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Windows 10: Installationsdauer von Updates wird erheblich verbessert

Die Installationsdauer des Creators Update im April 2017 dauerte zirka 80 Minuten. Da ist die Download-Zeit der Datenpakete noch gar nicht eingerechnet. Die Installationsdauer bezieht sich dabei nur auf die Zeitspanne, in der ein Windows-10-Rechner nicht verwendet werden kann, da das System mehrfach neu startet. Das soll nun um mehr als 50 Prozent verbessert werden.

Schon im Oktober 2017 wurde die Installationszeit des Fall Creators Update auf 51 Minuten verbessert. Und für das im bevorstehende Spring Creators Update will Microsoft die Installationszeit sogar auf durchschnittlich 30 Minuten reduzieren.

Genau genommen, haben die Microsoft-Programmierer die Installationszeit nicht verkürzt, sondern einige Prozesse in den Hintergrund verschoben, damit man längere Zeit am PC arbeiten kann. Weitere Informationen zu der Verkürzung der Installationszeiten kannst du im Microsoft-Blog lesen.

Ob die versprochene Zeitersparnis funktioniert, werden wir im April 2018 feststellen.

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Installiertes Windows-Update blitzschnell finden

Regelmäßig werden wir von Microsoft mit Patches und Updates für das Windows-Betriebssystem versorgt. Vorausgesetzt, die automatische Update-Funktion ist aktiviert worden. Trotz allem können wir nicht immer hundertprozentig sicher sein, ein wichtiges Update erhalten zu haben. Möchtest du herausfinden ob sich ein bestimmtes Update bereits auf deinem Rechner befindet, ist der herkömmliche Weg sehr zeitaufwendig. Mit diesem Trick sparst du viel Zeit und schonst deine Nerven.

Klassische Liste der installierten Updates

Die Bezeichnungen der Windows Update bestehen aus den Buchstaben KB gefolgt von einer meist siebenstelligen Nummer. Die ganze Liste findest du über Systemsteuerung | Programme | Programme und Funktionen | Installierte Updates. Da für diese Liste keine (effektive) Suchfunktion existiert, muss man lange scrollen, um herauszufinden ob der betreffende Hotfix installiert wurde oder nicht.

Update über den Texteditor finden

Nicht selten sind auf einem Windows-Computer über 300 installierte Updates zu finden. Exportiert man sie in eine Textdatei, kann man mit der Tastenkombination [Strg][F] die Suchfunktion problemlos nutzen.

Dazu rufst du die Eingabeaufforderung auf. Gib in das Suchfeld den Begriff Eingabeaufforderung oder den Befehl cmd.exe ein und starte die Anwendung.

Damit die Textdatei direkt auf deinem Desktop angezeigt wird, wechselst du im Fenster der Eingabeaufforderung mit dem Befehl cd Desktop den Anzeigepfad. Anschließend tippst du systeminfo > info.txt ein und bestätigst die Ausführung des Befehls mit der Taste [Enter].

Der Parameter info.txt bezeichnet den Dateinamen und kann beliebig geändert werden (z. B. Update.txt).

Nach ein paar Augenblicken stehen alle Informationen zur Verfügung und werden in der Textdatei auf deinem Desktop abgelegt.

Wenn du diese Textdatei jetzt öffnest, kannst du mit dem Shortcut [Strg][F] die Suche aufrufen und die gewünschte Update-Nummer eingeben.

Das geht doch viel schneller als die Liste  mit dem Scroll-Rad zu durchsuchen, oder?

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Windows 10: Neustart-Zwang nach Systemupdate verzögern

Seit der Veröffentlichung von Windows 10 haben es die Computerbesitzer schwerer, Systemupdates zu verhindern oder manuell herunterzuladen. Das betrifft im gleichen Maße auch den erforderlichen Computer-Neustart nach der Update-Installation. Zumindest kann man den Zeitpunkt so wählen, dass der Neustart dann stattfindet, wenn er am wenigsten stört.

Zur individuellen Neustart-Terminierung öffnest du das Startmenü und klickst auf das Zahnrad-Icon (= Einstellungen). Alternativ kannst du auch die Tastenkombination [Windows-Taste][I] verwenden.

Wähle die Kategorie Update und Sicherheit aus, öffne im Bereich Updateeinstellungen die Option Nutzungszeit ändern, und lege den Zeitraum (maximal 12 Stunden) deiner Computertätigkeit fest.

