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Do Not Track: Trackingschutz im Browser aktivieren (Chrome, Firefox, Safari, Internet Explorer)

Beim Surfen im Internet hinterlässen wir jede Menge Spuren. Große und kleine Online-Shops, Werbenetzwerke oder auch Google legen Benutzerprofile an, um zielgerichtete Werbung bei Ihnen zu platzieren. Mit der Do-Not-Track-Funktion (frei übersetzt: Bitte nichts protokollieren) kann man den Webseitenbetreibern mitteilen, das kein Nutzungsprofil angelegt werden soll. Allerdings ist die Do-Not-Track-Funktion bei allen Browser standardmäßig deaktiviert. Es wird also munter protokolliert was das Zeug hält. Wer nicht getrackt werden möchte, muss die Funktion erst einschalten.

Kein Tracking: Do not track

Mit Do Not Track kann man beim Surfen den Webseitenbetreibern signalisieren, dass die eigenen Aktivitäten nicht protokolliert werden sollen. Wichtig ist das Wort signalisieren. Denn die Webseitenbetreiber sind nicht dazu verpflichtet, dem Wunsch zu entsprechen. Ob der Wunsch nach mehr Privatsphäre auch tatsächlich umgesetzt wird, liegt in der Hand des Betreibers. Seriöse Seiten respektieren aber den Do-Not-Track-Wunsch und verzichten auf das Anlegen eines Nutzungsprofils.

Allerdings ist die Do-Not-Track-Funktion bei allen Browsern standardmäßig ausgeschaltet. Wer die Do-Not-Track-Funktion nutzen und damit den Webseitenbetreibern eindeutig signalisieren möchte, dass man nicht getrackt werden möchte, muss die Funktion erst einschalten. Das geht bei den gängigen Browsern wie Chrome, Firefox, Safari und Opera ganz einfach:

Do Not Track in Google Chrome

Öffnen Sie das Chrome-Menü, und klicken Sie auf Einstellungen, oder geben Sie alternativ in die Adresszeile chrome://settings ein. Anschließend klicken Sie auf Erweiterte Einstellungen anzeigen und kreuzen im Bereich Datenschutz die Option Mit Browserzugriffen eine Do Not Track-Anforderung senden an. Chrome blendet anschließend den folgenden Hinweis ein und weist nochmal darauf hin, dass nicht garantiert werden kann, dass keine Profile mehr angelegt werden:

Wenn Sie „Do Not Track“ aktivieren, wird mit Ihren Browserzugriffen eine Anfrage gesendet. Die Wirkung hängt davon ab, ob eine Website auf die Anfrage reagiert und wie die Anfrage interpretiert wird. Beispielsweise reagieren einige Websites auf diese Anfragen, indem Anzeigen für Sie geschaltet werden, die nicht auf bereits besuchten Websites beruhen. Viele Websites werden Ihre Internetdaten weiter erfassen und nutzen – beispielsweise zur Verbesserung der Sicherheit, zur Bereitstellung von Inhalten und Diensten, für Anzeigen und Empfehlungen auf ihren Websites und zum Erstellen von Berichtstatistiken.

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Firefox Do Not Track aktivieren

Beim Firefox wechseln Sie in die Einstellungen und in den Bereich Datenschutz. Hier kreuzen Sie die Option Websites mitteilen, meine Aktivitäten nicht zu verfolgen.

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Do Not Track im Safari-Browser Mac

Da Apple die Entwicklung des Safari-Browsers für Windows eingestellt hat (die letzte Windows-Version ist 5.1.7), gibt es die Do Not Track-Funktion nur auf dem Mac. Hier wird sie in den Einstellungen unter Datenschutz eingestellt. Sobald hier unter Website-Tracking die Option Tracking durch Webseiten ablehnen aktiviert ist, teilen Sie den Webseitenbetreibern beim Surfen mit, dass Sie kein Tracking wünschen.

