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Hardware & Software

Amazon: Alexa kann jetzt auch Antworten flüstern

Wenn Alexa deinen Sprachkommandos zuhört, versteht sie auch geflüsterte Fragen und Befehle, sofern sie deutlich ausgesprochen werden. Allerdings antwortet sie dir in normaler Lautstärke. Das hat sich, zumindest in den USA, geändert.

Zukünftig antwortet Alexa auch im Flüstermodus, wenn sie einen geflüsterten Befehl erkennt. Damit weckst du deine(n) Liebste(n) zukünftig nicht mehr, wenn du nachts mal leise Musik oder eine Gute-Nacht-Geschichte abrufen möchtest.

Möglich macht dies der Prozess, der auch für Alexa Guard zuständig ist. Diese Schutzfunktion, die per Sprachbefehl eingeschaltet wird, ermöglicht das Erkennen von brechendem Glas, sowie von Rauch- und Feuermelder-Alarmen. Zusätzlich soll Alexa Guard per Zufalls-Lichtschaltungen die Anwesenheit von Bewohnern vortäuschen. Dazu benötigt man aber die passende Licht-Hardware.

Beide Funktionen, der Whisper-Mode und Alexa Guard sind in Deutschland leider noch nicht verfügbar. Wann die Einführung erfolgen soll, hat Amazon noch nicht bekannt gegeben.

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Hardware & Software Software

Den Bass beim Amazon Echo mit Sprachbefehlen ändern

In der Vergangenheit war der Sound des Amazon-Echo-Lautsprechers nicht besonders zufriedenstellend. Den Beschwerden der Nutzer ist Amazon nachgekommen und hat mit einem Update der Firmware den Bass verbessert. Zudem lässt sich der Bass auch per Sprachbefehl einstellen.

Als erstes überprüfst du, ob die Firmware-Version 595479920 bereits installiert ist. Das aktuelle Versionsnummer des Speakers findest du in der Alexa-App im Bereich Info.

Um die Bässe zu erhöhen, verwendest du den Sprachbefehl Alexa, turn up the Bass. Zum Verringern sagst du Alexa, turn down the Bass.

Leider akzeptiert Alexa diese Befehle nur in englischer Sprache. Ob oder wann die deutsche Version verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt.

Zur Sprachumstellung rufst du die Seite alexa.amazon.com auf, loggst dich mit deinen Zugangsdaten ein und wählst in der Kategorie Sprache die Einstellung Englisch aus.

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Android Handy & Telefon

Mit Google Home findest du dein Handy blitzschnell wieder

Verschwindet dein Android-Handy auch gerne mal zwischen den Sofakissen oder macht sich auf eine andere Weise in der Wohnung unsichtbar? Dann kannst du ab sofort die bisher nur in den USA nutzbare Suchfunktion von Google Home nutzen.

Sofern das Smartphone mit deinem Google Account verknüpft ist und sich in Hörweite befindet, wird es klingeln. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es eventuell auf stumm gestellt wurde.

Du fragst den Google Assistant einfach nur: Ok, Google – Wo ist mein Handy?

Findet Google Home mehrere Smartphones die mit dem Konto verknüpft sind, werden sie nacheinander aufgezählt. Du beantwortest die Frage so lange mit Nein, bis das richtige Gerät genannt wird. Antwortest du mit Ja, lässt der Google Assistant das betreffende Handy klingeln.

Das funktioniert natürlich auch mit dem Google Home Mini.

Hinweis

Du hast kein Google Home, aber Amazon Echo oder den Echo Dot? Dann kannst du auch die Beiden zur Handysuche verwenden. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Auto Heim & Hobby

Autoreifen Abkürzungen: Das bedeuten die Kürzel und Zeichen auf Sommerreifen, Winterreifen und Ganzjahresreifen

Auf der Flanke von PKW-Reifen stehen jede Menge Kürzel. Kryptische Buchstaben- und Zahlenkolonnen wie 225/57 R 16 13 82 T oder Ho oder DOT 1210 sind für viele Autofahrer ein Rätsel. Was bedeuten die Abkürzungen, wofür stehen die ganzen Kürzel? Wird geben einen Überblick über die wichtigsten Abkürzungen und Kürzel auf den Flanken von Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen.

Am wichtigsten ist die Dimension des Reifens. Eine Angabe wie

195/65 R 15 91H TL

hat zum Beispiel folgende Bedeutung:

195/65 R 15 91H TL (Reifenbreite)
Die Breite des Reifens in Millimetern, zum Beispiel 195 Millimeter.


195/
65
R 15 91H TL (Höhen/Breitenverhältnis)
Das Verhältnis von Höhe zu Breite des Reifenquerschnitts in Prozent. 65 Prozent von 195 ergibt 126,5 Millileter Reifenhöhe.