Während dieser Nutzungszeit erfolgt kein automatischer Computer-Neustart. Über den Link Neustartoptionen, der ebenfalls im Bereich Updateeinstellungen zu finden ist, stellst du die Zeit ein, in dem ein Computer-Neustart am wenigsten stört.

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Windows Sicherheitslücke seit fast 20 Jahren aktiv

Eine Sicherheitslücke die es bereits seit Windows 95 gibt, hat durch die Vogel-Strauß-Politik von Microsoft fast zwei Dekaden überdauert. Nach der Entdeckung wurde die Gefahr von Firmenseite immer wieder heruntergespielt, gleichzeitig riet man aber zu einem Update. Über das Sicherheitsleck ist es möglich, die Logindaten eines Benutzers auszuspähen. Damit hätten Angreifer über das Microsoft-Live-Konto die Möglichkeit des Zugriffs auf viele Dienste wie Outlook.com, OneDrive oder Hotmail.

Angreifbar ist die NetBios-Schnittstelle, die bei einer Netzwerkanmeldung die Zugangsdaten als NTLM-Hash übermittelt und dann den Zugriff auf das LAN freigibt.

Seit kurzem haben sich die Redmonder dazu herabgelassen, diesen (unwichtigen..!) Bug zu schließen. Das Sicherheitsupdate wurde bereits am Patchday im Juni 2016 an die Windows-User verteilt, aber nur für Windows 8 und Windows 10.

Bei älteren Betriebssystemen, insbesondere bei denen die nicht mehr unterstützt werden, muss man selbst Hand anlegen und die NetBios-Schnittstelle vom Internet kappen.

Das bringt für den normalen Windows-Betrieb keine Nachteile, da hier nur verhindert wird, dass von außen Daten abgegriffen werden können.

NetBIOS bei Windows 7 deaktivieren

Öffne den Windows Explorer und klicke im Verzeichnisbaum auf der linken Seite mit der rechten Maustaste auf Netzwerk | Eigenschaften. Im Fenster Netzwerk und Freigabecenter klickst du links auf den Link Adaptereinstellungen ändern.

Dann öffnest du mit einem Rechtsklick auf die Verbindung die ins Internet führt, das Kontextmenü und wählst die Eigenschaften aus. Auf dem Reiter Netzwerk markierst du die Option Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4) und klickst dann auf den Button Eigenschaften, gefolgt von Erweitert in der nächsten Dialogbox.

Auf der Registerkarte WINS aktivierst du die Einstellung NetBIOS über TCP/IP deaktivieren und speicherst die Änderung mit OK.

Windows XP

Bei diesem Betriebssystem wird die Deaktivierung des NetBIOS auf die gleiche Weise durchgeführt. Hier findest du die Netzwerkeigenschaften bereits auf dem Desktop oder im Startmenü.

Tipp:

Werden neue Treiber installiert oder die Alten aktualisiert, empfiehlt es sich, diese Einstellungen zu kontrollieren. Die Verbindung zwischen NetBIOS und TCP kann auch wieder reaktiviert werden. Am besten ist es, die Ports 137-139, sowie 445 in der Firewall (UDP und TCP) zu schließen.

Mit dem Port-Scanner Nmap kannst du deine eigene IP auf offene Ports ganz einfach kontrollieren. Das Tool ist auf der Webseite des Herstellers und anderen Quellen im Netz, zum Beispiel bei Chip.de, kostenlos erhältlich.

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Das große Windows 10 Geburtstags-Update ist da

Es ist endlich da, das Anniversary Update, das erste große Update für Windows 10. Seit heute wird das 3 GB große Update das auch Redstone 1 genannt wird, in zeitlich versetzten Wellen an die Nutzer verteilt. Diese Praxis dient zum Einen der Entlastung der Microsoft-Server, zum Anderen wird der Download für uns dadurch wesentlich stabiler.

Im Idealfall ist alles innerhalb von fünf Minuten heruntergeladen. Bei den meisten Usern dürfte das Herunterladen aber länger dauern. In der Regel sollte man dafür 15 – 20 Minuten veranschlagen.

Gute Gelegenheit für einen Hausputz

Bevor das Update installiert wird, empfiehlt es sich ein Backup persönlicher Dateien, wie Dokumente und Fotos, anzulegen. Normalerweise ist das bei einem Update kein Problem, aber der Zeitpunkt ist ideal um ein wenig aufzuräumen. Ebenso können ältere Programme und Tools, die du nicht mehr benötigst, gelöscht werden.

