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Windows 10: Temporäre Dateien und Papierkorb automatisch löschen

Die Menge der Dateien, die wir jeden Tag aus dem Netz saugen und auch selber erstellen, nimmt täglich zu. Damit wächst aber auch die Anzahl gelöschter Elemente, die in den virtuellen Papierkorb wandern. Hinzu kommen noch die temporären Dateien, die Windows aus unterschiedlichsten Gründen auf der Festplatte speichert. Werden sie nicht regelmäßig entfernt, droht bald der Speichermangel.

Regelmäßige Bereinigung der Festplatte

Über die Datenträgerbereinigung haben wir in der Vergangenheit schon mehrfach berichtet und verschiedene Lösungswege aufgezeigt. Zu diesen, teils unterschiedlichen Funktionen, hat sich unter Windows 10 ein weiteres Feature hinzugesellt: Die Löschautomatik.

Damit man das regelmäßige Löschen von Papierkorb und temporären Dateien nicht vergisst, lässt sich Windows 10 so einstellen, dass dies automatisch geschieht.

Automatische Löschfunktion

Öffne die Windows Einstellungen – am schnellsten geht das mit dem Shortcut [Windows][I] – und klicke dann auf System | Speicher. Stelle den Schalter der Speicheroptimierung auf Ein, damit Windows spätestens alle 30 Tage automatisch den Papierkorb leert und die temporären Dateien von der Festplatte entfernt.

Über den Link Freigeben von Speicherplatz ändern legst du fest, was gelöscht werden soll und was nicht.

Tipp:

Trotz der Automatikfunktion empfiehlt es sich, hin und wieder eine umfangreichere Datenträgerbereinigung durchzuführen, da es eine Reihe weiterer Dateien gibt, die gefahrlos gelöscht werden können.

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Chrome Google Internet & Medien

Noch ein Tipp, wie der Chrome Browser wieder schneller arbeitet

Viele Tipps beschäftigen sich mit damit, wie ein zu langsamer Chrome-Browser wieder schneller wird. Die einfachsten wie Verlauf und Cookies löschen, Erweiterungen und Plugins ausmisten, sind meist nur von kurzer Dauer und können nur als ein erster Schritt bezeichnet werden. Letztens hatten wir auch vorgeschlagen, alle ungenutzten Browser-Tabs bis auf das Aktive einzufrieren, um mehr Rechnerleistung zu generieren. Wenn das alles nicht zufriedenstellend ist, dann kann man noch den History Provider Cache löschen. Dann sollte Chrome wieder so schnell wie bei seiner Erstinstallation sein.

Und das geht so:

Schließe zuerst den Chrome-Browser, sofern er gerade läuft, und öffne mit der Tastenkombination [Windows][E] ein Windows-Explorer-Fenster.

Gib in die Adresszeile folgenden Speicherfpad ein und bestätige die Eingabe mit der Taste [Enter]:

%localappdata%\Google\Chrome\User Data\Default

google-chrome-history-provider-cache-entfernen-loeschen-delete-browser-langsam-beschleunigen-neustart-erster-tag-schnell

Entferne den Unterordner History Provider Cache mit der Taste [Entf] und starte danach den Chrome-Browser neu. Durch den Neustart erstellt Chrome den zuvor gelöschten Ordner neu.

Nun sollte Google Chrome wieder so schnell sein wie am Anfang seiner Installation.

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Handy & Telefon iPad iPhone

iOS 8 und 9 verraten, wie viel Speicherplatz jeder Künstler, jedes Album und jeder Song verbrauchen

Bis zur iOS-Version 7 konnte man beim iPhone und iPad nur raten, wie viel Speicherplatz die einzelnen Musikalben und Songs belegen. Das iPhone hat bis dahin immer nur den Speicherverbrauch der gesamten Musikbibliothek angezeigt. Das hat sich seit iOS 8 geändert. Jetzt verrät das iPhone auf Knopfdruck bei jedem einzelnen Song und bei jedem Künstler oder Album, wie viel Speicher belegt wird. Fürs gezielte Löschen eine praktische Sache.