195/65 R 15 91H TL (Reifenbauart)
Das R steht für die Reifenbauart „Radial“/“Radialreifen“.


195/65 R 15 91H TL (Felgendurchmesser)
Der Felgendurchmesser in Zoll, zum Beispiel 15 Zoll.


195/65 R 15 91H TL (Last-Index, Tragfähigkeitskennziffer)
Der Last-Index gibt an, wie belastbar ein Reifen ist.  Die Kennziffer gibt an, bis zu wie viel Kilogramm der Reifen belastbar ist, beim Lastindex 91 zum Beispiel bis 615 kg. Die wichtigsten Last-Indizes:

Li        kg
63        272
64        280
65        290
66        300
67        307
68        315
69        325
70        335
71        345
72        355
73        365
74        375
75        387
76        400
77        412
78        425
79        437
80        450
81        462
82        475
83        487
84        500
85        515
86        530
87        545
88        560
89        580
90        600
91        615
92        630
93        650
94        670
95        690
96        710
97        730
98        750
99        775
100        800
101        825
102        850
103        875
104        900
105        925
106        950
107        975
108        1000
109        1030
110        1060
111        1090
112        1120


195/65 R 15 91
HTL (Geschwindigkeitsindex)
Der Kennbuchstabe für den Geschwindigkeitsindex gibt die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Reifens an. Mit einem T-Reifen darf zum Beispiel maximal 190 km/h gefahren werden. Übliche Speed-Indizes sind:

Index      km/h
M        130
N        140
P        150
Q        160
R        170
S        180
T        190
U        200
H        210
V        240
W        270
Y        300
ZR        >240


195/65 R 15 91H
TL (Tubeless)
Das Kürzel TL steht für „Tubeless“ = Schlauchloser Reifen.

Weitere Abkürzungen und Kürzel auf Reifen

Zusätzlich zur Reifendimension gibt es auf jedem Reifen weitere wichtige Kennzeichen, Kürzel und Abkürzungen. Hierzu gehören:

Rotation

Gibt die vorgegeben Laufrichtung des Reifens an.

DOT-Nummer

Die DOT-Nummer (Department of Transportation) kennzeichnet das Herstellungsdatum des Reifens. Das Produktionsdatum ist in vier Ziffern verschlüsselt. Die ersten beiden Stellen bezeichnen die Produktionswoche, die letzten beiden Stellen das Produktionsjahr als Endzahl des Jahres. Ist die DOT-Nummer nur dreistellig und durch ein kleines Dreieck gekennzeichnet, handelt es sich um einen Reifen aus den 1990er Jahren. Die DOT-Nummer

389

kennzeichnet zum Beispiel die 39. Kalenderwoche des Jahres 1999. Ab dem Jahr 2000 sind die DOT-Nummern durchgängig vierstellig. Hier bedeutet zum Beispiel die DOT-Nummer

1410

die 14. Woche des Jahres 2010.

TWI

Die Kürzel TWI (Treadwear Indicator, Abnutzungsindikator) kennzeichnen die Position der Verschleißanzeiger. Mitunter sind statt TWI auch andere Zeichen aufgedruckt. Wenn Sie dem Pfeil in Richtung des Profils folgen, gelangen Sie zum Verschleißanzeiger im Profil. Bei diesen Querstegen geht das Profil nicht völlig in die Tiefe. Wenn diese Stellen deutlich erkennbar an der Oberfläche erscheinen, ist der Reifen abgefahren und erreicht nicht mehr die gesetzlich zulässige Profiltiefe von 1,6 Millimetern.

M+S

M+S steht für Mud and Snow (Matsch und Schnee). M+S-Reifen sind nicht zwingend Winterreifen, haben auf nassen und glatten Fahrbahnen aber bessere Fahreigenschaften als klassische Sommerreifen.

Schneeflockensymbol

Eine Schneeflocke, umrahmt von einem gezackten Berg (Three Peak Mountain) kennzeichnet einen Winterreifen. Dieser Reifen hat den US-amerikanischen Traktionstest für Winterreifen bestanden.

E/ECE-Prüfkennzeichen

Die E- oder ECE-Kennzeinung bestätigt die Einhaltung der europäischen ECE-R-30-Normen.

R, Runderneuert, Retread, Retreaded

Kennzeichnet Reifen, die runderneuert wurden. Die Ziffern neben der R-Kennzeichnung geben (analog zur DOT-Nummer) das Datum der Runderneuerung an.