Nach der Installation kann man sich an etlichen Neuerungen und Verbesserungen erfreuen. So wurden die Schnittstellen für Hilfstechnologien verbessert, das Startmenü wurde nochmals optimiert und die Uhrzeit/Datumsanzeige in der Taskleiste wurde um eine Liste anstehender Termine ergänzt.

Viele Verbesserungen, mehr Sicherheit und neue Features

Windows 10 setzt jetzt verstärkt auch auf die Eingabe per Stift. Per Ink-Technologie kann man handschriftliche Notizen am Bildschirm erstellen, aber auch zeichnen und malen.

Und der beliebte Dark-Mode, der bisher nur umständlich über die Registry aktiviert werden konnte, ist nun offiziell einstellbar. Unter System und Sicherheit kann man auch eine Nutzungszeit festlegen, die verhindert, dass der PC nach Update automatisch heruntergefahren wird und so den Arbeitsprozess unterbricht.

Windows Defender: Auch Ausgeschaltet ist er nützlich

Eines der wichtigsten Neuerungen betrifft das hauseigene Antivirentool Windows Defender. Er lässt sich als zusätzliche Verteidigungslinie gegen Virenangriffe einrichten. Dabei musst du nicht auf dein bevorzugtes Antivirenprogramm verzichten. Auch im ausgeschaltetem Zustand kann sich der Defender für zusätzliche Virenscans selbstständig einschalten.

Cortana trotz Sperrbildschirms nutzen

Außerdem kann man nun Cortana auch für einige Aufgaben direkt aus dem Sperrbildschirm heraus bedienen und über Benachrichtigung und Aktionen ist ein besseres Feintuning der App-Benachrichtigungen möglich.

Für Profis und Nerds

Das seit Jahrzehnten von Unix- und Linux-Rechnern bekannte Bash (Bourne-again shell) ist nun auch bei Windows 10 angekommen. Aber das ist eher ein Thema für Programmierer, den „Normal-Nutzer“ dürfte dieses Tool wohl kaum interessieren.

Alternativer Download

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt der umfangreichen Änderungen des Anniversary Updates. Wie oben bereits erwähnt, wird das Update in zeitlich versetzten Rollouts verteilt. Da können im schlimmsten Fall ein paar Tage vergehen, bis es automatisch verfügbar ist. Du kannst es aber auch per Microsoft Internet Explorer über den Windows Update Katalog direkt herunterladen.

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Alles Neu macht der Mai. Auch beim Microsoft-Patchday.

Jeder zweite Dienstag im Monat ist bei Microsoft Update-Tag. An diesem Tag werden Sicherheitsupdates und Programmverbesserungen zum Download bereitgestellt. Wer bei seinem Windows-Rechner die empfohlene Updateautomatik eingeschaltet hat, bei dem werden die Updates ohne manuelles Eingreifen heruntergeladen und installiert. Wer aber auf die automatischen Updates nicht aktiviert hat und einen manuellen Download bevorzugt, der hat seit Mai 2016 erstmalig Pech.

Zwei wichtige Änderungen

Das selektive Herunterladen von Updates über das Microsoft Download Center ist ab sofort nicht mehr möglich. Zumindest für uns private Nutzer.

Außerdem wurde im Mai mal wieder das Update KB3035583 verteilt. Dieses Paket enthält einerseits die Upgrade-Dateien für Windows 10 und andererseits aktiviert es das Upgrade-Tool GWX (= Get Windows X) das dafür sorgt, dass Windows 10 automatisch installiert wird.

Einzelupdates nur für Firmen

Für Unternehmen stehen über den Windows Update Katalog weiterhin Einzelupdates zur Verfügung. Die selektiven Downloads sind aber nur mit dem Microsoft Internet Explorer und einem entsprechenden Plug-In möglich.

Das Plug-In für den Windows Update Katalog findest du über die URL https://catalog.update.microsoft.com/. Rufe die Seite über den IE6 oder höher auf und installiere das Plug-In. Danach kannst du über die Eingabe der KB-Nummer (ohne die Buchstaben) die gewünschten Update-Dateien herunterladen.

Wer auch zukünftig nur auf Einzelupdates zurückgreifen möchte, der wird es deutlich schwerer haben diese Dateien im Web zu finden. Verschiedene Onlineportale wie beispielsweise Chip.de kündigten bereits an, zukünftig auch Windows-Einzelupdates anbieten zu wollen. Ob das wirklich realisiert werden kann, steht aber noch in den Sternen.

