfalls zur Löschung auswählen.

Bestätige deine Auswahl mit OK und den nachfolgenden Sicherheitsdialog der Datenträgerbereinigung mit dem Button Datei löschen.

Nach dem Löschvorgang sind alle ausgewählten Daten unwiderruflich vom Rechner entfernt.

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Windows: Alte Service-Pack- und Update-Dateien finden und löschen

Bei jedem Windows Update legt das Betriebssystem automatisch Backupdateien an, um in einem Schadensfall darauf zurückgreifen zu können. Mit der Zeit wird auf diese Weise jede Menge Speicherplatz belegt, der sinnvoller verwendet werden könnte. Die Backupdateien, die tief in den Windows-Eingeweiden stecken, findest du mit dem Onboard-Tool cleanmgr. Es lokalisiert sie und stellt die Dateien in einer Auswahlliste zur Löschung bereit.

Mit der Tastenkombination [Windows][R] startest du das Fenster Ausführen, gibst dann den Befehl cleanmgr ein, und bestätigst mit OK.

Im nachfolgenden Dialogfenster wählst du das Systemlaufwerk aus. Standardmäßig ist es Laufwerk C:, das schon vorausgewählt ist. Mit einem Mausklick auf OK startet ein Systemscan, der je nach Größe und Belegung des Laufwerkes einige Zeit dauern kann.

Nach Beendigung des Scanvorgangs öffnet sich das Dialogfenster der Datenträgerbereinigung. Im Bereich Zu löschende Dateien wählst du den Eintrag Windows Update-Bereinigung aus.

Ist die Option nicht vorhanden, dann klicke auf die Schaltfläche Systemdateien bereinigen, die einen neuen Scan ausführt. Danach wird die Dialogbox der Datenträgerbereinigung erneut angezeigt. Jetzt sollte die Windows Update-Bereinigung zu finden sein. Meist ist sie, neben einigen anderen Optionen, bereits vorausgewählt. Es lassen sich auch noch weiter Einträge, wie die temporären Windows-Installationsdateien, zum Löschvorgang hinzufügen.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob ein Eintrag gefahrlos gelöscht werden kann, dann markiere ihn, um im Bereich Beschreibung weitere Informationen zu diesem Eintrag zu erhalten. Die Größe des freiwerdenden Speicherplatzes wird ebenfalls angezeigt. Bei meinem Rechner waren das immerhin knapp 6 GB.

Nachdem du alle gewünschten Eintrage ausgewählt hast, bestätigst du den Löschvorgang mit OK und die nachfolgende Sicherheitsmeldung mit Dateien löschen.

Nach ein paar Augenblicken ist dein System bereinigt und der errechnete Speicherplatz wird freigegeben.

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Alte Backup-Dateien von Windows-Servicepacks und Updates finden und löschen

Jeden zweiten Dienstag im Monat startet bei Microsoft der sogenannte Patch-Day. An diesem Tag werden Updates für Windows-Rechner zum Download bereitgestellt. Das bedeutet aber auch, das bei der Installation dieser neuen Patches, Backup-Dateien von alten Updates automatisch angelegt werden. Mit der Zeit belegen diese Datensicherungen jede Menge Speicherplatz auf der Festplatte. Diese kann man aber recht einfach finden und löschen.

Auch wenn mancher Nutzer auf dem Standpunkt steht, dass dies bei heutigen Rechnern und deren großen Festplatten nicht so ins Gewicht fällt, so steht fest, dass diese alten Dateien trotzdem zu Lasten der Performance geht.

Dabei ist das Entfernen der alten Dateileichen gar nicht so zeit- und arbeitsintensiv wie zu befürchten wäre.

Dazu ruft man das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R] auf, gibt den Befehl cleanmgr ein und bestätigt die Eingabe mit OK oder der [Enter]-Taste.

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Dann wählt man im Fenster der Datenträgerbereinigung das betreffende Laufwerk, auf dem das Betriebssystem installiert ist, aus (normalerweise Laufwerk C).

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Der Laufwerks-Scan startet daraufhin und nach ein paar Augenblicken öffnet sich das Auswahlfenster für die Datenträgerbereinigung. Hier aktivierst du die Option Windows Update Bereinigung und, falls vorhanden, die Option Service Pack Sicherungsdateien.

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Wird die Windows Update Bereinigung nicht angezeigt, dann klickst du auf die Schaltfläche Systemdateien bereinigen, damit der Systemscan erneut startet. Danach wird die gewünschte Option angezeigt.

