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iPhone-Drehung sperren: Auf dem iPhone und iPod die automatische Displayausrichtung sperren

Das iPhone ist mit vielen intelligenten Funktionen und Features ausgestattet. Zusätzlich sorgen gleich eine ganze Reihe an Sensoren für die Erkennung der Ausrichtung und der Neigung des iPhones und steuern direkt einzelne Apps oder Funktionen. Darunter auch die Funktion der automatischen Displayausrichtung, die erkennt wie der Nutzer das iPhone gerade hält und dementsprechend die Bildschirmanzeige automatisch im Hochformat oder Querformat ausrichtet. Doch nicht immer ist diese automatische Ausrichtung sinnvoll und manchmal kann sie sogar sehr nervend oder störend sein.

Automatisches Drehen deaktivieren

Denn wenn Sie zum Beispiel seitlich im Bett liegen und lesen oder eine Foto betrachten möchten, das mit falscher Ausrichtung aufgenommen wurde, können Sie davon ausgehen, dass die automatische Displayausrichtung den Bildinhalt genau verkehrt darstellt. Für solche Zwecke ist es sehr nützlich, die Ausrichtung auch abschalten zu können. Vielen iPhone-Nutzern ist dies leider nicht bekannt, obwohl die Funktion sehr einfach und schnell aktiviert und auch wieder deaktiviert werden kann.

Hochformat und Querformat verriegeln ab iOS 7

Wenn auf Ihrem iPhone oder iPad iOS ab Version 7 installiert ist, ver- und entriegeln Sie den Kippsensor folgendermaßen:

1. Wischen Sie mit dem Finger auf dem Display von unten nach oben. Sie können dabei ruhig mit der Wischbewegung unten am Rand außerhalb des Bildschirms beginnen und vor dort über den Bildschirm nach oben wischen.

2. Es erscheint das Kontrollzentrum. Hier tippen Sie oben rechts auf das Symbol mit dem Schloss und einem Kreispfeil drumherum.

Das Symbol mit dem Pfeil wird daraufhin heller dargestellt und es erscheint kurz die Meldung „Ausrichtungssperre: Ein“; die Kippsensor-Sperre ist aktiv. Zusätzlich erscheint ganz oben in der Statusleiste (links neben dem Akku-Symbol) ebenfalls das Sperrsymbol mit dem Schloss und dem Kreis drumherum. Jetzt spielt es keine Rolle, wie Sie das iPhone oder iPad halten; der Bildschirm bleibt immer in derselben Position. Mit einer Wischbewegung nach unten verstecken Sie das Kontrollzentrum wieder.

Soll das iPhone bzw. iPad wieder automatisch die Kippen, schalten Sie die Sperre einfach auf die gleiche Weise wieder aus. Also mit dem Finger wieder nach oben wischen, um das Kontrollzentrum einzublenden und per Tipp auf das Schlosssymbol die Kippsperre wieder ausschalten.

Wie das Ganze funktioniert, können Sie auch im folgenden Video sehen:

Kippsensor bei iOS 6 und früher aktivieren und deaktivieren

So können Sie die automatische Bildschirmausrichtung bei älteren iPhones und iPads mit einer iOS-Version bis Version 6 selbst steuern:

1. Die Sperre der Ausrichtung ist von jeder verwendeten App und von jedem dargestellten Bildinhalt aus erreichbar. Drücken Sie hierfür zwei Mal kurz hintereinander den Home Button zur Anzeige der aktuell aktiven Apps.

2. Wischen Sie diese Anzeige mit dem Finger nach rechts, um die Bedienelemente für den iPod-Player anzeigen zu lassen.

3. Ganz links finden Sie ein Symbol mit einem runden Pfeil im Uhrzeigersinn. Dieses unscheinbare Symbol ist für die Steuerung der automatischen Bildschirmausrichtung vorgesehen. Tippen Sie es an, wird ein kleines Schloss im Symbol angezeigt und die Ausrichtung ist gesperrt.

4. Verlassen Sie diese Anzeige wieder durch einen einfachen Druck auf den Home Button.

Drehen Sie nun das iPhone, bleibt der Bildinhalt unverändert. Oben in der Statusleiste bekommen Sie auch ein kleines Symbol für die aktivierte Ausrichtungssperre angezeigt (ein kleine Schloss mit einem runden, gebogenen Pfeil drumherum). Um das ganze wieder zu deaktivieren, einfach den Home-Button zweimal drücken und die Funktion wie oben beschrieben ausschalten.

