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Kindle E-Book-Reader: Nervigen Bildschirmschoner deaktivieren

Kindle E-Book-Reader sind recht einfach und ohne viel Schnörkel ausgestattet. Dennoch gibt es in puncto Systemoptimierung noch Platz nach oben. Zum Beispiel beim Akku. Hier lässt sich durch Deaktivierung des Screensavers noch etwas an Strom sparen.

Die preisgünstigsten Kindle-Geräte blenden im Standby-Modus nervige Werbung ein. Diese kann einfach abgeschaltet werden, wenn beim E-Book-Reader der Flugmodus eingeschaltet wird. Dadurch wird die Datenverbindung gekappt und somit das dauernde Nachladen von Werbung unterbunden. Letztendlich wird die Datenverbindung auch nur zum Einkaufen oder für den Datentransfer benötigt.

Bei anderen Kindle-Modellen schaltet sich nach zehn Minuten der Bildschirmschoner automatisch ein. Angeblich gibt es bei diesen Modellen keine Möglichkeit, den Screensaver zu deaktivieren. Bei den Geräten der vierten Generation geht es mit einem Trick aber doch! Nämlich mit der Debug-Funktion.

Und so gehst du dabei vor:

Starte auf dem Homescreen die Tastatur, tippe den Befehl ;debugOn ein, und bestätige mit [Enter]. Dann gibst du über die Tastatur ~disableScreensaver ein und drückst [Enter]. Abschließend wird der Debug-Modus mit ;debugOff und [Enter] wieder abgeschaltet.

Beim Kindle Paperwhite tippst du den Befehl ~ds in die Suchzeile ein und führst ihn mit [Enter] aus.

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Windows Bluescreen: Beim Absturz den Blue-Screen dauerhaft anzeigen und STOP-Codes richtig interpretieren

Windows-Abstürze mit dem berühmt-berüchtigen Bluescreen kommen nur noch selten vor. Wenn es aber dann doch passiert, möchte man natürlich wissen, was auf dem blauen Absturzbildschirm steht. Gar nicht so einfach. Denn standardmäßig ist Windows so eingestellt, dass bei einem Absturz der Bluescreen nur noch für kurze Zeit erscheint. Danach wird der Rechner automatisch neu gebootet. Wenn Sie wissen möchten, was den Bluescreen verursacht hat, können Sie den blauen Bildschirm dauerhaft anzeigen lassen.

Damit bei einem Absturz der blaue Bildschirm nicht sofort verschwindet, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][Pause].

2. Klicken Sie auf „Erweiterte Systemeinstellungen“.

3. Wechseln Sie ins Register „Erweitert“, und klicken Sie dort im Beeich „Starten und Wiederherstellen“ auf „Einstellungen“.

4. Entfernen Sie das Häkchen bei „Automatisch Neustart druchführen“.

5. Bestätigen Sie die Änderungen mit OK.

Jetzt zeigt Windows den Bluescreen so lange an, bis der Rechner über den Reset- oder Ein-/Ausschalter am Gehäuse manuell neu gestartet wird.

Bluescreen-Fehlercodes interpretieren

Bei einem Absturz zeigt der Bluescreen einen Fehlercode, der Hinweise auf die Fehlerursache gibt. Leider nur in Form kryptischer Zahlen und Stop-Codes wie „STOP: 0x000000d1“ oder „DRIVER_IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL“. Was die Fehlercodes und STOP-Codes im einzelnen bedeuten, wird ausführlich auf der folgenden Webseite erläutert:

http://pcsupport.about.com/od/findbyerrormessage/tp/stop_error_list.htm

Im Abschnitt „Resolution“ finden Sie meist auch Informationen, wie das Problem behoben wird.