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Wiederhole nun die Auswahl der beiden Optionen und bestätige die Auswahl mit OK und den Nachfolgedialog mit dem Button Dateien löschen.

Je nach Menge der zu löschenden Daten, kann der Löschvorgang einige Minuten dauern.

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Windows 7: Finden und Löschen alter Windows-Updates

Anfang Oktober 2013 wurde von Microsoft das Servicepack 2 für Windows 7 als Update bereitgestellt. Darin enthalten war auch der Patch KB2852386, der alte Windows-Update-Versionen findet und zur Löschung bereitstellt. Über die Datenträgerbereinigung können Sie dann auch manuell die alten Windows-Update-Dateien von Ihrer Festplatte löschen.

Prüfen Sie am besten zuerst ob das Windows-Update KB2852386 auf Ihrem Computer installiert ist. Am schnellsten geht das über Start | Systemsteuerung | Programme deinstallieren | Installierte Updates anzeigen. Den Patch KB2852386 finden Sie im Bereich Microsoft Windows.

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Sollte er dort nicht zu finden sein, können Sie ihn im Microsoft Downloadbereich für 64bit- und 32bit-Systeme kostenlos herunterladen und installieren.

Sie können Sich aber auch die Suche sparen, indem Sie den Patch (erneut) herunterladen. Sollte er auf Ihrem Rechner bereits vorhanden sein, wird dies mit einer entsprechenden Meldung quittiert.

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Möchten Sie nun veraltete und nicht mehr benötigte Updates entfernen, dann starten Sie die Datenträgerbereinigung. Dazu klicken Sie auf Start | Alle Programme | Zubehör und öffnen die Eingabeaufforderung per Rechtsklick mit Administrator-Rechten.

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Tippen Sie in die Kommando-Zeile den Befehl cleanmgr.exe ein und bestätigen Sie mit der Taste [Enter]. Im Dialogfenster Datenträgerbereinigung: Laufwerkauswahl wählen Sie Ihre Systemfestplatte aus und klicken auf OK.

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Es dauert einen Augenblick bis das Dialogfenster der Datenträgerbereinigung zur Verfügung steht. Im Register Datenträgerbereinigung wählen Sie die Option Windows Update-Bereinigung aus.

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Und wenn Sie schon einmal hier sind, prüfen Sie doch einmal, ob nicht noch mehr gelöscht werden kann. Protokolldateien oder die temporären Dateien werden in der Regel nicht mehr benötigt und können ebenfalls zur Löschung ausgewählt werden.

Der Button OK startet die Bereinigung, die nur ein paar Sekunden dauert.

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Festplatten aufräumen: Volle Festplatten von Ballast befreien, überflüssige Dateien gefahrlos löschen

Auf jeder Festplatte sammeln sich mit der Zeit tausende Dateien an. Das ist für den Datenträger kein Problem, allerdings kann es irgendwann zu voll werden. Daher sollten Sie die Festplatte regelmäßig aufräumen und von überflüssigem Ballast befreien. In Windows gibt es hierzu ein eigenes Aufräumwerkzeug.

Gefahrlos mehrere Gigabyte überflüssige Dateien löschen

Um die Festplatte automatisch zu entrümpeln und gefahrlos nicht mehr benötigte Dateien zu entfernen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Starten Sie den Windows-Explorer mit der Tastenkombination [Windows-Taste][E].

2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol der Festplatte, zum Beispiel Lokaler Datenträger (C:), und wählen Sie den Befehl Eigenschaften.

3. Im folgenden Fenster verrät Ihnen Windows, wie viel Speicherplatz auf Ihrer Festplatte noch frei ist. Um noch mehr freien Speicherplatz zu erhalten, klicken Sie auf die Schaltfläche Bereinigen.

4. Windows startet den Bereinigungs-Assistenten, analysiert die Festplatte und prüft, ob und wie viele überflüssige Dateien sich auf ihr befinden.

5. Nach einigen Augenblicken präsentiert Windows das Ergebnis der Suche und schlägt Dateien zum Löschen vor. Kreuzen Sie die Dateien an, die Sie von der Festplatte löschen möchten. Dabei empfiehlt es sich, gleich alle Optionen auszuwählen. Damit schaufeln Sie am meisten Speicherplatz frei. Sie brauchen dabei keine Sorge zu haben, versehentlich wichtige Daten zu löschen. Der Assistent achtet penibel darauf, dass auch wirklich nur überflüssige Dateien angeboten werden.

