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Der YouTube-Nachtmodus ist fertig.

Vor gut zwei Wochen berichteten wir über einen kleinen Code, der im Entwicklermodus des Chrome-Browsers den Dark Mode für YouTube freischalten konnte. Nun hält Google das „neue“ YouTube reif für die Öffentlichkeit.

Dunkler und übersichtlicher

Google hat YouTube nicht nur das Facelift in Form des Dark Modes spendiert, sondern auch ein Design, das auf bessere Übersicht von Kanälen, YouTubern und Inhalte setzt.

Der Nachtmodus wird, wie in dem früheren Artikel bereits erwähnt, über dein Konto-Icon ein- und ausgeschaltet. Hier kannst du übrigens auch wieder zum bisherigen Design zurückkehren, falls dir das neue YouTube nicht gefällt.

Verbesserte Technik

Die Technik der YouTube-Webseite wurde ebenfalls optimiert und komplett überarbeitet. Die Videos kannst du schneller durchsuchen als früher und neue Inhalte lassen sich dadurch ebenfalls viel schneller finden.

Der Wechsel

Für den Wechsel zum neuen YouTube hat Google eigens eine eigene Webseite online gestellt. Auf www.youtube.com/new klickst du zum Wechseln einfach auf den Button Jetzt Starten. Dann nur noch mit deinen Login-Daten anmelden und lossurfen.

 

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Hardware & Software Multimedia Software

Speak-a-Message: Schnell mal eine Nachricht sprechen statt sie zu schreiben

Egal ob geschäftlich oder privat, jeden Tag schreiben eine Menge E-Mails. Manchmal würde man aber auch gerne mal auf das Tippen verzichten. Die meisten Spracherkennungsprogramme wie beispielsweise die Windows-Spracherkennung oder Dragon Naturally Speaking sind zwar sehr gut, bedürfen aber einer zeitintensiven Einrichtung. Auch die Bedienung dieser (Profi-)Programme liegt nicht jedem Nutzer gleichermaßen gut. Eine recht gute und sehr einfach zu bedienende Alternative ist das Tool Speak-A-Message.

Schnelle Erfassung von Sprachnachrichten

Speak-a-Message ermöglicht die blitzschnelle Erstellung von Sprachnachrichten. Diese lassen sich dann aus dem Programm heraus per E-Mail versenden, speichern, oder direkt auf der eigenen Facebook-Pinnwand veröffentlichen. Genauso einfach lässt sich eine Sprachnachricht in Text umwandeln.

Download und Installation

Aber alles der Reihe nach. Zuerst muss das Programm erst einmal heruntergeladen und installiert werden. Auf der Webseite www.speak-a-message.com kann das Programm auch als kostenlose Version heruntergeladen werden. Klicken Sie dazu auf den roten Button und folgen Sie dann dem Download- und Installationsassistenten.

speak-a-message-sprache-in-text-umwandeln-sprachnachricht

Sprachnachrichten aufnehmen

Vor dem Starten des Programms überprüfen Sie, ob ein Mikrofon angeschlossen ist.

Starten Sie das Tool dann mit einem Doppelklick auf das Desktop-Symbol.

desktop-icon-sprache-in-text-umwandeln-speak-a-message-starten-tool

Zum Aufnehmen einer Sprachnachricht, klicken Sie auf den roten Button Aufnehmen. Zusätzlich kann man eine Titelbeschreibung und den Namen des Sprechers eintragen. Mit einem Mausklick auf die grünen Häkchen werden die Angaben gespeichert.

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Die Umwandlung in Text

Soll der Inhalt dieser Sprachdatei in Text umgewandelt werden, dann klicken Sie auf Transkribieren und anschließend auf die Schaltfläche Sprache zu Text. Nach ein paar Sekunden wird der erkannte Text angezeigt. Der angezeigt Text kann zusätzlich noch korrigiert und geändert werden. In diesem Fall speichern Sie die Änderungen mit dem Button Text speichern.

transkribieren-umwandeln-sprache-text-speichern-markieren-kopieren

Ein Mausklick auf Dateien zeigt die Liste vorhandener Sprachdateien, sowie den Speicherpfad an.

dateien-speicherort-pfad-vorhandene-sprachdateien-wma-speak-a-message

Weitere Funktionen

Die Spracherkennungssoftware enthält noch weitere Features. So lassen sich über die Symbolschaltflächen nicht nur die Sprachdateien bearbeiten, sondern auch direkt per E-Mail versenden oder auf Ihrer Facebook-Pinnwand veröffentlichen.

