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Google Chrome: Autostart von Werbevideos verhindern

Automatisch startende Browser-Videos können zu einer nervenaufreibenden Angelegenheit mutieren. Wie beim Fernsehen, werden viele Werbevideos im Web ebenfalls zu laut abgespielt. Die Lautstärke kann hierbei oft nicht beeinflusst werden. Hier hilft dann nur das Stummstalten der Lautsprecher. Du kannst aber auch mit einem Addon deinem Chrome-Browser den Autostart von Videos verbieten.

Allerdings muss man zwischen Flash und dem neueren HTML5 unterscheiden. Flash-Videos kann man über die Browser-Einstellungen unterdrücken, bei HTML5-Inhalten geht das leider nicht.

Chrome Extensions

Für den Chrome-Browser ist im Web Store die Erweiterung Disable HTML5 Autoplay kostenlos erhältlich. Nach der Installation blockt das Addon automatisch jedes Video. Zum Abspielen ist dann wieder ein Mausklick auf den Start-Button erforderlich. Außerdem wird der Browser-Leiste ein Symbol hinzugefügt, über das die Erweiterung aus- und eingeschaltet werden kann.

Opera Browser

Auch andere, auf dem Chromium basierende Browser benötigen eine entsprechende Erweiterung. Der Comodo Dragon ist beispielsweise mit dem Chrome Web Store kompatibel und die Erweiterungen können ohne Probleme heruntergeladen werden.

Wer aber den norwegischen Opera verwendet, muss die Erweiterung Disable HTML5 Autoplay bei Opera-Add-ons herunterladen. Die Bedienung, sowie die Funktionen sind aber identisch.

Firefox

Nur beim Firefox ist diesmal kein Addon notwendig um den Autostart von Videos zu verhindern. Es reicht eine kleine Änderung per about:config. Wie das funktioniert, erfährst du in diesem Artikel.

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Hardware & Software Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows Vista Windows XP

Beliebige Tasten der Computerkeyboards vorübergehend abschalten

Speziell die PC-Gamer kennen das Problem mit versehentlich gedrückten Tasten. Mitten in der Action wechselt der PC plötzlich zum Desktop oder eine andere Aktion beendet deine Glückssträhne. Ab sofort ist Schluss mit versehentlich gedrückten Tasten.

Mit der Freeware Simple Disable Key von 4dots Software kannst du jede beliebige Taste auf deinem Keyboard deaktivieren. Der Vorteil des Tools ist, dass es keine Änderungen im Windows-Betriebssystem vornimmt. Die Tasten werden nur dann abgeschaltet, wenn Simple Disable Key im Hintergrund aktiv ist.

Außerdem kann man festlegen ob die betreffenden Tasten immer, zeitweise oder nur bei speziellen Programmen blockiert werden sollen. Aber alles der Reihe nach.

Nach dem Download und der Installation startest du das Programm Simple Disable Key und stellst die Programmsprache mit der Option Language von Englisch auf Deutsch um. Die Übersetzung ist nicht ganz perfekt, reicht aber vollkommen aus.

Die Bedienung des Tools ist sehr einfach. Klicke in das Eingabefeld Schlüssel und betätige anschließend die Taste, die blockiert werden soll. Sie wird automatisch erkannt. Mit dem grünen Plus-Button wird die Taste der Blockadeliste hinzugefügt.

Über das Aufklappmenü der Option Disable (Deaktivieren) legst du fest, wann die Taste abgeschaltet werden soll. Zur Auswahl stehen die Einstellungen Immer (Always), Programm (Program) und Zeitplan (Schedule).

Je nach Optionsauswahl sind weitere Einstellungen, wie beispielsweise Datum und Zeit oder die Nennung von Zielprogrammen, erforderlich.

Hinweis

Beim Download von Simple Disable Key könnte dein Antivirenprogramm Alarm schlagen und das Tool als Virus einstufen. Sollte dies der Fall sein, musst du eine Ausnahme für den Tasten-Blocker anlegen.