6. Klicken Sie auf Ok, um den Löschvorgang zu starten.

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Tiefenreinigung: Richtig viel Platz schaffen

Noch gründlicher geht der Assistent bei der Suche nach überflüssigen Dateien vor, wenn Sie auf Systemdateien bereinigen klicken. Dann werden auch unnötige Systemdateien wie Debug Dump Files oder Systemfehler-Speicherabbilddateien gefunden, die für den Windows-Alltag überflüssig sind aber meist nochmal einige Gigabyte freien Speicher bringen. Auch diese können Sie gefahrlos löschen; für die tägliche Windows-Arbeit werden die vom Assistenten vorgeschlagenen überflüssigen Dateien nicht benötigt.

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Noch mehr Löschen mit Gratisprogrammen

Noch mehr freien Speicherplatz erhalten Sie mit speziellen Löschprogrammen wie CCleaner. Wie Sie das Gratisprogramm einsetzen, erfahren Sie im Tipp „Windows aufräumen und schneller machen mit CCleaner„.

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Windows aufräumen: Downloads-Ordner säubern und jede Menge Speicherplatz freimachen

Um den Rechner von Datenmüll zu bereinigen und wieder Platz auf der Platte zu schaffen, gibt es viele Möglichkeiten. Am schnellsten und einfachsten geht es mit der Datenträgerbereinigung von Windows. Wem das nicht reicht, greift zu Aufräumtools wie CCleaner. Allerdings vergisst sowohl das Reinigungstool von Windows als auch der Aufräumprofi CCleaner einen wichtigen Bereich: den Downloads-Ordner der Browser. Hier schlummern oft mehrere Gigabyte uralter Datenmüll – den sich aber rasch von Hand beseitigen lässt.

Downloads-Ordner aufräumen und Platz schaffen

Im Download-Ordner landen alle Dateien und Programme, die Sie aus dem Internet heruntergeladen haben. Meist sind es Programme oder Filme, die man installiert oder sich anschaut – und die danach eigentlich nicht mehr gebraucht werden, aber wertvollen Speicherplatz belegen. Also weg damit. Da die klassischen Aufräum-Tools das Download-Verzeichnis immer übersehen, müssen Sie hier selbst Hand anlegen. Das geht ganz einfach:

1. Öffnen Sie den Windows-Explorer, zum Beispiel mit der Tastenkombination [Windows-Taste][E].

2. In der linken Spalte klicken Sie unterhalb von „Favoriten“ auf „Downloads“.

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3. Hier speichern die Browser alle Downloads aus dem Internet. Mit der Zeit kommen da schnell mehrere Gigabyte zusammen. Am besten sortieren Sie die Liste nach Datum, indem Sie zuerst zur Detailansicht wechseln. Das geht per Klick auf das Ansicht-Icon oben rechts und „Details“ (Windows 7) oder über den Befehl „Ansicht“ (Windows 8).

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4. Anschließend klicken Sie auf den Spaltenkopf „Änderungsdatum“, um die Liste nach Download-Datum zu sortieren. Mit jedem Klick auf „Änderungsdatum“ kehren Sie die Sortierreihenfolge um. Alternativ können Sie per Klick auf „Größe“ auch nach Dateigröße sortieren, um rasch die dicksten Brocken ausfindig zu machen, bei denen sich das Löschen wirklich lohnt.

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5. Das Löschen selbst ist schnell erledigt: einfach den gewünschten Eintrag per Klick markieren und mit [Entf] in den Papierkorb verfrachten. Sollen mehrere Downloads auf einmal gelöscht werden, die [Strg]-Taste gedrückt halten und mit weiterhin gedrückter [Strg]-Taste nacheinander auf die Einträge klicken.

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Mit der Windows Updatebereinigung gefahrlos alte Update-Leichen entfernen

Regelmäßige Windows-Updates sind ein wesentlicher Bestandteil für die Aktualität sowie der Sicherheit Ihres Computersystems. Es bleiben jedoch alle Update-Dateien auf dem Computer bestehen, da sie nicht automatisch entfernt werden. Mit der Zeit fallen da jede Menge unnütze Daten an. Welche entfernt werden können, sind für den „normalen“ User nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich. Seit Oktober 2013 sorgt das Addon „Disk Cleanup-Wizard“ für Abhilfe.

Natürlich kann man im Ordner „\windows\winsxs“ manuell die alten Updates entfernen, aber das ist nicht zu empfehlen. Die Gefahr ist einfach zu groß, im Schadensfall benötigte Dateien zu entfernen.

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Prüfen Sie als erstes in der „Datenträgerbereinigung“ ob die „Windows Update-Bereinigung“ bereits installiert ist. Klicken Sie dazu auf „Start | Alle Programme | Zubehör | Systemprogramme“ und starten die „Datenträgerbereinigung“ mit Administratorrechten.