Weitere Funktionen sind:

  • Einfügen von Fotos, eCards und Screenshots in Sprachnachrichten
  • Anfertigen von Hintergrundkommentaren bei Fotos
  • Anfertigen von Audio-Shows und Voice-Tagebüchern

Fazit

Alles in Allem ist das Spracherkennungs-Programm Speak-A-Message für den privaten Einsatz sehr zu empfehlen. Die Bedienung aller Programm-Funktionen ist übersichtlich, gut durchdacht und sehr bedienerfreundlich.

Je öfter dieses Programm benutzt wird, desto besser wird die Umwandlung von Sprache in Text. Man muss sich nur angewöhnen, deutlich zu ins Mikrofon zu sprechen.

Ein weiterer großer Vorteil dieses Programms ist, das der E-Mail-Empfänger einer Sprachnachricht dieses Tool nicht zwingend zum Abspielen benötigt. Speak-A-Message zeichnet die Sprachnachrichten im WMA-Audio-Format auf. Da reicht der normale Windows-Media-Player, VLC Media Player, oder ein anderes Tool Ihrer Wahl.

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Firefox Internet & Medien

Firefox zu langsam? Reduzieren Sie seinen Speicherverbrauch, um wieder schneller zu surfen.

Reste von nicht mehr verwendeten Bildern, Javascript Elemente und etliches mehr belasten mit der Zeit den Speicherverbrauch des Firefox. Als Folge wird der Browser immer langsamer. Um wieder schneller zu surfen, sollte der Speicherverbrauch wieder reduziert werden.

Die manuelle Reduzierung erfolgt über about:memory. Geben Sie in der Firefox-Adresszeile diesen Befehl ein und bestätigen Sie ihn mit [Enter].

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Dann klicken Sie im Bereich Free memory nacheinander auf die drei Schaltflächen GC, CC und Minimize memory usage. Jeder Mausklick wird mit einer entsprechenden Erfolgsmeldung quittiert.

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Diese drei Schaltflächen entfernen alte Datenreste und minimiert gleichzeitig den Speicherverbrauch des Browsers. Ab sofort sollte die Surfgeschwindigkeit wieder spürbar besser sein.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows 98 Windows Vista Windows XP

Ressourcenmonitor: Mehr Informationen im Profi-Task-Manager anzeigen lassen

Den Taskmanager von Windows hat bestimmt schon jeder einmal gebraucht, um einen Prozess oder ein abgestürztes Programm zu beenden. Gestartet wird er am schnellsten mit der Tastenkombination [Strg][Shift/Umschalten][Esc]. Was kaum einer weiß: Der Task-Manager gewährt zwar einen tiefen Einblick ins Innere von Windows, bietet aber bei weitem nicht so viele Informationen zu laufenden Anwendungen wie der weniger bekannte „Ressourcenmonitor“.

Ressourcenmonitor: Der bessere Task-Manager

Der Ressourcenmonitor wird über das Fenster „Ausführen“ gestartet. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben Sie den Befehl „resmon“ ein, und klicken Sie auf „OK“.

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Es gibt aber auch einen alternativen Weg über den „normalen“ Task-Manager. Auf der Registerkarte „Leistung“ klicken Sie auf die Schaltfläche „Ressourcenmonitor“.

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Wenn Sie mit dem Ressourcenmonitor beispielsweise eine blockierte Datei wieder lauffähig machen wollen, wechseln Sie zur Registerkarte „CPU“, aktivieren im Bereich die Option „Abbild“, die alle derzeitig aktiven Prozesse anzeigt. Im unteren Bereich „Zugeordnete Handles“ geben Sie in das Suchfeld „Handles durchsuchen“ den Namen der betreffenden Datei ein und starten die Suche.

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Im unteren Bereich klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Prozess der gerade auf die Datei zugreift und beenden ihn mit dem Kontextmenü-Befehl „Prozess beenden“.

