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Alten Datenmüll im Ordner C:\Windows\Installer entfernen

Alte Datenreste von Festplatten entfernen ist immer eine gute Idee. Man muss nur wissen, was gefahrlos gelöscht werden kann. Das betrifft insbesondere den Ordner Installer. Hier werden Daten abgelegt, die für die Deinstallation von Programmen erforderlich sind. Bei der Löschung des Ordners oder falscher Dateien, kann es zu schwerwiegenden Problemen kommen. Da sich aber der Installer-Ordner mit der Zeit ziemlich aufbläht, benötigt man das richtige Werkzeug um nicht mehr benötigte Datenleichen zu entfernen.

Das kostenlose Programm PatchCleaner von HomeDev prüft, welche Dateien im Verzeichnis C:\Windows\Installer nicht mehr benötigt werden und gefahrlos gelöscht werden können. Lade das Tool von der Webseite des Anbieters herunter und installiere es auf deinem PC.

Bei der Installation des PatchCleaners kann es zu einer Malware-Warnung durch dein Antivirenprogramm kommen. Der Anbieter HomeDev versichert jedoch, dass das Programm keinerlei Schadsoftware enthält.

Um alte Daten im Ordner Installer zu entfernen, reicht ein Doppelklick auf die Startdatei oder die Desktopverknüpfung. Nach ein paar Sekunden steht fest, welche Dateien ( = orphaned) gelöscht werden können. Zum Entfernen klickst du einfach auf den Button Delete.

Um sicherzugehen dass es nach der Bereinigung zu keinen Problemen kommt, empfehlen wir jedoch den Button Move. Hiermit verschiebst du die Dateien, z. B. auf eine externe Speicherplatte, damit sie im Zweifelsfall wieder zurückgeholt werden können. Über die Schaltfläche Browse legst du den neuen Speicherort fest.

Tipp:

Um selber nachzusehen, welche Dateien im Ordner Installer vorhanden sind, muss er zuerst sichtbar gemacht werden. Öffne den Windows Explorer und klicke bei Windows 7 auf Organisieren | Ordner- und Suchoptionen. Im Dialogfenster der Ordneroptionen aktivierst du auf der Registerkarte Ansicht die Einstellung Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen und bestätigst die Auswahl mit OK.

Bei Windows 10 geht das etwas einfacher. Im Windows Explorer wechselst du im Menüband direkt zum Register Ansicht und aktivierst im Bereich Ein-/Ausblenden einfach die Option Ausgeblendete Elemente. Als Alternative steht dir auch hier über den Button Option die Ordner- und Suchoptionen zur Verfügung.

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Hardware & Software

Cortana für eine bessere System-Performance löschen

Etliche Windows-Hintergrundprozesse belasten die Prozessoren von Computern und Notebooks. Ein Teil dieser Prozesse sind natürlich wichtig, damit der PC so funktioniert wie er soll. Windows-Prozesse sind aber nicht gerade dafür bekannt, besonders ressourcenfreundlich zu sein. Bei älteren Geräten sollte man überlegen, ob alle Programme die ständig im Hintergrund laufen, notwendig sind. Dazu gehört auch die Sprachassistentin Cortana.

Unbedingt Windows 10 Backup erstellen!

Wird sie gar nicht genutzt, könnte es von Vorteil sein, Cortana ganz zu löschen. Da hierfür ein spezielles Tool benötigt wird, sollte man vorher ein Backup von Windows 10 erstellen. So kannst du bei einem eventuellen Misserfolg zum ursprünglichen Zustand zurückkehren.

Zum Löschen von Cortana bedarf es nicht viel. Das kostenlose Programm Uninstall Cortana entfernt die Sprachassistentin mit wenigen Mausklicks. Lade die ZIP-Datei von der Webseite des Anbieters Winaero herunter und entpacke sie in einem beliebigen Ordner.

Dann öffnest du per Rechtsklick auf Uninstall Cortana.cmd das Kontextmenü und wählst die Option Als Administrator ausführen aus.

