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Outlook: E-Mails direkt in einen Termin umwandeln

Da der Outlook-E-Mail-Client auch als Terminplaner eingesetzt wird, lassen sich Termine über die Kalenderfunktion recht einfach erstellen. Trotzdem dürfte die Terminerstellung per Drag & Drop den wenigsten Nutzern bekannt sein.

Um einen neuen Termin zu erstellen, ziehst du die E-Mail direkt auf das Kalender-Icon (Outlook 2016) oder auf die Kalender-Schaltfläche in den älteren Versionen.

Dann brauchst du nur noch Datum und die Erinnerungsfunktion anpassen, fertig.

Der Vorteil dieser Variante ist, dass der Text der Email automatisch in die Beschreibung des Termins übernommen wird. Dann musst du keine Termin-Infos mehr zusätzlich eintippen.

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Google Maps: Route ohne Adressangaben erstellen

Jeder unserer Leser wird vermutlich mindestens eine eindeutige Adresse besitzen, die meist der Wohnort ist. Es können aber auch mehrere sein, wie zum Beispiel die Adressen des Arbeitsplatzes oder des Ferienhauses. Möchtest du dich aber zu einem Ziel ohne feste Adresse navigieren lassen, wird es schon komplizierter. Hier müsste man die Koordinaten der Längen- und Breitenangaben in Google Maps eingeben. Seit gut anderthalb Jahren gibt es eine wesentlich einfachere Methode.

Plus Codes

Google hat 2016 Plus Codes eingeführt, mit denen sich jeder Punkt der Erde mit nur 10 Zeichen darstellen lässt. Der Begriff „jeder Punkt“ bezeichnet in diesem Fall einen Rasterpunkt der Größe von 14 x 14 Meter. Mit diesem 10-stelligen Code findet jeder auch den entlegensten Platz, ohne eine klassische Adresse zu verwenden. Ideal, wenn du mal in „freier Wildbahn“ zelten möchtest.

Aufbau der Plus Codes

Ein Plus Code, zum Beispiel 9F38CQCC+5W, besteht aus zwei Komponenten. Die ersten vier Stellen bezeichnen die Region, die einer Größe von 100 x 100 Kilometern entspricht. Die nachfolgenden sechs Stellen stehen dann für die 14 x 14 Meter große Rasterfläche in der betreffenden Region.

Tipp: Hängst du an letzter Stelle ein weiteres Zeichen an, dann verkleinert sich das Zielgebiet auf 3 x 3 Meter. Welche Ziffer oder Buchstabe in Frage kommt, muss man ausprobieren. Durch die zusätzliche Stelle kann die Genauigkeit größer sein, als mit der bloßen Postadresse.

So findest du den Plus Code

Starte auf deinem Smartphone oder Tablet Google Maps und tippe in der Karte den gewünschten Zielpunkt an. In den Detailinformationen wird der Plus Code angezeigt.

In der Desktopversion von Google Maps funktioniert das Anzeigen der Codes leider noch nicht. Wenn du mit dem PC einen Plus Code ermitteln willst, dann tippst du die gewünschte Adresse auf der Webseite plus.codes/map/ ein.

Eine Adresse anhand des Plus Codes finden, geht jedoch auch in der Desktopversion.

Übrigens, wenn du im gleichen Ort eine Adresse per Plus Code aufrufen möchtest, brauchst du dir nur die letzten sechs Stellen des Codes merken.

Fazit

Die Plus Codes sind eine tolle Sache. Insbesondere dann, wenn man Gefahr läuft, eine gleichlautende Straße in der Nähe auszuwählen. Ebenfalls vorteilhaft ist diese Methode, wenn du deine Adresse an ausländische Personen übermitteln möchtest. Damit verhindert man Schreibfehler oder das Problem mit den Umlauten.

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Internet & Medien

Warum landet meine E-Mail beim Empfänger im Spam-Ordner? Mit „IsNotSpam“ findest du es leicht heraus.

Hin und wieder kann es mal vorkommen, das die eigene E-Mail beim Empfänger vom Spam-Filter aussortiert wird. Dies kann etliche Gründe haben, die aber meist im Dunkeln bleiben. Vielleicht ist der Filter nicht richtig konfiguriert oder die Domain deines Email-Providers wird mit Spam verwechselt. Die häufigste Ursache liegt bei der Endung .com. So landen zum Beispiel viele Hotmail-Nachrichten automatisch im Mülleimer. Die Webseite www.isnotspam.com bringt in solchen Fällen schon Klarheit.

Einsatz verschiedener Testverfahren

ISnotSPAM analysiert die eingesendete Email und erstellt anschließend einen detaillierten Ergebnis-Bericht. Die eingesendeten Nachrichten werden unter anderem von folgenden Tools automatisch untersucht:

  • SPF Check
  • Sender-ID Check
  • DomainKey Check
  • DKIM Check
  • SpamAssassin Check

Test-E-Mail senden

Um die eigene E-Mail zu testen, rufst du die Webseite www.ISnotSPAM.com auf. Kopiere dann die kryptische Email-Adresse in die Zwischenablage…

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…und füge sie in das Empfängerfeld deines Email-Programms ein. Die Betreffzeile muss nicht zwingend ausgefüllt werden. Es schadet zwar nicht, bringt aber auch keine Vorteile.