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Hardware & Software Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Windows 7, Vista und XP: Mit TeboCam die eigene Webcam als Bewegungsmelder nutzen

Man sitzt zu Hause am Computer und verlässt den Schreibtisch für eine Weile, um etwas anderes zu erledigen. Nach der Rückkehr sieht man, dass jemand die Programme geschlossen und geöffnete Dokumente verändert hat, ohne zu speichern. Damit ist die ganze Arbeit umsonst gewesen und keiner will es gewesen sein. Diese, oder ähnliche Situationen passieren jeden Tag. Es gibt aber eine Möglichkeit um herauszufinden, wer am Computer gesessen hat. Vorausgesetzt, man hat eine Webcam. Diese kann (im privaten Bereich) zu einem Bewegungsmelder umfunktioniert werden, die dann alle Bewegungen vor dem Bildschirm als Fotos automatisch aufzeichnet.

Webcam wird zum Bewegungsmelder

Die Software von „TeboWeb“ ist kostenlos und läuft unsichtbar im Hintergrund. Sie zeichnet nach individuellen Vorgaben die Bewegungen vor dem Computer in Form von Fotos auf und informiert Sie sogar auf Wunsch per E-Mail. Aber Vorsicht: Der Einsatz im Büro oder dort, wo mehrere Personen an einem Rechner arbeiten ist nicht automatisch erlaubt. Es muss eine entsprechende Warnung für jeden sichtbar sein, wenn dieses Programm eingesetzt wird. Zudem müssen Sie Mitarbeiter darauf hinweisen, dass sie aufgezeichnet werden können.

Download und Installation

Um die Software herunterzuladen, rufen Sie in Ihrem Browser die Seite www.teboweb.com/WebCam.html auf und klicken am unteren Ende der Webseite auf „Download Tebocam“. Sie werden dann zum Download-Bereich weitergeleitet und klicken dort auf den Button „Download“.

Das Programm wird als ZIP-File in dem zuvor festgelegten Zielordner heruntergeladen. Nach dem Extrahieren ist es einsatzbereit.

Nach dem Entpacken von „TeboCam“ klicken Sie auf die Start-Datei um die Anwendung auszuführen.

 

Grundeinstellungen der WebCam

Im Tab „Webcam“ legen Sie als erstes mit dem linken Schieberegler die Empfindlichkeit des Bewegungsmelders fest. Im Bereich „Motion Alarm“ aktivieren Sie die gewünschte Startmethode: „Active“ für sofortigen Start, oder „At Startup“  nach dem Bootvorgang des Computers. Im darunterliegenden Bereich „Active in/at“ wählen Sie aus, wann die Aufzeichnungen beginnen sollen.

Benachrichtigungsoptionen

Wechseln Sie nun zum Tab „Alerts“ um die Einstellungen für die Benachrichtigungen  vorzunehmen. Im ersten Bereich, „Notification Settings“, legen Sie fest, ob Sie per E-Mail benachrichtigt werden möchten. Auch die Qualität und Menge der enthaltenen Bilder werden hier eingestellt.

In „Alert Filename Settings“ vergeben Sie den Dateinamen und den Speicherort der erstellten Fotos. Hier können Sie auch die Fotos mit einem Zeitstempel versehen. Bei „Alert Time Settings“ können Sie die Intervalle der E-Mails der Fotos ändern.

E-Mail-Einstellungen

Wechseln Sie nun zum Tab „Email and Ftp“  um den Email-Versand zu konfigurieren.

Im Bereich „Email Host Settings“ geben Sie die Zugangsdaten Ihres E-Mail-Kontos ein. Klicken Sie auf den Button „Test“ um die Verbindung zu prüfen. In „Email Settings“ geben Sie die Empfängeradresse, sowie die Antwortadresse ein. Weiter unten („Mail Notify“) kann noch ein individueller Nachrichtentext erfasst werden. Möchten Sie die erstellten „Überwachungsfotos“ auf Ihrer Homepage einbinden, dann geben Sie unter „Ftp Settings“ die Zugangsdaten ein. Mit der Schaltfläche „Test“ prüfen Sie auch hier die Verbindung.

Klicken Sie auf „Save Changes“ um alle Änderungen zu speichern. Minimieren Sie nun das Bearbeitungsfenster, verschwindet es von der Taskleiste und wird nur noch bei den „Ausgeblendeten Symbolen“ angezeigt.