Anschließend beginnt der Deinstallationsprozess über ein Fenster der Kommandozeile. Nach Abschluss des Vorgangs bestätigst du die Löschung mit der Taste [Enter] und führst einen Computer-Neustart durch. Danach ist Cortana komplett entfernt.

Wichtiger Hinweis

Durch die Entfernung von Cortana kann es zu schwerwiegenden Problemen im Startmenü kommen! Außerdem funktioniert die Suche über das Startmenü nicht mehr. Cortana sollte nur gelöscht werden, wenn man ein alternatives Startmenü wie beispielsweise Radial Menu, Start Menu Reviver oder Classic Shell benutzt. 

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Auf Fehlermeldung des Notebook-Akkus reagieren

Eine der selten auftretenden Fehlermeldungen werden durch das Akku des Note- oder Netbooks erzeugt. Diese Meldungen, wie etwa Netzbetrieb, Akku wird nicht aufgeladen, richtig zu behandeln ist meist nicht besonders schwierig.

Erste Maßnahme

Jetzt wird der eine oder andere Computerbesitzer sagen:

„Gerät ausschalten, Akku herausnehmen und wieder einsetzen, Notebook einschalten, Problem gelöst.“

In den meisten Fällen reicht dieses Vorgehen sogar. Dabei kannst du auch gleich kontrollieren, ob alle Kontakte blank oder oxidiert sind. Sind die Kontakte stark angegriffen, ist das ein Fall für den Fachmann. Bitte nicht selber an den Kontakten kratzen oder mit Flüssigkeiten hantieren. Es besteht sonst Kurzschluss-Gefahr.

Treiber erneuern

Wenn das Herausnehmen nicht erfolgreich war, oder das Akku fest verbaut ist, muss es natürlich auch dafür einen Lösungsansatz geben. Die Fehlermeldungen können auch durch veraltete oder beschädigte Treiber verursacht werden.

Öffne den Gerätemanager und klicke auf den kleinen Pfeil vor dem Eintrag Akku oder Batterie, damit die Unterverzeichnisse aufgeklappt werden.

Zwei Einträge sind im Untermenü zu finden. Den Eintrag Netzteil benötigen wir nicht, aber den Anderen, der Microsoft ACPI-Kontrollmethodenkompatibler Akku heißt. Je nach Gerätehersteller kann er auch etwas anders formuliert sein.

Per Rechtsklick-Menü auf diesen Eintrag deinstallierst du den Akku-Treiber und führst einen Computer-Neustart durch. Durch den Neustart wird der Treiber automatisch neu erstellt.

Systemtreiber automatisch erneuern

Eventuell hilft im Vorfeld auch das Tool SnailDriver, dass alte Windows-Systemtreiber automatisch erkennt und auf einen Schlag aktualisieren kann.

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Trojaner HummingBad infiziert schon 85 Millionen Android-Geräte weltweit

Das israelische Unternehmen für Sicherheitssoftware, CheckPoint, entdeckte den Trojaner HummingBad bereits im Februar 2016. Bei Bedarf rootet HummingBad das Android-Gerät und erlangt so vollen Zugriff auf das gesamte System. Das Gemeine an dieser Malware ist, dass sie fast unsichtbar agiert und man sie nicht sofort als Schadprogramm erkennen kann. Aber es gibt Anzeichen für dessen Existenz.

Offenbar stehen für die Täter (noch) nicht die persönlichen Daten eines Handy-Besitzers im Vordergrund. Vielmehr interessieren sie die Klickzahlen auf Werbebanner. Die gekaperten Geräte klicken selbstständig auf Werbebanner und sollen auf diese Weise angeblich um die 300.000 Dollar pro Monat erwirtschaften.

Anfänglich war der Trojaner auf Porno-Webseiten als Drive-by-Download eingebettet, berichtet der Sicherheits-Blog von CheckPoint. Leider fehlt hier aber der Hinweis, dass sich im Google Play Store ungefähr 200 infizierte Apps befinden, die den Trojaner HummingBad verteilen.