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Trackingschutz im Internet Explorer

Beim Internet Explorer schalten Sie den Trackingschutz ein, indem Sie oben rechts aufs Zahnrad und dann auf die Befehle Sicherheit und Do Not Track-Anforderungen (nicht nachverfolgen) aktivieren klicken.

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Anschließend klicken Sie auf Einschalten und starten den Browser neu.

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Anschließend können Sie über die Webseite www.iegallery.com/PinnedSites im Bereich Tracking-Schutz-Listen fertige Trackingschutzlisten herunterladen. Sehr gut ist zum Beispiel die Liste Frauenhofer SIT TPL. Weitere Informationen zur Fraunhofer-Tracking-Protection-Liste gibt es auf der Seite www.sit.fraunhofer.de/tpl.

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Opera Do Not Track aktivieren

Bei Opera-Browser finden Sie den Trackingschutz in den Einstellungen im Register Erweitert unter Sicherheit und Websites mitteilen, mich nicht zu verfolgen.

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Do not Track auf dem iPhone und Android

Auch in den mobilen Browser auf dem iPhone und Android gibt es den Trackingschutz. Und auch hier muss er zuerst aktiviert werden. Beim Safari-Browser auf dem iPhone wechseln Sie dazu in die iPhone-Einstellungen, tippen auf Safari und schalten die Funktion Kein Tracking ein.

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Im Standard-Browser von Android gibt es die Do-Not-Track-Funktion leider (noch) nicht – wohl aber in anderen Android-Browsern wie Firefox oder Chrome. In der Android-Version von Chrome finden Sie die Option in den Einstellungen unter Datenschutz und Do Not Track.

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Zu wenig Privatsphäre beim Firefox? Hier sind ein paar Verbesserungsvorschläge.

Ein paar Funktionen des Firefox-Browsers nutzen Google-Techniken, um den Browser zu verbessern, bösartige Webseiten zu blockieren und Suchvorschläge anzuzeigen. Der Nachteil dieser Technik ist aber die Preisgabe von Nutzerdaten. Wer allerdings über ein effektives Antivirenprogramm und eine gute Firewall verfügt, der kann durchaus auf einige der Firefox-Funktionen zugunsten einer maximalen Privatsphäre verzichten. Der Verzicht einiger Funktionen geht allerdings zu Lasten des Komforts. Die Maxime ist: Alles kann, nichts muss.

Cookies

Eine wesentliche Grundlage der Informationsweitergabe sind die „Cookies“. Öffnen Sie die Cookie-Verwaltung mit einem Klick auf den „Firefox“-Button, wählen Sie im Kontextmenü „Einstellungen“, und wechseln Sie im Dialogfenster zu „Datenschutz“. Im Abschnitt „Chronik“ aktivieren Sie im Aufklappmenü von „Firefox wird eine Chronik:“ die Option „nach benutzerdefinierten Einstellungen anlegen“. Im Anschluss schalten Sie die Einstellung „Cookies von Drittanbietern akzeptieren“ ab. Mit „OK“ bestätigen Sie die Änderung.

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Eine eventuelle Konsequenz der Cookie-Abschaltung kann eine fehlerhafte Darstellung einiger Webseiten nach sich ziehen.

Tracking vermeiden

Auf der gleichen Registerkarte der Einstellungen können Sie die Option „Websites mitteilen, dass ich nicht verfolgt werden will“ aktivieren.

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Diese „Do-not-track“-Einstellung ist für Webseitenbetreiber aber nicht verbindlich.

Sicheres Browsen

Um Phishing und bösartige Webseiten zu identifizieren, nutzt Firefox die gleiche Technik wie der Chrome Browser. Jede halbe Stunde aktualisiert Firefox die Liste bösartiger Internetseiten. Dabei werden aber auch Daten Ihres Surfverhaltens weitergegeben. Die Abschaltung dieser „Black-List“ sollten Sie nur in Erwägung ziehen, wenn eine gute Firewall und ein aktuelles Virenschutzprogramm existiert.