 

Der Anbieter „TeboWeb“ bietet bei YouTube etliche Video-Bedienungsanleitungen an, die aber allesamt in englischer Sprache sind. Trotzdem sind alle Videos sehr sauber, langsam und verständlich gesprochen.

Fazit: Witziges, aber doch nützliches Tool, mit dem man aber verantwortungsvoll umgehen sollte. Dieses Tool kann man auch als BabyCam einsetzen, wenn man während des Mittagsschlafs mal kurz zum Nachbarn gehen will.

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Hardware & Software Windows 7

Windows Ressourcenmonitor: Die bessere Alternative zum herkömmlichen Task-Manager

Der Task-Manager ist schon sehr hilfreich, wenn man abgestürzte Programme oder unnötige Prozesse beenden möchte. Benötigt man aber detailliertere Informationen und möchte zum Beispiel wissen, auf welche Dateien ein Prozess zugreift, ist der „normale“ Task-Manager nicht das richtige Tool. Gut, dass es da noch den „Ressourcenmonitor“ gibt. Der ist zwar nicht so bekannt, zeigt aber viel mehr Informationen.

Task-Manager de luxe

Um auf den „Ressourcenmonitor“ zuzugreifen, drücken Sie die Tastenkombination [Windows][R], geben in das Dialogfenster „Ausführen“ den Befehl „resmon“ ein und klicken auf „OK“.

Neben der Anzeige „Übersicht“, die eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen bereithält…

…gibt es noch weitere Informationsbereiche wie die Registerkarte „Arbeitsplatz“, die grafisch den belegten Arbeitsspeicher anzeigt.

Die Registerkarte „CPU“ zeigt alle laufenden Prozesse und die dazugehörenden Dateien an.

Auf der rechten Seite zeigen die Kurvengrafiken die Prozessorauslastung, Netzwerkverkehr und verschiedenes mehr an. Geschlossen wird der „Ressourcenmonitor“ mit der Systemschaltfläche „X“ oben rechts.

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Beruf Hardware & Software Software Windows 7 Windows Vista

Windows 7 und Vista: Durch schnelleres Herunterfahren des Computers schneller in den Feierabend starten

Ist Ihr Computer am Arbeitsplatz sehr langsam und das Herunterfahren dauert endlos lang? Oft liegt das daran, dass der Computer beziehungsweise der Prozessor veraltet oder unterdimensioniert ist. Auch das Schließen von Verbindungen zum Netzwerk können dadurch verzögert werden. Man kann aber ganz einfach mit einigen Registry-Optimierungen den Shutdown erheblich beschleunigen.

So sorgen Sie für ein schnelleres Herunterfahren des Computers:

1. Klicken Sie auf Start und geben in das Suchfeld „regedit“ein und drücken die [Enter] Taste.

2. Im Fenster des „Registrierungs-Editor“ navigieren Sie im linken Bereich im Verzeichnisbaum zum Eintrag „HKEY_LOCAL_Machine | System | CurrentControlSet | Control“.

3. Im rechten Fensterbereich suchen Sie den Eintrag „WaitToKillService-Timeout“. Öffnen Sie diesen Eintrag mit einem Doppelklick. Im Fenster „Zeichenfolge bearbeiten“ ändern Sie den Wert auf „2000“ und bestätigen mit „OK“.

4. Nun suchen Sie wieder im linken Bildschirmbereich im Verzeichnisbaum den Eintrag „HKEY_CURRENT_USER | ControlPanel | Desktop“.

5. Prüfen Sie, ob im rechten Bildschirmbereich ein Eintrag „AutoEndTasks“ existiert. Wenn nicht, dann erzeugen Sie ihn mit einem Rechtsklick in den rechten Bildschirmbereich und wählen im Kontextmenü „Neu | Zeichenfolge“. Als Name müssen Sie „AutoEndTasks“  vergeben.

6. Den neuen Eintrag „AutoEndTasks“ öffnen Sie mit einem Doppelklick und geben als „Wert“ eine „1“ ein. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

7. Schließen Sie das Fenster „Registrierungs-Editor“ und führen einen Neustart des Rechners durch. Erst danach werden die Änderungen wirksam und das Herunterfahren deutlich beschleunigt.