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Hardware & Software Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Mit „Scan2PDF“ Dokumente scannen und direkt im PDF-Format speichern

Nein, „Scan2PDF“ ist nicht noch ein kostenloses Tool zum Umwandeln von Dokumenten in PDF-Dateien. Es ist viel mehr. Es ermöglicht, jeden Scanner – egal ob Flachbett- oder Einzugscanner – als Dokumentenscanner zu nutzen. Gerade bei den Billig-Scannern hapert es oftmals an der mitgelieferten Software.“Scan2PDF“ ist mit allen TWAIN-Scannern kompatibel und enthält auch noch zusätzliche Bearbeitungsfunktionen wie zum Beispiel den E-Mail-Versand per Outlook.

Nach dem Download und der Installation erkennt das Programm beim Start automatisch alle am Computer angeschlossenen Scanner. Es sind keine zusätzlichen Geräteeinstellungen vorzunehmen. Das Programm ist direkt einsatzbereit. Doch alles der Reihe nach.

Zuerst rufen Sie in Ihrem Browser die Webseite www.horland.de/scan2pdf-download.html auf, klicken auf den Downloadlink und folgen anschließend den Installationsanweisungen.

Danach starten Sie das Programm mit einem Doppelklick auf das Desktop-Icon oder über das Startmenü.

Für einen Scanvorgang benötigen Sie im wesentlichen nur drei Einstellungen, die im linken Bereich des Bearbeitungsfensters vornehmen.

  1. Scanner auswählen
  2. Farbauswahl treffen
  3. Auflösung (DPI) festlegen
  4. Auf „Scannen“ klicken

Abhängig von der Auflösung dauert es nur ein paar Augenblicke, bis die Vorlage gescannt wurde und auf dem Bildschirm angezeigt wird.

Mit der Schaltfläche „Bearbeiten“ gelangen Sie zu den Werkzeugen „Marker“ (zum einfärben von Textpassagen), „Drehen“ und „Bearbeiten“ mit den Unterfunktionen „Beschneiden“, „Kurven Werkzeug“ und „Kontrast.

In der Rubrik „PDF“ kann auch der Header nachträglich noch individuell geändert werden. Alle Funktionen sind im linken Bereich des Programmfensters übersichtlich angeordnet. Wer noch weitere Features wie die OCR-Funktion nutzen möchte, muss sich allerdings für 36 Euro eine Lizenz kaufen. Für den Hausgebrauch reicht die kostenlose Version aber allemal.

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Hardware & Software

Mit dem VLC Media Player ein Video per Wand-Effekt abspielen

Etliche Media-Player enthalten sehr ansehnliche Videoeffekte. Doch bei den wenigsten lassen sie sich einfach einrichten. Beispielsweise beim Wandeffekt, bei denen das Video auf mehrere Segmente aufgeteilt wird und jedes Element auf einem Bildschirm abgespielt wird. Der VLC Media Player ermöglicht diesen Effekt auch auf einem Bildschirm. Das Einrichten dieses ziemlich spektakulären Effekts ist hier sehr einfach.

Wand-Effekt: Mehrere Screens auf einem Monitor

Starten Sie den gewünschten Film, und klicken Sie in der Menüleiste auf „Extras | Effekte und Filter“.

Im Dialogfenster „Anpassungen und Effekte“ wählen Sie die Registerkarte „Videoeffekte“ und anschließend das Unterregister „Geometrie“. Aktivieren Sie die Option „Wand“. In den Einstellungen „Zeilen“ und „Spalten“ legen Sie die Anzahl der Einzelfenster des Films fest.

Tragen Sie wie in diesem Beispiel jeweils die Zahl „3“ ein, teilt sich das Video in neun Einzelteile auf.

Alle Einzelteile werden nun eingeblendet…

…und können nun von Ihnen neu arrangiert werden.

In diesem Unterregister befinden sich noch zwei andere wirkungsvolle Effekte:

Aktivieren Sie „Drehen“, dann können Sie mit dem Drehregler den gesamten Film um die eigene Achse drehen. Den Winkel bestimmen Sie selbst.

Mit der Option „Puzzlespiel“ erhält man einen sehr eindrucksvollen Effekt. Der Film wird in viele Einzelteile zerhackt und die Einzelteile werden zufällig neu angeordnet. Wie viele Fenster angezeigt werden, legen Sie auch hier mit „Zeilen“ und „Spalten“ fest.