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Im Fenster der Datenträgerbereinigung suchen Sie nun den Eintrag „Windows Update-Bereingung“ und setzen das Häkchen in die Checkbox, um die Funktion zu aktivieren. Mit „OK“ starten Sie anschließend die Datenträgerbereinigung.

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Sollten Sie die Funktion „Windows Update-Bereinigung“ nicht finden, dann kann das zwei Ursachen haben. Entweder, es gibt im Augenblick keine überflüssigen Updates, oder das Addon wurde noch nicht installiert.

In diesem Fall überprüfen Sie die Installierten Updates. Mit „Start | Alle Programme | Windows Update“…

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…und klicken auf den Link „Updateverlauf anzeigen“.

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Dort sollte das Windows-Update „KB 2852386“ aufgeführt sein.

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Wenn es nicht vorhanden ist, kehren Sie zur vorigen Anzeige zurück und klicken im linken Bereich auf den Link „Nach Updates suchen“. Danach wählen Sie das Update „KB2852386“ in der Liste der verfügbaren Updates aus und installieren es.

Alternativ kann für 32Bit- und 64Bit-Systeme das Windows-Update auch von der Microsoft-Support-Seite heruntergeladen werden.

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Da dieses und ähnliche Updates von Microsoft nicht als „kritisch“ sondern nur als „wichtig“ eingestuft werden, installiert Windows sie nicht automatisch. Daher lohnt sich hin und wieder ein Blick in die „optionalen Updates“.

In diesem Beispiel wurde mit der Datenträgerbereinigung immerhin fünf Gigabyte veraltete Windows-Updates gelöscht.

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Windows Update-Bereinigung: Alte Updates löschen und jede Menge Festplattenspeicher freischaufeln

Windows 7 hat schon einige Jahre auf dem Buckel. Eigentlich kein Problem – wenn da nicht die ganzen Updates wären. Die bringen Windows 7 zwar wieder auf Vordermann, beheben Fehler und sorgen für neue Funktionen; aber auch für jede Menge Datenmüll auf der Festplatte. Denn die heruntergeladenen Updates werden von Windows nach der Installation nicht gelöscht, sondern verbleiben auf der Festplatte. Da kommen schnell mehrere Gigabyte zusammen. Mit wenigen Klicks lässt sich der überflüssige Datenballast gefahrlos entfernen.

Windows-Update bringt Windows-Update-Bereinigung

Seit dem Windows-Update KB2852386 verfügt jede Windows-7-Version über die neue Funktion „Windows Update-Bereinigung“, die ältere Sicherheitskopien von Updates löscht. Wenn auf Ihrem Rechner die automatischen Windows-Updates aktiviert sind, wurde Ihr Rechner automatisch mit der neuen Funktion ausgestattet. Falls Sie Windows manuell aktualisieren, können Sie den Update-Bereinigungsassistenten auch manuell von der Webseite support.microsoft.com/kb/2852386 nachinstallieren.

Und so schaufeln Sie jede Menge Speicherplatz auf Ihrem Windows-Rechner frei:

1. Klicken Sie auf die Startschaltfläche, und geben Sie ins Suchfeld „datenträgerbereinigung“ ein; anschließend klicken Sie auf „Datenträgerbereinigung“. Alternativ hierzu können Sie auch im Startmenü den Befehl „Alle Programme | Zubehör | Systemprogramme | Datenträgerbereinigung“ aufrufen.

2. Um an die neue Reinigungsfunktion zu kommen, klicken Sie auf „Systemdateien bereinigen“. Die Liste der löschbaren Dateien wird daraufhin neu erstellt.

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3. In der Liste „Zu löschende Dateien“ kreuzen Sie die Option „Windows Update-Bereinigung“ an, klicken auf OK und bestätigen den Hinweis mit „Dateien löschen“.

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Der Bereinigungsassistent macht sich daraufhin auf die Suche nach alten Sicherheitskopien von längst installierten Windows-Updates und löscht sie. Dabei werden nicht selten bis zu 10 GigaByte Speicher frei. Gerade auf kleinen SSD-Festplatten schaffen Sie damit wieder Platz für die wichtigen aktuellen Systemdateien.

Sie müssen sich beim Löschen der alten Updates übrigens keine Sorgen machen: damit werden nicht etwa die bereits durchgeführten Updates rückgängig gemacht, sondern lediglich die Sicherheitskopien der Updatedateien entfernt. Die Updates selbst bleiben selbstverständlich installiert und weiterhin aktiv.