So viel Speicher brauchen Abba, Eminem & Co.

Wer auf dem iPhone oder iPad Platz schaffen muss, möchte natürlich wissen, wo die größten Speicherfresser schlummern. Neben Filmen und Videos nehmen meist die Songs den größten Platz ein. Wie viel Speicher genau jeder Künstler und jeder einzelne Song schluckt, lässt sich ganz einfach herausfinden.

Dazu wechseln Sie in den Bereich Einstellungen | Allgemein und tippen auf Benutzung. Anschließend tippen Sie auf Speicher verwalten.

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Auf der folgenden Seite erfährt man in der Spalte Musik, wie viel Speicher die komplette Musiksammlung belegt. Per Tipp Musik geht’s in die Details und man sieht, welcher Interpret wie viel Megabyte oder Gigabyte beansprucht. Bereits hier könnte man komplette Interpreten löschen, indem man die jeweilige Zeile nach links wischt und auf Löschen tippt.

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Es geht aber auch detaillierter und filigraner. Wer nur einzelne Songs löschen möchte, tippt auf den jeweiligen Interpreten und erfährt auf der Folgeseite für jeden Titel wie viel Speicherplatz die einzelnen Alben und per weiteren Tipp die einzelnen Songs verbraten. Auch hier muss man zum Löschen die Alben bzw. Titel nach links wischen und auf Löschen tippen. Achtung: Es gibt keine Sicherheitsabfrage; iOS löscht die Songs sofort und ohne Rückfrage.

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iPad iPad iPhone

Mehrere Fotos gleichzeitig vom iPhone/iPad löschen

Fotos sind schnell geschossen. Das Löschen geht nicht so flott. Wenn man zum Beispiel in der Kamera-App Fotos wieder entfernen möchte, muss man mühsam jedes zu löschende Foto einzeln markieren. Bei hunderten Fotos eine reine Sisyphusarbeit. Mit einem Trick geht’s wesentlich schneller.

Mehrere Bilder in einem Rutsch entfernen

In der Fotos-App gibt es eine kaum bekannte Funktion, mit der sich auf einen Schlag mehrere Fotos markieren und dann in einem Rutsch löschen lassen, etwa alle Fotos eine bestimmten Tages. Das massenhafte Löschen funktioniert über die Kollektionen, die das iPhone automatisch nach Datum anlegt. Dadurch können Sie mit nur einem Fingertipp alle Fotos eines Aufnahmetags markieren und mit einem Mal löschen. Und zwar folgendermaßen:

1. Öffnen Sie die Fotos-App auf dem iPhone oder iPad (nicht die Kamera-App).

2. Tippen Sie unten links auf Fotos, um in die normale Foto-Ansicht zu gelangen.

3. Hier sind alle Fotos nach Jahren sortiert. Tippen Sie auf die gewünschte Sammlung und dann oben rechts auf Auswählen.

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4. Über jeder Sammlung befindet sich jetzt ein eigener Auswählen-Button, mit dem Sie auf einen Schlag alle Fotos der jeweiligen Sammlung markieren. Sie können natürlich auch weiterhin jedes Bild einzeln markieren; über die Auswählen-Schaltfläche geht’s aber in einem Rutsch.

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5. Sind die gewünschten Fotos markiert, müssen Sie nur noch unten rechts auf den Papierkorb tippen…

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6 … und den Löschvorgang bestätigen. Vorsicht: Die Bilder sind dann wirklich vom iPhone gelöscht und lassen sich nicht wiederherstellen.

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Alle Fotos vom iPhone löschen

Mit diesem Trick können Sie auch ganz einfach sämtliche Fotos vom iPhone löschen. Sie müssen im Markiermodus nur nacheinander bei allen Sammlungen auf Auswählen tippen und so nach und nach alle Sammlungen und damit alle Fotos markieren. Ist alles markiert, wandern die Fotos per Tipp auf den Papierkorb im Daten-Nirwana.