Es lassen sich auch beide Optionen („Drehen“ und „Puzzlespiel“) miteinander kombinieren. Weitere Effekte finden Sie auf der Registerkarte „Erweitert“. Hier lassen sich etliche Einstellungen separat oder miteinander kombiniert darstellen.

Besonders eindrucksvoll sind hier folgende Optionen:

  • Bewegungserkennung – erkennt automatisch Bewegungsabläufe und rahmt sie ein
  • Wassereffekt – erzeugt im unteren Bildschirmdrittel eine Wellenbewegung mit Wasserspiegelung
  • Psychedelisch – taucht den ganzen Film in wechselnde Farben (siehe Beispiel)
  •  Spiegelung – teilt den Bildschirm in der Mitte und spiegelt die linke Seite auf die rechte Seite
  • Wellen – unterzieht den gesamten Bildschirm einer Wellenbewegung (siehe Beispiel)

Kombinieren Sie, wie in diesem Beispiel die Optionen „Wellen“ und „Psychedelisch“, dann kommt dabei ein wahrer, optischer „LSD-Trip“ heraus. Versuchen Sie sich mal selbst als Künstler und erstellen Sie eindrucksvolle Video-Installationen.

Schließen Sie das Dialogfenster mit dem gleichnamigen Button, wenn alle gewünschten Einstellungen vorgenommen wurden.

Und keine Angst: Wenn Sie die Häkchen aus den Checkboxen wieder entfernen, kehren Sie zur normalen Ansicht zurück.

Möchten Sie dagegen ein bearbeitetes Video speichern, dann klicken Sie in der Menüleiste auf „Medien | Konvertieren/Speichern“. Im nachfolgenden Dialogfenster „Medien öffnen“ klicken Sie auf die gleichnamige Schaltfläche und schließen das Fenster wieder.

Aber: Die bearbeiteten Videos lassen sich nur mit dem VLC Media Player abspielen. Andere Media Player ignorieren die Effekte und die Wiedergabe erfolgt ganz normal.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Schnell die Größe der Desktop-Icons ändern

Je besser die Auflösung auf einem Bildschirm ist, desto kleiner werden die Desktop-Symbole. Wenn man vor einem großen Monitor sitzt, macht das sicherlich nichts aus, bei Notebooks ist das schon anders. Da sind die Icons so klein, dass man den Dateinamen fast nicht mehr lesen kann. Bei Rechnern mit Windows 7 Betriebssystemen können Sie die Größe schnell und einfach ändern.

So funktioniert das schnelle Zoomen der Desktop-Symbole: Zuerst wechseln Sie mit der Tastenkombination [Windows-Taste][D] zum Desktop. Drücken und halten Sie in der Desktop-Ansicht die [Strg]-Taste, und drehen Sie gleichzeitig – bei weiterhin gedrückt gehaltener [Strg]-Taste das Mausrad. Eine Drehung nach oben vergrößert, nach unten verkleinert sich die Darstellung der Desktop-Icons. Unter Windows 7 lassen sich so die Symbole bis zu einer maximalen Größe von 256 x 256 Pixel skalieren.

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Hardware & Software Windows 7 Windows XP

Windows 7 und XP: Strom sparen und beim Notebook die Festplatte früher ausschalten

Ist man oft mit dem Notebook unterwegs, muss man zwangsweise darauf achten, dass Strom gespart wird wo es nur geht. Zu den Stromfressern gehört leider auch die „normale“ Festplatte. Sie dreht auch dann weiter, wenn sie nicht gebraucht wird. Hier sollte der Energiesparplan angepasst werden.

Besonders bemerkbar macht sich das, wenn man unterwegs noch einen Film von DVD schauen möchte. Hier drehen sich dann gleich zwei Geräte.

Um Strom zu sparen und die Akkulaufleistung zu verlängern, rufen Sie die „Systemsteuerung“ auf und wechseln  mit einem Doppelklick zu den „Energieoptionen“.

Im nächsten Fenster wechseln Sie zu dem Register „Energieschemas“. Ändern Sie im Bereich „Batteriebetrieb“ die Ausschaltzeit der Festplatte auf den niedrigsten Wert. Mit „OK“ speichern Sie die Änderung.

Der niedrigste Wert bei Windows XP liegt bei „3 Minuten“, bei Windows 7 können die Festplatten schon nach „1 Minute“ abgeschaltet werden. Bei Notebooks mit SSD-Festplatte kann keine Ausschaltzeit eingestellt werden, da diese auf Flash-Speichertechnik basieren und keine beweglichen Teile besitzen.