Spezielle Abkürzungen und Kürzel auf Reifen

Neben diesen Standardabkürzungen gibt es weitere, meist herstellerspezifische Abkürzungen und Kürzel. Die wichtigsten sind:

BSW – Schwarze Seitenwand (Black Sidewall)

DA– optisch ausgemusterter Reifen

FR– Felgenrippe (Felgenschutz)

J – Jaguar-Modelle

LT– Light Truck

M0– Mercedes Original

M0-Extended – Pannenlaufreifen Mercedes Original

M3– BMW M3

MFS – mit Felgenschutz

N0 – Porsche-Modelle

N1– Porsche-Modelle

N2 – Porsche-Modelle

OWL – Weiße Konturschrift (Outline White Letters)

P – Passengercar (PKW)

reinf. – Reinforced (verstärkte Version)

SSR – Self Supporting Runflat (Pannenlaufreifen)

SUV – Sport Utility Vehicle

Vmax – Hochgeschwindigkeits-Variante, speziell für Tuning-Modelle

XL – Extra Load (verstärkte Version)

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Hardware & Software Office Word

Word XP, 2003, 2007, 2010: Zoomfaktor beim Öffnen von Dokumenten dauerhaft festlegen

Beim Arbeiten mit Word wird schon mal der Zoomfaktor verändert, je nachdem welche Schriftgröße verwendet wurde. Wird dann das Dokument und anschließend Word beendet, wird der letzte verwendete Zoomfaktor gespeichert. Beim nächsten Start von Word wird dieser Zoom automatisch verwendet. Haben Sie beispielsweise beim letzten Dokument den Zoom auf 300 % eingestellt, dann werden Sie bei einem anderen Schriftstück diesen Zoom wieder rückgängig machen müssen. Es gibt aber die Möglichkeit, Word einen vordefinierten Zoomfaktor zuzuweisen, mit dem alle Dokumente geöffnet werden sollen. Wird der Zoom im Verlauf der Dokumentenänderung oder -neuerstellung verändert, dann hat es keine Auswirkungen für die nächsten Schriftstücke.

Der Zoomfaktor kann nur in der globalen Vorlage für neue Word-Dokumente voreingestellt werden. Diese Vorlage heißt bei Word XP und 2003 „Normal.dot“ und bei Word 2007 heißt sie „Normal.dotm“.

Suchen Sie die für Ihre Wordversion entsprechende Vorlage, indem Sie bei Windows 7 und Vista den Explorer öffnen, im linken Navigationsbereich „Computer“ markieren und in der oberen rechten Bildschirmecke in das Suchfenster „Normal.dot“ oder „Normal.dotm“ eingeben. Der Suchvorgang startet automatisch mit der Eingabe des ersten Buchstaben.

Nutzer von Windows XP klicken auf „Start | Suchen“. Danach wählen Sie die Suchoption „Nach Dateien und Ordnern“ und geben in das Suchfeld „Gesamter oder Teil des Dateinamens“ den Namen der Vorlage ein.

Kontrollieren Sie nun unter Option „Weitere Optionen“, ob „Versteckte Elemente durchsuchen“ aktiviert ist. Mit der Schaltfläche „Suchen“ starten Sie den Suchvorgang.

Nach ein paar Augenblicken erscheint die „globale Vorlage“ in der Ergebnisliste. Falls Sie die „Normal.dot“ bzw. „Normal.dotm“ nicht über die Suche finden, können Sie auch direkt im Explorer zum Speicherort navigieren. Wo die Datei gespeichert ist, erfahren Sie bei Word 2003 im Dialogfenster „Extras | Optionen | Speicherort für Dateien | Benutzervorlagen“ bzw. bei Word 2007/2010 im Fenster „Optionen“ unter „Erweitert | Dateispeicherorte | Benutzervorlagen“.

Öffnen Sie die Vorlage im Explorer mit einem Rechtsklick und „Öffnen“ aus dem Kontextmenü. Nur so wird die globale Vorlage geöffnet. Ein Doppelklick würde nur ein „normales“ Word-Dokument öffnen.

Um den gewünschten Zoomfaktor speichern zu können, müssen Sie zusätzlich noch einen beliebigen Text eingeben. Es reicht, wenn Sie nur einen Buchstaben eingeben. Wählen Sie außerdem noch den Zoomfaktor aus. Bei Word XP und 2003 geht das über die Symbolleiste, bei Word 2007 benutzen Sie den Schieberegler am unteren Rand des Fensters. Es gibt auch eine Tastenkombination, mit der in allen Word-Versionen der Zoom geändert werden kann: Halten Sie [Strg] gedrückt, und drehen Sie das Mausrad entsprechend.

Danach speichern Sie die Änderung mit „Datei | Speichern“. Bei Word 2007 verwenden Sie die Schaltfläche „Speichern“.

Nun entfernen Sie den zuvor eingegebenen Text und wiederholen den Speichervorgang mit der leeren Vorlage. Achten Sie in beiden Speichervorgängen darauf,  dass Sie nur den Weg über „Datei | Speichern“ nutzen.

Abschließend beenden Sie Word mit „Datei | Beenden“, bzw. bei Word 2007 über die Office-Schaltfläche und „Datei beenden“.