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Aufruf von Webadressen blockieren – Aus Sicherheitsgründen, als Erziehungsmaßnahme oder aus Jugendschutzgründen

Gefahren lauern im Internet hinter jeder Ecke. Egal ob virenverseuchte Webseiten, illegale Tauschbörsen oder Webseiten mit nicht jugendfreiem Inhalt. Um die eigenen Kinder vor solchen Gefahren zu bewahren, sollte man mit ihnen immer wieder sprechen und sie vor diesen Seiten warnen. Aus eigener Erfahrung wissen wir aber auch: Verbotene Sachen haben einen gewissen Reiz. Sollten Sie also feststellen, dass trotz Verbots immer wieder die einschlägigen Seiten aufgerufen werden, dann sollten Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Beispielsweise kann man die Anzeige von Bildern dieser Webseiten verhindern, besser ist es jedoch, den Besuch der Seiten generell zu unterbinden. Genau das ermöglicht das kostenlose Programm „Hostsman“.

Mit Einträgen in die Windows-Systemdatei „hosts“ wird der Zugriff auf die registrierten Webseiten auf den eigenen Rechner umgeleitet und somit verhindert.

Download auf www.abelhadigital.com

Herunterladen können Sie das Programm wahlweise als ZIP-Datei, oder zur sofortigen Installation (Installer Version) auf der Webseite des Anbieters, „www.abelhadigital.com/hostsman„. Klicken Sie dazu auf einen der Download-Server (Mirror).

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Webseiten blockieren

Nach dem Download und der Installation starten Sie das Programm mit Administratorrechten. Anschließend öffnen Sie den Editor per Mausklick auf „Hosts | Open“.

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Im geöffneten Editor klicken Sie auf das grüne Plus-Symbol, wechseln zu „Hostnames“ und tragen in das Eingabefeld die zu blockierende(n) Webseite(n) ein. Mit der Schaltfläche „Add“ fügen Sie die neuen URL´s der Liste hinzu.

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Die voreingestellte IP-Adresse 127.0.0.1 bleibt dabei unverändert. Sie bezeichnet den eigenen Computer und der Versuch die blockierte Webseite aufzurufen, wird darauf umgeleitet.

Sind alle Webseiten in „Hostnames“ eingetragen und der Liste hinzugefügt, dann speichern Sie die Änderungen mit dem Disketten-Icon und schließen das Programm.

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Die Blockade wirkt sich auf alle Webbrowser aus, die dann folgende Meldungen anzeigen:

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Freigabe von blockierten URL´s

Zur Reaktivierung der blockierten Seiten starten Sie das Tool erneut und rufen mit „Hosts | Open“ den Editor auf. Automatisch wird die Liste mit allen Einträgen angezeigt. Suchen Sie in der Spalte „IP/Comment“ die gewünschte(n) Seite(n) auf, markieren Sie diese, und öffnen Sie mit einem Rechtsklick das Kontextmenü. Die Option „Delete Entries“ löscht die blockierten Internetseiten. Speichern Sie die Änderung wieder mit der Disketten-Schaltfläche und beenden Sie das Programm.

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Ab sofort sind die zuvor blockierten Seiten wieder erreichbar.

Fazit:

Man braucht keine komplizierten Anwender-Programme, um seinen Erziehungsmaßnahmen Nachdruck zu verleihen. Die Bedienung ist außerdem sehr einfach und es benötigt keinen großen Speicherplatz.

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Windows 7: Überflüssige Energiesparpläne löschen

Die in der Systemsteuerung befindlichen Energiesparpläne ermöglichen unterschiedlichen Betriebsmodi die passenden Energieeinstellungen zuzuweisen. Es können auch benutzerdefinierte Sparpläne angelegt werden. Bei Notebooks macht das durchaus Sinn, aber beim Desktop-PC reichen eigentlich ein oder zwei Energiesparpläne aus.

Nach dem Kauf von gebrauchten Computern oder Laptops stellt man häufig fest, dass eine gewisse Anzahl von unnötigen Energiesparplänen existieren. Mit ein paar einfachen Arbeitsschritten können Sie die nicht benötigten Sparpläne löschen.

Mit der Tastenkombination [Windows-Taste][R] öffnen Sie das Fenster „Ausführen“, geben den Befehl „cmd“ ein und bestätigen mit „OK“.