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Hardware & Software Word

Word 2007/2010: Textdateien mit ungewöhnlichen Bildformen interessanter gestalten

Nichts ist langweiliger als einfallslos gestaltete Textdateien. Auch mit den normalen quadratischen Bildformen wirken sie nur ein bisschen interessanter. Dabei enthält Word ab der Version 2007 viele witzige und außergewöhnliche Bildformen. Diese können Sie ganz einfach in Texte integrieren und damit für ein pfiffiges und akzentuiertes Layout sorgen.

Einfügen einer geeigneten Bildform

Das Verwenden dieser Bildformen ist sehr einfach: Starten Sie Word, rufen Sie die zu bearbeitende Textdatei auf, oder erstellen eine neue Textdatei. Um eine geeignete Bildform zu finden, klicken Sie in der Menüleiste auf „Einfügen“. Anschließend wählen Sie die Schaltfläche „Formen“ und wählen das gewünschte Format aus. In diesem Beispiel ist es ein fünfzackiger Stern.

Mit einem normalen Linksklick in das Dokument fügen Sie die gewünschte Form in das Dokument ein.

Grafik oder Foto einfügen

Mit einem Rechtsklick in die ausgewählte Bildform öffnen Sie das Kontextmenü. Hier wählen Sie die Option „AutoForm formatieren.

Im nächsten Dialogfenster wechseln Sie zum Register „Farben und Linien“ und klicken hier auf die Schaltfläche „Fülleffekte“.

Wechseln Sie im Fenster „Fülleffekte“ zur Registerkarte „Grafik“ und navigieren mit dem Button „Grafik auswählen“ zum Speicherort der Grafik oder der Fotos. Wählen Sie dort ein Foto oder eine Grafik aus.

Das Foto wird nun direkt als Vorschau im Fenster „Fülleffekte“ angezeigt. Aktivieren Sie nun die Option „Bildseitenverhältnis sperren“. Diese Option verhindert Verzerrungen des Fotos, wenn die Bildform verändert wird.

Bestätigen Sie beide offenen Dialogfenster mit „OK“. Das Foto wird nun in die Bildform eingebunden. Diese kann jetzt (und auch später noch) mit den Kreisen und den Quadraten gestreckt, vergrößert oder gestaucht werden. Mit dem grünen Kreis wird die gesamte Bildform inklusive des Fotos um die eigene Achse gedreht.

Textfluss und Zeilenumbruch anpassen

Um auch den Text besser an das neue Bildformat anzupassen, sollte der Textfluss entsprechend geändert werden. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf das soeben eingefügte Bild, wählen Sie in der Menüleiste „Bildtools | Format“, und öffnen Sie im Menüband unter „Position“ die verschiedenen Layout-Optionen. Wählen Sie hier ein für Sie passendes Layout aus.

Anschließend klicken Sie wieder im Menüband auf die Schaltfläche „Textumbruch“.

Wählen Sie die Einstellung „Passend“, um bis zum Rand des Bildformates den Text einfügen zu können.

Danach können Sie das Textdokument weiter bearbeiten oder mit weiteren unterschiedlichen Bildformaten versehen.

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Excel Hardware & Software

Excel: Tabellen hochkant in ein Word-Dokument einfügen

Viele User haben noch immer Schwierigkeiten, wenn Daten aus einer Excel Tabelle in ein Word-Dokument eingefügt werden müssen. Vielfach sind die Tabellendaten zu breit, sodass Sie nicht auf einer DIN-A4 Seite eingefügt werden können. Wird dann in einem Word-Dokument eine Seite im Querformat eingefügt, so kann es dabei zu Problemen mit der Platzierung in Kopf- oder Fußzeilen kommen. Die Lösung hierbei ist die Tabellen Daten aus Excel einfach als Bild einzufügen und dieses dann, um 90 Grad zu drehen.

Öffnen Sie zunächst die Excel-Datei, in der sich die betreffende Tabelle befindet. Markieren Sie nun in der Tabelle den entsprechenden Bereich, den Sie in die Word-Datei einfügen möchten. Den markierten Bereich kopieren Sie nun mit der Tastenkombination [Strg][C]. Öffnen Sie nun das Word-Dokument, in welches Sie die markierte Tabelle einfügen möchten. Gehen Sie mit dem Cursor auf die gewünschte Einfügeposition. Falls Sie Word 2007 oder 2010 nutzen, wechseln Sie nun in der Gruppe „Zwischenablage“ auf das Register „Start“. Klicken Sie hier auf den Pfeil, der sich unterhalb der Schaltfläche „Einfügen“ befindet. Daraufhin öffnet sich ein Menü, indem Sie bitte den Befehl „Inhalte einfügen“ auswählen. In früheren Word-Versionen wählen Sie direkt den Befehl „Bearbeiten | Inhalte Einfügen“ aus.

