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Versteckte Dateien mit der Eingabeaufforderung finden

Verschiedene Dateien, meistens Systemdateien, werden im Windows-Explorer nicht angezeigt, damit keine versehentliche Änderung oder Löschung an ihnen vorgenommen werden kann. Zwar gibt es verschiedene Möglichkeiten sie wieder sichtbar zu machen, die aber einen gewissen Arbeitsaufwand erfordern. Sollen die versteckten Dateien nur angezeigt oder aufgelistet werden ohne sie zu bearbeiten, dann geht das über die Eingabeaufforderung am einfachsten.

Öffne die Eingabeaufforderung über das Startmenü mit cmd und klicke auf den Eintrag in der Ergebnisliste.

In der Eingabeaufforderung navigierst du zuerste zum betreffenden Verzeichnis. Der Befehl dir listet alle sichtbaren Dateien dieses Ordners auf. Erweitere den Befehl dir um die Parameter /A und /AH und bestätige die Befehlseingabe mit [Enter].

Die versteckten Dateien werden nun angezeigt. Durch Hinzufügen weiterer Parameter, wie /O und /N werden die Dateien zusätzlich nach Namen sortiert.

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Kommandozeilen-Inhalte schnell in die Zwischenablage kopieren

Wenn Ergebnisse aus der Eingabeaufforderung in Word-/Excel-Dokumente oder E-Mails eingefügt werden sollen, kann dies per Screenshot geschehen. Wird das aber nicht gewünscht, dann kann man mit einem kleinen Zusatzbefehl die Kommandozeilen-Inhalte auch direkt in die Zwischenablage kopieren.

Anschließend fügen Sie per Tastenkombination [Strg][V] den Inhalt in das gewünschte Dokument ein.

Aber alles der Reihe nach…

1. Rufen Sie das Fenster „Ausführen“ mit der Tastenkombination [Windows][R] auf, geben Sie den Befehl cmd ein, und klicken Sie auf „OK“.

2. Um beispielsweise den Inhalt des Befehls „dir“ in die Zwischenablage kopieren,…

…hängen Sie an den ursprünglichen Befehl noch die Erweiterung „| clip“ an und drücken Sie wieder die Taste [Enter].

Im Ganzen sieht das dann so aus:

dir  | clip

3. Zum Einfügen der in der Zwischenablage befindlichen Inhalte, öffnen Sie zum Beispiel Word, Excel oder eine neue E-Mail und fügen diese per Rechtsklick oder mit der Tastenkombination [Strg][V] in das Dokument ein.

Mit diesem Trick kann man auch andere Befehls-Inhalte in die Zwischenablage befördern. So kopieren Sie beispielsweise mit dem Befehl ipconfig /all | clip die Netzwerkkonfiguration…

…und mit tree | clip die Verzeichnisstruktur in die Zwischenablage.

Diese Befehlserweiterung funktioniert mit den älteren Windows-Betriebssystemen leider nicht. Erst ab Vista aufwärts.

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Windows 7, Vista und XP: Verzeichnisinhalt mit dem Windows-Explorer ausdrucken

Wenn man den Inhalt eines Verzeichnisses als Ausdruck benötigt, ist man normalerweise gezwungen, einen Screenshot anzufertigen oder mit dem relativ umständlichen Tree-Befehls zu hantieren. Dieses Verfahren ist mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden. Einfacher geht es mit dem Tool „Microsoft Fix it“, das den Inhalt eines beliebigen Verzeichnisses einfach per Rechtsklick ausdruckt.

Verzeichnisliste direkt aus dem Explorer drucken

Den kostenlosen Download für das Explorer-Addon finden Sie auf der Support-Seite von Microsoft unter

support.microsoft.com/kb/321379/de#FixItForMeAlways

Zur Installation klicken Sie auf die Schaltfläche „Fix it“. Der Download sowie die Installation erfolgen dann automatisch. Folgen Sie einfach den Download- und Installations-Anweisungen, um die Installation abzuschließen.

Um den Inhalt eines Verzeichnisses auszudrucken, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den gewünschten Ordner und wählen im Kontextmenü die Option „Print Directory Listing“.

Daraufhin startet automatisch eine Batch-Datei, die mit dem Befehl „dir“ den Inhalt des ausgewählten Verzeichnisses als Text speichert und ihn an den Texteditor Notepad übergibt. Der Ausdruck startet ebenfalls automatisch.

Einfacher geht es nun wirklich nicht mehr…

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Sicher ist Sicher: Vor Änderungen an der Registry eine Kopie der Registrierdatenbank anlegen

In vielen Artikeln von Tipps, Tricks & Kniffe geht es um Änderungen im Registrierungseditor. Wird aber aus Versehen ein fehlerhafter Eintrag erzeugt oder versehentlich ein Eintrag gelöscht, kann es passieren, dass Windows nicht mehr (richtig) startet. Sicherheitshalber sollten Sie daher spätestens vor jeder beabsichtigten Änderung eine Kopie der Registry anlegen. Mit dem kostenlosen Tool „Erunt“ lässt sich das schnell und unkompliziert erledigen.

