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Starke Kombi: Mit gehärtetem Linux und Tor unterwegs sicher surfen

Die häufigsten Hacker-Angriffe verzeichnet das Windows Betriebssystem, weil es am häufigsten eingesetzt wird. Hinzu kommt noch, dass ein Surfen über öffentliche Hotspots zusätzliche Gefahren birgt. Gegen solche Gefahren kann man sich, egal welches Betriebssystem man verwendet, mit Antiviren-Tools und Firewalls gut schützen. Besser ist es aber noch, wenn von Außen erst gar nichts eindringen kann. Dafür sorgt die Kombination eines gehärteten Linux (Tails) und dem Tor-Netzwerk.

Sicheres, anonymes Surfen

Darüber hinaus kann das Live-System Tails für den mobilen Einsatz auf USB-Sticks, SD-Karten oder auf einer DVD gespeichert werden. Neben dem sicherem Surfen und versenden von Daten, hinterlässt man auch keine Spuren im Web. Spätestens nach einem Tails-Neustart landet man wieder in der ursprünglichen Arbeitsumgebung des Betriebssystems. Desweiteren enthält Tails zusätzliche Tools wie Webbrowser, einen Messenger, E-Mail- und Office-Clients und einen Audio- und Bildeditor.

Tails ist kompatibel mit den verschiedensten Betriebssystemen. Natürlich wird Linux unterstützt, aber auch Windows, MAC OS X, Debian, Ubuntu und Mint.

Bootfähige DVD oder USB-Stick erstellen

Wer noch keine Tails-Version besitzt, der benötigt für den Download und die Installation unter Windows zwei Wechseldatenträger mit mindestens je 4 GB freien Speicherplatz und zwei Stunden Zeit. Bei den anderen Betriebssystemen sind diese Voraussetzungen ähnlich. Sicherheit braucht halt Zeit.

Ist eine Tails-Version schon vorhanden, ist nur ein Wechseldatenträger (4 GB) für die neue Installation erforderlich. Sie dauert dann zirka 30 Minuten.

Tails ist kostenlos im Web erhältlich. Am besten lädst du es direkt von der Original-Webseite Tails.boum.org oder über einen anderen seriösen Anbieter wie Chip.de herunter.

Fazit:

Wer Wert auf Sicherheit und Anonymität beim Surfen und Datenaustausch legt, aber nicht auf sein bevorzugtes Betriebssystem verzichten möchte, ist mit diesem Live-System sehr gut bedient. Unterwegs nutzt man Tails und zu Hause oder im Büro läuft der PC dann wieder „normal“.

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BSI BitBox Browser: Trojanersicher surfen mit dem Sicherheitsbrowser BitBox

Sicherer geht’s nicht: Mit der BitBox gibt es einen Browser, der garantiert sicherers Surfen ermöglicht. Vor Viren und Trojanern wie dem Bundestrojaner müssen Sie keine Angst haben. Warum? Weil die BitBox kein normaler Browser ist.

Der sicherste Browser der Welt

Entwickelt wurde BitBox (Browser In The Box) vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zusammen mit dem Sicherheitsexperten Sirrix. Herausgekommen ist ein Browser, der sicherer kaum geht. BitBox ist nicht nur ein Browser, sondern eine komplette virtuelle Maschine. Das bedeutet: Der BitBox-Browser läuft abgekapselt vom Hauptrechner in einer eigenen „gehärteteten“ virtuelle Maschine.

Alles was innerhalb von BitBox und der virtuellen Maschine kann dem Hauptrechner nichts anhaben. Selbst wenn Sie sich beim Surfen mit der BitBox einen Trojaner einfangen, macht das nichts. Denn der Trojaner kann höchstens die virtuelle Maschine befallen und infizieren – nicht aber Ihren Hauptrechner, da BitBox im Sandkastenmodus (Sandbox) innerhalb der abgekapselten virtuellen Maschine ausgeführt wird. Sobald BitBox und die virtuelle Maschine wieder ausgeschaltet wird, ist der Trojaner verschwunden. Jegliche Angriffe aus dem Web laufen ins Leere.

Technisch gesehen handelt es sich um eine Kombination aus der Virtualisierungssoftware VirtualBox, einem Debian-Linus-Betriebssystem und einem Firefox-Browser. Erfahrungen mit Linux oder virtuellen Maschinen ist nicht erforderlich. Das Download-Paket enthält alles zum sicheren Surfen. Sie müssen die BitBox nur installieren und können sofort loslegen.

Einen Nachteil hat das Ganze allerdings: Die BitBox startet langsamer als herkömmliche Browser (da zusätzlich der virtuelle Rechner gestartet werden muss) und Downloads lassen sich nur umständlich speichern. Dafür erhält man einen wirklich sicheren Browser – ideal für vertrauliche Surftouren wie Onlinebanking oder zum Ausprobieren unbekannter Websites.

BitBox Download

BitBox können Sie kostenlos von der Webseite www.sirrix.de/content/pages/BitBox herunterladen. Klicken Sie in der rechten Spalte auf „Download“. Ein Tipp: Das Downloadformular müssen Sie nicht ausfüllen. Wenn Sie unter dem Formular auf „Zum Download“ klicken, geht’s direkt zur Downloadseite.