Es öffnet sich nun ein weiteres Dialogfeld. Markieren Sie hier im Listenfeld „Als“ je nach verwendeter Version entweder den Befehl „Bild (Erweiterte Metadatei)“, „Grafik (Windows-Metadatei“ oder auch einfach nur „Grafik“. Zum Abschluss bestätigen Sie die Auswahl mit einem Klick auf „OK“.

Nachdem das Bild nun eingefügt wurde, markieren Sie dieses, indem Sie das Bild einfach mit der Maus anklicken. Daraufhin umgibt Word das Bild mit den üblichen Rahmenpunkten. Oberhalb der Grafik erscheint zudem ein „Drehpunkt“. Um das Bild entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen, ziehen Sie den Drehpunkt mit der Maus nach links unten. Oder Sie verwenden die Funktion „Drehen“ aus dem „Bildtools“-Menüband. Falls nötig können Sie nun noch die Größe des Bildes anpassen.

Einen Nachteil hat dieses Verfahren allerdings. Die eingefügten Daten e sind nun nicht mehr mit der eigentlichen Excel-Tabelle verknüpft. Sollten sich die Daten in der Tabelle ändern, so müssen Sie ein neues Bild mit den geänderten Daten einfügen.

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Hardware & Software Word

Word Buchdruck: Dokumente als Bücher und Broschüren drucken

Mit der Version 2002 wurde in Word eine Funktion für den Buchdruck implementiert. Diese ermöglicht es Ihnen die Seiten eines Dokuments so auszudrucken, dass diese zu einer Broschüre mit mehreren Seiten gefaltet werden können. Hierzu drucken Sie einfach zwei Seiten im Format DIN-A-5 auf ein Blatt in DIN-A-4. Dabei bedrucken Sie sowohl die Vorder- wie auch die Rückseite. Am Ende können Sie einfach die Din-A4-Blätter aufeinanderlegen und anschließend falten.

Damit der Buchdruck auch gelingt, können Sie die einzelnen Seiten allerdings nicht in der normalen Abfolge ausdrucken. Bei einer achtseitigen Broschüre muss sich auf der äußeren Seite die Seite 8 links neben die erste Seite gedruckt werden. Auf der Rückseite kommt dann die Seite 2 links neben die Seite 7. Auf den inneren Papierbögen funktioniert dies dann ähnlich. Hier steht die Seite 6 links neben der Seite 3 und auf der Rückseite kommt dann die Seite 4 links neben die Seite 5.

Öffnen Sie zunächst ein neues Dokument und gehen Sie dann auf „Datei | Seite einrichten“. Bei Word 2007/2010 klicken Sie im Menüband „Seitenlayout“ auf „Seitenränder“ und dann im Aufklappmenü auf „Benutzerdefinierte Seitenränder“.

Wechseln Sie anschließend zum Register „Seitenränder“, und wählen Sie im Listenfeld „Mehrere Seiten“ die Option „Buch“ aus. Dadurch werden standardmäßig zwei Din-A-5 Seiten auf ein Din-A-4 Blatt gedruckt. Speichern Sie nun die Änderungen mit einem Klick auf „OK“. Nun können Sie die Broschüre erstellen. Wichtig ist es, dass die Anzahl der Seiten durch vier teilbar ist.

Um die Broschüre auszudrucken, gehen Sie zunächst auf „Datei | Drucken“. Falls Sie keinen Duplexdrucker für den beidseitigen Druck haben, aktivieren Sie das Kontrollkästchen bei „Manuell Duplex“ bzw. „Beidseitiger manueller Druck“. Klicken Sie anschließend auf „OK“. Drucken Sie nun die erste Hälfte der Broschüre aus. Nehmen Sie die bedruckten Seiten aus dem Drucker und legen sie diese anschließend in umgekehrter Reihenfolge wieder ein, sodass nun die Rückseiten bedruckt werden können. Bestätigen Sie den Druckvorgang mit einem Klick auf „OK“, damit Word die Seiten ausdrucken kann.

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