Apropos Zukunft…

Der nächste Windows-Sterbefall steht auch schon fest. Das schon seit langem dahinsiechende Windows Vista wird es nächstes Jahr hinter sich haben. Dann erhält Vista am 11. April 2017 die letzte Ölung in Form eines finalen Sicherheitsupdates. Dann ist Schluss.

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Alte Backup-Dateien von Windows-Servicepacks und Updates finden und löschen

Jeden zweiten Dienstag im Monat startet bei Microsoft der sogenannte Patch-Day. An diesem Tag werden Updates für Windows-Rechner zum Download bereitgestellt. Das bedeutet aber auch, das bei der Installation dieser neuen Patches, Backup-Dateien von alten Updates automatisch angelegt werden. Mit der Zeit belegen diese Datensicherungen jede Menge Speicherplatz auf der Festplatte. Diese kann man aber recht einfach finden und löschen.

Auch wenn mancher Nutzer auf dem Standpunkt steht, dass dies bei heutigen Rechnern und deren großen Festplatten nicht so ins Gewicht fällt, so steht fest, dass diese alten Dateien trotzdem zu Lasten der Performance geht.

Dabei ist das Entfernen der alten Dateileichen gar nicht so zeit- und arbeitsintensiv wie zu befürchten wäre.

Dazu ruft man das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R] auf, gibt den Befehl cleanmgr ein und bestätigt die Eingabe mit OK oder der [Enter]-Taste.

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Dann wählt man im Fenster der Datenträgerbereinigung das betreffende Laufwerk, auf dem das Betriebssystem installiert ist, aus (normalerweise Laufwerk C).

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Der Laufwerks-Scan startet daraufhin und nach ein paar Augenblicken öffnet sich das Auswahlfenster für die Datenträgerbereinigung. Hier aktivierst du die Option Windows Update Bereinigung und, falls vorhanden, die Option Service Pack Sicherungsdateien.

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Wird die Windows Update Bereinigung nicht angezeigt, dann klickst du auf die Schaltfläche Systemdateien bereinigen, damit der Systemscan erneut startet. Danach wird die gewünschte Option angezeigt.

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Wiederhole nun die Auswahl der beiden Optionen und bestätige die Auswahl mit OK und den Nachfolgedialog mit dem Button Dateien löschen.

Je nach Menge der zu löschenden Daten, kann der Löschvorgang einige Minuten dauern.

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Windows 7 und XP: So ändern Sie beim Windows-Kalender den Wochenbeginn

Montags ist Wochenbeginn. Jedenfalls bei den Meisten. Wer für seine Wochen- oder Monatsplanung aber einen anderen Wochentag benötigt, der kann mit der Standardeinstellung des Windows-Kalenders nichts anfangen. Der Tag des Wochenbeginns kann aber in der Registry ganz einfach geändert werden.

bild-1-windows-xp-win7-7-microsoft-woche-beginnen-wochenbeginn-aendern

Öffnen Sie dazu mit der Tastenkombination [Windows][R] das Fenster „Ausführen“, geben Sie den Befehl regedit ein, und bestätigen Sie mit „OK“.

bild-1-regedit-registry-bibliothek-erweitert-windows-explorer-haengt-verzoegert-reagiert-dword-wert-hinzufuegen

Dann navigieren Sie in der Registry zu folgendem Schlüssel:

HKEY_CURRENT_USERControl PanelInternational

Im Schlüssel „International“ suchen Sie den Eintrag „iFirstDayOfWeek“…

bild-2-registry-oeffnen-navigieren-kalender-wochenbeginn-tag-wochentag-aendern-first-day-week-schluessel

…und öffnen ihn mit einem Doppelklick. Im Feld „Wert“ ändern Sie die Kennziffer für den gewünschten Tag des Wochenbeginns. Mit „OK“ bestätigen Sie die Änderung.

bild-3-wochenbeginn-kennzahl-wert-eingeben-bestaetigen-ok-ifirstdayofweek-unterschluessel-windows-kalender-standard-einstellung

Folgende Kennziffern stehen zur Verfügung:

  • 0 = Montag
  • 1 = Dienstag
  • 2 = Mittwoch
  • 3 = Donnerstag
  • 4 = Freitag
  • 5 = Samstag
  • 6 = Sonntag

Die Änderung wird sofort aktiv und der Kalender zeigt den neuen Wochenanfang.

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