Simple Disable Key funktioniert mit allen Betriebssystemen ab Windows XP.

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Hardware & Software Windows 7

Der Task-Manager startet nicht mehr? So wird er wieder reaktiviert.

Der Windows-Taskmanager wird mit der Tastenkombination [Strg][Umschalt][Esc] oder mit dem altbekannten „Affengriff“ [Strg][Alt][Entf] geöffnet. Es kann aber auch mal, insbesondere nach Abstürzen, vorkommen, dass der Taskmanager nicht mehr startet. Meist wurde dann der Registry-Eintrag des Taskmanagers beschädigt oder geändert. Das ist aber kein Grund zur Panik. Mit ein paar Handgriffen ist der Task-Manager schnell wieder einsatzbereit.

task-manager-defekt-aufrufen-geht-nicht-windows-7- win7-registry-fehler-beheben

Dazu startest du den Registrierungseditor über das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl regedit.

ausfuehren-regedit-editor-starten-wiederherstellen-taskmanager-win7

Im Anschluss navigierst du zu folgendem Registry-Schlüssel:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System

registry-schluessel-eintrag-navigieren-win7-task-manager-neustart-wert-disable-taskmgr

Im Ordner System sollte sich der Eintrag Disable TaskMgr befinden. Öffne diesen mit einem Doppelklick und ändere den Wert auf 0 (Null).

Nach einem Computer-Neustart sollte der Task-Manager dann wieder funktionieren.

Registry-Eintrag „System“ fehlt?

Ist aber der Ordner System nicht vorhanden, dann ist das kein Registry-Problem. Hier helfen dann die Gruppenrichtlinien weiter. Starte das Tool am besten über das Startmenü. Gib in das Suchfeld gpedit.msc ein und klicke dann auf den Programmeintrag.

gruppenrichtlinien-task-manager-neu-starten-gpedit

In den Gruppenrichtlinien navigierst du zu folgendem Verzeichnis:

Benutzerkonfiguration | Administrative Vorlagen | System | Str+Alt+Entf (Optionen)

In diesem Ordner findest du die Option Task-Manager entfernen.

benutzer-konfiguration-administrative-vorlagen-taskmanager-neustart-fehler-aufrufen

Öffne den Eintrag mit einem Doppelklick, wähle die Option Nicht konfiguriert, und bestätige die Änderung mit OK.

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Jetzt ist der Task-Manager wieder einsatzbereit und das Programmfenster der Gruppenrichtlinien kann beendet werden.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows Vista Windows XP

Haben Sie sich schon wieder die nervige ASK-Toolbar nach einem Java-Update eingefangen? So verhindern Sie das zukünftig.

Die ASK-Toolbar ist neben Delta, Babylon und Incredibar die häufigste Nervensäge,  die man sich bei Downloads einfangen kann. Für die ASK-Toolbar sind jedoch die wiederkehrenden Java-Updates eine willkommene Verbreitungsmöglichkeit. Einmal nicht aufgepasst und man bereut den Download. Zumindest für die Java-Updates kann man eine Neuinfektion automatisch minimieren.

Mit einem wenig bekannten Trick verhindert man über die Registry die Installation des unerwünschten Nervtöters. Öffnen Sie dazu das Fenster Ausführen, geben Sie den Befehl regedit ein, und klicken Sie auf OK.

regedit-java-update-toolbar-ask-junkware-verhindern-installation-registry

Dann navigieren Sie beim 32-Bit-Windows zu folgendem Eintrag:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\JavaSoft

Bei der 64-Bit-Version heißt der Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\JavaSoft

Mit einem Rechtsklick in den rechten Bildschirmbereich öffnen Sie das Kontextmenü. Wählen Sie Neu | Zeichenfolge

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…und geben Sie dem neuen Eintrag den Namen Sponsors. Dann öffnen Sie diesen mit einem Doppelklick, geben als Wert DISABLE ein und bestätigen Sie mit OK. Der Registrierungseditor kann jetzt wieder geschlossen werden.