Infiziert oder nicht infiziert – das ist hier die Frage

Das Erkennen von HummingBad ist nicht leicht, da viele Virentools den Schädling (noch) nicht erkennen. auch wird kein App-Symbol im Homescreen angezeigt. Das sicherste Anzeichen für das Vorhandensein von HummingBad ist, dass der Trojaner automatisch weitere Apps auf ein infiziertes Gerät herunterladen und installieren kann. Findest du plötzlich neue Programme, die du nicht selbst heruntergeladen hast, dann war es sehr wahrscheinlich HummingBad. Ein weiteres Anzeichen ist, wenn in deinen installierten Apps plötzlich viel mehr Werbung als gewöhnlich angezeigt wird.

Am häufigsten sind Geräte mit dem Betriebssystem Android 4.1 bis 4.3 (Jelly Bean) und 4.4 (KitKat) betroffen. Sie machen cirka 90 Prozent der infizierten Smartphones und Tablets aus.

Was kann ich tun? Wie kann ich mich schützen?

Da HummingBad von Antivirenpogrammen derzeit noch nicht erkannt wird, gibt es auch keine Gegenmaßnahmen, die wirksam wären. Bis auf eine: Nur ein kompletter Reset auf Werkseinstellungen entfernt die Malware restlos. Bei der Neueinrichtung deines Gerätes sollte die erste App die du herunterlädst, ein guter Android-Virenscanner sein. Es wird hoffentlich nicht mehr lange dauern, bis HummingBad endlich erkannt wird.

Um eine Neuinfizierung deines Androiden zu verhindern, solltest du vor dem Download einer App aus dem Play Store auf ein paar kleine Einzelheiten achten.

Misstrauisch solltest du werden, wenn eine App chinesischer Herkunft schlampig ins Deutsche oder Englische übersetzt wurde. Meist handelt es sich hier um automatische Übersetzer wie Google Translate, deren Fehlerquote immer noch recht hoch ist. Im Zweifelsfall solltest du dich dann gegen die Installierung dieser App entscheiden.

Vorsicht ist ebenfalls geboten, wenn man ein chinesisches Import-Handy im Internet oder bei Auktionsplattformen kaufen möchte. Besonders billige oder bereits gebrauchte Geräte sollte man vor der ersten Benutzung sicherheitshalber eigenhändig auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.

Wer sind die Betrüger?

In einem kürzlich veröffentlichtem Blogeintrag vermutet der Softwarehersteller CheckPoint das chinesische Unternehmen Yingmob, das sich als professionelles Werbeunternehmen im Web präsentiert. Diese Firma soll auch verantwortlich für den iOS-Trojaner YiSpecter sein.

So schlimm diese Malware auch ist, so tritt sie meist in Asien auf. An der Spitze stehen hier China und Indien mit weit über einer Million infizierter Geräte. In Deutschland sind es immerhin schon 40.000 Tablets und Handys, Tendenz steigend. Das zeigen die von CheckPoint ermittelten 13 Millionen Angriffsversuche.

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Hardware & Software Windows 10

Windows-10-Standard-Apps ohne Probleme löschen

Bei Android-Smartphones und -Tablets gehören Standard-Apps  (z. B. Facebook, GMail) zum Lieferumfang des Handys. Je nach Geräte-Hersteller ist Art und Anzahl unterschiedlich, es hängt nur davon ab, welche Produkte sie den Nutzern „aufzwingen“ wollen. Diese lassen sich mit der normalen Deinstallationsfunktion nicht entfernen. Natürlich setzt auch Microsoft mit Windows 10 auf diese Praxis bei PC´s. Bei diesen hartnäckigen Apps muss man bei Windows 10 mit einem Trick arbeiten.

win10-standard-app-system-entfernen-deinstallieren-nur-mit-einem-trick

Der Lösung heißt PowerShell. Mit dem entsprechenden PowerShell-Befehl löscht man die Apps, wie Xbox, Fotos, Groove-Musik & Co blitzschnell und problemlos.