Registry-Backup mit „Erunt“

Das passende Backup-Tool „Erunt“ ist in zwei Versionen erhältlich. Die „größere“ Version mit 772 Kb enthält zusätzlich die „Uninstall“-Funktion. Die kleinere, 501 Kb große Datei, enthält lediglich die notwendigen Dateien zur Registry-Sicherung. Nutzer der Windows NT – Version müssen ohnehin zur kleineren Version greifen, da hier die Uninstall-Funktion nicht funktioniert.

„Erunt“ ist kompatibel mit Windows NT, 2000, 2003, XP, Vista und Windows 7. Bei den beiden letzteren muss die Benutzerkontensteuerung vor der Installation und vor jedem Anlegen einer neuen Sicherung abgeschaltet werden, damit das Tool den Zugriff auf die Registry erhält. Wie das funktioniert, wird natürlich auch in diesem Artikel erläutert.

Erunt-Download

Rufen Sie die Webseite www.larshederer.homepage.t-online.de/erunt auf,…

…und scrollen Sie zu den Download-Anbietern. Für die größere Datei (772Kb) mit der Unistaller-Funktion werden Sie zu externen Download-Anbietern weitergeleitet. Die kleinere Version ist hier direkt über die Server eins bis drei herunterladbar.

Klicken Sie auf einen der Download-Links, wählen Sie im Nachfolgedialog mit dem Button „Speichern“ den Zielort aus, und laden Sie die Zip-Datei herunter.

Installationsvorbereitung für Windows 7 und Vista

Windows 7 und Vista Nutzer müssen nun vor dem Entpacken und Installieren die Benutzerkontensteuerung abschalten. Dazu drücken Sie die Tastenkombination [Windows][R], geben den Befehl „msconfig“ ein und drücken [Enter] oder klicken auf „OK“.

Im nächsten Fenster, der „Systemkonfiguration“, wechseln Sie zur Registerkarte „Tools“, markieren den Eintrag „UAC-Einstellungen ändern“ und klicken auf „Starten“.

Das Fenster der Benutzerkontensteuerung öffnet sich, den Schieberegler auf der linken Seite bewegen Sie ganz nach unten bis zur Meldung „Nie benachrichtigen“. Mit der Schaltfläche „OK“ und dem nachfolgenden Sicherheitshinweis bestätigen Sie das Abschalten der Benutzerkontensteuerung. Starten Sie anschließend Ihren Rechner neu.

Entpacken, installieren und Sicherung anlegen

Starten Sie jetzt den Windows-Explorer, navigieren Sie zum Speicherort von „Erunt“, entpacken und installieren das Tool.

Starten Sie „Erunt“ mit einem Doppelklick auf die Startdatei und bestätigen Sie das Welcome-Fenster mit „OK“.

Im nächsten Fenster geben Sie den Pfad zum Speicherort ein, oder navigieren dorthin mit der Schaltfläche „…“. Bestätigen Sie dieses Fenster mit „OK“. Wenn die Zieldatei nicht existiert, bestätigen Sie die nachfolgende Meldung ebenfalls mit „OK“.

Das Statusfenster „Backing up registry to…“ informiert über den Fortschritt des Sicherungsvorgangs.

Nach erfolgreichem Backup beenden Sie den Sicherungsvorgang mit „OK“.

Rufen Sie nun wieder die Benutzerkontensteuerung auf und bewegen Sie den Schieberegler auf die vorherige Position (zum Beispiel „Standard“) zurück.

Registry wiederherstellen

Um um eine beschädigte Registry wiederherzustellen, starten Sie den Computer neu, drücken beim Hochfahren die Taste [F8] und wählen „Abgesicherter Modus mit Eingabeaufforderung“.

Wechseln Sie mit dem Befehl

cd c:registry-sicherung

gefolgt von [Enter] in den Sicherungsordner (gegebenenfalls müssen Sie hier den von Ihnen gewählten Ordnernamen eingeben).

Listen Sie anschließend mit dem Befehl dir alle Sicherungsdateien auf und wechseln mit

cd dateiname

in die Datei, dessen Sicherung Sie wiederherstellen möchten. „Dateiname“ ist ein Platzhalter, den Sie durch Ihren Datei ersetzen müssen. In diesem Beispiel ist es „07.06.2012“.

Als letzten Arbeitsschritt geben Sie den Befehl

erdnt silent sysreg

ein und drücken wieder die [Enter]-Taste. Nach einem Neustart des Computers ist die Registry wieder hergestellt.

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