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Ab sofort wird der Download der Toolbars bei zukünftigen Java-Updates unterbunden.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Infomeldungen des System-Trays deaktivieren

Nerven Sie die Informations-Sprechblasen beim Einstecken von USB-Sticks auch? Wenn man häufig die USB-Sticks wechselt, dann kann man sich bestimmt noch daran erinnern und benötigt keine entsprechende Systeminformation. Diese Sprechblasen können mit einem zusätzlichen Schlüssel in der Registry deaktiviert werden.

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Deaktivierung nur über die Registry

Möchte man dann zu einem späteren Zeitpunkt die System-Tray-Informationsmeldungen wieder einschalten, dann löscht man diesen Unterschlüssel wieder, oder ändert ganz einfach dessen Wert.

Kommt das häufige Wechseln von USB-Sticks nur periodisch vor, dann empfiehlt es sich, für diesen Registry-Schlüssel ein Lesezeichen anzulegen. So erreicht man dann den benötigten Schlüssel mit einem Mausklick. Wie das geht, erfahren Sie in diesem Artikel.

Bevor aber das Lesezeichen angelegt werden kann, muss erst einmal der Schlüssel erzeugt werden.

Öffnen Sie dazu das Fenster „Ausführen“ mit der Tastenkombination [Windows][R], geben Sie dort den Befehl regedit ein, und drücken Sie die [Enter]-Taste.

foto-2-regedit-ausfuehren-fenster-registry-registrierungseditor-oeffnen-device-install-dword

Neue Schlüssel „DeviceInstall“ und „Settings“

Im Registrierungseditor navigieren Sie zu folgendem Ort:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows

Legen Sie im Verzeichnis „Windows“ per Rechtsklick und „Neu | Schlüssel“ einen Schlüssel namens „DeviceInstall“ an.

foto-3-unterschluessel-hkey-local-machine-policies-device-install-anlegen

Im neuen Schlüssel „DeviceInstall“ legen Sie auf diese Weise noch einen Unterschlüssel mit Namen „Settings“ an.

Hier erstellen Sie mit einem Rechtsklick und „Neu | DWORD-Wert (32-Bit)“ den DWORD-Wert „DisableBalloonTips“ an.

foto-4-weiterer-unterschluessel-dword-wert-settings-deviceinstall-32-bit

Öffnen Sie „DisableBalloonTips“ mit einem Doppelklick und ändern Sie den Wert auf „1“.

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Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“. Danach wird keine Sprechblase mehr an das Einstecken eines USB-Sticks erinnern.

Um zukünftig das  Ein- und Ausschalten der System-Meldungen zu beschleunigen, können Sie nun das Registry-Lesezeichen anlegen.

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Internet & Medien Internet Explorer

Internet Explorer 10: Abschalten der Passwortanzeige in Klarschrift

Mit dem Internet Explorer 10 kam, warum auch immer, eine Kennwortanzeige in Klarschrift. Beim Anmelden auf einer Webseite kann das Passwort kurzfristig als Klartext angezeigt werden. Das hat zwar den Vorteil dass man die Richtigkeit schnell überprüfen kann, ist aber aus Sicherheitsgründen eher bedenklich. Schultergucker können so blitzschnell das Kennwort erspähen. Wer das nicht möchte, kann die Klartextanzeige von Kennwörtern abschalten.

Kennwörter in Klarschrift? Bitte nicht

So funktioniert das Anzeigen des Passworts in Klarschrift: Wenn Sie auf Anmelde-Formularen das Passwort eingeben, erscheint im rechten Bereich des Eingabefeld ein kleinen Augen-Symbol. Klicken Sie auf dieses Icon, wird das Passwort lesbar angezeigt. Diese Funktion lässt sich in der Registry abschalten.

bild-1-ie-internet-explorer-microsoft-kennwort-klarschrift-anzeige-kurzfristig-passwort-abschalte

Dazu öffnen Sie das Fenster „Ausführen“, geben dort den Befehl „regedit“ ein und klicken auf „OK“.