Im neuen Fenster, der „Eingabeaufforderung“ geben Sie den Befehl

powercfg -list

ein und bestätigen mit [Enter]. Die Liste aller Energiesparpläne wird angezeigt.

Nicht benötigte Energieschemen löschen Sie durch Eingabe dieses Befehls:

powercfg -delete Nummer

Den Platzhalter „Nummer“ ersetzten Sie durch die Nummer des nicht benötigten Energiesparplans. Mit der Taste [Enter] wird der Löschvorgang durchgeführt.

Zur Vereinfachung und um Tippfehler zu vermeiden, kannst du die Nummer auch mit der Maus markieren und mit [Strg][C] in die Zwischenablage kopieren. Per Tastenkombination [Strg][V] fügst du die Nummer dann hinter -delete ein.

Eine Bestätigung das der Löschvorgang durchgeführt wurde, erfolgt zwar nicht, aber ein Blick in die Energieoptionen zeigt, dass der betreffende Energiesparplan entfernt wurde.

Wiederholen Sie bei Bedarf den Löschvorgang so oft, bis alle nicht benötigten Energiesparpläne entfernt wurden. Danach können Sie das Fenster der Eingabeaufforderung wieder schließen.

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Windows Systemwiederherstellung: Schnell und einfach überflüssige Dateien löschen

Die Windows Systemwiederherstellung ist bei den neueren Windows Betriebssystemen wie Windows 7 oder Windows Vista eine zuverlässige Möglichkeit, um das System nach einem schweren Absturz wieder in einen lauffähigen Zustand zu bekommen. In einigen Fällen kann es dazu kommen, dass die Systemwiederherstellung durch unnötige Dateien zu groß wird und somit viele Speicherplatz belegt. Dies kann gerade bei älteren Computern zu einem Performance- oder Speicherproblem führen. Wir zeigen, wie  Sie ihre Systemwiederherstellung schnell und zuverlässig bereinigen.

Alle Wiederherstellungspunkte bis auf den aktuellsten löschen

Sollte ihr System schon seit einer langen Zeit stabil laufen und die letzte Installation von Software liegt schon etwas zurück, so können Sie problemlos alle alten Systemwiederherstellungspunkte bis auf den neusten Punkt löschen:

1. Öffnen Sie den „Arbeitsplatz“ oder den „Explorer“.

2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Systemlaufwerk, etwa auf „Lokaler Datenträger (C:)“.

4. Wählen Sie den Kontextbefehl „Eigenschaften“ aus.

5. Im neuen Menü unterhalb der Tortengrafik finden Sie den belegten und den unbelegten Speicherplatz ihres Laufwerkes.

6. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Bereinigen“ und der Dialog „Datenträger bereinigen“ erscheint, dieser Vorgang kann ein paar Minuten dauern.

7. Im neuen Dialog „Bereinigen des Datenträgers“ wählen Sie das Register „Erweiterte Optionen“. Bei Windows 7 klicken Sie auf die Schaltfläche „Systemdateien bereinigen“ und wechseln dann in das Register „Weitere Optionen“.

8. Klicken Sie im unteren Bereich auf die Schaltfläche „Bereinigen“, nach einer letzten Sicherheitsabfrage beginnt Windows damit alle alten Systemwiederherstellungspunkte zu löschen.

Damit werden alle alten Wiederherstellungen gelöscht und ihre Festplatte wird um einiges leerer.

Bei Bedarf können Sie auch die Systemwiederherstellung komplett deaktivieren, dies ist aber nicht unbedingt empfehlenswert. Sinnvoller ist es, den Speicherplatz der für die Wiederherstellung zur Verfügung steht, auf eine sinnvolle Größe zu begrenzen. Dies können Sie in der „Systemsteuerung“ über den Punkt „System“ und im Register „Systemwiederherstellung“ einstellen. Ein aktueller Systemwiederherstellungspunkt reicht vollkommen aus, um bei einem eventuellen schweren Systemabsturz wieder in Kürze ein funktionierendes Windows zu erhalten, zusätzliche Punkte belegen nur unnötig Speicherplatz.