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Ergebnis nach ein paar Sekunden Wartezeit

Die Webseite darf dabei nicht geschlossen werden, da sie im Anschluß noch benötigt wird. Sende die Nachricht nun wie gewohnt ab und kehre zur Webseite ISnotSPAM zurück. Klicke jetzt auf die Schaltfläche View your report. Es kann bis zu drei Minuten dauern, bis das Ergebnis des Spam-Tests angezeigt wird.

Positiv aufgefallen ist, dass bereits am Anfang der Auswertung, im Bereich Summary of Results, die Zusammenfassung des Ergebnisses angezeigt wird.

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Weiter unten werden dann die Einzelheiten der einzelnen Testdurchläufe aufgelistet. Werden dabei verdächtige Spam-Elemente gefunden, so kann man dann mit der Liste diesen Hinweisen nachgehen und sie abstellen.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows 8.1

Windows-Zuverlässigkeitsprüfung mit Bordmitteln

Wenn Windows (ab Version 7) nicht mehr so läuft wie es soll und zunehmend instabiler wird, ist Handlungsbedarf gegeben. Dann muss man sich auf die Suche nach den Ursachen begeben. Dabei hilft die bei Windows integrierte Zuverlässigkeitsüberwachung, so das man auf Programme anderer Anbieter verzichten kann.

Gestartet wird die Zuverlässigkeitsprüfung über das Fenster Ausführen, das Sie mit der Tastenkombination [Windows][R] öffnen. Geben Sie den Befehl perfmon /rel ein und bestätigen Sie mit OK.

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Windows analysiert nun den Computer und stellt den Zuverlässigkeitsbericht zusammen. Nach ein paar Sekunden wird das Ergebnis ein eine Zeitschiene angezeigt. Sie können hier zwischen einer Tages- und Wochenanzeige auswählen.

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Kritische Fehler werden mit einem roten Symbol, Warnungen mit einem gelben Dreieck gekennzeichnet. Die blauen Symbole stehen für erfolgreiche Informationsereignisse. Eine Beschreibung des Fehlers erhalten Sie sich mit einem Mausklick auf das betreffende Ereignis und anschließend auf den Link Technische Details anzeigen.

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Der Link am unteren Bildschirmrand Nach Lösungen für alle Probleme suchen startet eine Suche nach Lösungen.

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Sind allerdings keine Lösungen verfügbar, dann kann man zumindest über den Fehlercode der technischen Details eine Google-Suche durchführen.

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Internet & Medien

Zusätzliche Sicherheit: Vor dem Besuch einer Webseite diese auf Malware oder Schadcodes scannen

Ein gutes Antivirenprogramm sollte jeder Computerbenutzer auf seinem Rechner installiert haben. Die Bedrohungen aus dem Internet sind vielfältig und man weiß nie genau, wann man es wirklich braucht. Immer wieder werden auch seriöse Webseiten gekapert und für die Verbreitung von Schadsoftware missbraucht. Manchmal sollte aber Vorsicht geboten sein. Gerade bei Internetseiten, die beispielsweise kostenlose Downloads von Filmen und Musik anbieten und Domainendungen wie „.to“, „.tv“, oder „.ru“ enthalten. Der Online-Dienst „UrlVoid“ bietet hier vorab eine zusätzliche Sicherheit.

Ohne vorherige Installation  wird auf dieser Webseite die betreffende URL eingegeben und wird vorab auf Schadsoftware gescannt. So funktioniert der Zusatzschutz:

Rufen Sie in Ihrem Web-Browser die Seite www.urlvoid.com auf, geben Sie in das Eingabefeld von „Insert website to analyze“ die URL der zu prüfenden Webseite ein, und klicken Sie auf den Button „Scan now“.

Nach ein paar Augenblicken wird das Ergebnis angezeigt. Im oberen Bereich wird die Zusammenfassung, im unteren Bereich die Ergebnisse aller verwendeten Sicherheitsprogramme angezeigt.

Ein Klick auf den Link „More Details“ zeigt den kompletten Sicherheitsreport an.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

Windows Firewall: Die versteckten Profi-Einstellungen der Firewall

Bei der Windows-Firewall scheiden sich die Geister. Einer der Vorteile ist die einfache Bedienung. Firewall einschalten – und fertig. Für Profis ist das zu wenig; sie möchten die Firewall bis ins kleinste konfigurieren – und setzen auf externe Firewall-Lösungen. Dabei bietet auch die Windows-Firewall jede Menge Konfigurationsmöglichkeiten; sie sind nur gut versteckt.

Wer mit der Firewall mehr als als nur einzelne Programme und Ports freischalten möchte, geht folgendermaßen vor:

1. Die erweiterte Firewall ist in der Management-Konsole von Windows verborgen. Sie erreichen die Management-Konsole über die Tastenkombination [Windows-Taste][R] und die Eingabe von „mmc“.

