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Kein Babyfon zur Hand? Dann tut´s auch das alte Festnetztelefon

In vielen Kellern schlummern jede Menge alte, kabellose Festnetz-Telefone, die nicht mehr benötigt werden. Bevor du die Altgeräte aber entsorgst, lohnt sich vielleicht die Überlegung, ob sie anderweitig eingesetzt werden können. Auf diese Weise verlängert sich dessen Lebenszeit, die Umwelt und dein Geldbeutel werden dabei noch zusätzlich geschont. Zur Raumüberwachung oder als Babyfon lassen sich die Telefone prima weiter benutzen.

In der Regel handelt es sich bei den kabellosen Festnetztelefonen um DECT-Geräte mit GAP-Technik. Sie ermöglicht eine Herstellerübergreifende Verwendung von Basisstation und Handgerät. Bei der GAP-Technik kannst du ein oder mehrere Handgeräte von Hersteller A, an eine Basisstation von Hersteller B anmelden.  Für das Koppeln unterschiedlicher Handgeräte wird meist ein System-PIN benötigt. Hast du diesen nicht geändert, lautet er standardmäßig meist 0000.

Die einzige Voraussetzung ist, dass die Telefone die Funktion Babyruf oder Direktruf unterstützen. Einige Hersteller bauen zudem in Basisstationen mit Anrufbeantwortern auch eine Raumüberwachungsfunktion ein, auf die per Fernabfrage von jedem anderen Telefon zugegriffen werden kann. Wie es im konkreten Fall bei dir funktioniert, steht in den Bedienungsanleitungen.

Der Babyruf/Direktruf ist dagegen meist nur im Funkbereich von Basisstation und Handgerät möglich. In diesem Fall liegt die maximale Reichweite bei ca. 50 bis 100 Meter.

Ein gutes Babyfon ist im Handel ab cirka 60 Euro erhältlich und hat möglicherweise noch weitere Funktionen, die ein DECT/GAP-Telefon nicht hat. Da muss jeder selbst entscheiden ob die Zusatzfeatures das Geld wert sind.

Tipp:

Wenn du im Keller neben den Festnetztelefonen noch weitere Altgeräte, wie Smartphones oder Tablets findest, kannst du diesen auch noch ein zweites Leben einhauchen. Wie das funktioniert, erfährst du hier und hier.

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FritzBox: Android-Smartphone oder iPhone als Mobilteil an der Fritzbox nutzen

Das sich schnurlose DECT-Telefone an die Fritzbox anschließen lassen ist ja hinlänglich bekannt. Sie haben jedoch auch die Möglichkeit ein Android-Smartphone per WLAN mit der Fritzbox zu verbinden. Hierfür benötigen Sie lediglich die „FRITZ!App Fon„, welche Sie kostenlos bei Google Play und in Apple App-Store herunterladen können. Über die App lässt sich das Smartphone direkt per WLAN mit der Fritzbox verbinden, sodass Sie Telefongespräche zum Festnetztarif führen können. Dabei stehen Ihnen die komplette Anrufliste und die Telefonbücher der Fritzbox zur Verfügung.

Nach dem Verbinden können Sie für jeden Anruf individuell festlegen ob dieser über die Fritzbox oder das Mobilfunknetz geführt werden soll. Nutzen Sie das Smartphone überwiegend zu Hause, dann können Sie die Fritzbox auch als Voreinstellung wählen. Sind Sie unterwegs und die Fritzbox steht nicht zur Verfügung, werden Sie automatisch gefragt, ob Sie über das Mobilfunknetz telefonieren möchten.

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Die App bietet Ihnen zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. So haben Sie beispielsweise die Möglichkeit Ihre Rufnummer zu unterdrücken. Zudem lässt sich ein separater Klingelton definieren, der ausschließlich für Anrufe über das Smartphone gilt. Per Wahlregeln können Sie festlegen, welche Anrufe über das Smartphone eingehen sollen. Sie können die App mit nahezu allen Fritzboxen verwenden, sofern diese über die neueste Firmware verfügen.

Die App lädt vor jedem Anruf das aktuelle Telefonbuch aus der Fritzbox. Möchten Sie lieber auf das Telefonbuch des Handys zugreifen tippen Sie einfach auf das Symbol „Menü“ und anschließend auf die Option „Telefonbuch wählen“. Welche Sprachqualität sich Ihnen bei einem Anruf bietet, hängt dabei immer von der Qualität Ihres WLAN-Netzes ab.

Geht ein Anruf über das Smartphone ein, wird Ihnen die Rufnummer und falls vorhanden auch der Name des Anrufers angezeigt. Sie können über die Einstellungen der Fritzbox festlegen, bei welchen Rufnummern das Smartphone reagieren soll. Sie können mit dem Smartphone auch interne Gespräche führen. Hierzu wird durch die Fritzbox eine Durchwahl zugewiesen. Einige Funktionen wie Anklopfen, Makeln oder Dreiergespräche werden durch die App jedoch nicht unterstützt. Bedenken Sie auch, dass Ihr Smartphone durch die permanente WLAN-Verbindung einen erhöhten Akkuverbrauch aufweist.