bild-2-internet-explorer-windows-7-win7-win8-8-microsoft-ausschalten-registry-registrierungseditor-icon-auge-symbol-klartext-verhindern

Anschließend navigieren Sie im Verzeichnisbaum der Registry zu folgendem Schlüssel:

HKEY_CURRENT_USERSoftwarePoliciesMicrosoftInternet ExplorerMain

Sind die beiden letzten Schlüssel „Internet Explorer“ und „Main“ noch nicht vorhanden, dann legen Sie die beiden Schlüssel mit „Bearbeiten | Neu | Schlüssel“ an.

bild-3-registry-ausführen-regedit-registrierungseditor-neu-schlüssel-erzeugen-anlegen-nicht-vorhanden-hkey-current-user

Dann erzeugen Sie im Schlüssel „Main“ mit „Bearbeiten | Neu | DWORD-Wert (32-Bit)“ einen neuen Eintrag und geben diesem den Namen „DisablePasswordReveal“.

bild-4-registrierungseditor-schlüssel-neu-anlegen-dword-wert-eintrag-disable-password-reveal-erzeugen

Im letzten Schritt öffnen Sie den Eintrag „DisablePasswordReveal“ mit einem Doppelklick und ändern den Wert von „0“ (Null) auf „1“.

bild-5-registry-eintrag-erzeugen-dword-wert-ändern-eins-passwort-klartext-abschalten-verhindern

Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“, schließen Sie den Registrierungseditor, und führen Sie einen Computer-Neustart durch. Danach werden im Internet Explorer 10 keine Kennwörter mehr in Klarschrift angezeigt.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows Vista Windows XP

Mit Windows 7 Firewall Control auch ausgehende Datenverbindungen kontrollieren

Die Windows Firewall ist so konzipiert, dass sie eingehende Bedrohungen abwehren soll. Leider gibt es keine automatisierte Rückfrage, sobald ein Programm Daten ins Internet sendet. Abgehende Datenverbindungen lassen sich nur komplett oder gar nicht blockieren. Um abgehende Datenströme zu unterbinden, benötigt man ein kleines Zusatzprogramm vom Anbieter „Sphinx Software“. In der Regel reicht die kostenlose Version „Windows 7 Firewall Control“ aus.

Die Software erweitert die Windows-Firewall und meldet automatisch, sobald eine Anwendung versucht eine Datenverbindung aufzubauen. Sie meldet aber auch eingehende Datenströme. Die einzige Einschränkung der kostenlosen Version ist, dass sie Verbindungen von Windows-Systemprogrammen nicht blockiert.

Download und Installation

Um das Programm herunterzuladen, rufen Sie die Webseite „www.sphinx-soft.com“ in Ihrem Browser auf und wechseln zum Bereich „Download & Buy„. Dort wählen Sie in der Spalte „Free“ die für Sie passende Version aus, klicken auf den Button „Download“ und folgen den Installationsanweisungen.

Bearbeiten der Meldungen

Nach dem Herunterladen und der Installation ist das Programm direkt aktiv und überwacht die Datenverbindungen. Wird eine Verbindung erkannt, öffnet sich das Programmfenster automatisch.

Im linken Bereich „Application“ wird das Programm angezeigt, dass versucht Daten zu senden. Darunter wird der Speicherort der Anwendung angezeigt. Im rechten Bereich „Quick apply“ legen Sie mit den Schaltflächen fest, wie mit der Datenverbindung zu verfahren ist. Mit dem Button „EnableAll“ gestatten Sie alle Verbindungen dieses Programms, mit „DisableAll“ wird die Verbindung verhindert. Der Schalter „IncomingOnly“ erlaubt nur eingehende Datenströme, „OutgoingOnly“ erlaubt nur ausgehende Datenverbindungen.

Kompatibilität von „Windows 7 Firewall Control“

Auch wenn der Name dieses Programms etwas irreführend ist (Windows 7 Firewall Control Free), ist es doch kompatibel mit Windows 7, 8, Vista und XP. Es wurde ebenfalls an beide Versionen (32- und 64-bit) gedacht.