2. In der Management-Konsole rufen Sie den Befehl „Datei | Snap-In hinzufügen/entfernen“ auf.

3. Wählen Sie das Snap-In „Windows-Firewall mit erweiteter Sicherheit“ aus, und klicken Sie auf „Hinzufügen“ sowie OK.

Über das neue SnapIn können Sie alle Firewall-Einstellungen über die Management Konsole konfigurieren. Und das bis ins kleinste Detail. Für jedes Programm und jede Sicherheitsregel sind Protokolle, Ports und IP-Bereiche individuell einstellbar. Zudem können Sie alle Regeln importieren und exportieren.

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Beruf Hardware & Software Windows 7

Windows 7 Weltuhr: Mehrere Uhren öffnen, um verschiedene Zeitzonen anzuzeigen

Bei Windows 7 wurden etliche kleine Verbesserungen eingebaut. So zum Beispiel die Uhrzeit-Anzeige. Für alle, die mit Menschen in verschiedenen Zeitzonen Kontakt haben, müssen immer die Zeitverschiebung mit einberechnen,  wenn man mit ihnen kommunizieren will. Das artet in Kopfrechenarbeit aus, gerade wenn die Umstellung unserer Sommer- und Winterzeit ansteht. Bei Windows 7 können Sie sich daher bis zu drei Zeitzonen anzeigen lassen.

So erweitern Sie Ihre Zeitzonen:

1. Mit einem Linksklick auf die Uhrzeit öffnen Sie die Zeit- und Datumsanzeige.

2. Klicken Sie auf die Option „Datum- und Uhrzeiteinstellungen ändern“.

3. Wählen Sie die Registerkarte „Zusätzliche Uhren“, setzen ein Häkchen in die Checkbox bei „Diese Uhr anzeigen“ und wählen mit der darunterliegenden Schaltfläche die gewünschte Zeitzone aus. Im Textfeld „Anzeigenamen angeben“ vergeben Sie nun den entsprechenden Namen, z. B. „Bangkok“.

Benötigen Sie noch eine weitere Zeitzone, dann wiederholen Sie einfach die obigen Arbeitsschritte. Abschließend nur noch auf „OK“ klicken um die neuen Einstellungen zu speichern. 

Fahren Sie nun mit dem Mauszeiger über die Uhrzeit, dann wird eine Kurzfassung aller Zeitzonen angezeigt.

Mit einem Linksklick auf die Uhr, öffnet sich die Detailansicht.

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Hardware & Software Heim & Hobby Software Windows 7

Windows 7: Fotos nach Kategorie statt nach Speicherort anzeigen

Bei Windows 7, in der Bibliothek abgespeicherte Bilder können in verschiedenen Speicherorten auf der Festplatte oder externen Festplatte abgelegt sein. Standardmäßig werden diese Dateiordner nach Speicherort angezeigt. Hat man nun Bilder gleicher Kategorie, wie zum Beispiel Urlaubsbilder, Bilder vom Haustier, Bilder der eigenen Pflanzenzucht, usw. in verschiedenen Ordnern, kann man diese mit wenig zusätzlicher Arbeit katalogisiert in der Bibliothek anzeigen lassen. Dabei kann sogar der vorher vergebene Bildname beibehalten werden.

Windows 7 kann die Bilder nach folgenden Kriterien sortieren:

  • Ordner (Speicherort)
  • Monat  (Aufnahmemonat)
  • Tag        (Aufnahmetag)
  • Bewertung (Ermittlung der Beliebtheit anhand von Sternsymbolen)
  • Markierung (Freie Texteingabe, z. B. eine Kategoriebezeichnung)

Am effektivsten ist die Sortierung nach „Markierung“. Aber bevor diese Sortierung sinnvoll angezeigt wird, müssen die Eigenschaften der Bilder noch etwas bearbeitet werden:

1. Klicken Sie auf „Start | Bilder“ und öffnen einen Ordner mit einem Doppelklick.

2. Markieren Sie in diesem Ordner mit linker Maus- und gedrückter [Strg] Taste die Bilder aus, die in eine Kategorie gehören. In diesem Beispiel sind es Fotos von Beeren.

3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eines der markierten Fotos, wählen im Kontextmenü „Eigenschaften“ und wechseln zum Register „Details“.

4. Im Bereich „Beschreibung“ gehen Sie zum Eintrag „Markierung“ und klicken in die freie Fläche rechts daneben. Es erscheint dort das Textfeld „Markierung hinzufügen“. Geben Sie den gewünschten Sortierbegriff ein (in diesem Beispiel „Beeren“) und bestätigen diese Änderung mit „OK“. Der Sortierbegriff wird nun automatisch in die anderen, ausgewählten Fotos eingetragen.

Wiederholen Sie diese Arbeitschritte, wenn Sie weiteren Bilddateien Markierungen hinzufügen wollen.

5. In der Bibliothek „Bilder“ klicken Sie im oberen rechten Bereich auf den Button „Anordnen nach: Ordner“ und wählen die Option „Markierung“ aus.

Die Anordnungsänderung wird sofort aktiv und die Bilder werden nach „Markierung“ angezeigt.