Tippe in das Suchfeld der Taskleiste den Begriff PowerShell ein. In der Ergebnisliste startest du dann das Tool per Rechtsklick auf den Eintrag Windows PowerShell mit Administratorrechten.

taskleiste-suchfeld-powershell-administrator-starten-befehl

Für die Entfernung der Xbox-App beispielsweise, gibst du im PowerShell-Fenster folgenden Befehl ein:

Get-AppxPackage *xbox* | Remove-AppxPackage

app-system-windows-10-entfernen-powershell-befehl-einfach-loeschen-standard

Mit der Taste [Eingabe] wird der Befehl bestätigt und die App ist weg.

Nach diesem Vorbild kannst du auch andere Standard-Apps löschen. Ersetze den App-Namen zwischen den Sternchen (hier: *xbox*), durch einen anderen Namen.

Hier einige Beispiele:

  • Solitär: *solit*
  • 3D Builder: *3d*
  • Fotos: *photo*
  • Sprachrekorder: *soundrec*
  • Kamera: *camera*
  • Mail und Kalender: *communi*
  • Wetter, News, Sport und Finanzen: *bing*
  • Groove-Musik, Film & Fernsehen: *zune*
  • Kontakte: *people*
  • Phone Companion: *phone*

 

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Hardware & Software Multimedia Windows 7

Windows 7: Defektes Windows Media Center wieder zum Laufen bringen

Ein kleiner Fehler im Dateisystem des Windows Media Center hat meist zur Folge, das es nicht mehr startet. Auch ein „normaler“ Computer-Neustart hilft da oft nicht weiter. Mit einem kleinen Eingriff über die Systemsteuerung oder wahlweise über den Registrierungs-Editor wird das Dateisystem repariert und das Windows Media Center funktioniert wieder einwandfrei.

Der Weg über die Systemsteuerung

Starte die Hauptseite der Systemsteuerung über das Startmenü…

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…und klicke im Bereich Programme auf den Link Programm deinstallieren.

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Im nächsten Fenster wechselst du im linken Bereich zu Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren.

Im Dialogfenster der Windows-Funktionen deaktivierst du unter den Medienfunktionen das Windows Media Center. Mit OK bestätigst du den Vorgang und startest deinen Computer neu. Dadurch wird das Windows Media Center zunächst vom PC entfernt.

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Nach dem der PC wieder hochgefahren ist, wiederholst du die obigen Arbeitsschritte und aktivierst das Windows Media Center wieder. Ein weiterer Computer-Neustart reaktiviert das Media Center mit repariertem Dateisystem.

Die Alternative

Wer keinen Wert auf zweimaligen Computer-Neustart legt, der kann das Windows Media Center auch über den Registrierungs-Editor reparieren.

Starte die Registry über das Fenster Ausführen mit regedit.

registry-starten-fenster-tastenkombination-windows-r-desktop-design-kein-zugriff

Navigieren dann zu folgendem Registry-Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\WindowsMediaCenter

Sollte der Unterschlüssel WindowsMediaCenter fehlen, dann erzeuge ihn im Ordner Policies mit einem Rechtsklick, Neu|DWORD-Wert (32-Bit).

registry-windows-7-win7-media-center-fehler-beheben-korrigieren-eintrag-reparieren

Öffne mit einem Doppelklick den Eintrag WindowsMediaCenter und ändere gegebenenfalls den Wert von 1 auf 0 (Null).

Starte deinen Computer jetzt neu, damit das Windows Media Center wieder fehlerfrei starten kann.

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Android Handy & Telefon

Nicht mehr genügend Speicherplatz auf´m Smartphone? So einfach wirst du alten Datenmüll los.

Für den eigenen Computer gibt es viele Tools, wie z B. den CCleaner, der den Datenmüll auf der Festplatte identifiziert und löscht. Auch auf dem Handy wird mit der Zeit der Platz ziemlich knapp. Doppelte Bilder, im Hintergrund unnötig laufende Prozesse, alte APK-Dateien und Datenreste bereits deinstallierter Apps belasten den internen Speicher und die Speicherkarte des Android-Handys. Aber natürlich gibt es für dieses Problem auch einen Problemlöser.

Die App Clean Master für Android findet in windeseile den überflüssigen Datenmüll und stellt ihn zur Löschung bereit. Erhältlich ist das kostenlose Tool über den Google Play Store.

