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Prozessor-Temperatur selber regulieren

Die richtige Temperatur des Prozessorkerns trägt erheblich zu einer guten Performance des Rechners bei. Probleme gibt es, wenn die CPU zu heiß wird. Im günstigsten Fall schaltet sich der Computer einfach aus oder stürzt ab. Und zu schnell drehende Ventilatoren erzeugen bei einer geringen Auslastung zu viel Geräusche. Da man als Nutzer standardmäßig nicht in die Ventilatorsteuerung eingreifen kann, benötigt man Tools wie SpeedFan.

Mit SpeedFan, dass als Freeware auf der Webseite des Herstellers Almico erhältlich ist, kann man die Prozessortemperaturen kontrollieren und gegebenenfalls manuell anpassen.

Nach der Installation kannst du in der Registerkarte Lesen über Configure | Options die Programmsprache von Englisch auf Deutsch (German) umstellen.

Bei jedem Programmstart wird die aktuelle Situation ermittelt und gegebenenfalls lässt sich dann die Drehzahl des Ventilators bei rechenintensiven Prozessen (z. B. Games) erhöhen oder bei geringen Belastungen reduzieren.

Bei durchschnittlicher oder geringer Auslastung liegt die Durchschnittstemperatur eines Prozessors bei 30 bis 50 Grad Celsius. Unter Hochlast kann es schon mal 95 Grad heiß werden.

Tipp:

Viele Prozessoren können für Höchstleistungen noch übertaktet (Overclocking) werden. Eine manuelle Lüfterregulierung mit SpeedFan ist für diese Einsätze sehr empfehlenswert. Bevor du deine CPU aber übertaktest, informiere dich auf den Herstellerseiten deiner Hardware, oder lasse dich von einem Profi beraten.

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Windows Leistungsüberwachung: Überflüssige Leistungsindex-Aktualisierung und Leistungsüberwachung WinSAT abschalten

Viele Besitzer von Notebooks wundern sich, warum plötzlich die Lüfter anspringen und der Rechner scheinbar unter Vollast läuft – obwohl gar nicht mit dem Notebook gearbeitet wird. Schuld ist das sogenannte Windows System Assessment Tool (WinSAT), das im Hintergrund den Leistungsindex aktualisieren möchte. Dabei werden alle Hardwarekomponenten des Rechners neu getestet. Das ist nicht nur überflüssig, sondern sorgt auch noch für lautet Lüfter und unnötige Festplattenaktivitäten. Also: weg damit.

Lüfter werden plötzlich laut

Die Überprüfung des Leistungsindex findet immer dann statt, wenn der Rechner im „Idle“-Modus läuft und nichts zu tun hat. Windows wechselt dann von Aero in das Basis-Schema und läuft für einige Minuten unter Vollast. Im Task-Manager verbraucht dann der Prozess „WinSAT.exe“ fast die gesamte CPU-Leistung. Das ist gerade bei Notebooks und Netbooks lästig, da dann scheinbar ohne Grund die Lüfter aufdrehen und jede Menge Lärm produzieren. Das lässt sich ändern.

Windows Leistungsüberwachung komplett abschalten

Damit Windows wieder leiser wird und auf die überflüssige Leistungsindex-Überprüfung verzichtet, können Sie den WinSAT.exe-Prozess folgendermaßen deaktivieren:

1. Rufen Sie im Startmenü den Befehl „Start | Alle Programme | Zubehör | Systemprogramme | Aufgabenplanung“ auf.

2. Wechseln Sie in der linken Spalte in den Bereich „Aufgabenplanungsbibliothek | Microsoft | Windows | Maintenance“.

3. Dann klicken Sie im rechten Bereich mit der rechten Maustaste auf „WinSAT“ und wählen den Befehl „Beenden“.

4. Klicken Sie erneut mit der rechten Maustaste auf „WinSAT“, und rufen Sie den Befehl „Deaktivieren“ auf.

Das war’s. Ab sofort verzichtet das Windows System Assessment Tool WinSAT auf die Neuberechnung des Leistungsindex. Der Rechner wird leiser und erhöht nicht mehr plötzlich und unerwartet die Lüfterumdrehung.