Die Abschaltung der „Schwarzen Liste“ nehmen Sie im Dialogfenster „Einstellungen“ auf der Registerkarte „Sicherheit“ vor. Entfernen Sie hier die Häkchen aus den Checkboxen der Optionen „Webseite blockieren, wenn sie als attakierend gemeldet wurde“ und „Webseite blockieren, wenn sie als Betrugsversuch gemeldet wurde“. Speichern Sie die Änderung auch hier mit „OK“.

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Suchvorschläge abschalten

Auch die automatische Anzeige von Suchvorschlägen sendet Daten über Ihr Surfverhalten. Je öfter Sie Suchanfragen starten, desto genauer werden auch die Suchvorschläge. Da diese Funktion aber nur den Komfort verbessert, kann darauf am ehesten verzichtet werden. Mit einem Rechtsklick in das Suchfeld des Browsers öffnen Sie das Kontextmenü und deaktivieren Sie die Einstellung „Vorschläge anzeigen“.

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Die Abschaltung der Suchvorschläge funktioniert mit jeder Suchmaschine.

Performance- und Crash-Daten

Für die ständige Verbesserung des Firefox-Browsers benötigen die Programmierer von Mozilla Geschwindigkeitsberichte und Crashinformationen der Nutzer. Der Browser ist standardmäßig so eingestellt, dass diese Berichte automatisch übermittelt werden.

Im Dialogfenster „Einstellungen“ finden Sie in der Rubrik „Erweitert“ auf der Registerkarte „Dateiübermittlung“ folgende Optionen:

  • Firefox-Statusbericht
  • Absturz-Melder aktivieren

Deaktivieren Sie beide Funktionen um die Übermittlung der Berichte an Mozilla zu unterbinden. Mit „OK“ speichern Sie die Änderung.

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Fazit:

Wenn das Abschalten einiger Funktionen den Komfort des Surfens für Sie zu sehr einschränkt, dann finden Sie sicherlich einen guten Kompromiss zwischen Bequemlichkeit und Privatsphäre. Alle vorgestellten Optionen können, müssen aber nicht verwendet werden.

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Firefox Do Not Track (DNT): Tracking-Schutz einschalten, um ungewollte Trackingprofile zu verhindern

Jeder hinterlässt beim Surfen im Internet Spuren. Große und kleine Online-Shops, Werbenetzwerke oder auch Google legen Benutzerprofile an, um zielgerichtete Werbung bei Ihnen zu platzieren. Firefox hat ab Version 4 eine neue Funktion, mit der Sie dem Webseitenbetreiber automatisch mitteilen, dass Sie kein Tracking wünschen. Diese Funktion ist standardmäßig deaktiviert, kann aber mit ein paar Klicks eingeschaltet werden.

Do Not Track aktivieren

So schalten Sie „Do Not Track“ ein:

1. Starten Sie Mozilla Firefox.

2. Klicken Sie auf „Extras | Einstellungen“.

3. Wählen Sie die Funktion „Erweitert“ und dann die Registerkarte „Allgemein“.

4. Hier aktivieren Sie mit einem Häkchen die Option „Websites mitteilen, dass ich nicht verfolgt werden möchte“.

5. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

Wichtig: Das Einschalten des Tracking-Schutzes „Do Not Track (DNT)“ ist nur eine Absichtserklärung. Dies dient nur der Information für den Webseiten-Betreiber, dass Sie nicht wollen, das ein Profil Ihres Surfverhaltens auf dessen Seite erstellt wird. Was der Betreiber mit diesen Informationen macht bleibt ihm überlassen.

So viele Firefox-Anwender nutzen Do Not Track

Im Privacy Blog hat Mozilla verraten, wie viele Firefox-Nutzer die Datenschutztechnik „Do Not Track“ einsetzen. Demnach aktivieren rund fünf Prozent der Firefox-Nutzer den Do-Not-Track-Schutz. Auf der Blogseite finden Sie auch den „Do Not Track Field Guide“ mit Fallstudien, Anleitungen und Beispielcodes für Entwickler.