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Nach dem Start der App wird direkt angezeigt, wieviel Speicherplatz freigegeben werden kann. Tippe auf die Schaltfläche der Mülldateien, um eine detaillerte Ansicht der löschbaren Dateien anzuzeigen.

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Über diese Detailansicht kannst du festlegen, welche Daten auf dem Telefon verbleiben sollen. Entferne aus diesen Elementen einfach das Häkchen. Zum Löschen tippst du auf die Schaltfläche Müll bereinigen.

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Dabei musst du dir keine Gedanken zu machen, ob versehentlich wichtige Elemente gelöscht werden. Besondere Vorsicht muss du aber walten lassen, wenn du über die Funktion Erweitert Daten zur Löschung freigibst. Hier ist wirklich Vorsicht geboten.

Zusätzliche Funktionen

Weitere Features sind unter anderem ein Antiviren-Scanner, eine Boost-Funktion und ein App-Manager mit dem installierte Apps entfernt oder auf die SD-Karte verschoben werden können. Der Antiviren-Scanner muss allerdings manuell gestartet werden.

Über die Einstellungen kann auch die Erinnerungsfunktion geändert werden. Standardmäßig erinnert dich der Clean Master alle drei Tage an eine „Entrümpelung“.

Nervig: Die Werbung

Der einzige Nachteil von Clean Master sind die Werbeeinblendungen und die Download-Vorschläge weiterer Apps. Aber schließlich muß der Entwickler ja auch ein wenig Geld verdienen. Wem diese Werbeflut nichts ausmacht, ist mit der App Clean Master gut bedient.

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Hardware & Software

Wie viel Speicher braucht das Programm? Festplattenplatz einer App herausfinden (Windows & Mac)

Selbst auf der größten Festplatte wird es irgendwann eng. Und dann heißt es: Aufräumen. Aber wo? Eine Möglichkeit ist das Löschen und Deinstallieren nicht mehr benötigter Programme. Bei welchem Programmen es sich am meisten lohnt lässt sich bei Windows und Mac OS X leicht herausfinden.

Wie viel Platz belegen die Programme?

Bei Windows gibt es zwei Möglichkeiten, den Platzverbrauch eines installierten Programms herauszufinden. Am einfachsten geht’s über die Systemsteuerung (Start | Systemsteuerung) und den Punkt Programm deinstallieren.

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In der Programmliste kannst du anschließend per Klick auf die Spalte Größe die Liste der installierten Programme nach belegtem Speicherplatz sortieren. Praktisch: Von hier aus lassen sich die größten Platzverschwender auch gleich deinstallieren.

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Statt über die Systemsteuerung kannst du den Platzverbrauch auch über den Windows Explorer ([Windows-Taste][E]) ermitteln. Dazu im Explorer in den Ordner C:\Programme bzw. C:\Programme (x86) wechseln. Anschließend mit der rechten Maustaste auf den Unterordner des jeweiligen Programms klicken und den Befehl Eigenschaften aufrufen.

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Im folgenden Fenster steht in der Zeile Größe auf dem Datenträger wie viel Speicherplatz dieses Programm (bzw. dieser Ordner inklusive aller Unterordner) auf der Festplatte belegt. Löschen solltest du das Programm im Explorer aber nicht. Um ein Programm sauber zu entfernen, solltest du immer den Weg über die Systemsteuerung gehen. Nur dann werden nicht nur die physikalischen Dateien von der Festplatte gelöscht, sondern auch die Einträge in der Registrierdatenbank korrekt entfernt.

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Speicherplatz von Programmen beim Mac herausfinden

Um auf dem Mac den Speicherverbrauch der installierten Programme herauszufinden, öffnest du den Finder und wechselst in den Ordner Programme. Die Größe erfährst du entweder in der Detailansicht (Darstellung | Liste) in der Spalte Größe

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… oder per Rechtsklick auf den Programmnamen und Information.

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In der Zeile Größe steht aufs Byte genau, wie viel Speicherplatz das Programm auf der Festplatte belegt. Zum Löschen eines installierten Programms, musst du die .app-Datei nur mit gedrückter Maustaste auf den Papierkorb ziehen.

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